Ina Herms - Seoul, I will miss you

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Seoul, I will miss you: краткое содержание, описание и аннотация

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Rose wird von ihren Eltern gebeten nach Seoul zu kommen. Ahnungslos von dem, wie sich ihr Leben dort innerhalb von kurzer Zeit verändern wird, fliegt sie nach Korea. Dort versteht sie schnell den Ernst des Lebens. Rose gibt ihrem Vater ein Versprechen, dafür muss sie erst mal in die Hochbegabten Oberschule. So beginnt der koreanische Schulalltag, wo es Höhen und Tiefen gibt, wo die Liebe nah ist und wo das Wort Freundschaft eine neue Bedeutung ergibt. Und weshalb ist Rose verpflichtet einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebt? Geht die Ehe gut? Vor ihrem Schicksal kann Rose nicht fliehen…

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„Warte mal! Rose, wann stellst du mir eigentlich deinen Freund, von dem du mir am Flughafen erzählt hast, vor? Wenn er für dich so eine wichtige Persönlichkeit ist, sollte ich ihn kennenlernen.“ „Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, werde ich euch einander vorstellen.“

Am Tag vor dem Basketballturnier trainierte ich wie eine verrückte, aber nicht, weil ich Angst hatte zu verlieren, sondern, weil ich mich Zuhause nicht aufhalten konnte. Annas verliebten Geschichten trieben mich noch in den Wahnsinn. Ich ging so früh wie möglich aus dem Haus und kam so spät ich konnte zurück. Das Wetter spielte auch nicht mit, es begann zu Regnen. Doch das störte mich kein bisschen. „Neuling, was treibst du da im Regen? Du erkältest dich noch! Oder ist es dein Plan, um nicht am Turnier teilnehmen zu müssen?“ „Hm? Mach dir mal um mich keine Sorgen, ich bin schon ein großes Mädchen! Ha, genau wegen dem Turnier mache ich das alles doch.“ „Gut! Brauchst du vielleicht einen Gegner? Alleine zu spielen ist doch langweilig.“ „Okay, zeig mir, was du drauf hast!“ Aus welchem Grund wurde Yeol plötzlich so nett zu mir? Hatte er etwa Mitleid mit mir? Wir spielten Basketball wie richtige Gegner, wir fielen, wir schubsten und drängelten. Es bereitete mir wahnsinnig viel Spaß. Endlich konnte ich mich so richtig auspowern. Meiner Wut und den restlichen Gefühlen in mir freien lauf lassen. Der Regen ließ nicht nach. Es goss wie aus Eimern. Komplett klitschnass machten wir eine kleine Pause. „Erzähl mir, was mit dir los ist? Wieso bist du ständig hier? Egal um welche Uhrzeit ich hier vorbei gehe, du bist immer da. Ich weiß genau, dass du nicht wegen dem Basketballturnier so hart arbeitest!“ „Ich kann nicht nach Hause, dort ist Anna. Ich versuche ihr aus dem Weg zu gehen, denn ich kann ihre Geschichten über Min-Ho und sie nicht mehr länger mit anhören. Weiß du, als meine Mutter mir erzählte, dass Anna her kommt, habe ich mich übelst gefreut, doch jetzt wünschte ich, sie wäre niemals hierher gekommen. Na ja, außerdem ist das extra Training gut für mich, bald ist das Spiel.“ Yeol war ein wundervoller Kumpel, der immer da war, wenn ich ihn brauchte oder wenn es mir schlecht ging. Es war, als ob er ein Engel wäre, der mich ständig bewachte, der mir sein Ohr leite, an dessen Schulter ich mich aus heulen konnte. „Ich verstehe, wollen wir weiter machen?“ „Klar!“ Wieder zu Kräften gekommen ging das Training weiter. Yeol fehlten nur noch zwei Punkte zum Sieg. Ich hatte den Ball, er rannte auf mich zu und wollte ihn mir weg nehmen. Ich wollte an ihm vorbei und knickte mit dem Fuß unglücklich um. Yeol wollte mich halten und fiel mit mir zu Boden. Er lag auf mir drauf. Dieser Moment fühlte sich seltsam an. Unsere Münder waren nur zwei Millimeter von einander entfernt. Wir spürten den Atem des anderen. So blieben wir eine gefühlte Ewigkeit, doch dann stand er eiligst auf. „Hast du dich verletzt?“ „Ich weiß nicht genau.“ Langsam versuchte ich aufzustehen, doch es funktionierte nicht. Mein Fußknöchel schmerzte heftig. Yeol kniete sich auf den Boden mit dem Rücken zu mir. „Los, komm hoch, ich trage dich!“ Ich stieg auf seinen Rücken. Er fühlte sich so warm. Mein Herz schlug doll, ich war sehr nervös. Im Krankenhaus meines Vaters wurde mein Fuß geröntgt. Es war eine Prellung. „Mist, dass hat noch gefehlt!“ Mich ärgerte meine Dummheit und Tollpatschigkeit grün und blau. „Rose, das tut mir so leid! Ich wollte nicht, das so etwas passiert. Jetzt habe ich ein sehr schlechtes Gewissen.“ Yeol schien wirklich besorgt um mich zu sein. „Alles gut, du hast keine Schuld, ich hätte besser auf mich aufpassen müssen. Wird schon alles gut gehen!“ Der Arzt gab mir Krücken mit. Mit einem Taxi fuhren Yeol und ich zu mir nach Hause. „Wenn du etwas brauchst, oder ich dir bei irgendetwas helfen kann, bitte sag mir Bescheid! Hier hast du meine Handynummer.“ „Yeol, es ist wirklich alles gut. Das ist bloß eine Prellung und kein Bruch. Bald bin ich wieder Top fit!“ Was blieb mir anderes übrig, als über die Situation zu lachen? Auch ich schrieb ihm meine Handynummer auf, für den Fall der Fälle. Leise wie ein Kätzchen schlich ich mich in mein Zimmer und schloss die Tür ab. Wie sollte ich morgen den Mädchen von Basketballverein erklären, dass ich nicht spiele? Sie würden ausflippen!

