Hansjörg Anderegg - Das letzte Steak

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»Fleischproduktion habe keine Zukunft«, verkünden die Anhänger von ›Feed the Planet‹. Genießen Sie Ihr letztes Steak.
Als die Sanitäter einen Mann aus dem Ammerkanal bergen steht schnell fest, dass er ermordet wurde. Die Stichwunde mitten ins Herz gleicht einem Mord bei der Konservenfabrik ›Sorinfood‹ an Englands Ostküste. Dies ruft Oberkommissarin Chris Hegel vom Bundeskriminalamt an den Tatort. Ihr bleibt keine Zeit, über Motiv und Täter zu spekulieren, denn der Verdächtige ist in den Gassen der Tübinger Altstadt unterwegs mit schussbereiter Glock Kaliber 9mm – ihrer Dienstwaffe!

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»Richter hat ganz aufgeregt nach dir gefragt. Es gab einen Verkehrsunfall?«

»So kann man es auch sehen«, lachte sie. »Wollte der Staatsanwalt etwas von mir?«

»Du möchtest dich bitte bei ihm melden, sobald es die Umstände zulassen. Seine Worte.«

»Du meine Güte! Das sind ja ganz neue Töne.«

Oberstaatsanwalt Richter gab sich im Normalfall keine Mühe, besonders höflich zu sein. Woher wusste er überhaupt Bescheid über den nächtlichen Zwischenfall? Andererseits – er war einer der Mächtigen beim BKA, und das besaß große Ohren. Sein Büro stand offen. Er kam ihr freudestrahlend entgegen, sobald er sie entdeckte.

»Dr. Hegel, Gott sei Dank. Wie fühlen Sie sich?«

Nicht besonders wohl in meiner Haut , dachte sie beunruhigt. Sie kannte nur zwei Gründe, die ihn bewogen, sie mit dem akademischen Titel anzureden: Entweder drohte eine Standpauke, oder er wollte etwas Unangenehmes von ihr.

»Es geht mir gut«, log sie. »Warum fragen Sie?«

»Na hören Sie mal. Ich fürchtete schon, sie würden zur Verkehrspolizei abwandern.«

»Die Leute dort sind wirklich nett. Ich werd’s mir überlegen.«

Er schüttelte schmunzelnd den Kopf und bedeutete ihr, Platz zu nehmen.

»Sie sind also wieder voll einsatzfähig? Keine Nachwirkungen? Mein Gott, Sie könnten tot sein!«

Dreimal ja . Sie brauchte nicht lange zu warten, bis sein Mitgefühl erlosch:

»Gut, gut, dann wollen wir – in medias res, sozusagen.«

Er nahm ein Blatt aus der Aktenmappe, die vor ihm lag, und überreichte es ihr.

»Interpol braucht unsere Unterstützung«, bemerkte er dazu.

Sie las die in umständlichem Amtsenglisch verfasste Anfrage. Irritiert legte sie den Zettel schließlich auf den Tisch.

»Ein Dolchstoß ins Herz in einem Kaff in Suffolk – was hat das mit uns zu tun?«

»Drehen Sie das Blatt um.«

»Ach so, Entschuldigung.«

Widerwillig las sie weiter. Offenbar bestand der Verdacht, es könnte sich um einen deutschen Täter handeln. Ziemlich an den Haaren herbeigezogen, fand sie. Vor allem verstand sie immer noch nicht, warum Richter ausgerechnet ihr diese Anfrage zeigte. Es arbeitete in ihrem Gesicht, was ihn zu belustigen schien.

»Sie fragen sich, warum ich die Sache nicht an die Zentralen Dienste leite. Das hatte ich vor, doch dann erinnerte ich mich an diese Meldung aus dem LKA Stuttgart.«

Er schob ihr ein zweites Blatt hin. Es war die Nachricht vom Mord an einem Schwarzen in Tübingen, die sie im Radio gehört hatte. Tod durch einen einzigen Dolchstoß ins Herz, genau wie im Fall aus England.

»Das könnte ein Zufall sein«, sagte sie.

Er nickte. »Genau, darum möchte ich, dass Sie das schnell bestätigen, damit wir die Sache vom Tisch haben.«

Das Damoklesschwert sauste mit voller Wucht auf sie herunter. Das war also der Grund für die akademische Anrede. Noch ein lästiger Auftrag. Sie, ihr Partner und ein paar andere Leute konnten sich ja nicht gerade über Arbeitslosigkeit beklagen, was Richter bestens bekannt war. Sie suchte hastig nach der besten Ausrede, als ihr Blick auf die Information über die zuständige englische Dienststelle fiel. Sie entspannte sich augenblicklich, nahm die Akte an sich und verabschiedete sich vom verdatterten Staatsanwalt mit einem Lächeln.

