Hansjörg Anderegg - Wohltöter

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Verliert der Zebrafisch eine Niere, lässt er eine neue wachsen. Warum nicht auch der Mensch?
So hat sich Chris Hegel, Kommissarin vom Bundeskriminalamt, ihren ersten Auslandeinsatz bei Scotland Yard nicht vorgestellt. Am Tatort, der Küste von Kent, gibt es Zeugen und eine Menge Fußabdrücke neugieriger Gaffer. Nur vom Toten fehlt jede Spur. Noch zweifelt sie an den Zeugenaussagen, als die Flut ein paar Meilen weiter westlich die halbnackte Leiche eines jungen Mannes anschwemmt. Narben am Unterleib deuten auf chirurgische Eingriffe hin, und was die Pathologin bei der Obduktion entdeckt, verschlägt der Kommissarin die Sprache. Es ist der Auftakt eines der spektakulärsten Fälle Scotland Yards. Und das dramatische Vorspiel zu einer Begegnung, die ihr Leben verändern wird.

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Sellick wollte antworten, kämpfte aber gegen einen plötzlichen Hustenanfall.

Ron schüttelte verächtlich den Kopf. »Wann haben Sie denn abgesperrt? Nachdem es alle gesehen hatten?«, fragte er giftig.

Sie versuchte zu beschwichtigen. »War wohl nicht einfach, die Meute zurückzuhalten«, meinte sie.

Hier am Ufer brauchten sie nicht nach Spuren Unbekannter zu suchen. Die Tritte der Dorfbewohner hatten alles gründlich zertrampelt. Sie sah, wie Ron zu einer weiteren Bemerkung ansetzte, und sagte schnell:

»Zeigen Sie uns bitte die Stelle, Constable.«

Auf einem Felsblock am Ende des Damms blieb sie stehen. Sie ließ den Blick langsam über die vermeintliche Fundstelle schweifen, prägte sich fast unbewusst Eigenart und Einzelheiten der Umgebung ein, bis sie das Gefühl hatte, die Gegend seit Langem zu kennen. Sie stellte sich den toten Körper im Wasser vor. Gestrandet, den Arm eingeklemmt in der Felsspalte. Die Steine wiesen keine sichtbaren Spuren eines Verbrechens auf. Sie mussten natürlich noch mit ihren Instrumenten nach Blutspuren suchen, aber sie glaubte nicht daran, welche zu finden. Die Beobachtung deckte sich mit den Aussagen der Zeugen. Der Körper schien unversehrt gewesen zu sein.

»Der Fundort ist wohl nicht der Tatort«, sagte sie zu Ron.

»Wenn es denn ein Fundort ist.«

Constable Sellick lief rot an. »Die Zeugen sind absolut zuverlässig. Hätten wir Sie sonst alarmiert?«, brummte er ärgerlich.

»Ron, holen Sie doch bitte das Luminol und die UV-Lampe und etwas zum Abdecken aus dem Wagen.« Der Mann musste beschäftigt werden. Zu Sellick bemerkte sie leise: »Nehmen Sie es nicht persönlich. So ist er immer.« Sie glaubte das selbst nicht, aber es half, die Wogen zu glätten.

Sie kehrte zu ihrem Gedankengang zurück. War der Mann selbst ins Wasser gesprungen und ertrunken? Suizid? Alles sprach dagegen. Man hatte nirgends Kleider gefunden. Und warum sollte sich jemand die Mühe machen, sich auszuziehen, bevor er sich umbringt? Hatte jemand den Toten hineingeworfen? Unwahrscheinlich. Erstens hätte der Täter die denkbar dümmste Zeit dafür ausgewählt, während das Wasser anstieg. Die Flut hätte den Toten gleich wieder an Land gespült. Jeder halbwegs vernünftige Verbrecher hätte den Leichnam bei abnehmender Tide entsorgt. Zweitens hätte ein Täter nicht ausgerechnet den populären Platz bei den Towers ausgesucht. Die letzte Variante schien ihr am wahrscheinlichsten. Die Meeresströmung hatte den toten Körper angeschwemmt. Das passte zu den Gezeiten und Zeugenaussagen.

Ron brachte die Lampe, eine Spezialanfertigung, die ohne Generator wie eine starke Taschenlampe funktionierte. Sie bat die beiden Männer, die Schutzfolie über ihr auszubreiten, um sie vom Licht der untergehenden Sonne abzuschirmen. Langsam bewegte sie den unsichtbaren Kegel des ultravioletten Lichts über die Steine. Hin und wieder leuchteten ein paar Punkte auf. Mikroorganismen, keine Blutspritzer. Nach einer Weile richtete sie sich auf. »Nichts, keine Blutspuren und keine Abschürfungen. Hier ist kein Gewaltverbrechen geschehen.«

»Sag ich doch«, grinste Ron.

»Bleibt die Frage: Wie ist der Tote wieder verschwunden?«

»Sie glauben immer noch an die Leiche, Sergeant?«

»Nichts zu finden heißt ja nicht, dass nichts da war, Detective«, gab sie gereizt zurück.

