Martin Arz - Geldsack

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Der Erbe einer Wirtsdynastie liegt mit eingeschlagenem Schädel im Gebüsch. Ausgerechnet an dem Tag, an dem er die Zusage für eine Gelddruckmaschine, sprich ein Bierzelt auf dem Münchner Oktoberfest, erhalten hätte. Von der Gattin über die Eltern bis zu den Nachbarn reagieren alle eher gleichgültig auf die brutale Tat direkt vor ihrer Haustür. Ihre Sorgen drehen sich vielmehr um den Termin für die nächste Botoxparty oder die Preise für fahrende Statussymbole. Denn Ort des Verbrechens ist die exklusivste Luxuswohnanlage Deutschlands, deren wenige Bewohner offenbar in einer Parallelwelt leben und scheinbar jeden Kontakt zur Normalität verloren haben.
Der Ermittler Max Pfeffer stößt auf jede Menge Motive und dürftige Alibis. Stück für Stück wühlt er sich tiefer in die Welt der Operierten und Neureichen und setzt damit eine Kettenreaktion von Katastrophen in Gang.
"Geldsack" ist der 6. Fall von Max Pfeffer.

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»Die hat ihm der Gärtner beim Rasentrimmen abgeschnitten«, ergänzte die Hauptkommissarin. Sie deutete zu dem Kollegen von der Spurensicherung, der eben den Rasentrimmer in eine Plastiktüte packte. »So hat er überhaupt die Leiche gefunden, der Gärtner. Die Hand des Toten hat wohl ein wenig aus der Hecke geragt und der Rasentrimmer … zack … Heißt Lorenz Stockmair. Steht da drüben.« Sie deutete auf den Gärtner, der etwas abseits mit gesenktem Kopf auf einem niedrigen Mäuerchen saß. Neben ihm stand breitbeinig ein bulliger Glatzkopf in schwarzem Anzug und mit Knopf im Ohr, der hektisch an seiner Zigarette zog.

»Morgen, Chef.« Kommissar Erdal Yusufoglu gesellte sich zur Gruppe. »Wird wohl kein allzu schwieriger Fall werden«, sagte er voller Elan.

»Und warum?«, fragte Pfeffer.

Yusufoglu deutete auf den Kellereingang und dann auf die Hausecken. »Kameraüberwacht. Überall Kameras. Kein Wunder bei dem Bau hier, oder? Wir müssen nur die Bilder auswerten. Glück im Unglück.«

»Das Glück ist ein flüchtiges Reh«, sagte Pfeffer.

»Du liest Kalendersprüche, Maxl?«, fragte Gerda Pettenkofer sarkastisch.

»Nein, ich zitiere sie nur.« Alle lachten.

»Okay, Erdal, du kümmerst dich gleich mal um das Sicherheitssystem hier im Haus. Schau, dass du die zuständigen Leute zackig herbekommst. Bella, du hakst mal nach, warum immer noch kein Staatsanwalt hier vor Ort ist, und ich widme mich mal unserem Gärtner.«

»Was ist denn da unten so spannend?«, rief Douglas von Nolting vom Badezimmer aus seiner Frau zu.

»Hmmm, keine Ahnung.« Bibi von Nolting lehnte an der Glasscheibe und verrenkte den Kopf, um besser hinunter in den Garten sehen zu können. »Viel Polizei. Sie scheinen irgendwas im Garten zu suchen.« Sie nippte von ihrem frischen Sellerie-Karotten-Ingwer-Smoothie, den sie sich gemacht hatte. Sie hatte Durst. Trinken war wichtig, hatte ihr ihre Ernährungsberaterin eingebläut. Gerade wenn sie wieder einmal Kreislaufprobleme bekommen sollte. So wie heute Morgen. Bibi betrachtete ihre linke Hand. Wie schön schlank und zart sie war. Sie mochte ihre Hände. Sie schrak mit einem Kiekser zusammen, als ihr Mann sie kurz an der Schulter berührte. Sie hatte ihn nicht kommen hören.

Douglas von Nolting rubbelte sich mit einem Handtuch die Haare trocken. Ein weiteres Handtuch hatte er sich um die Hüfte geschlungen. Sein schwabbeliger Männerbusen wackelte mit jeder Rubbelbewegung. Bibi mochte ihren Mann. Irgendwie. Aber sie mochte seinen Schwabbelkörper nicht. Einer der Gründe, warum zwischen ihnen schon seit Langem nichts mehr lief. Douglas presste kurz sein Gesicht gegen die Scheibe und schaute hinunter.

»Nicht, Schatz«, tadelte Bibi ihren Mann. »Danuta kommt erst morgen zum Fensterputzen!«

»Dann putz du halt mal«, knurrte er. Er nahm seiner Frau das Glas aus der Hand und roch daran. Er schleuderte es quer durch den Raum, es zerschellte an der Kücheninsel. Orange-grünliche Spritzer verteilten sich im Umkreis.

»Nicht!«, rief Bibi. »Der Warhol! Wenn du den jetzt versaut hast!«

»Der Warhol! Scheiß auf den Warhol. Glaubst du, ich merke das nicht«, giftete er seine Frau an. Ihr Unterkiefer bebte. »Fang bloß nicht wieder zu heulen an! Es ist noch nicht mal acht Uhr und Madame knallt sich Wodka in die Gemüsebrühe.«

»Du …« Mehr brachte Bibi von Nolting nicht hervor.

