Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Die Unternehmer von VanderbiltVanderbilt, Cornelius über MorganMorgan, John Pierpont bis FordFord, Henry handelten nach den Grundsätzen von Sparsamkeit, Effizienz und zentralisiertem Management, und sie verbanden Organisationstalent und Erfindungsreichtum mit Cleverness und entschlossener, zuweilen rücksichtsloser Härte im Geschäftsleben. Die patriarchalische, gewerkschaftsfeindliche Einstellung dieser Repräsentanten der industriellen „Gründergeneration“ der USA war ebenso typisch wie ihr Wunsch, den eigenen Namen durch philanthropisches Engagement oder künstlerisch-wissenschaftliches Mäzenatentum zu verewigen. Davon zeugen noch heute u.a. die Morgan LibraryMorgan Library, New York in New YorkNew York City, die VanderbiltUniversitätenVanderbilt University University in Nashville, TennesseeNashville, Tennessee, das Carnegie Endowment for International PeaceCarnegie Endowment for International Peace, die Rockefeller FoundationRockefeller Foundation und die Ford FoundationFord Foundation.

Der ökonomischeWirtschaft Konzentrationsprozess und die Monopolbildung in den verschiedenen Branchen riefen wachsende öffentliche Kritik hervor. Auf diese Stimmung reagierte der Kongress mit dem Interstate Commerce Act WirtschaftAspekteInterstate Commerce Act (1887)Interstate Commerce Act (1887), der erstmals eine unabhängige staatliche Aufsichtsbehörde, die Interstate Commerce Commission WirtschaftAspekteInterstate Commerce CommissionInterstate Commerce Commission, für das Verkehrswesen schuf. Drei Jahre später, 1890, folgte der Sherman Antitrust Act WirtschaftAspekteSherman Antitrust Act (1890)Sherman Antitrust Act (1890), der aber schon im Gesetzgebungsverfahren verwässert wurde. Wenn die Gerichte seine Bestimmungen anwendeten, dann paradoxerweise viel seltener gegen Konzerne als gegen GewerkschaftenGewerkschaften, deren Streiks sie als illegale Behinderung der Wirtschafts- und Handelsfreiheit im Sinne des Gesetzes betrachteten. Einen neuen Anlauf zur Kontrolle der von vielen Amerikanern als schier grenzenlos und bedrohlich empfundenen Unternehmermacht wagte der Kongress erst nach der Jahrhundertwende im Zeichen der progressivenProgressivismus ReformbewegungReformbewegungenProgressivismus. Aus der Rückschau betrachtet, waren die Befürchtungen der Konzern-Gegner wenn nicht unbegründet, so doch stark übertrieben, denn in einer WirtschaftWirtschaft, die sich ständig im Umbruch befand, konnten selbst die erfolgreichsten Unternehmer Konkurrenz und Wettbewerb nicht auf Dauer ausschalten. Ihre illusorische Jagd nach Monopolstellungen trieb einen Konzentrationsprozess voran, der keineswegs nur Nachteile hatte, sondern auch für mehr Ordnung in den Marktbeziehungen sorgte und die Leistungsfähigkeit der amerikanischen Industrie insgesamt erhöhte.

