Anke Ortlepp - Geschichte der USA

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Die Neuauflage des Klassikers zur Geschichte der Vereinigten Staaten bietet einen Überblick der Ereignisse und Entwicklungen bis ins Jahr 2020. Sozial- und kulturgeschichtliche Themen treten neben die Darstellung von Politik, Wirtschaft und Verfassung vor dem Hintergrund einer weltpolitischen Lage, die sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verändert hat und zu einer Neubewertung der Rolle der USA als Weltmacht Anlass gibt. Besondere Beachtung finden die Rassenproblematik, ethnische, religiöse und Umweltfragen, Einwanderung sowie die Rolle der Frauen und die deutschamerikanischen Beziehungen. Die Fülle von Fakten und Analysen verbindet der Band mit den Mitteln narrativer Geschichtsschreibung zu einer differenzierten, gut lesbaren Darstellung auf aktuellem Forschungsstand. Die neue kommentierte Bibliographie diskutiert Standardwerke wie auch aktuelle Literatur.

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Allen intellektuellen und propagandistischen Anstrengungen ihrer Befürworter zum Trotz wäre die VerfassungVerfassung dennoch abgelehnt worden, wenn die Federalists Federalists nicht versprochen hätten, nach ihrem Inkrafttreten Änderungen und Ergänzungen, speziell eine Absicherung der Grundrechte vorzunehmen. Mit dieser Strategie gelang es, in den Ratifizierungskonventen genügend Delegierte auf die eigene Seite zu ziehen und die Zustimmung so wichtiger Staaten wie MassachusettsMassachusetts, VirginiaVirginia und New YorkNew York zu erreichen. Erst New Yorks positives Votum am 26. Juli 1788 machte die Verfassung, die theoretisch nach der Annahme durch den neunten Staat, New HampshireNew Hampshire, am 21. Juni 1788 gültig geworden war, zu einer politischen Realität. Die Ratifizierungsdebatte wurde begleitet von einer Welle von Feierlichkeiten, die ihre Höhepunkte in den großen Bundesparaden ( Federal Processions Federal Processions) der Küstenstädte fand. Die starke Beteiligung der Handwerker und Kaufleute an diesen neuartigen Festumzügen unterstrich noch einmal, dass die in Handel und Gewerbe engagierten Bevölkerungskreise die treibende Kraft hinter der konstitutionellen Neuordnung bildeten. Ihre Reaktion war umso enthusiastischer, als sich in den meisten Staaten ein wirtschaftlicherWirtschaft Aufschwung bereits vor der endgültigen Annahme der Verfassung abzeichnete. Die Paraden brachten aber auch das Selbstbewusstsein von Bürgern zum Ausdruck, die ihr Schicksal selbst bestimmten und optimistisch in die Zukunft voranschritten. Das Bemühen um Konsens entsprang der teils intellektuellen, teils gefühlsmäßigen Einsicht, dass es zur Begründung einer Nation verbindender Werte und des Glaubens an eine Mission bedurfte, die von Generation zu Generation weitervermittelt wird. Als identitätsstiftende Symbole eigneten sich besonders gut die Gründungsdokumente UnabhängigkeitserklärungUnabhängigkeitserklärung und Verfassung, die an hervorgehobener Stelle in den Zügen mitgeführt wurden. Das Bekenntnis zu den Prinzipien der Revolution nahm hier einen quasi-religiösen Charakter an, so dass man die Prozessionen als erste Erscheinungsformen der amerikanischen civil religion civil religion bezeichnen kann, einer konfessionsübergreifenden bürgerlichen ReligionReligion im Dienste der nationalen Einheit. Gefeiert wurde auch George WashingtonWashington, George, dessen Abbildung als Steuermann des neuen Staatsschiffes einer öffentlichen Akklamation zum Präsidenten gleichkam.

