Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Da die Löhne in den USA trotz der Masseneinwanderung relativ hoch blieben, ließ der Anreiz niemals nach, Arbeitskräfte durch Maschinen und neue Technologien einzusparen. Das Bemühen um wissenschaftliche Effizienz verkörperte wohl am besten Frederick W. TaylorTaylor, Frederick W., der als Ingenieur in einer Stahlfabrik in den 1880er Jahren begann, Arbeitsvorgänge in einzelne Bewegungen zu zerlegen und jeden Handgriff mit der Stoppuhr zu messen. Auf diesem „TaylorismusTaylorismus“ konnte dann die moderne Fließband- und AkkordarbeitWirtschaft aufbauen. Der Rationalisierungsdruck führte dazu, dass Erfindungen und organisatorische Verbesserungen schneller als in anderen Industrieländern in die Praxis umgesetzt und verwertet wurden. Der hohe Stellenwert, den die Amerikaner dem BildungswesenBildungswesen und der praxisorientierten Forschung zuerkannten, erklärt sich ebenfalls zumindest teilweise aus ökonomischenFinanzwesen1860–1918 Notwendigkeiten und Zwängen. Zur Dynamik des Wachstums trugen nicht zuletzt vermehrte Investitionen aus dem Ausland und eine steigende Sparrate in den USA selbst bei. Der größte Teil des gesparten Geldes (12 Mrd. Dollar 1900 im Vergleich zu 1 Mrd. Dollar 1860) wurde nun im Industriesektor angelegt. Gleichzeitig verfeinerte sich die Technik des Investierens durch die Entstehung privater Großbanken und eines öffentlichen Kapitalmarktes an der New Yorker Börse. Das Geld- und Kreditsystem der USA blieb aber trotz der im BürgerkriegBürgerkrieg durchgeführten Reformen die Achillesferse der wirtschaftlichen Entwicklung. Erst 1914 wurde mit dem Federal Reserve System Finanzwesen1860–1918 eine – immer noch recht dezentrale und beschränkt handlungsfähige – bundesstaatliche Kontroll- und Steuerungsinstanz eingerichtet.

Wachstum und Expansion wurden schließlich durch das generelle Meinungsklima des späten 19. Jahrhunderts gefördert. Der für die USA seit langem charakteristische Fortschrittsoptimismus, den der BürgerkriegBürgerkrieg nur vorübergehend hatte dämpfen können und der auch nach WirtschaftskrisenWirtschaft immer wieder schnell zurückkehrte, fand Rückhalt in modernen Evolutionstheorien, wie sie die Engländer Charles DarwinDarwin, Charles und Herbert SpencerSpencer, Herbert vertraten. In den USA popularisierte vor allem der YaleUniversitätenYale University-Professor William GrahamGraham, Billy SumnerSumner, William Graham „sozialdarwinistischeSozialdarwinismus“ Ideen von einem naturgesetzlichen Fortschrittsprozess menschlicher Gesellschaften, der durch Anpassung, Vererbung und Auslese gesteuert wird. Nach SumnerSumner, William Graham war dem Wohl der Zivilisation am besten gedient, wenn der Staat die starken, zur Machtausübung und zur Übernahme von Verantwortung befähigten Individuen gewähren ließ und ihre Rechte, speziell das Eigentumsrecht, schützte. Im Bewusstsein der Öffentlichkeit verband sich diese Philosophie mit traditionellen Vorstellungen von individueller Freiheit und begrenzter Regierung; der Gedanke, Regierungen und Parlamente hätten nicht viel mehr zu tun, als dem „freien Spiel der Kräfte“ Raum zu schaffen, diente zur Rechtfertigung des laissez faire -KapitalismusWirtschaftAspektelaissez faire-Kapitalismus, der sich in den USA um diese Zeit besonders vehement durchsetzte.

