Nicole Burzan - Quantitative Methoden kompakt

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Befragung, Inhaltsanalyse oder Beobachtung – quantitative Methoden sind ein zentrales Werkzeug der empirischen Sozialforschung.
Mit vielen anschaulichen Beispielen stellt Nicole Burzan diese Methoden vor. Gleichzeitig ordnet sie sie in den Forschungsprozess von der Operationalisierung des Themas über die Fallauswahl und Datenerhebung bis zur Datenauswertung ein.
So erhalten die Leser/innen einen Überblick über die Methoden der Sozialforschung und können Forschungsergebnisse empirischer Studien kritisch hinterfragen.
Ein Buch für BA-Studierende, die keine dicken Wälzer lesen, aber trotzdem alles Wichtige über quantitative Sozialforschung wissen wollen.

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Um dieses Ziel zu erreichen, sind die einzelnen Abschnitte eng an Forschungsbeispiele gebunden. Dies gilt bereits für das zweite Kapitel, das zwei Beispiele für quantitative empirische Untersuchungen und speziell ihre Methoden vorstellt.

Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über die Kennzeichen quantitativer Methoden und den Ablauf eines Forschungsprozesses nach dieser Forschungslogik. Dabei wird auch kurz eine Abgrenzung zu qualitativen Methoden vorgenommen.

Das vierte Kapitel stellt die Forschungsschritte bis zur Datenerhebung näher vor, dies auch konkret im Hinblick auf verschiedene Erhebungsinstrumente: die Inhaltsanalyse, die Beobachtung und die Befragung sowie die Sekundäranalyse als Sonderform. Dabei kommt zur Sprache, welche methodischen Probleme auftauchen können, die der Forscher zu lösen hat und auf die die Leser empirischer Ergebnisse achten sollten. Das Erhebungsinstrument der Inhaltsanalyse wird am Beispiel der Analyse von Kontaktanzeigen präsentiert, im Abschnitt zur Beobachtung geht es um das Verhalten von Museumsbesuchern. Die Befragung greift ein Forschungsprojekt zur Einbindung von Individuen in verschiedene Lebensbereiche auf, und die Sekundäranalyse wird anhand der Thematik einer potenziell verunsicherten Mittelschicht dargeboten. Einige Anmerkungen zu Möglichkeiten der Methodenverknüpfung schließen das Kapitel ab.

Im fünften Kapitel geht es um ein Element im Forschungsprozess, das unabhängig vom Erhebungsinstrument eine Entscheidung vom Forscher fordert: Die Auswahl der Forschungsteilnehmer oder Untersuchungsobjekte (z. B. Befragte für Interviews oder Zeitungsartikel für eine Inhaltsanalyse).

Das sechste Kapitel schließlich behandelt die Statistik, das Hilfsmittel schlechthin zur (quantitativen) Auswertung erhobener Daten. Dabei geht es nicht um statistische Verfahren im engeren Sinne, sondern nach einem Überblick über Aufgaben und Teilbereiche kommt es zur Diskussion ausgewählter Aspekte, die bei der Anwendung statistischer Verfahren sowie der Deutung und Darstellung statistischer Ergebnisse zu beachten sind. Diese Schwerpunktsetzung folgt damit konsequent der Zielsetzung, in erster Linie empirische Lesekompetenz zu vermitteln. Zur Vertiefung der Themen gibt es am Ende jedes Kapitels gezielte Literaturhinweise.

Dieses Buch zeichnet sich folglich dadurch aus, dass

man in kompakter Form einen Überblick über die Forschungsschritte von Untersuchungen mit quantitativen Methoden erhält,

anschauliche Beispiele aus der Forschungspraxis dabei sowohl die Verständlichkeit als auch die Reflexion typischer methodischer Probleme unterstützen, und

man mit großer Wahrscheinlichkeit nach der Lektüre des Buches Forschungsergebnisse, sei es in der Fachliteratur oder auch in Zeitungen und Zeitschriften, mit »methodischeren« Augen sehen wird als zuvor.

Ich danke Sonja Rothländer von UVK, Jennifer Eickelmann, Silke Kohrs und Stefanie Weber von der TU Dortmund für die kritische Durchsicht des Buches und schließlich Ronald Hitzler dafür, dass er meine methodische Perspektive nie zu selbstverständlich werden lässt.

1 Im Folgenden wird mal die männliche, mal die weibliche Form für beide Geschlechter genutzt und damit der Anforderung auch an eine Fragebogenentwicklung nach größtmöglicher Verständlichkeit gefolgt.
2 Beispiele für quantitative empirische Studien

Den beiden im Folgenden vorgestellten Studien ist gemeinsam, dass sie, mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung, ungleichheits- und kultursoziologische Ansätze miteinander verknüpfen: J. Gerhards untersucht, ob und wodurch sich längerfristig verändert, welche Vornamen Eltern ihren Kindern geben. P. Bourdieu fragt danach, ob Geschmack und Lebensstile heutzutage durch die soziale Klassenzugehörigkeit geprägt sind. Außerdem setzen beide Werke theoretische Konzepte empirisch um und überprüfen sie. Sie wurden aus dem nahezu unbegrenzten Pool an thematischen und theoretischen Ansätzen sowie konkret verwendeten Methoden unter anderem deshalb ausgewählt, weil sie die Anwendung der grundlegenden Erhebungsinstrumente illustrieren.

