Brita Rose-Billert - Sheloquins Vermächtnis

Здесь есть возможность читать онлайн «Brita Rose-Billert - Sheloquins Vermächtnis» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Sheloquins Vermächtnis: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Sheloquins Vermächtnis»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Staff Sergeant Ben Clifford der RCMP ist nicht gerade erfreut, als in seinem Distrikt ein Mord geschieht – und das ausgerechnet vier Wochen vor seiner Pensionierung. Dabei ist Hope, die kleine, verträumte Stadt in British Columbia, der wahrscheinlich friedlichste Flecken auf der Landkarte. Clifford hofft auf die Hilfe des Eingeborenen Cody White Crow. Niemand ahnt, dass auch dieser in großer Gefahr schwebt. Killer jagen ihn, als er seinem Bruder das Land des alten Sheloquin zeigt. Sein Leben verdankt Cody schließlich Montaya Sunroad, einer Squamish Indianerin
und seinem treuen Wolfshund Mellow. Doch ein Mörder läuft noch immer frei herum. Seltsame Dinge geschehen, die immer mehr Fragen aufwerfen. Selbst der Staff Sergeant verstrickt sich tief in das gefährliche Netz aus Lügen und Verrat.
Zitat: «Die Autorin präsentiert spannende Abenteuer mit starken Charakteren um die Natives im modernen Amerika des 21. Jhd., die Hillermans Ethnokrimis in nichts nachstehen.» (Amerindian Research)

Sheloquins Vermächtnis — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Sheloquins Vermächtnis», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Cody stand auf, betrachtete das Hutinnere und setzte ihn schließlich auf. »Komm, Mellow. Gehen wir schlafen. In ein paar Stunden haben wir einen weiten Weg vor uns.«

Der Hund sprang auf und folgte seinem Zweibeiner in das Haus, das Kyce White Crow gehörte. Wenige Minuten später kam der Wolfshund mit einer Rippe wieder heraus, legte sich direkt vor die Eingangstür und machte sich über seinen Leckerbissen her. Der Mann, der reglos auf der Bank am Holzhaus saß, erhob sich und verschwand unbemerkt in seinem Haus.

Sheloquins Vermächtnis - изображение 7

Die Sonne stand über den Bergkämmen, als David White Crow zu seinem Bruder in den Silverado stieg. Seine junge Frau, Tessa, stand an der Haustür und winkte ihm nach. Vier Jahre waren sie verheiratet, und noch immer hatten sie kein Kind bekommen. Sie litten beide darunter. Nichts wünschten sie sich sehnlicher. David war kein Abenteurer. Er war ein Schnitzer mit Visionen, handwerklich geschickt und künstlerisch begabt. David pflegte die Traditionen seines Volkes und vertrat die Menschen hier, in der Mission Reservation am Fraser River als wichtiges Mitglied im Stammesrat, und er galt weithin als Friedensstifter. Das brachte ihm nicht nur große Verehrung ein. Manche Leute seines Volkes trauten ihm nicht. Sie behaupteten, David würde sich noch selbst verkaufen, um nirgendwo anzustoßen. Ja, er wäre zu feige, um zu kämpfen. David wusste davon. Doch er wollte sein Volk und seine Familie beschützen. Er wollte Sheloquins Land verkaufen, damit niemand mit seinem Blut dafür bezahlen musste. Er wusste, wozu solche Leute fähig waren. Sie waren mächtig wie böse Geister. Sie besaßen Geld, das ihnen diese Macht verlieh. Und sie würden niemals Ruhe geben. Deshalb stieg David zu Cody in den Truck. Er wollte ihn davon überzeugen, dass ihr Leben und das ihrer Kinder wertvoller war. Wertvoller als dieses Stück Wildnis. Der große Wolfshund saß längst auf der Ladefläche des Pickup, als der anfuhr. David hatte die Seitenscheibe herabgelassen und hob die Hand zum Gruß. Er blickte in die traurigen Augen seiner Frau. David sah sie noch immer, als der Truck sein Zuhause längst verlassen hatte. Er schwieg. Im Radio lief leise Countrymusik.

Cody hatte seinen Hut fest auf den Kopf gedrückt und die Sonnenbrille auf der Nase. Den Blick geradeaus gerichtet, steuerte er seinen Truck geradewegs nach Hope. Dort verließ er die asphaltierte Straße, den Canadian Highway 1, und bog nach rechts auf die Hope Forest Service Road ab. Ein Schotterweg, der als Holzfällerstraße ausgezeichnet war, führte direkt in den Wald und wand sich in gut ausgebauten Kurven stetig bergauf. Eine Staubwolke hatte sich hinter dem Truck gebildet und folgte ihm. Mitten in der Wildnis zweigte sich der Weg auf. Ein paar Kilometer weiter geradeaus lag der Silver Lake, der bei den hiesigen Anglern sehr beliebt war. Cody hielt sich rechts. Er wusste genau, wohin er fuhr. Es war sein Zuhause. Irgendwann wurde der Weg schmaler. Hirsche knabberten ungestört an den ersten frischen Grashalmen des Frühjahrs. Ein See tauchte direkt neben dem Weg auf. Er spiegelte das Grün der Tannen wider. In dem smaragdgrünen Wasser lagen umgestürzte Bäume, deren Stämme sich ineinander verkeilt hatten. Biberburgen erschienen vor den Augen der Betrachter und verschwanden wieder. David schwieg noch immer. Schließlich wurde der Weg wieder etwas breiter, und der Urwald rechts und links davon lichtete sich. Zwischen die einzelnen Bäume drang das Sonnenlicht bis zum Waldboden. Licht und Regen hatten grüne Pflanzen und Gras dorthin gezaubert. Einige Pferde knabberten daran. Ein großes Steinhaus mit Holzdach tauchte auf. Es schien geradezu mit dem Felsmassiv, das direkt dahinter aufragte, verwachsen zu sein. Große Zedern und einige Ahornbäume spendeten Schatten. Stacheldrahtzäune führten irgendwo seitwärts ins Gesträuch. Dieser Ort wirkte verlassen. Nicht mal ein Auto parkte hier. Nur zwei halb verrostete Pferdetrailer standen abseits unter den Bäumen.