»Ich werde sehen, was ich tun kann.«

Kapitel 2

Tübingen

Der weiße Porsche Boxster Spyder bog beim Wurstpalast am Holzmarkt rechts ab und hielt nach wenigen Metern in der schmalen Straße an. Sven stieg aus, ohne sich um den Stinkefinger des Fahrers zu scheren, der seinen Kombi millimetergenau an den geparkten Autos vorbei navigieren musste. Er fand die ganze Aktion in Tübingen, zu der Chris ihn verknurrt hatte, schlicht zum Kotzen. Daher versuchte er gar nicht erst, seinen Widerwillen zu unterdrücken, als er sich preußisch kurz bei der Polizei Innenstadt anmeldete:

»Kriminalkommissar Sven Hoffmann, BKA Wiesbaden, Herr Schröder erwartet mich.«

Die Miene des Polizeihauptmeisters ließ darauf schließen, dass auch er alles andere als begeistert war vom Eindringen des Bundeskriminalamts in seine heile Welt. Immerhin stellte er ihm einen Becher Kaffee und ein Kännchen mit Rahm hin, bevor er mürrisch sagte:

»Offen gestanden, weiß ich nicht, wie ich Ihnen helfen kann, Kommissar.«

»Sie brauchen mir nicht zu helfen. Ich bin lediglich an den Akten im Mordfall am Ammerkanal interessiert.«

»Die hätten wir Ihnen schicken können.«

»Sicher, doch ich muss auch wissen, was zwischen den Zeilen steht, und ich möchte den Tatort sehen.«

»Da werden Sie nicht mehr viel sehen. Die Gegend beim Nonnenhaus ist sehr beliebt bei Einheimischen und Touristen.«

»Umso erstaunlicher, dass niemand etwas vom Mord am Schwarzen bemerkt haben soll.«

Schröder errötete und setzte zu einer Bemerkung an, doch dann stand er auf, ging zum Aktenschrank und zog ein dünnes Dossier heraus. Er legte es wortlos auf den Tisch und schaute Sven beim Lesen zu, bis er die Geduld verlor.

»Brauchen Sie mich noch?«

Sven nickte. »Ich habe sicher noch Fragen dazu.«

Ungerührt las er weiter.

»Schießen Sie los, fragen Sie«, drängte Schröder, den es kaum mehr auf dem Sessel hielt.

Wie befürchtet, erwies sich die Aktenlage als dürftig und lückenhaft. Er ließ den Polizeihauptmeister noch eine Weile zappeln, bevor er sich äußerte:

»Ich finde hier nur die Aussage des Notarztes aber keinen Obduktionsbericht.«

Schröder nippte angewidert an seinem Kaffee, bevor er kurz angebunden antwortete:

»Die Obduktion ist noch nicht abgeschlossen.«

»Wie bitte? Nach zwei Tagen?«

Schröder schien seine Empörung zu freuen.

»Die haben viel zu tun in Stuttgart«, erklärte er, als wäre er stolz darauf.

»Na klar, war ja auch der einzige Mordfall im letzten Monat im Ländle. Da braucht man sich nicht zu beeilen.«

Allmählich verlor er die Geduld mit diesem Schwaben. Er breitete die Tatortfotos aus. Das Bild des Opfers im Kanal fehlte. Darauf angesprochen, deutete Schröder ärgerlich auf ein Foto, das zwei weiße Markierungen auf dem Pflaster am Kanal zeigte.

»Dort unten hat er gelegen.«

Sven sah sein Gegenüber mit großen Augen an. Wollte Schröder ihn für dumm verkaufen, oder war dies der unergründliche schwäbische Humor? Er zwang sich, den Spaßvogel ruhig zu fragen:

»Wie hat das Opfer im Kanal gelegen? Gesicht nach unten, oben, Kopf zum Steg oder umgekehrt, Gelenke verrenkt, gerade, krumm, was lag unter Wasser, was darüber? Ich finde nichts dazu in den Protokollen.«

Schröder senkte verlegen den Blick. Innerlich kochend, zog er die Akten zu sich und begann, darin zu blättern, als sähe er sie zum ersten Mal.

»Tatsächlich«, murmelte er nach kurzer Zeit. »Muss ein Versehen sein. Ich kümmere mich gleich darum.«

Er stand auf und ging zur Tür.

»Warten Sie, das hat Zeit. Sagen Sie mir einfach, wie genau Sie das Opfer vorgefunden haben.«

Schröder blieb stehen, schielte unschlüssig zum Ausgang, bis ihm offenbar einfiel, wie er den Kopf aus der Schlinge ziehen konnte.

»Kalle kann Ihnen das erklären. Er war als Erster am Tatort.«

Damit schlüpfte er hinaus. Sven hörte einen lauten Wortwechsel. Kurz danach trat ein Uniformierter, etwa in seinem Alter, kreidebleich ins Zimmer. Die mitleiderregende Gestalt erleichterte es ihm, den Ärger über Schröder zu verdrängen und seine Sonnenseite hervorzukehren. Er erhob sich, ging auf den Mann zu und schüttelte ihm freundlich die Hand.

»Sven Hoffmann«, stellte er sich vor.

Der junge Polizeimeister hieß Kalle Klein. Er war sichtlich erleichtert, vom Kriminalkommissar aus Wiesbaden nicht auch als Fußabtreter behandelt zu werden.

»Als Erstes möchte ich bitte eine Kopie dieser Akten, geht das?«, fragte Sven höflich.

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