»Iss lieber mal was, du Klappergestell!«, brüllte Douglas von Nolting, machte eine wegwerfende Handbewegung und stapfte wütend davon in sein Ankleidezimmer.

»Ich … ich gehe heute mit Sarah zum Lunch«, kiekste Bibi entschuldigend.

»Lunch! Lunch! Dann iss da auch mal was und sauf nicht nur, blöde Kuh. Und wisch die Sauerei hier weg.«

»Das kann Danuta dann morgen …«

»Ich hab mich wohl verhört?« Douglas von Noltings Kopf tauchte im Türrahmen des Ankleidezimmers auf.

»Nein, schon gut, Schatz. Ich ruf gleich unten beim Housekeeping an.« Sie schlenderte zur Wand hinüber. Der Warhol, eines seiner Mao-Porträts im Format 205 x 155 cm, und sie hatte das mehrfach genau nachgemessen, war unversehrt. Bibi liebte das Bild. Sie hatte es von ihrem Vater 1973 geschenkt bekommen. Zur Geburt. Ihr Vater hatte es persönlich in New York bei Andy Warhol gekauft. Davon gab es sogar Fotos. Und dann sah sie genauer hin: Tatsächlich! Einige kleine grüne Spritzer liefen über die Leinwand. Hektisch versuchte sie, sie mit dem Ärmel ihres Morgenmantels wegzuwischen.

»Verdammt! Schatz! Du hast den Warhol versaut!« Sie begann, wie ein kleines Kind zu weinen.

»Heul nicht.« Douglas kam zu ihr und begutachtete den Schaden. »Lass die Finger davon. Das bringe ich heute noch zum Restaurator. Ist bald wieder wie neu.« Er stapfte davon. »Und Pfoten weg!«

»Es muss aber am Mittwoch wieder da sein! Da kommen die Leute von der Elle Decoration für die Fotoreportage! Da muss alles perfekt aussehen. Ich möchte mich nicht blamieren.« Bibi schniefte noch ein paar Mal, dann bummelte sie zurück zum Fenster, lehnte sich wieder gegen die Scheibe und sah gedankenverloren hinaus. Von hier aus konnte man den Gärtnerplatz sehen und das schöne Theater, das leider wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet war. Sie genoss die Sonnenstrahlen. Dass unten im Garten die Polizei arbeitete und die Frühstückssauerei, hatte Bibi von Nolting inzwischen völlig ausgeblendet. Sie würde hier stehen und warten, bis ihr Yogalehrer kam.

Eine Etage darunter öffnete Arno Ewers das Fenster und lehnte sich so weit wie möglich hinaus, um zu schauen, was unten im Garten vor sich ging. Chouchou und Froufrou umwieselten blöde hechelnd seine Füße. Er mochte die kleinen Möpse, aber warum ihnen Cliewe diese peinlichen Namen verpasst hatte, würde Arno nie verstehen. Cliewe konnte manchmal so peinlich klischeehaft sein. Arno schlürfte von seinem Kaffee und überlegte, ob er Cliewe wecken sollte. Wobei mit dem vor halb elf nie etwas anzufangen war. Er beschloss nachzuschauen, ob Cliewe nicht vielleicht schon zufällig wach war. Er stellte den Kaffeebecher vorsichtig auf den Filzuntersetzer auf dem Esstisch, nahm die kleinen Hunde hoch und schlich auf Zehenspitzen in dessen Schlafzimmer, das komplett abgedunkelt war. Im Licht, das durch die Tür fiel, erkannte Arno Ewers, dass Cliewe noch seine Schlafmaske trug und tief und fest schlief, zumindest atmete er gleichmäßig und ruhig. Die Hunde auf seinen Armen wurden unruhig und fiepten. »Schsch«, machte Arno leise. »Mama schläft noch, ihr kleinen Racker. Kommt, wir schauen weiter, was da unten passiert«, flüsterte Arno Ewers leise, während er die Tür zuzog und zurück auf seinen Aussichtsposten ging.

Ganz oben auf der Dachterrasse hatte Iwan inzwischen genug gesehen. Er beugte sich zurück und zündete sich eine Zigarette an. Vorne, am anderen Ende der langen Terrasse, spielte der kleine Ramses mit Steinchen und kleinen Autos Steinlawine. Gelegentlich warf er auch einen Kiesel und schließlich ein rotes Auto über die Brüstung. »He, Ramses«, zischte Iwan. »Ist gut! Das macht man nicht.« Ramses schaute gelangweilt auf und spielte dann weiter. Iwan rauchte die Zigarette hektisch innerhalb kürzester Zeit bis zum Filter herunter, drückte sie sorgsam im Aschenbecher aus, zupfte zwei kleine Fussel vom Jackett und strich seinen Anzug zurecht. Dann nahm er zwei Minzdrops, denn der Chef hasste es, wenn jemand frisch nach Zigaretten roch. Er sah auf die Uhr. Zu früh. Aber unter diesen Umständen war eine Ausnahme nötig. »Wird Zeit, dass der Chef erfährt, was da los ist«, murmelte er und trat durch die Schiebetür in die Wohnung.

03 »Was ist mit Ihrem Auge?«, fragte Max Pfeffer.

»Nichts.« Lenz Stockmair drehte den Kopf verlegen weg. »Kleiner Unfall mit einem Türrahmen. Ich trinke nicht.«

»Das habe ich auch gar nicht behauptet. Waren Sie beim Arzt?«

Der Gärtner schüttelte unmerklich den Kopf. »Passt schon.«

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