In der Tat votierten bei den ersten Bundeswahlen im Winter 1788/89 sämtliche 69 Wahlmänner für WashingtonWashington, George, während sich John AdamsAdams, John mit einem wesentlich bescheideneren Ergebnis und dem undankbaren Amt des Vizepräsidenten zufriedengeben musste. Im Wahlkampf für das RepräsentantenhausRegierungssystemRepräsentantenhaus spielten die versprochenen Verfassungsänderungen eine wichtige Rolle: Um erfolgreich zu sein, hielten es viele Federalists Federalists für geboten, ihre Amendment-Zusage zu erneuern. Nach dem Zusammentritt des Kongresses und der feierlichen Amtseinführung WashingtonsWashington, George am 30. April 1789 in New York CityNew York City formulierten die Abgeordneten und Senatoren einen GrundrechtekatalogGewaltenteilungUnion, der viele der von den Ratifizierungskonventen vorgeschlagenen Änderungen berücksichtigte. Seine zehn Artikel wurden im Dezember 1791 als Amendments an die VerfassungVerfassung angehängt.

Gemessen an der fast gleichzeitig – unter Mitwirkung JeffersonsJefferson, Thomas – in ParisParis ausgearbeiteten französischen Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte wirkte die amerikanische Bill of Rights Bill of Rights, wie die ersten zehn Amendments bald genannt wurden, eher bescheiden. Ihr Vorzug bestand aber darin, dass alle ihre Bestimmungen, an erster Stelle die Presse-, Meinungsund Gewissensfreiheit, als Teil des geltenden Rechts vor Gericht einklagbar waren. Allerdings verpflichteten die Garantien nur den Kongress, nicht auch die Einzelstaaten, wie es MadisonMadison, James beabsichtigt hatte. Da die Bill of Rights den Wünschen der gemäßigten Antifederalists Antifederalists entsprach, trug sie dazu bei, die große Mehrheit der Opposition politisch einzubinden. Die Ratifizierung der VerfassungVerfassung und der Bill of Rights in öffentlicher Debatte sanktionierte darüber hinaus das Werk des PhiladelphiaPhiladelphia-Konvents und verlieh der neuen Ordnung unangreifbare Legitimität. Diese Ordnung färbte nun sogar auf die Staatenverfassungen ab, die – beginnend 1790 in PennsylvaniaPennsylvania – an das Modell der United States Constitution angepasst wurden. Überall setzten sich das legislative Zweikammer-Modell und der Grundsatz der GewaltenteilungGewaltenteilungFederalist durch. Erstaunlich rasch identifizierten sich die Amerikaner mit der Bundesverfassung und bekannten sich zu ihren fundamentalen Prinzipien. Das schloss aber keineswegs aus, dass sie auf dem Boden der Verfassung heftig darüber stritten, wie diese Werte und Prinzipien am besten zu verwirklichen seien. In dieser Hinsicht wirkte die Verfassungsdebatte wie ein Katalysator, der die Entstehung von bundesweiten Parteien und den Aufschwung des Zeitungswesens beschleunigte. Um 1800 erschienen in den USA über 200 Zeitungen – mehr als selbst in EnglandGroßbritannien –, die sich fast alle vehement am politischen Tageskampf beteiligten. Konstitutionell und politisch bedeutete das eine wichtige Stufe im Übergang von der partikularen zur nationalen Form der Willensbildung und Entscheidungsfindung.

Wenn sich ein großer Teil des mentalen Wandels auch bereits vor der UnabhängigkeitserklärungUnabhängigkeitserklärung vollzogen hatte, wie John AdamsAdams, John später behauptete, so war die Transformation des gesellschaftlichen Bewusstseins doch noch längst nicht abgeschlossen. In diesem Sinne hatte Benjamin RushRush, Benjamin Recht, der 1787 feststellte, der Krieg sei wohl vorüber, nicht aber die amerikanische Revolution: „Ganz im Gegenteil, nur der erste Akt des großen Dramas ist beendet.“ Die VerfassungVerfassung institutionalisierte gewissermaßen die Revolution, indem sie für einen offenen politischen Prozess sorgte, durch den das amerikanische politische System und die amerikanische Gesellschaft kontinuierlich weiterentwickelt werden konnten. Zugleich schrieb sie jedoch – zumindest für die absehbare Zukunft – die SklavereiSklaverei (s.a. Afroamerikaner) fest, um den Bestand der Union nicht zu gefährden. Die Frage, ob es bereits eine „amerikanische Nation“ gab und wer ihr als Staatsbürger angehörte, war auch nach Inkrafttreten der Verfassung noch offen.

