C. D. Gerion - Das Buch der Bücher

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Der fünfzehnjährige Adib aus Kabul, Afghanistan, auf die Straße gesetzt von der eigenen Familie, auf der Flucht vor Taliban und Sicherheitskräften zugleich, schlägt sich durch bis nach Deutschland und kämpft verzweifelt darum, hier endgültig anzukommen.Seine deutschen Pflegeeltern setzen alles daran, ihm zu helfen, müssen aber bald erkennen, dass sich so eine Vergangenheit nicht einfach abstreifen lässt. Unversehens sind sie in ein Abenteuer verstrickt, das ihnen alles abverlangt und dessen Ausgang höchst ungewiss ist.Eine Geschichte vom Fliehen, vom Ankommen und von der Unmöglichkeit, die eigene Vergangenheit zu verdrängen. Nicht zuletzt auch eine tragische Geschichte von Freundschaft und Trennung, von Liebe und Verlust.Eine Geschichte, in der Poesie und Grausamkeit dicht beieinanderliegen.Ein spannendes und gleich in mehrfacher Hinsicht horizonterweiterndes Leseerlebnis.

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Wie es um unsere Sache stand, erfuhren wir dann ausgerechnet mit Hilfe dieser vier Gauner. Jedes Mal, wenn die Wärter hereinkamen, fingen die an, zu lamentieren, wann denn endlich dieses ‚dreckige Pack‘ aus ihrer Zelle verschwinden würde. Zum Glück hatten wir noch den älteren iranischen Kurden bei uns, den mit der Augenbinde, der schon in dem Keller in Van für Belal und mich aus dem Türkischen übersetzt hatte. Der gab an uns weiter, was er von dem Austausch zwischen den Gaunern und den Wärtern mitbekam.

So erfuhren wir, man erwarte nur noch einen Konsularbeamten unserer Botschaft in Ankara, um die Rücknahme der afghanischen Staatsbürger zu bestätigen. Dann würde alles ganz schnell gehen. Am dritten Tag unserer Gefangenschaft hieß es dann aber, die Botschaft könne zurzeit Niemanden schicken. Das Ganze könne sich noch um Tage, wenn nicht um Wochen verzögern.

Das nächste Gerücht, das sich herumsprach, elektrisierte mich geradezu: Die Botschaft verlange, dass die Abzuschiebenden ihren Flug nach Kabul selber bezahlten. Wer das Geld für den Flug nicht aufbringen könne, werde in den Iran abgeschoben.

In meinem Kopf begannen sich die Gedanken zu überschlagen. Gab es vielleicht doch noch einen Ausweg aus meiner so hoffnungslos erscheinenden Lage? Meinen Rucksack mit den hundert Dollar von meiner Tante Khosala konnte ich abschreiben. Gleich bei unserer Ankunft in der Polizeistation hatte man uns unsere Habseligkeiten abgenommen. Bei meinem zweiten Verhör hatten sie auch noch den Brustbeutel mit den weiteren einhundert Dollar entdeckt und ihn mir vom Hals gerissen. Blieben die hundert Dollar, die in meinem Gürtel eingenäht waren. Die würden sicher nicht reichen, den Flug zu bezahlen. „Wenigstens nicht gleich nach Afghanistan“, jubelte eine Stimme in mir. Die iranischen Behörden würden uns auf dem Landweg weiter bis zur afghanischen Grenze befördern. Da könnten sich ja Möglichkeiten ergeben, zu fliehen. Vielleicht sogar nahe Maschhad. Dann könnte ich versuchen, noch einmal bei Dr. Ponyandeh Unterschlupf zu finden. Es gab so viel, was ich von dem noch würde lernen können.

Natürlich war mir klar, dass das alles vollkommen unrealistische Träumereien waren. Und doch, ab diesem Tag – es muss mein fünfter oder sechster im Gefängnis gewesen sein – spürte ich tatsächlich wieder einen winzigen Funken der Hoffnung in mir.

Wenige Tage später hatten die Gefängniswärter auf einmal gute Neuigkeiten für unser Gaunerquartett. So wie die reagierten, verstanden wir das auch schon ohne die Übersetzung unseres Iraners. Der erklärte uns dann, man wolle uns in ein Gefängnis nach Ankara verlegen. Die seien dort besser eingerichtet für größere Gruppen von aufgegriffenen Flüchtlingen und die Botschaften zur raschen Bestätigung unserer Staatsbürgerschaft seien vor Ort.

Der Tag unserer Verlegung begann mit einer großen Überraschung: Statt direkt zum Bus führten uns die Wachen erst einmal zu dritt oder zu viert in einen kleinen fensterlosen Raum, in dem wir unsere Sachen identifizieren sollten. Meinen Rucksack entdeckte ich gleich vorne in einem der Regale und angeknotet an einen der Tragriemen auch gleich noch den Brustbeutel, den man mir beim zweiten Verhör abgenommen hatte. Ich war so verdattert, dass mich einer der Wärter zweimal auffordern musste, endlich meine Sachen zu nehmen und Platz für die nächste Gruppe zu machen.

Im Bus, in dem wir uns jeweils zu Dritt in die Zweiersitze quetschen mussten, zeigte mir schon kurzes Betasten von außen, dass die in Plastik eingerollten Geldscheine noch da waren. Unauffällig zog ich das eine Röllchen aus dem Rucksack und steckte es mir in die Hosentasche, in die ich vorher auch schon den Brustbeutel gestopft hatte. Die Aussicht, nun womöglich doch direkt nach Afghanistan ausgeflogen zu werden, versetzte mich in Panik. Fieberhaft überlegte ich nur noch, wie ich das überschüssige Geld noch vor unserer Ankunft in Ankara unauffällig loswerden könnte.

Mitten in meine wirren Gedanken hinein platzte die Ansage, dass es auf der siebenstündigen Fahrt nur eine einzige Pinkelpause geben werde.

„Das ist unsere letzte Chance, zu entkommen“, flüsterte mir der kleine Pakistani ins Ohr, der neben mir saß.

„Du bist verrückt“, flüsterte ich zurück „Hast du nicht die Pistolen gesehen, die unsere fünf Bewacher dabeihaben?“

Vier Stunden später hockten wir alle auf einem offenen Acker. Jeder duckte sich so gut wie es ging in die Furche, um möglichst unbeobachtet von den anderen – und von den Wachen, die uns umstanden – sein Geschäft zu verrichten.

Dass einige das nur vortäuschten, merkte ich erst, als plötzlich mehrere von uns gleichzeitig aufsprangen und zurück auf die Straße rannten. Sie teilten sich auf, um links und rechts um den auf der anderen Straßenseite parkenden Bus herum das jenseits davon gelegene Wäldchen zu erreichen.

Dieses tollkühne Manöver kam selbst für unsere Bewacher so überraschend, dass sie erst reagierten, als der Erste der Flüchtenden bereits um den Bus herum außer Sicht verschwand. Drei der Polizisten nahmen die Verfolgung auf und alarmierten mit lauten Rufen ihren einen im Bus zurückgelassenen Kameraden. Ein Schuss fiel.

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