Bis zum BürgerkriegBürgerkrieg hatten die Einzelstaaten das WirtschaftslebenWirtschaft in ihrem jeweiligen Bereich kontrolliert und reguliert. Ihr Einfluss ging aber in dem Maße zurück, wie die wirtschaftlichen Aktivitäten die Grenzen von Staaten und Regionen zu überwinden begannen. Die BundesregierungGewaltenteilungUnion war vorerst weder zur nationalen Wirtschaftsregulierung befähigt, noch hielt man sie für berechtigt, eine solche Aufgabe zu erfüllen. Von ihr wurde allenfalls erwartet, dass sie die WirtschaftWirtschaft durch Subventionen und Zölle stimulierte und dass sie durch die Verhinderung von Monopolen für Chancengleichheit sorgte. Auf diese Weise entstand im föderativen System der USA gewissermaßen eine „staatsfreie“ Sphäre, in der die Unternehmer unbehindert von gesetzlichen Vorschriften und parlamentarischer Kontrolle schalten und walten konnten. Juristen und Richter des Supreme CourtSupreme Court förderten diese Tendenz mit der Doktrin des dual federalism GewaltenteilungUniondual federalism, derzufolge Bundesregierung und Staatenregierungen in getrennten Sphären operierten, zwischen denen eine breite Zone gesellschaftlicher Eigenverantwortlichkeit lag. Nur sehr langsam gewann die Überzeugung an Boden, dass die Bundesregierung diese „Lücke“ füllen müsse, um den Missbrauch privater Macht zu verhindern.

Konzentration und Konsolidierung der WirtschaftWirtschaft

Während das Denken der meisten Menschen noch dem Ideal einer republikanischen Gesellschaft von Kleinproduzenten verhaftet war, vollzogen sich in der amerikanischen WirtschaftWirtschaft tief greifende qualitative Veränderungen, die heute mit Begriffen wie economies of scale WirtschaftAspekte und corporate consolidation WirtschaftAspektecorporate consolidation beschrieben werden. Innerhalb weniger Jahrzehnte entstand eine big business WirtschaftAspektebig business economy , in der große Konzerne den Ton angaben und die Regeln des Wettbewerbs aufstellten. Auslöser waren die vielfach chaotischen Zustände, die infolge des (bis zur Jahrhundertwende) insgesamt sinkenden Preisniveaus und des ständigen Wechsels von Überangebot und Mangel auf den Märkten herrschten. Nur große Gesellschaften ( corporations ) waren unter diesen Umständen in der Lage, die jeweils neuesten Maschinen anzuschaffen und sie voll auszulasten. Zugleich profitierten sie am meisten von Preisnachlässen bei Rohstoffeinkäufen und von Transportrabatten. Dieses Streben nach dem richtigen Maßstab wirtschaftlichen Handelns ( economies of scale WirtschaftAspekte) wurde ergänzt durch das Bemühen der Unternehmer, selbst für die Stabilität und Berechenbarkeit des Marktgeschehens zu sorgen. Ein erster Schritt zur „Ordnung“ und „Konsolidierung“ des Marktes waren informelle Absprachen zwischen konkurrierenden Gesellschaften, die vor allem Produktionsquoten und Preise betrafen. Solche Kartelle ( pools ) erwiesen sich jedoch als extrem krisenanfällig, und sie wurden zudem 1887 vom Kongress im Rahmen des Interstate Commerce Act WirtschaftAspekteInterstate Commerce Act (1887)Interstate Commerce Act (1887) als Wettbewerbshindernisse verboten. Unterdessen hatten Unternehmer wie John D. RockefellerRockefeller, John D. und Gustavus SwiftSwift, Gustavus jedoch bereits geeignetere Organisationsformen gefunden. Sie nutzten dabei die Rechtsform des trust WirtschaftAspekteTrusts aus, die es erlaubte, mehrere Gesellschaften einem zentralen Management zu unterstellen. Eine Fortentwicklung des Trust stellte die Dachgesellschaft ( holding company ) dar, in die alle Anteilseigner der beteiligten Gesellschaften ihren Aktienbesitz einbringen konnten. Die Voraussetzung hierfür schuf das Parlament von New JerseyNew Jersey, als es 1888 den dort inkorporierten Gesellschaften die Genehmigung erteilte, Besitz in anderen Staaten zu erwerben. Durch Zusammenschlüsse ( mergers ) gelang es nun, ganze Produktionsbereiche wie etwa die ErdölverarbeitungErdöl zusammenzufassen („horizontale Integration“) oder einen Wirtschaftszweig in seiner Gesamtheit von der Rohstoffgewinnung bis zur Vermarktung des Endprodukts („vertikale Integration“) zu kontrollieren. Bis zur Jahrhundertwende entstanden auf diese Weise etwa 300 große Konzerne in Form von Trusts und Holdings mit jeweils über 10 Millionen Dollar Eigenkapital.