2.1 Die Moderne und ihre Vornamen

2.1.1 Forschungsfrage

Sagt es etwas über Eltern aus, ob sie ihr Kind Dörte oder Denise, Henry oder Benjamin nennen? Jürgen Gerhards nimmt dies an. Er geht davon aus, dass die Vornamensgebung und insbesondere der Wandel von Namensgebungen in den letzten 100 Jahren Prozesse kulturellen Wandels abbilden. Woran orientieren sich Eltern, wenn sie für ihr Kind einen Namen auswählen? Wenngleich Eltern selbst oft nur diffuse Gründe angeben können (z. B. der Name klinge schön), lassen sich im Zeitverlauf bei der Betrachtung vieler Namensgebungen doch bestimmte Trends ausmachen, von denen Gerhards einige näher in Augenschein nimmt: In welchem Maße etwa orientieren sich Eltern an Traditionen, z. B. aus der Religion, der Nation oder der Verwandtschaft und Familie? Sind Vornamen, obwohl ihre Wahl nicht vom Einkommen oder anderen materiellen Ressourcen abhängt, schichtspezifisch, oder haben sie sich individualisiert? Welche Rolle spielen Moden? Schlägt sich Globalisierung bei den Vornamen nieder? Auf welche Weise markieren Vornamen im Zeitverlauf das Geschlecht des Kindes?

Die Fragen deuten auf den kultursoziologischen Gehalt der Thematik hin: Vornamensgebungen im Zeitverlauf – so die These – zeigen einen kulturellen Wandel (oder auch Stabilität) an, da Eltern Namen nicht »zufällig« vergeben, sondern sich an bestimmten kulturellen Faktoren orientieren. Wenn ein Elternpaar seinem Kind etwa einen deutschen, angloamerikanischen oder christlichen Namen gibt, kann dies im Einzelnen viele Gründe oder auch keinen direkt angebbaren Grund haben. Wenn es aber bei der Betrachtung einer großen Zahl von Namensvergaben beispielsweise zwischen 1933 und 1942 zu einer besonderen Steigerungsrate bei der Wahl deutscher Namen kommt, liegt eine »Prägekraft kultureller Kontexte« nahe, die sich somit auch und gerade für »einen der privatesten Bereiche« zeigt (Gerhards 2003: 28).

Versucht man, die Forschungsfrage danach zu systematisieren, was der Forscher erklären will und welche erklärenden Faktoren er heranzieht (im methodischen Sprachgebrauch heißt dies: Welche ist die abhängige, welche die unabhängige Variable), könnte man sagen: Erklärt werden soll die Vornamensgebung als Zeichen kulturellen Wandels. Mögliche Erklärungsfaktoren sind kulturelle Orientierungen und Prägungen (und nicht allein individuelle Vorlieben unabhängig davon), die wiederum von anderen, unter anderem sozialstrukturellen Faktoren abhängen. Gerhards hat damit nicht allein einen beschreibenden Anspruch (Welche Namen kommen wie häufig vor?), sondern er möchte die Trends auch erklären. Er verbindet dabei – ein in der Soziologie generell wichtiger Aspekt – das Handeln von Akteuren (die »Mikro«-Ebene) mit gesellschaftlichen Strukturen (der »Makro«-Ebene). Allerdings findet diese Verknüpfung allein auf einer kollektiven bzw. aggregierten Ebene statt. Damit ist gemeint, dass Gerhards z. B. die Häufung deutscher Vornamen in den 1930er-Jahren auf das politische System zurückführt. Man weiß aber nicht, warum einzelne Eltern ihren Kindern einen bestimmten Vornamen gegeben haben, oder ob gerade Anhänger des NS-Regimes deutsche Namen bevorzugt haben. Ein anderes Beispiel: Dass Kinder ab dem Ende der 1950er-Jahre seltener den Vornamen ihrer Eltern erhalten, bringt Gerhards damit in Verbindung, dass weniger Familien in der Landwirtschaft tätig sind, eine Hofübergabe an das Kind, insbesondere den Sohn, also wegfällt und damit diese Art der Tradition nicht gewahrt werden muss. Gerhards führt selbst an, dass der zwischen beiden Faktoren bestehende statistische Zusammenhang nicht zwingend einen ursächlichen Zusammenhang bedeutet, doch »leider stehen uns … keine Daten zur Verfügung, die eine Überprüfung auf der Individualebene zuließen. Uns bleibt allein die Möglichkeit auf theoretischer Ebene zu argumentieren, warum unserer Ansicht nach die aufgezeigten statistischen Zusammenhänge auf der Kollektivebene auch auf der Individualebene gegeben sind« (Gerhards 2003: 97). Trotz der Beschränkung des erklärenden Anspruchs auf Plausibilität lässt sich festhalten, dass die Studie zumindest mehrere erste Erklärungsansätze dafür liefert, wodurch die Namensgebung beeinflusst ist, warum und wie sich also ein kultureller Wandel in diesem Bereich vollzieht.

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