Cody stoppte den Truck und stellte den Motor ab. Die beiden Männer hatten während der ganzen Fahrt kein Wort gewechselt.

»Mein Freund scheint unterwegs zu sein«, sagte Cody leise.

Der Hund war längst von der Ladefläche gesprungen und checkte das Anwesen. David stieg aus und streckte sich. Er wusste, dass Cody von hier aus mit seinen Kunden in die Berge zur Jagd ging. Hier endeten die Straße und die Zivilisation. Die endlose Wildnis der bewaldeten Berge begann. Hier begann Sheloquins Land.

Es war still. Nur ein Vogel zwitscherte. Dann wieherte ein Pferd. Es hatte Codys Truck erkannt. Cody schlug die Wagentür zu, lehnte sich rücklings dagegen und zündete sich eine Zigarette an. David ging um den Truck herum und lehnte sich neben Cody. Wortlos hielt Cody seinem Bruder die Schachtel hin. Der zögerte einen Augenblick, bevor er zugriff und sich die Zigarette ansteckte. Über Codys Gesicht huschte ein Lächeln.

»Ich bin nicht dein Feind, Cody«, sagte David leise.

»Ich weiß. Aber auch nicht mein Freund. Du bist mein Bruder, auch wenn dich dein Vater nicht gefragt hat«, antwortete Cody ebenso leise. »Aber für dich wäre es einfacher gewesen, wenn Kyce dir die Entscheidungen überlassen hätte. Du bist sein leiblicher Sohn. Deshalb verstehe ich deine Beweggründe.«

David atmete tief durch und hüllte sich wieder in Schweigen. So rauchten sie gemeinsam ihre Zigaretten zu Ende.

»Was machen wir, wenn dein Freund heute nicht mehr hier auftaucht?«, zweifelte David.

»Wir stehlen ihm die Pferde«, antwortete Cody prompt. Dann lachte er.

David schnaufte.

»Hey! Wo ist deine indianische Geduld geblieben? Wo dein Sinn für Humor?«, stichelte Cody.

»Wahrscheinlich im letzten Jahrhundert hängen geblieben«, knurrte David.

Cody schmunzelte und schüttelte den Kopf. »Drei der Pferde gehören mir«, sagte er schließlich. »Außerdem kennt Jean meinen Truck genau. Wir werden satteln und nehmen ein Packpferd mit hinauf.

Vielleicht kommt er nach Hause, bevor wir aufbrechen, vielleicht auch nicht.« Mit diesen Worten löste sich Cody von seinem Truck und kramte die Wanderreithalfter heraus.

Sheloquins Vermächtnis - изображение 8

Nach etwa einer Stunde, als die beiden Männer gerade aufbrechen wollten, rollte ein alter, blauer Ford auf dem Schotterweg heran. Mellow kam mit großen Sprüngen herbei und bellte. Der Kies knirschte unter den Reifen des Pickup-Trucks. Jean Sun Road, der Herr des Grundstücks, hatte die Gäste erkannt und grüßte schon von Weitem. Direkt vor den beiden Männern parkte er seinen Wagen. Jean stieg aus. Er freute sich offensichtlich über die Besucher. Der Hund sprang Jean an und begrüßte ihn wie einen alten Freund. Jean lachte und kraulte ihm ausgiebig das Fell. Der Wolfshund genoss es. Jean hatte dunkelbraunes, dichtes Haar, sonnenverbrannte Haut und unzählige Fältchen in seinem Gesicht. Seine helle Jeans zeigte Spuren harter Arbeit, und sein Holzfällerhemd stand offen. Er begrüßte die beiden Männer herzlich. »Schön, euch zwei mal gemeinsam hier zu sehen«, sagte er spitzfindig. »Und ganz ohne Blessuren.«

»Aus dem Alter, als wir uns um deine Töchter geprügelt haben, sind wir heraus«, konterte Cody und schmunzelte.

Jean lachte herzlich. »Ihr wollt in die Berge?«, fragte er dann.

»Ja«, antworteten die beiden gleichzeitig.

Jean nickte. Er war ein Squamish Kootaney, ein Teil Cree, und irgendein Großvater war ein Weißer gewesen. Daher hatte er wahrscheinlich das Braun in den Haaren und die braunen Augen geerbt. Der Siebenundvierzigjährige hatte seine Frau vor einem Jahr an den Krebs verloren. Drei erwachsene Töchter waren ihm geblieben. Die ältesten zwei waren inzwischen verheiratet. Chichi lebte mit ihrer Familie in Hope und hatte ein kleines Geschäft eröffnet, in dem sie Kunsthandwerk der Aborigines kaufte und verkaufte. Die andere lebte mit ihrer Familie in der Nähe von Kamloops auf einer Ranch. Montaya, die jüngste Sun Road, studierte Völkerkunde in Vancouver. Sie wohnte die Woche über im Internat in der großen Stadt und kam an manchen Wochenenden und in den Ferien nach Hause zu ihrem Vater. Jean war stolz auf seine Töchter. So wohnte er allein mit seinen Pferden hier draußen und freute sich über jeden Besuch.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Sheloquins Vermächtnis»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Sheloquins Vermächtnis» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Sheloquins Vermächtnis»

Обсуждение, отзывы о книге «Sheloquins Vermächtnis» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x