Ron übertrieb seine Skepsis, fand sie. Vielleicht die Schule des DCI? Es gab immerhin Zeugenaussagen. Die durften sie nicht einfach ignorieren. Hatten Wellen und Strömung die Leiche wieder auf die offene See getrieben? Auch das war unwahrscheinlich, wenn sie der Aussage der Knaben und der Lehrerin glauben wollte. Der eingeklemmte Arm sprach deutlich dagegen. Je länger sie darüber nachdachte, desto klarer sah sie das Bild. Jemand hatte den Toten in der Zeit zwischen der Meldung des Fundes und dem Eintreffen der Polizei abtransportiert. Die Ebbe hatte einen schmalen Streifen des sandigen Bodens um den Damm freigelegt. Fußspuren würde sie kaum finden, aber vielleicht …

Sie stutzte plötzlich und fragte Sellick: »Legen hier Boote an?«

»Boote? Meines Wissens können hier gar keine Boote anlegen.«

»Und doch war kürzlich eines da, sehen Sie?« Sie zeigte auf eine keilförmige Vertiefung im Sand. »Die Kanten sind zu regelmäßig und deutlich ausgeprägt. Sie sind nicht zufällig entstanden. Ich meine, dort lag ein kleines Boot.«

Ron kniff die Augen zusammen, starrte eine Weile auf die Stelle, dann gab er kleinlaut zu: »Sie könnten recht haben, Sergeant.«

»Chris«, schmunzelte sie.

»Das bedeutet, dass wir Küste und Häfen nach ungewöhnlichen Bootsbewegungen absuchen müssen«, murmelte Sellick nachdenklich. »Ein hoffnungsloses Unterfangen, wenn Sie mich fragen.«

Sie nickte. »Trotzdem notwendig, fürchte ich.«

»Und nicht nur die Küste Kents«, ergänzte Ron. »Ihre Kollegen gegenüber in Essex sind genauso betroffen.«

»Ist mir klar. Ich kümmere mich darum. Ich werde mich auf Sie berufen, falls es Schwierigkeiten gibt.«

Damit hatten die Detectives kein Problem. Als sie wieder in Rons Wagen saßen, zögerte er, den Motor zu starten.

»Ich verstehe ja, dass ein Täter seine Leiche verschwinden lassen will«, meinte er kopfschüttelnd. »Aber dass Opfer ausbüchsen und wieder eingesammelt werden, ist mir neu.«

»Ungewöhnlich«, gab sie zu.

Sie äußerte ihren Verdacht nicht laut. Spekulationen brachten sie nicht weiter. Ob es ihr passte oder nicht, sie konnten im Augenblick nichts mehr tun. Wohl ganz im Sinne des DCI.

»Ziemlich enttäuschend, mein erster Einsatz«, sagte sie mehr zu sich selbst als zu ihrem Kollegen.

Ron zog ein schiefes Gesicht. »Daran können Sie sich gar nicht schnell genug gewöhnen, Sergeant – Chris. Der DCI hat zwar eine phänomenale Aufklärungsquote, aber es gibt immer wieder Fälle wie diesen, wo wir in sehr dünner Luft ermitteln müssen. Vor allem im Küstenbereich wird es extrem schwierig. Wissen Sie, wie lang die Küstenlinie Großbritanniens ist?«

»Keine Ahnung.«

Er startete den Motor und fuhr los. »Etwa so lang wie der Durchmesser des Planeten, knapp 8‘000 Meilen.«

Sie schmunzelte. »Zum Glück sind die Küsten von Kent und Essex etwas kürzer.«

»Schon, bloß glaube ich nicht, dass uns das viel nützt. Ein kleines Boot ist schnell verschwunden, eine Leiche auch.«

»Sie haben also die Meinung geändert?«, fragte sie spöttisch.

Er blieb die Antwort schuldig, schweifte vom Thema ab. »Wenn Sie wollen, fahre ich Sie nach Hause. Wo wohnen Sie?«

»Hätten Sie wohl gern. Obwohl, wenn ich es mir überlege, könnte ich durchaus zwei handwerklich begabte Hände brauchen.«

Er grinste. »Meine Hände sind erprobte Universalwerkzeuge.«

»Was würde denn Ihre Freundin dazu sagen?«

Er kam nicht dazu, die heikle Frage zu beantworten. Im Lautsprecher des Funkgeräts knackte es, dann meldete sich die Einsatzleitung:

»Zentrale an Delta Bravo 42, bitte melden. Zentrale an …«

Die Nummer ihres Wagens. Sie nahm das Mikrofon. »Delta Bravo 42 an Zentrale. DS Hegel am Apparat, was gibt’s?«

»Ein Toter am Hampton Pier, westlich Herne Bay. Die Kent Police ist schon vor Ort.«

»Da sind wir gerade vorbeigefahren«, rief Ron und begann sofort zu wenden.

Diesmal durfte nichts schiefgehen. Vor ihrem geistigen Auge sah sie, wie das Volk die Spuren zerstörte. Sie sprach hastig ins Mikrofon: »Wir sind ganz in der Nähe, schon unterwegs. Sorgen Sie dafür, dass niemand die Fundstelle betritt. Die lokale Polizei soll nur den Fundort sichern, verstanden? Bieten Sie sofort ein Team der Spurensicherung auf. Und den Pathologen. Die sollen sich, verdammt noch mal, beeilen.«

Ron grinste übers ganze Gesicht, als sie das Mikrofon in den Halter steckte. »Alle Achtung, Sie reden schon wie der DCI«, meinte er.

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