Ina Herms - Seoul, I will miss you
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Ersteinmal dachte ich, es würde gleich Stress geben oder so etwas ähnliches. Eingestellt war ich auf alles mögliche. „Hallo Rose. Es freut uns sehr, dich kennen zu lernen! Ich bin Mika und das ist Juna. Wollen wir Freundinnen sein? Hast du Lust mit uns zusammen nachher in die Cafeteria zu gehen und dort zu essen?“ Mika war ein super süßes Mädchen, von der Körpergröße war sie ungefähr 150cm groß, hatte langes dunkel braunes Haar, das sie jeden Tag zu zwei Köpfen band. Von der Figur her, war sie nicht so schlank wie die anderen Mädchen aus der Klasse, aber auch nicht dick, eher so eine normale Standard Figur. Das erste, was mir an ihr ins Auge sprang, waren ihre großen Brüste. Die Jungs geierten wie die bescheuerten auf ihren Busen, aber irgendwo konnte ich es ihnen nicht verübeln, ich musste selber ständig drauf schauen. Vom Charakter her, war sie eher die ruhigere und auch sehr schüchtern, sich durch zusetzten gehörte nicht zu ihren Stärken. Juna war das Gegenteil von Mika, eher eines des frecheren Typ Mädchen. Wenn ihr etwas nicht passte, dann sollte man sich gut festhalten. Sie sagte immer alles direkt ins Gesicht und sie kümmerte es nicht, was die Leute davon hielten. Sie ließ sich absolut nichts gefallen. Ich konnte den Grund, weshalb die beiden so gute Freundinnen waren sehr gut nachvollziehen, denn bekanntlich zogen sich Gegensätze an. Durch diese Gegensätze glichen sie einander völlig aus. Vom Aussehen her war Juna mehr der lässige Typ. Lockere Kleidung bevorzugte sie, obwohl sie es mit ihrer schlanken Figur gar nicht bräuchte. Sie könnte echt alles an Kleidung tragen und es würde super an ihr aussehen. Ihr Seitenpony verdeckte zur Hälfte ihre Stirn. Ihre hellbraunen Haare trug sie meistens offen, damit man ihre leicht unauffälligen Karamellligen Strähnchen sehen konnte. „Ich würde mich freuen, mit euch in der Cafeteria zu essen!“ Mir fiel ein Stein vom Herzen, dass wenigstens zwei meiner Klassenkameradinnen mich nicht verurteilten, sondern eher Interesse an mir zeigten. Jedoch wusste ich auf der anderen Seite nicht genau, ob dieses Interesse an mir positiv oder negativ war. Was wäre, wenn hinter diesem Interesse, eine hinterhältige Aktion stecken könnte? Diese Welt war für mich eine unbekannte. Die Schüler hier, konnte man unter keinen Umständen mit denen, aus meiner alten Klasse, in Deutschland vergleichen. Doch selbst in Deutschland musste mich Anna in der Anfangszeit vor so einigen Idioten beschützen. Hier war ich ganz auf mich alleine gestellt. Wenn ich Freundinnen finden wollte, musste ich ihnen blind und naiv vertrauen und schauen, wohin dies führen würde. Unser Klassensprecher, Jeong Min-Ho, stellte sich vor den Lehrerpult hin. „Hey, alle mal herhören! Wir haben die nächsten zwei Stunden Zeit, um uns selbstständig zu beschäftigen. Unser Englischlehrer hat ein spontanes, wichtiges Gespräch mit der Direktorin. Ich würde vorschlagen, dass wir diese Zeit nutzen und lernen! Dies könnten wir in Gruppen aufgeteilt machen. Dafür habe ich schon etwas vorbereitet. Es sollen spontan zusammengestellte Gruppen werden. Es kommt bitte einer nach dem anderen nach vorne und zieht aus diesem Karton einen farbigen Zettel heraus! Alle mit der gleichen Farbe gehören in eine Gruppe. Let‘s go!“ Der Karton war aus Pappe, nicht gerade groß, und man konnte definitiv nichts durch sehen. Nach und nach ging ein Schüler nach dem anderen nach vorne. Einige waren mit dieser Idee nicht zufrieden, weil sie mit Schülern in derselben Gruppe gewesen waren, die in dem Fach eher durchhingen. Wahrscheinlich war genau das der Sinn von Min-Hos Idee. Mich verwundert es, dass, obwohl die anderen mit dieser Idee nicht zufrieden waren, machten sie trotzdem mit. Klassensprecher Min-Ho behielt seine Klasse voll im Griff. Nun war ich an der Reihe. Mit einer Hand griff ich in den Karton und hoffte, in eine gute Gruppe zu kommen, in der ich kein Außenseiter sein würde. „Gelb!