Joachim Ringelnatz - Die Flasche und mit ihr auf Reisen

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Mit Joachim Ringelnatz auf Seereise: Humoristische Unterhaltung in seiner Seemannsballade «Die Flasche» und dem dazugehörigen Tagebuch "Mit der 'Flasche' auf Reisen. Mit dem Dreimaster namens 'Flasche' geht es für eine Schiffsbesatzung auf eine Reise der besonderen Art, die in einer Kneipe ihren Anfang nimmt. In dem zugehörigen biografischen Teil liegt das Reisetagebuch von Joachim Ringelnatz aus dem Jahr 1932 vor, in dem er unter anderem mit Stationen in Hannover, Zürich und Nürnberg über die Aufführungsgeschichte seiner Ballade «Die Flasche» berichtet. -

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Pepper. Ach nun – der weiß doch genau, daß du mein einziges Glück bist. Und dieses Sonofabitch läuft mir am Petersenkai vor den Bug und erzählt mir, er hätte dich zwei Nächte lang in seiner Koje gehabt.

Petra: Aber das ist wahr.

Pepper: Mag sein. Aber ich will's nicht wissen.

Petra: Das ist sehr traurig, Hans Pepper.

Pepper: Ich will sowas nicht hören.

Fürst: Bravo. Recht hat er. Prosit Hans Pepper. Du bist mein Mann.

Grischa: Ja der ist recht.

Pepper (in seinem Zeugsack kramend) : Gleich! Sauft mal inzwischen allein. Ich habe für euch beide auch etwas. (Zieht ein seidenes Tuch hervor.) Da, Grischa. Echte Seide. Du kannst es so zusammenknutschen. Sieh her! – So. Und jetzt öffne ich die Hand und – bums – springt es wieder glatt. (Bückt sich und reicht dem Fürsten etwas.) Das kannst du behalten. Floridaseife.

Fürst: Danke herzlich. Oh, wie süß das riecht.

Pepper: Ja, wie Puff. Kostet mich eine Unterbüchs.

Grischa: Du bist noch immer mein liebster Freund. Besinnst du dich noch auf den gestohlenen Hammel in Buenos Aires?

Pepper: Natürlich! Wo du den Steert an die Nock gehängt hast! Ha, ha! (Sie fallen sich in die Arme und küssen sich.)

Petra: Hans, nun küss' mich doch endlich auch einmal.

Pepper (neigt sich zu ihr. Beschnuppert plötzlich ihr Haar) : Ah! Ach du! Dein Haar riecht wunderbar! Weißt du, wie dein Haar riecht? So – wie wenn nach langer Fahrt Land in Sicht kommt. – So – erst Seegras – dann Treibgut und dann – oh! Schenk ein Mutter Mewes! (Singt.) Denn was nützt denn dem Seemann sein Geld, wenn's ihm schließlich ins Wasser reinfällt.

Petra (streichelt ihn) : Was soll ich denn mit dem großen Krokodil machen?

Grischa: Immer bringt er Krakadile mit.

Pepper (Grischa nachäffend) : Krakadile! Krakadile! Du lernst nie deutsch. (Zu den andern.) An Bord nannten wir ihn Gorgonzola.

Fürst: Meinen Grischa? Warum Gorgonzola?

Pepper: Grischa, sag mal »Hohenzollern«.

Grischa: Hohenzollern.

Pepper: Jetzt hat er's endlich gelernt. Früher hat er Gorgonzola dafür gesagt.

Petra: Ha, ha. Gorgonzola ist ein Käse.

Pepper: Als ob ich nicht wüßte, was Käse ist. Skol Petra! Das Krokodil mußt du aufhängen. Mutter Mewes hat auch mal eins von mir bekommen. Das dort.

Mewes: Ja, ein schönes Tier. Aber das hast du damals erst in Hamburg gekauft.

Petra: Mich hätten die Bananen viel mehr gefreut.

Mewes: Tauschen wir doch.

Petra: Gern. (Sie tun's.)

Pepper: Prost Borisfürst! Nasdorowje Petra! – Du, ich habe schon eine neue Chance, einen Motorschoner nach Grönland. Olaf heißt er.

Petra: Wir werden uns vielleicht lange nicht sehen.

Pepper: Das macht gar nichts. Wenn wir nur immer wieder zusammenkommen. Hamburg ist doch meine zweite Heimat, eigentlich meine einzige. – Olaf ahoi!

Petra: Auf die Weise sehen wir uns nur alle Jahre einmal, und nun vielleicht sogar erst in zwei Jahren wieder.