Im Bereich von Wissenschaft und BildungBildungswesen fanden die USA nach dem BürgerkriegBürgerkrieg Anschluss an den europäischen Standard, der um diese Zeit mehr und mehr von den deutschen UniversitätenUniversitäten bestimmt wurde. Der interkulturelle Austausch zwischen den USA und DeutschlandDeutschlandBeziehungen zu Deutschland vor 1949Vor dem Ersten Weltkrieg hatte schon am Ende der napoleonischen Kriege eingesetzt, als – beginnend mit George TicknorTicknor, George, Edward EverettEverett, Edward, Joseph CogswellCogswell, Joseph und George BancroftBancroft, George – eine wachsende Zahl von Amerikanern an den Universitäten von BerlinBerlin, GöttingenGöttingen, MünchenMünchen, LeipzigLeipzig, HeidelbergHeidelberg, HalleHalle und BonnBonn studierte. Die Gründung der University of MichiganUniversitätenUniversity of Michigan in Ann ArborAnn Arbor, Michigan durch Henry Philipp TappanTappan, Henry Philipp markierte 1852 den ersten Versuch, das höhere amerikanische BildungswesenBildungswesen im Sinne deutscher Ideale der akademischen Lehr- und Lernfreiheit und der Einheit von Forschung und Lehre umzuformen. Weitere Bemühungen folgten, als der Kongress im Krieg durch den Morrill Act die Errichtung von einzelstaatlichen Universitäten erleichterte und als industrielle Geldgeber im Zuge des wirtschaftlichen Aufschwungs, den der NordostenNordosten und der Mittlere WestenWesten nach dem Sieg der Union erlebten, öffentliche und private Bildungseinrichtungen förderten. Während bis dahin die Vorbereitung auf den Beruf im Zentrum der Bestrebungen amerikanischer Colleges und Universitäten gestanden hatte, wurden nun die wissenschaftliche Forschung und die Persönlichkeitsbildung als höchste Ziele proklamiert. Das galt auch für die Hochschulen, die FrauenFrauenBildung aufnahmen oder sich auf die akademische Ausbildung von Studentinnen spezialisierten wie die zur Gruppe der Seven Sisters gehörenden Radcliffe, Smith, Vassar und Bryn Mawr Colleges. Am ausgeprägtesten war der deutsche Einfluss an der New Yorker CornellUniversitätenCornell University, Ithaca, New York University, an der Johns HopkinsUniversitätenJohns Hopkins University University in BaltimoreBaltimore und an der University of ChicagoUniversitätenUniversity of ChicagoChicago, deren Graduiertenseminare neue Maßstäbe für das Studium in den USA setzten. Das traf auf die Naturwissenschaften ebenso zu wie auf die Geisteswissenschaften: So bildete etwa der Historiker Herbert B. AdamsAdams, Herbert B., der in Heidelberg promoviert worden war, an der Johns Hopkins University eine ganze Generation amerikanischer Geschichtsforscher aus und gehörte darüber hinaus zu den Mitbegründern der American Historical Association American Historical Association. An allen drei Universitäten lehrten auch deutsche Professoren, die ihrerseits halfen, zusätzliche Kontakte zwischen Studenten und Dozenten diesseits und jenseits des Atlantiks zu knüpfen. Aufs Ganze gesehen erfolgte im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten keine kritiklose Übernahme, sondern eine kreative Anverwandlung des auf Wilhelm von HumboldtHumboldt, Wilhelm v. zurückgehenden deutschen Universitätsmodells an die amerikanischen Verhältnisse, die sich durch das Vorherrschen des demokratischen Geistes und durch das Frontier Frontier-Erlebnis doch erheblich von denen im gerade geeinten Deutschen KaiserreichDeutschlandBeziehungen zu Deutschland vor 1949Vor dem Ersten Weltkrieg unterschieden. Zweifellos wurden in diesen Jahrzehnten die Grundlagen für die Spitzenstellung geschaffen, die amerikanische Universitäten im 20. Jahrhundert in nahezu allen Wissensbereichen eroberten.

6 Parteipolitik und soziale Konflikte im Gilded Age Gilded Age

Parteimaschinen und „congressional governmentCongressional Government (1885)“

Der Schriftsteller Mark TwainTwain, Mark gab der Nachkriegsepoche ihren Namen, als er vom „vergoldeten Zeitalter“ ( gilded age ) sprach, hinter dessen glänzender Fassade die geistig-moralischenGesellschaftGilded Age Sitten verfielen und sich soziales Elend ausbreitete. Zu diesem negativen Image hatte Präsident Ulysses S. GrantGrant, Ulysses S. nicht wenig beigetragen, in dessen Amtszeit von 1869 bis 1877 die enge Verflechtung von politischen und wirtschaftlichen Interessen und die Bereicherungssucht hoher Regierungsbeamter durch mehrere Skandale offenkundig geworden waren. Die DemokratenDemokratische ParteiGilded Age u. Progressivismus nutzten diese Blößen zu einem Propagandafeldzug gegen Korruption und Sonderprivilegien ( special privileges ), der ihr Ansehen in der Wählergunst wieder steigen ließ. Auch in der RepublikanischenRepublikanische ParteiGilded Age u. Progressivismus Partei selbst begann es zu gären, wie die vorübergehende Abspaltung der Liberal Republicans im Jahr 1872 zeigte. Korruption und Manipulation waren sicherlich verbreitet, aber bei näherer Betrachtung entzieht sich das politische Leben im Gilded Age Gilded Age doch jeder pauschalen Kritik oder einfachen Schematisierung. Aus heutiger Sicht und im internationalen Vergleich des späten 19. Jahrhunderts ist sein hervorstechendes Merkmal der intensive politische Wettbewerb auf allen Ebenen von der Gemeinde bis zum Kongress. Politik wurde außerordentlich ernst genommen: Man versprach sich von ihr persönliches Fortkommen ebenso wie eine Lösung der großen nationalen Probleme; die meisten Bürger identifizierten sich stark mit einer der beiden großen Parteien und hielten ihr gewöhnlich über Jahrzehnte hinweg die Treue. Darüber hinaus nahm Politik vollends den Charakter eines Massenvergnügens an, dessen Unterhaltungswert von den inzwischen allgegenwärtigen Zeitungen noch gesteigert wurde. Die durchschnittliche Beteiligung an Präsidentschaftswahlen lag in dieser Zeit bei 78,5 Prozent der wahlberechtigten Amerikaner – ein Politisierungsgrad, der seither nicht mehr erreicht wurde. Wahlen waren aber nur der letzte Akt eines aufwändigen Verfahrens, zu dem Paraden, von den Kandidaten veranstaltete Feste, öffentliche Rededuelle und Parteikonvente gehörten, und die von Propagandakampagnen mit Flugblättern, Broschüren, Kandidatenporträts, Slogans und Anstecknadeln ( campaign buttons ) begleitet wurden. All dies geschah ohne feste, dauerhafte Parteiorganisationen, ohne eine stabile staatliche BürokratieRegierungssystemBürokratie und mit einem Minimum an verbindlichen Regeln.

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