Rena Reisch - Ganz allein – in Deinem Alter?

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Rena Reisch, 63, stolpert zufällig über ein preiswertes Business-Class-Flugticket «Around the World» und beschließt spontan, sich den langgehegten Traum einer Weltreise zu erfüllen – allein und selbstorganisiert. Sie beschreibt, wie sie diese Reise einmal um die Welt anlegte, und spricht über Vor- und Nachteile des Alleinreisens sowie die Herausforderung der Selbstorganisation. Sie erzählt humorvoll von großartigen Highlights, die sie zu Tränen rührten, lässt die Leser jedoch auch an ihren Ängsten und Frustrationserlebnissen teilhaben. Sie gibt Einblicke in ihre Empfindungen und Beobachtungen während ihrer zweimonatigen Reise und macht Mut, sich auch in höherem Alter auf ein echtes Reiseabenteuer einzulassen.

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Meine ganze Weltreise organisierte ich ausschließlich über das Internet zu Hause auf meinem Laptop und unterwegs über mein Smartphone. Die Buchungsplattform „checkfelix“ unterstützte mich bei der Suche nach guten und preiswerten Flügen, über „booking.com“ wickelte ich alle Unterkünfte ab, „GetYourGuide“ verhalf mir zu Airport-Shuttles und interessanten Ausflügen vor Ort. Mit Google Maps fand ich mich unterwegs zurecht und berechnete die Auto-Fahrzeiten in Neuseeland. Ich machte mich über Flughäfen schlau, indem ich die entsprechenden Namen eingab und herausfand, wo sich die Taxistände, die Gepäcksaufbewahrung und die Geschäfte für SIM-Karten befanden. Indem ich ihnen über WhatsApp regelmäßig Fotos schickte, konnte ich all meine Freunde und Verwandten mit auf meine Reise nehmen.

Da ich sehr gerne fotografiere, hatte ich früher meine Spiegelreflexkamera auf jede Reise mitgeschleppt, ein großes und vor allem schweres Ding. Heute zücke ich souverän mein Smartphone und die Bilder sind fast so gut wie die der Spiegelreflexkamera. Sicher, es hapert an der Tiefenschärfe und bei Nachtaufnahmen lässt mich das Smartphone im Stich. Aber der Komfort wiegt auf einer langen Reise die etwas schlechtere Bildqualität auf und ich fotografiere ja nicht für eine Vortragsreise oder einen Bildband, sondern ausschließlich für mein Vergnügen. Außerdem kann man die Fotos sogleich weiterschicken, ohne sie umständlich von einem Gerät auf ein anderes zu laden. Für alle, die die internetlose Zeit kennen, ist dies ein unglaublich gewaltiger Fortschritt. Ein Hoch dem Internet!

Nicht ohne … meinen Koffer.

Weltweit gingen im Jahr 2019 laut einer Studie des IT-Airline-Dienstleisters Sita auf Flughäfen 24,8 Millionen Gepäckstücke verloren. Jedes 20. Gepäckstück blieb langfristig verschwunden, 77 Prozent kamen verspätet an, 18 Prozent der Gepäckstücke wurden beschädigt.

Davon kann ich ein Lied singen!

Ein Urlaub in Sri Lanka begann damit, dass ich, gekleidet in ein Badetuch, würdevoll zum Sternebuffet schritt. Mein Koffer kam vier Tage verspätet an, ein Bekleidungsgeschäft war nicht in der Nähe. Paris überlebte ich ein Wochenende lang ganz ohne Koffer, den man praktischerweise gleich wieder nach Hause verfrachtet hatte. In San Salvador, Brasilien, war ich den Tränen nahe, als alle Passagiere fröhlich mit ihren Koffern davongezogen waren und das Rollband stoppte. Verzweifelt wartete ich noch einige Minuten, bevor ich mich dem kofferlosen Schrecken stellen wollte. Da erspähte ich zufällig, weit hinten auf einem ganz anderen Förderband, einsam und verlassen, meinen damals hellgrünen Koffer. Glücksgefühle können oftmals banale Ursachen haben!

Wohin verschwinden all die Gepäckstücke?

Viele werden ganz einfach gestohlen. Auf vielen Flughäfen werden Passagiere mittlerweile gewarnt, wegen erhöhter Diebstahlsvorfälle keine Wertsachen in ihrem Fluggepäck zu transportieren.

Manche fallen vom Förderband oder bleiben irgendwo hängen oder stecken. Einige kommen auf ein Abstellband, weil der Scanner die Banderole nicht richtig auslesen konnte.

Manchmal nimmt auch ein anderer Passagier den eigenen Koffer – so geschehen in besagtem Urlaub in Sri Lanka, wobei der „Täter“ allerdings mein damaliger Reisebegleiter war.