Der EisenbahnbauWirtschaftEisenbahn2. Hälfte 19.Jh. brachte die ersten Wirtschaftsmagnaten oder „industriellen Raubritter“ ( robber barons Robber Barons) wie Cornelius VanderbiltVanderbilt, Cornelius hervor, der bis zu seinem Tode 1877 die Verkehrsverbindungen zwischen New YorkNew York, den Großen Seen und dem Mittleren WestenMittlerer Westen monopolisierte. Die Krise der 1890er Jahre, in der viele Bahngesellschaften zusammenbrachen, löste einen neuen Konzentrationsschub aus. Als Sanierer sprang der New Yorker Bankier John Pierpont MorganMorgan, John Pierpont ein, der sich bei der Gelegenheit maßgeblichen Einfluss auf die Unternehmenspolitik der neuen Bahngesellschaften sicherte. Das Bankhaus Morgan & Co.Morgan & Co. wurde zur Inkarnation des Machtstrebens einer Finanzelite in der New Yorker Wall StreetWall Street, die über ihre Beauftragten in den Vorständen vieler Gesellschaften und durch ihre guten politischen Beziehungen das gesamte Wirtschaftsgeschehen mitbestimmte. In der Eisen- und Stahlindustrie dominierte Andrew CarnegieCarnegie, Andrew, der im Alter von 13 Jahren aus SchottlandSchottland eingewandert war und sein erstes Geld als Hilfsarbeiter in einer Textilfabrik verdient hatte. 1901 verkaufte er seine Carnegie Steel Co.Carnegie Steel Co. für die damals unvorstellbar hohe Summe von 492 Millionen Dollar an MorganMorgan, John Pierpont, der das Unternehmen mit anderen Stahlbetrieben zum ersten Milliarde-Dollar-Konzern, der United States Steel CorporationUS Steel Corporation, zusammenfügte. Auch hinsichtlich der Belegschaft von 168.000 stieß US Steel in eine neue wirtschaftliche Dimension vor. Von dem Erlös, den CarnegieCarnegie, Andrew für sein Unternehmen erzielte, behielt er selbst 225 Millionen Dollar, der Rest ging an seine Manager. Eine ähnliche Rolle wie CarnegieCarnegie, Andrew in der Eisen- und Stahlbranche spielten John D. RockefellerRockefeller, John D. in der ErdölindustrieErdöl (Standard Oil of New JerseyStandard Oil of New JerseyNew Jersey) und Gustavus SwiftSwift, Gustavus in der Fleisch- und Nahrungsmittelindustrie; in der Elektrobranche legten George WestinghouseWestinghouse, George, Thomas A. EdisonEdison, Thomas A. und Alexander G. BellBell, Alexander G. mit ihren Erfindungen das Fundament für drei mächtige Konzerne: Westinghouse ElectricWestinghouse Electric, General ElectricGeneral Electric und American Telephone & TelegraphAmerican Telephone & Telegraph Co. (AT&T). Da die Elektrizität um diese Zeit das Kerosin als Beleuchtungsmittel ablöste, schien das Erdöl an Bedeutung zu verlieren. Wenig später wurde das „schwarze Gold“ aber zum Grundstoff der chemischen Industrie, in der die hugenottische Familie Du Pont de Nemours aus DelawareDelaware den Ton angab, und zum Ausgangsprodukt von Benzin, das im beginnenden Automobilzeitalter (1903 gründete Henry FordFord, Henry seine Motor CompanyFord Motor Co. in DetroitDetroit) höchste Bedeutung erlangte.

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