Pepper: Aber wie dann! – Und das kann uns keiner nehmen.

Petra: Und wo bauen wir unser Häuschen, wenn wir einmal alt sind, und du so viel Geld gespart hast, wie du dir selber immer vorlügst? Ich will doch wissen, wo ich als alte Frau dir Strümpfe stopfe?

Pepper: Das hat noch Zeit. Wenn wir wirklich mal soviel Geld zusammensparen –

Petra: Wer? Wir?

Pepper: Ich. – Weißt du – dann fahren wir –

Petra: Fahren? Mit dem Häuschen?

Pepper: Häuschen! Häuschen! – Irgendein kleiner Gaffelschoner. Dann fahren wir zum Beispiel so – Mittelmeerküste. – Alle Tage Häfen – oder Samoa-Inseln. Hast du einmal Samoaweiber gesehen? Die schönsten Weiber auf der ganzen –

Petra: Hans, hast du heute schon an Bord getrunken? Nimm dich doch ein wenig zusammen und hör zu: Du reist nach Grönland. Wir andern hier, der und der und ich, wir reisen auch fort, und zwar auf zwei Jahre.

Pepper: Hoho! Mit der Hafenrundfähre?

Grischa: Petra spricht wahr. Der Fürst hat doch eine eigene Yacht. Notschinka heißt sie. Ein schönes großes Boot. Und du und Petra fahrt mit uns. Erst nach Frankreich, dann –

Pepper: Ich? Nein! Ich mustre morgen auf der Olaf an.

Petra (zum Fürsten) : Schade. Dann muß ich allein mit euch fahren.

Fürst: Hans Pepper, laß den Olaf schwimmen! Ich zahle dich besser, und du kannst Bootsmann bei mir werden.

Pepper: Auf keinen Fall. Ich bin für Olaf angeheuert, und ich lasse den Bas nicht im Stich.

Petra: Und ich will hier nicht länger allein sitzen, ohne Abwechslung und ohne –

Pepper: Du willst wirklich mit ihm reisen?

Petra: Ja Hans. Ich sterbe hier vor Faulheit und Langeweile.

Pepper: Als was willst du denn fahren? Willst du Stewardeß spielen bei dem?

Petra: Stewardeß? Nein. Dann hätte ich ja auch hier bei meiner Mutter Kellnerin sein können.

Fürst: Wir fahren als Freunde. Ihr beiden sollt uns beiden Gesellschaft leisten.

Pepper (sich erhebend zu Petra) : Weil er ein Fürst ist?! – Da scheiß einer einen Langspliß! (Ergreift Sack und Mütze und will fort.) So long! – Tjüs, Mutter Mewes.

Mewes (ihm den Weg verstellend) : Ich denke, du bist ein Seemann und kannst ein offenes Wort vertragen?

Grischa: Hans Pepper, hol dich der Teufel! Sind wir zwei Freunde oder nicht?

Pepper: Ja, Grischa, das sind wir. Karacho! Diavolo! Porco dio Madonna!

Petra (zum Fürsten) : Ich sagte doch gleich, daß er nicht mitmacht. Aber was tut es? Ich bin nicht anders von ihm getrennt wie sonst. Er bleibt mein Hans und ich bleibe seine Petra.

Grischa: Ja, Pepper. Und wenn wir in einem Hafen liegen, wo du bist oder hinkommen kannst, dann ißt du bei uns und trinkst bei uns –

Fürst: Und schläfst bei uns (auf Petra zeigend) in Petras eigener Kabine. Am schönsten aber wär's, wenn du ganz bei uns bliebst. Sei doch mein Freund.

Grischa: Und Bootsmann von S. S. Notschinka.

Petra: Und dabei immer mein höchstes Glück. Sag zu, Hans!

(Pause)

Pepper: Da freut man sich ein Jahr lang auf sie und kauft überall Andenken. Und sticht sich ihren Namen in den Arm und hängt ihr Bild an die Koje. Und ich sage heute früh noch zu Hein Buck: »Die wiegt mehr als tausend von deinen stinkigen Negerweibern.« – Und ich sage noch vorhin zu Sitty Smile – (zu Sitty Smile) : Hallo Sitty Smile, what did I say to you, before wir hier went in?

Sitty: Oh you said: »Let us drink like hell.«

Mewes: Du bist ein Esel, Hans Pepper.

Pepper: Jawohl, das bin ich.

Mewes: Ich sage dir: die Petra hat sich mehr auf dich gefreut als du dich auf sie, und sie hat es schlimmer als du erfahren, was Warten heißt.

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