So schnell klopfte auch der nächste Morgen an die Tür. Gott sei Dank trugen wir eine Schuluniform mit Overknee Socken, so sah man nichts von meinem Verband am Knöchel. Vor der Halle stand ich dann dar. Ich traute mich gar nicht rein zu gehen. „Rose, wir sind da! Wir drücken dir ganz fest die Daumen! Sind schon ganz gespannt auf dein Spiel.“ Auf Mikas und Junas Unterstützung war immer verlass. Im Umkleideraum sprachen alle Mädels davon, wie aufgeregt sie waren. Ich konnte es einfach nicht über mich bringen, ihnen zu erzählen, dass ich nicht spielen konnte. Deshalb schwieg ich. Von einem Moderator wurden die Teams Aufgerufen. Die Mädchen von der gegnerischen Mannschaft sahen ernst zu nehmend aus. Mir blieb nur die Wahl zu beten und zu hoffen. Das Spiel begann...

Die gegnerische Mannschaft hatte den Ball. Ich versuchte mein Knöchel nicht allzu sehr zu belasten. Ein Mädchen aus meiner Mannschaft schnappte sich den Ball und warf ihn mir zu. Ich lief los, mein Fuß schmerzte so sehr, dass mir der Schweiß von der Stirn lief. „Los Rose, hau ihn rein! Ich glaube fest an dich!“, hörte ich Yeols Stimme von der Tribüne zu mir herüber schreien. Mit seinem Zuruf zauberte er mir ein Grinsen in mein Gesicht. Seine Anwesenheit und sein Glaube an mich, verleite mir so viel Kraft und Energie, sodass ich den Schmerz wegdenken konnte. Mit zwei Punkten Vorsprung gewannen wir das Spiel. Viele der Zuschauer gratulierten uns zum Sieg. „Herzlichen Glückwunsch, Neuling! Ich bin stolz auf dich!“ „Danke Yeol. Heute warst du meine Stütze, deine Worte haben in mir eine unglaubliche Kraft erweckt! Danke dafür, dass du da warst.“ Er wurde knallrot und super verlegen. „Rose, Herzlichen Glückwunsch!“ „Oh Min-Ho, Dankeschön.“ „Hier nimm die, als Geschenk zu deinem großartigen Sieg.“ Er übergab mir einen dicken, bunten Strauß Blumen. Selbstverständlich freute ich mich über diese Geste, jedoch fühlte ich in diesem Augenblick gemischte Gefühle. Min-Ho hatte das Spiel verpasst, er hatte mich nicht spielen gesehen, im Gegensatz zu meinem guten Freund Yeol, der immer zum richtigen Zeitpunkt auftauchte. Doch auf der anderen Seite freute es mich, dass er mich nicht vollkommen vergaß. „Da unser Date letztens gescheitert ist, hast du vielleicht Lust und Zeit es jetzt nachzuholen?“ „Natürlich, sehr gerne!“ „Ist nicht dein ernst? Du willst wirklich, nach allem was geschehen ist, noch mit ihm auf ein Date?“ Yeol wurde sauer. „Ja! Ich denke, dass ist beim letzten mal so gewesen, weil er Anna so lange nicht gesehen hat und sich einfach freute, sie wieder zu treffen.“ „Eben, genauso ist es gewesen! Das verstehst du sicherlich. Aber verrate mir eine Sache Yeol, wieso wirst du so sauer, wenn Rose mit mir auf ein Date geht?“ „Ich sauer? Weswegen sollte ich? Geht doch auf euer Date! Das interessiert mich kein Stück!