John Mair - Es gibt keine Wiederkehr

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Im Affekt und halb aus Versehen tötet der britische Boulevardjournalist Desmond Thane seine Geliebte – ohne freilich zu ahnen, dass sie für eine internationale Geheimorganisation tätig war. Deren Agenten und Profikiller sehen ihre politische Verschwörung in Gefahr. Also müssen sie Thane aus dem Weg schaffen, um jeden Preis und auf ihre Weise …

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Desmond sprang auf, wischte mit dem Taschentuch über den Türgriff und alle Dinge, die er berührt hatte, soweit er sich erinnerte. Leise trat er auf den Treppenabsatz und zog die Wohnungstür sachte hinter sich zu.

Das Telegramm!

Er drückte gegen die Tür, aber sie gab nicht nach. Verzweifelt versuchte er es mit seinen eigenen Schlüsseln, einen nach dem anderen, doch die Tür besaß ein Sicherheitsschloss, und seine Schlüssel passten dort nicht einmal hinein. Er wühlte in seinen Taschen nach irgendetwas Brauchbarem, fand aber nur Annas Pistole. Ratlos wiegte er sie in der Hand. Irgendwo hatte er gelesen, dass man Türen aufschießen kann, und selbst diese kleine Waffe dürfte das Schloss zerschmettern, falls er einen oder zwei Schüsse direkt auf Schloss und Schlüsselloch abfeuerte. Andererseits war das Haus finster und bedrohlich still: In der Wohnung darunter musste der Knall wie ein Donnerschlag hallen. Sollte er abdrücken, würden die Menschen aus allen Türen herbeiströmen, so wie in den Straßen bei einem Unfall: Machte er sich aber klammheimlich aus dem Staub, würde die Polizei das Telegramm unweigerlich finden, die Rufnummer, von der er es aufgegeben hatte, ermitteln, ihn ausfindig machen und verhören, bis er alles gestand. Vielleicht befand sich aber auch sonst niemand im Haus, und im schlimmsten Fall könnte er versuchen, sich den Weg freizuschießen und als Löwe vor den Henker treten und nicht als Schaf.

Er zog seinen Mantel aus, wickelte ihn um die Waffe, um den Schall zu dämpfen, dann presste er die Mündung wenige Zentimer links vom Schlüsselloch aufs Holz und feuerte zweimal.

Der Schuss donnerte wie ein Erdbeben, und noch bevor das Echo verklungen war, warf er sich mit dem Gewicht seines Körpers gegen die Tür. Beim ersten Versuch zersplitterte der Holzrahmen, beim zweiten gab das Türblatt nach, und er stürzte hinein. Während er sich aufrappelte, vernahm er, wie sich in der Etage darunter eine Tür öffnete und das Licht angeknipst wurde. Lautlos huschte er aus der Wohnung, er legte sich flach auf den Boden und richtete die Pistole, wo die Treppe nach oben eine Kehre machte, durchs Geländer. Sofern niemand nach oben kam, blieb er unsichtbar, und falls Menschen heraufkämen, würde er sie zuerst sehen.

Einen Moment herrschte Stille, dann rief eine nervöse mittelalte Männerstimme:

«Hallo, ist da oben alles in Ordnung?»

Stille. Nun nörgelte eine Frauenstimme:

«Komm endlich herein, Jack, und schließ die Tür. Was oben passiert, geht uns nichts an.»

«Liebes, ich bin mir sicher, einen Knall gehört zu haben. Ich sollte wohl besser einmal nachschauen, was los ist.»

«Du willst also nachschauen, ob es Miss Raven gut geht? Ich kenne dich doch! Glaubst wohl, ich hätte nicht bemerkt, wie du ihr die letzten Monate im Treppenhaus schöne Augen gemacht hast? Komm sofort rein und denk dran: Du bist ein verheirateter älterer Mann.»

«Ich bin kein älterer Mann! Ich bin in den besten Jahren!»

«Beste oder nicht, komm sofort zurück und schließ die Tür; der Durchzug ist unerträglich.»

«Es dauert keine Minute, Liebes, aber ich meine, ich sollte doch kurz nach dem Rechten sehen.»

Desmond hörte, wie Pantoffeln in Richtung Treppenabsatz schlurften. Er lag angespannt da und schob die Waffe nach vorn. Da durchbrach die Frauenstimme sehr entschieden die Stille:

«In Ordnung, wenn du nach oben gehst, komme ich mit! Wir beide können Miss Raven fragen, wie es ihr geht.»

Die Pantoffelschritte hielten inne, und die Männerstimme resignierte:

«Also gut, meine Liebe, ich denke, du hast recht. Ich bin sicher, oben ist alles in Ordnung; in ein paar Minuten beginnen die Nachrichten, und die wollen wir doch nicht verpassen.»

