Trauboth Jörg H. - Operation Jerusalem

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George F. Summerhill ist der erste Präsident in der Geschichte der USA, der auf außenpolitische Machtpolitik verzichtet und dafür das Land auf der Grundlage einer weltoffenen Handelspolitik grundlegend erneuert. Den Bürgern geht es so gut wie nie, aber der mächtige Einfluss der USA als ehemalige militärische Supermacht ist nahezu geschwunden. Die neuen Supermächte sind China, Russland und ein wiedererstarktes Europa.
Durch islamistische Terrorakte gegen Einrichtungen der USA gerät der Präsident in einen außenpolitischen Konflikt. Israel fordert ein araberfreies Land ohne palästinensische Autonomiegebiete und wird hierbei von dem Sohn des Präsidenten, David, subversiv unterstützt. Die Terroristen fordern die Aberkennung des Staates Israel und die Anerkennung des Staates Palästina. Der Konflikt zwischen den Nuklearmächten Iran und Israel heizt sich auf. Die Welt steht vor einem Abgrund. Doch der U.S. Präsident lässt sich weder durch Israel noch durch die Terroristen erpressen, bis der Iraner Ali Naz die einzige offene Flanke des Präsidenten erkennt: Die Liebe von George F. Summerhill zu seiner Tochter Jane und den beiden Enkelkindern William und Florence. Ali Naz trifft mit der Operation Jerusalem den Familienvater mitten ins Herz.
Während der Präsident um das Leben seiner Familie ringt, macht sich der deutsche Ex-Elitesoldat Marc Anderson mit seinem Team auf den Weg. Er hat einen ganz persönlichen Grund …

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„Weil ich hier bei dir bin, Marc“, lachte sie zurück, „komm lass uns das in Ruhe beim Abendessen besprechen.“

Im Gehen schaltete er über sein Smartphone die Surround-Anlage ein.

„Magst du etwas spanische Gitarrenmusik hören?“

Sie überlegte kurz:

„Noch lieber etwas von unserer Fado-Musik.“

„Fado, heute Abend? Das hat bestimmt einen Grund.“

„Ja, die SUNDOWNER wird in Lissabon für den nächsten Einsatz vorbereitet. Ich möchte mich schon einmal einstimmen“, bemerkte sie betont gelassen. Sie mochte kaum zeigen, wie sehr sie das Angebot freute, auf der weltbesten Megayacht die Hotelmanagerin zu sein.

„Wann soll es eigentlich losgehen?“

„Die Reederei sagt, wenn ich den Job möchte, soll ich mich ab sofort für einen Einsatz in den nächsten Wochen bereithalten. Die Kern-Crew sei schon in Lissabon. Sobald ein neuer Charter unter Vertrag sei, will man mich informieren.“

Er blickte zu ihr hinüber. Ihre Wangen waren leicht gerötet, die Augen strahlten. Mit ihren knapp dreißig Jahren wirkte sie jetzt wie ein kleines Mädchen, das das ganz große Los gezogen hatte.

Karina Marie war dankbar, dass Marc so vorbehaltlos hinter ihr stand. Bevor sie zusammenzogen waren, hatten sie vereinbart, dem anderen größtmögliche berufliche Freiheit zu lassen. Vor allem so lange sie noch kinderlos waren, auch wenn sie bereits auf ihr erstes Kind hofften.

1.3

Der Präsidentensohn blickte vom Eingang des Weißen Hauses auf die Machtzentrale. Immer noch bekam er eine Gänsehaut.

Was für ein Bau , dachte der Präsidentensohn David wieder einmal, als er vor dem Eingang des Weißen Hauses stand. Von außen schlicht kolonial aber darunter eine atombombensichere Festung .

Die Flagge auf dem Dach wehte im steifen Wind und jemand draußen vor der Absperrung meinte, dieses sei ein untrügliches Zeichen, dass der Präsident im Haus sei, so wie bei der englischen Queen, die vor Ort sei, wenn die Flagge über dem Buckingham-Palast wehte.

David wusste, dass Vater heute tatsächlich anwesend war. Aber nicht wegen der riesigen Flagge, die immer gehisst war, sondern wegen des Terminkalenders des Präsidenten, den nur wenige Auserwählte zu Gesicht bekamen.

Überhaupt sein Vater. George F. Summerhill war vom Typ her nie der geborene Führer, aber der beste zweite Mann im Weißen Haus, den man sich als Präsidenten und auch als Kongress wünschen konnte. Klug, gebildet, wirtschaftlich versiert, parteilos und loyal. Deswegen wurde er zum Vizepräsidenten berufen. Aber nie hatte er auch nur im Entferntesten die Absicht, einmal für die Präsidentschaft zu kandidieren. Die täglichen Kämpfe im politischen Washington waren ihm zuwider. Er verstand sich als Dienender und nicht als Herrschender.

Doch wie so oft, wuchs auch er mit der neuen Aufgabe, und er hatte sich im Politikbetrieb erstaunlich gut zurechtgefunden. Privat kam er im Weißen Haus auch ohne Marion zurecht. Die First Lady wohnte am Familiensitz in Savannah und reiste nur zu offiziellen Anlässen zum Ehemann nach Washington. Vater hatte das Weiße Haus als seinen neuen persönlichen Lebensraum akzeptiert, doch arbeitete er lieber in seinen privaten Räumen im zweiten Stock als im Oval Office. Sein Stab hatte sich längst darauf eingestellt.

George F. Summerhill gehörte auch nicht zu der Kategorie von Präsidenten, die sich mit der schier unglaublichen Machtfülle des Amtes veränderten. Viele seiner Vorgänger hatten die Bodenhaftung verloren und vergessen, woher sie kamen und wer sie einst waren.