Ich: „Mein Koffer ist nicht da!!! Wir müssen zum Schalter!“ Es war vier Uhr morgens, die Ankunftshalle in Colombo war heiß und stickig und die Schlange am Lost & Found-Schalter bereits zu einer beängstigenden Länge angeschwollen. Der Flug war über einen arabischen Flughafen mit einer nur geringen Umsteigezeit gekommen. Ich sah einen Raum, der bis oben voll mit Koffern der Fluglinie war. „Welche Koffer sind denn das? Die haben ja die Banderolen der Fluglinie“, fragte ich hoffnungsfroh einen Angestellten, der mir mitleidig lächelnd erklärte, dies seien die verspäteten Koffer von den Tagen davor. Mir sank das Herz in die Hose. Mein Begleiter maulte, dass er müde sei und nun hier mit mir herumlungern müsse. Er habe ja seinen eigenen Koffer bereits und wolle eigentlich ins Hotel ins Bett. Die Schlange kroch mühsam vorwärts und irgendwann warf ich einen genaueren Blick auf das Gepäckstück meines schmollenden Begleiters. Und schaute ein zweites Mal hin. „Das ist ja gar nicht dein Koffer!“ Plötzlich wach, entsetzte er sich: „Das ist er wirklich nicht! Was mache ich jetzt bloß?“

Wir platzierten den Koffer gut sichtbar und weit entfernt von uns und harrten der Dinge, die da kommen würden. Keine fünf Minuten vergingen, als ein aufgelöster Inder aus der Schlange trat, ungläubig ausrief: „Das ist ja MEIN Koffer!!!“ und erleichtert von dannen zog. Wenigstens ein Mensch war an diesem frühen Morgen in der Ankunftshalle von Colombo glücklich. Wir beide waren weniger glücklich, denn unsere beiden Gepäcksstücke kamen um Tage verspätet an.

Auch auf meiner Weltreise bekam ich es mit einem solchen „Kofferräuber“ zu tun und ich bin mir noch heute für meine Wachsamkeit dankbar. Als ich aus dem Shuttlebus am Flughafen in Alice Springs stieg, hatte ein Mann bereits meinen Koffer in der Hand und wollte sich davonmachen. Ob absichtlich oder nicht, habe ich nie herausgefunden.

„Ach, sei doch nicht so ängstlich wegen des Koffers, du kannst ja alles kaufen, was du brauchst, die Fluglinie muss dafür aufkommen“, hörte ich des Öfteren von wohlmeinenden Mitmenschen, die sich noch nie in einer derartigen Situation befunden haben. Das ist richtig, aber meistens gibt es keine entsprechenden Geschäfte in unmittelbarer Nähe oder aber sie sind geschlossen; es gibt nichts, was einem passt, vor allem nichts Schickes. Und gäbe es tatsächlich das Gewünschte zu kaufen, werden Kreditkarten oft nicht akzeptiert und die Landeswährung hat man noch nicht erworben.

Kurzum, kommt ein Koffer nicht an, ist das lästig und zeitraubend und vermiest einem die ersten Urlaubstage. In Hongkong beispielsweise musste ich einen halben Tag aufwenden, um zu einem Markt zu fahren, wo es preisgünstige flugtaugliche Rollenkoffer gab. Bei meinem war der Teleskopgriff beschädigt worden und ließ sich nicht mehr einfahren. Keine Fluglinie der Welt transportiert Fluggepäck mit ausgefahrenem Teleskopgriff, also musste ein neuer Koffer her. Eigentlich wollte ich in Hongkong etwas anderes tun, als mich um einen Flugkoffer kümmern zu müssen.

Nach all diesen Erfahrungen ist daher mein Handgepäck stets riesig, immer am Gewichtslimit, vollgestopft mit Dingen, die ich für ein Überleben ohne Koffer brauchen würde.

Kurz gesagt, ich habe so etwas wie eine Hoffentlich kommt mein Koffer-Phobie und gehöre nicht zu den Reisenden, die tiefenentspannt am Förderband sagen: „Ach, mein Koffer ist nicht da, na, macht ja nichts“.

Auf den 15 Flügen meiner Weltreise stand ich also stets aufgeregt wie vor einer Prüfung am Gepäcksförderband und wischte mir den imaginären Schweiß von der Stirn, wenn ich meinen Koffer herunterrutschen sah. Wie heißt es so schön: „Am Gepäcksförderband gibt es immer Gewinner und Verlierer.“ Auf meiner Weltreise gehörte ich zu den Gewinnern.

5. Feinschliff

Nachdem das Gerüst für die Reise errichtet worden war, begann die Feinarbeit. Um in der Analogie eines Reisekörpers, des kleinen, zierlichen, damenhaften Weltreise-Körpers zu bleiben, so waren die Flugdestinationen das Skelett und mussten nun mit Fleisch gefüllt werden.

Dies bedeutete zunächst intensive Internetrecherchen, zuerst zum Thema „Australisches Outback“, denn dieses wollte ich möglichst hautnah erleben. Mit einem Mietauto von Alice Springs selbst dorthin zu fahren, hielt ich schlicht für zu gefährlich. Daher las ich unzählige Angebote zu Touren ins Outback, manche höchst luxuriös mit Flug bis Uluru Airport und Candle Light Dinner direkt am Felsen. Nicht mein Fall, dachte ich, erstens wollte ich von Alice Springs anreisen, um mir das Outback richtig nahezubringen, und zweitens waren diese Luxustouren richtig teuer.

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