5 Die Federalists Federalists an der Macht, 1789–1800

HamiltonsHamilton, Alexander Finanz- und WirtschaftsprogrammFinanzwesenRevolutionsepocheWirtschaft

Das Ergebnis der ersten Bundeswahlen versetzte die Federalists Federalists in die Lage, ein gutes Jahrzehnt lang die VerfassungVerfassung nach ihren Vorstellungen auszudeuten und mit Leben zu erfüllen. Den ruhenden Pol in dieser Zeit, die von den Revolutionen und Kriegen in Europa überschattet war, bildete George WashingtonWashington, George, der wie sein römisches Vorbild CincinnatusCincinnatus noch einmal Mount VernonMount Vernon verlassen hatte, um zur Festigung der amerikanischen Union beizutragen. Am meisten Tatkraft und Kreativität bewies Alexander HamiltonHamilton, Alexander, einer der homines novi der Revolution, der sich stets eng an WashingtonWashington, George gehalten hatte und nun als Finanzminister ( Secretary of the Treasury ) die rechte Hand des Präsidenten im Kabinett wurde. Kernstück seines am englischenGroßbritannienJunge RepublikGroßbritannien Beispiel orientierten Programms, das er in den Kongress einbrachte, war die sichere Fundierung der StaatsschuldenFinanzwesenJunge Republik, die aus dem Krieg resultierten und in den 1780er Jahren noch angewachsen waren. Zusätzlich zur auswärtigen und inneren Schuld der Union (11,7 Millionen bzw. 42 Millionen Dollar) übernahm die Bundesregierung bis 1792 auch die Schulden der Einzelstaaten von insgesamt 18,2 Millionen Dollar. Dabei garantierte sie den Gläubigern (unter ihnen etliche Spekulanten, die Schuldverschreibungen zu niedrigen Marktpreisen aufgekauft hatten) die Annahme sämtlicher Zertifikate zum Nennwert und die Zinszahlung in Hartgeld. Das unabhängige Einkommen, das der Bund hierfür benötigte, verschaffte er sich durch nationale Einfuhrzölle, mit denen auch wirtschaftlicherWirtschaft Druck auf EnglandGroßbritannienJunge Republik ausgeübt werden konnte. Wegen der hohen Zolleinnahmen brauchten vorerst keine direkten Steuern erhoben zu werden. Um die finanziellen Transaktionen zu koordinieren und die Währung zu vereinheitlichen, schuf der Kongress auf Vorschlag HamiltonsHamilton, Alexander 1791 die Bank of the United States FinanzwesenJunge RepublikBank of the United States in PhiladelphiaPhiladelphia (seit 1790 vorläufiger Sitz des Kongresses und der Regierung) in Form einer teils privaten, teils staatlichen Aktiengesellschaft. Der wirtschaftlicheWirtschaft Aufschwung trug das Seine dazu bei, dass die Union binnen kurzem über ein solides Finanz- und Währungssystem verfügte, das ihre Kreditwürdigkeit wiederherstellte und genügend Investitionskapital im Land freisetzte bzw. aus Europa anzog. Politisch wirkte die konsolidierte Staatsschuld, wie HamiltonHamilton, Alexander es beabsichtigt hatte, als „Zement der UnionFinanzwesenJunge Republik“, weil sie die Interessen der einflussreichen Gläubiger fest mit dem Schicksal der Bundesregierung verband.

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