Nicht er.

George F. Summerhill war ein Romantiker geblieben. Er liebte klassische Musik, Bücher von französischen Philosophen und von deutschen und englischen Dichtern. Vor allem liebte er über alles die beiden Kinder seiner Tochter Jane, den zehnjährigen William und die achtjährige Florence. Beide Enkelkinder durften, wenn sie einmal im Weißen Haus waren, ungehemmt durch das ganze Gebäude toben, auch durch das Oval Office. Zum Vergnügen der amerikanischen Öffentlichkeit, die angesichts der bezaubernden und geschickt gestreuten Fotos kurzfristig verdrängte, dass die Präsidentenfamilie nicht komplett im Weißen Haus lebte.

David musste schmunzeln, wenn er daran dachte, dass der Präsident im Oval Office hinter seinem Schreibtisch, dem historischen Resolute Deck , eine Falltür hatte, mit der sich der Präsident bei Gefahr nach unten absetzen konnte. Schmunzeln, nicht wegen der geheimnisvollen Falltür, sondern wegen der wahrscheinlich sehr unsanften Landung seines stattlichen Vaters unten und wegen der verdutzten Gesichter oben. Klappe auf und der Präsident war verschwunden.

David wollte ohnehin bei nächster Gelegenheit diskret prüfen, wo der Auslöser für diesen Abgang war. Wahrscheinlich hatte der Secret Service auch für diesen Knopf einen Namen, womöglich Resolute Panic Button .

Ohnehin war der Secret Service mit seinen über vierzig Kräften in der Vergabe von Code-Wörtern für die Präsidentenfamilie sehr einfallsreich. Selbstverständlich durfte man als Betroffener Vorschläge machen, wenn die Wörter kurz waren.

Vater nannte sich EAGLE. Er selbst hatte sich GOLIATH ausgesucht, was wiederum zu einem Lachanfall in der Familie geführt hatte, weil David eher schmächtig gebaut war. Er wollte aber partout nicht SHARK genannt werden, den sah er täglich beim Rasieren im Spiegel. Als strenggläubiger Jude hatte er durchgesetzt, dass seine Frau Susan RACHEL hieß.

Seine Schwester Jane hatte sich für RAINBOW entschieden. Sie nahm die Kinder gleich mit in die RAINBOW-Familie, und so hieß William RAINBOW WILL und Florence RAINBOW FLO.

Janes Ehemann Robert, den sie bei ihrem Vater als Berater für Special Affairs durchgesetzt hatte, wollte nicht RAINBOW genannt werden, sondern hatte sich für BULLET entschieden. Keiner wusste, warum ihn gerade dieser Name begeisterte. Vielleicht, weil er ein Jäger und Waffennarr war. Den meisten blieb zudem verborgen, mit welchen Spezialangelegenheiten BULLET befasst war. Für ein Büro im Weißen Haus hatte seine Durchschlagskraft bisher allerdings nicht gereicht. Der Schwiegersohn kam nur, wenn der Präsident ihn wünschte, und das geschah zu seinem Bedauern eher selten. Wenn Robert vor Ort war, warf er sich allerdings so sehr ins Feuer, dass er dem Stabschef schon wieder überzogen und eigentlich auch lästig erschien.

David machte ein paar Streck- und Dehnübungen, und als er beim letzten Aufrichten auf die im ersten Sonnenlicht gleißende Fassade des Weißen Hauses blickte, musste er wieder schmunzeln.

„Alles Fake hier“, dachte er, „die Farbe ist so wenig reinweiß, wie die Stimmung hier in der Machtzentrale angeblich gut ist.“

In der Tat war das Weiße Haus eher cremefarben gestrichen, im Fachjargon Whisper White , wusste David, eine Silikatfarbe aus der Produktion eines deutschen Herstellers.

Und die Stimmung war angesichts der internen Machtkämpfe im Weißen Haus angespannt, wenngleich sie unter dem neuen Präsidenten ganz allmählich besser wurde.

Aber auch mit den wenigen Machtkämpfen konnte man leben, man musste einfach genau hören, was der Flurfunk meldete, und wer auf welcher Seite stand.

David hatte den Vorteil, dass ihm, als Sohn des wohl mächtigsten Mannes der Welt, Informationen von vielen Menschen zugeführt wurden, die sich dadurch einen persönlichen Vorteil erhofften. Er war abseits der etablierten Organisation so etwas wie eine mächtige Spinne im Netz, von der man hoffte, dass man nicht zerbissen würde, wenn man ihr zu nahe kam. David hatte noch nie zugebissen, sondern wartete auf den ganz großen Happen.

Die Zeit dafür schien gekommen.

Der Sohn des Präsidenten wusste, dass man sich mit einem besser nicht quer stellen sollte, dem Stabschef des Weißen Hauses, John F. Martin. Ein ehemaliger Vier-Sterne-General und NATO-Oberbefehlshaber in Europa, auf den sich der Präsident vollkommen verließ. John F. Martin, eine starke freundliche Persönlichkeit, sollte im Weißen Haus für Ordnung sorgen, die Flügelkämpfe und die für den Präsidenten unangenehmen Leaks beenden. Das hatte er bereits fast geschafft. Außerdem hatte er inzwischen auch die Kontaktpflege zu anderen Regierungen übernommen, so dass der Präsident keine Veranlassung sah, den Posten des Nationalen Sicherheitsberaters zu besetzen. Der 66-jährige John F. Martin galt nach dem Präsidenten inzwischen als der zweitwichtigste Mann in Washington, was nur wenigen vor ihm gelungen war.

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