“ Wieder kam Yeols kalte Seite zum Vorschein und er zog wütend davon. Zuerst lud Min-Ho mich zum Essen ein. Ich hatte So-Bulgogi bestellt. Min-Ho hatte Kimchi-Bokumbab. Das Essen war einfach herrlich und wir haben uns fantastisch Unterhalten. Später machten wir einen kleinen Spaziergang durch den Park. „Ich stelle dir jetzt mal eine direkte Frage und hoffe, das du sie mir offen und ehrlich beantwortest. Was ist zwischen dir uns meiner Schwester?“ „Zwischen Anna und mir? Hm, es ist kompliziert! Als Kinder waren wir beide ineinander verliebt. Ich wollte jede Sekunde mit ihr teilen, das klingt bescheuert, weil wir noch Zwerge waren und was verstanden wir damals schon von Liebe. Wir haben uns damals versprochen, dass wenn wir groß sind, einander heiraten werden. Weißt du, für mich war das ein sehr ernstes Versprechen gewesen, aber nachdem Anna von Seoul weg zog, ging für mich eine Welt kaputt. Ich hatte große Schwierigkeiten mich mit anderen Mädchen zu unterhalten, ihnen zu glauben oder mich ihnen zu öffnen. Jetzt wo sie wieder da ist, auch wenn nur für eine kurze Zeit, meine Gefühle sind dieselben geblieben. Für mich wird es immer Anna sein, egal ob wir mal zusammen kommen sollten oder nicht. Sie wird immer meine Traumfrau bleiben. Doch dich finde ich auch ganz süß! Du gefällst mir mit dieser Art, wie du jetzt bist.“ „Wie kann das denn sein? Man kann doch nicht zwei Menschen gleichzeitig mögen!“ „Bei dir ist es doch auch so! Du bist in mich verliebt, aber Yeol gefällt dir auch.“ „Das stimmt nicht! Yeol und ich sind wirklich nur Freunde.“ Seine Aussagen gaben mir zu denken. Wie konnte es sein, dass Min-Ho Anna und mich wollte? Sie würde immer seine Traumfrau bleiben und mich fand er lediglich süß? Außerdem waren meine Schwester und ich zwei verschiedene Charaktere. Und wieso dachte er, dass mir Yeol gefiel? Verhielt ich mich etwa so, sodass man den Eindruck hatte es wäre so? „Angenommen, ich würde dich jetzt auf den Mund küssen... Hättest du etwas dagegen?“ Was zum Henker war das für eine Frage? „Versuch es doch, dann wirst du es sehen!“, provozierte ich es. Er kam mir näher, sehr nah, legte eine Hand um meine Taille und zog mich zu sich heran. Mein Herz pochte immer schneller, meine Wangen wurden rot, ich wurde nervös. Steif wie ein Brett stand ich da. Seine Lippen waren nicht mehr weit von den meinen. Dann, unsere Lippen berührten sich. Seine Lippen waren weich, etwas feucht und geschmeckt hatte er nach Sprite, welches wir vorhin getrunken hatten. Es war ein schöner Moment, doch zugleich fühlte es sich so verdammt falsch an. Was war bloß mit mir gewesen? Mein Traum wurde endlich wahr, Min-Ho hatte mich geküsst! Ein Kuss auf den Mund bedeutete für mich, dass wir jetzt ein Paar waren. Doch wieso war dieses schreckliche Gefühl in mir? Hatte ich Schuldgefühle Anna gegenüber? Oder waren meine Gefühle zu Min-Ho nicht echt? In diesem Moment war ich glücklich und unglücklich zugleich. Ich brach den Kuss ab und machte mit gesenktem Kopf einen Schritt zurück.

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