Die Tür fiel ins Schloss. Desmond schlich zurück ins Apartment, er schloss die Tür und schob den Riegel vor. Jetzt erst stand ihm die Gefahr, die er soeben überstanden hatte, in aller schockierenden Deutlichkeit vor Augen, und ihm wurde übel. Er torkelte ins Bad und kniete minutenlang würgend vor der Toilettenschüssel. Sobald er sich wieder besser fühlte, kehrte er ins Wohnzimmer zurück, er streifte sich die Handschuhe über und begann mit einer systematischen Durchsuchung. Der Papierkorb? Leer. Der Schreibtisch? Die Schubladen waren verschlossen, doch die Schlüssel lagen oben auf der Tischplatte, wo Anna sie hingelegt hatte. Also zog er die Schubladen auf und schaute den Inhalt flüchtig durch, wobei er ihn auf dem Fußboden ausbreitete. Alles war ungemein ordentlich – Bündel mit Briefen, zusammengehalten von Bindfäden in verschiedenen Farben; quittierte Rechnungen, Notizbücher voller Zahlen, offenbar Listen mit Ausgaben. Einige Dinge überraschten Desmond ein wenig: Anna besaß einen amerikanischen Pass; und sie musste polyglott gewesen sein, denn sie verwahrte Dokumente in den verschiedensten Sprachen – aber Desmond fehlte die Zeit, seine Neugierde zu stillen. Einen Augenblick hielt er sich noch bei einer Schublade auf, die mit Buchkatalogen gefüllt war; ihn überraschte, dass eine Dame, deren Buchbestand aus einem halben Dutzend Nachschlagewerken bestand, all diese Kataloge offenbar sehr sorgfältig durchgesehen und mehrere Einträge angestrichen hatte. Nur sein Telegramm fand er nirgends.

Er suchte nach weiteren Verstecken und erinnerte sich an ihre Handtasche. Darin fand er einen Lippenstift, einen Spiegel, eine goldene Puderdose und ein großes Bündel abgenutzter Ein-Pfund-Noten. Grob geschätzt waren es mehrere Hundert, und so weit er das beim hastigen Durchblättern beurteilen konnte, stammten sie alle aus unterschiedlichen Serien; vielleicht waren sie sorgsam ausgewählt worden, damit man einen eventuellen Diebstahl nicht zurückverfolgen konnte. Diesen Schatz stopfte er sich in die eigenen Taschen, und schlagartig fühlte er sich kühner. Nie zuvor hatte er so viel Bargeld besessen, und er verspürte jetzt das gleiche Gefühl von Macht und Sicherheit, das einen Wilden ausfüllen mag, der nach einer gut gearbeiteten Waffe greift. Er dachte: «Ich wüsste doch nur zu gern, was Anna mit all dem anfangen wollte? Vielleicht war sie ja spielsüchtig.»

Er empfand ein seltsames Hochgefühl, und während er seine Suche fortsetzte, summte er vergnügt einige Melodien. Irgendwo hatte er gelesen, dass Frauen ihren geheimsten Besitz gern zwischen der Unterwäsche verstecken, und so durchwühlte er Annas Schlafzimmer besonders gründlich. Unter ihrer unscheinbaren Oberfläche hatte sie einen geradezu exotischen Geschmack kultiviert, und obwohl Desmond sich stets im Stillen über ihre Vorliebe für außergewöhnliche und teure Unterwäsche amüsiert hatte, die eher in ein Pariser Schaufenster gehörte als an einen menschlichen Körper, erstaunte ihn jetzt wieder der Gegensatz zwischen der Strenge ihrer Kleider und dem üppigen Luxus darunter. Ganz zum Schluss ertastete er hinten in ihrer Nachttischschublade etwas Festes und zog es hervor. Es war ein Buch: eine preiswerte lateinische Ausgabe der Aeneis , in der einige Zeilen unterstrichen waren. Irgendwie schien ihm dahinter ein bedeutsames Geheimnis zu stecken, deshalb riss er den Buchblock aus dem Einband und zog das Vorsatzpapier ab, hinter dem etwas versteckt sein mochte. Er fand aber nichts.

Also schlenderte er zurück ins Wohnzimmer. Neben dem Kamin blieb er stehen und kaute an seinen Fingernägeln. Plötzlich überkam ihn eine große Erleichterung, und er lachte hysterisch.

«Da habe ich mir aber etwas Schönes eingebildet», dachte er. «Warum zum Teufel sollte sie mein Telegramm denn überhaupt aufbewahren? Und es womöglich noch im Schreibtisch einschließen oder zu ihrer Unterwäsche legen? Sie wird es gleich nach dem Lesen ins Feuer geworfen haben.»

Desmond kniete nieder und stocherte in den verglimmenden Kohlen, entdeckte aber keine Spur von Papier, sondern nur reichlich Asche. Was immer sie hineingeworfen hatte, musste längst verbrannt sein. Er erhob sich also wieder, um noch ein allerletztes Mal rasch durchs Apartment zu schauen und dann so leise wie möglich zu verschwinden.

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