“ Nach mir zogen noch weitere Mitschüler und als letztes zog Min-Ho. Er zog einen gelben Zettel. „Wer ist noch alles in der gelben Gruppe?“ Voller Freude, Min-Ho in meiner Gruppe zu haben, stand ich als erstes auf. Nach mir zwei weitere Jungs. Neugierig schaute ich zu den beiden Jungs. Einer von ihnen saß in der zweiten Sitzreihe, bei dem anderen fiel mir fast das Gebiss aus dem Mund heraus. „Das kann doch nicht wahr sein! Ich bin mit ihm in einer Klasse? Der schlafende Junge war er?“, flüsterte ich vor mich hin. Meine Laune rollte in Blitzgeschwindigkeit den Bach herunter. Die beiden Jungs setzten sich zu Min-Ho und mir an den Tisch. „Hey? Sag mal stalkst du mich oder so? Egal, wo ich auch auftauche, ständig bist du auch dort!“, stellte sich Chung Yeol besonders wichtig dar. „Als hätte ich es nötig dich zu stalken! Wer bist du überhaupt? Denkst du, du bist ein Idol? Fame oder wie? Nein, das bist du nicht! Du bist ein einfacher, kleiner Schüler genauso wie ich. Also stell dich nicht so wichtig dar!“, platzte es aus mir heraus. „Oh! Was für eine Überraschung. Ihr beide kennt euch?“ „Nein Jae-Min. Dieses Mädchen scheint einfach nur verrückt nach mir und meinem verführerischen Charme zu sein.“ Jae-Min, der andere Junge aus unserer Gruppe, schüttelte den Kopf und lachte nur über Chung Yeols Gelaber. Mir war in diesem Moment überhaupt nicht nach lachen zumute. Min-Ho öffnete sein Englischbuch. „Weniger Diskutieren, mehr lernen, wenn wir besser sein wollen als die anderen Gruppen!“ Verträumt und verknallt, verharrte mein Blick bei Min-Ho. Diese männliche und zugleich sanfte Stimme, die Art wie er sprach, wie er etwas erklärte, die Wortwahl, diese Intelligenz, alles an diesem Jungen ließ mein Herz höher schlagen. Tief versunken in den Augen meines Traumprinzen, verspürte ich einen Tritt gegen mein Fuß. „Chung Yeol! Was soll das?“ „Wisch dir das Sabber aus dem Mundwinkel! Du bist so damit beschäftigt, Min-Ho mit deinen Augen aufzufressen, dass du gar nicht mitbekommst, dass du wie ein Hund sabberst! Darauf wollte ich dich lediglich aufmerksam machen. Denn, wenn es so weiter geht, schwimmen unsere Bücher noch drauf los. Kim Rose, ich bin bloß fürsorglich.“ Ich traute meinen Ohren nicht. Was tat dieser Idiot mir da bloß an? Min-Hos Wangen erröteten leicht und ihn packte das Grinsen. „Gefalle ich dir wirklich so sehr?“ „Äh, nein, nein, doch, also nicht in dem Sinne, ähm... Chung Yeol, du bist echt nicht ganz klar im Kopf!“ „Ist okay, Rose, ich verstehe schon!“, senkte Min-Ho sein Kopf in Richtung des Englischbuches. Mein Gesicht wurde roter und roter, sodass mir von dieser Hitze schlecht wurde. Ich wusste nicht, wie ich diese Situation noch retten konnte, also ließ ich es so stehen. Ohne weitere Ablenkungen überlebte ich die Hölle des Tages. Gemeinsam mit Mika und Juna liefen wir in die Cafeteria. Chung Yeol und Min-Ho schienen sehr beliebt bei den Mädchen in der Schule zu sein. Die beiden Jungs waren umzingelt von ihnen. Doch mir entging auch nicht, dass Min-Ho und Chung Yeol einander nicht ausstehen konnten. Das machte sich ganz besonders während der Gruppenarbeit bemerkbar. Vielleicht war es wegen dem Konkurrenz Kampf, um die besten Noten.Vielleicht war es der Optische Konkurrenz Kampf oder auch etwas völlig anderes. In der Cafeteria stellten sich die Schüler mit ihren Tabletts brav in eine Reihe. Eine Gruppe von fünf Mädchen drängelten einfach vor. Alle anderen nahmen es so hin und taten glatt so, als wäre es ihnen nicht aufgefallen. „Entschuldigung? Wie wäre es, wenn ihr euch genauso anstellt, wie wir alle auch!“, schlug Juna es ihnen in normalem Ton vor. Sie drehten sich in unsere Richtung. „Wer zum Teufel bist du, dass du meinst, uns etwas vorschreiben zu können? Weißt du überhaupt, wer wir sind? Wir sind die Schulschönheiten! Uns ist hier alles erlaubt!“ „Mich interessiert nicht, wer ihr seid! Schulschönheit hin oder her, wir haben alle Hunger und begrenzte Zeit! Also stellt euch gefälligst hinten an.“ Juna sprudelte vor Wut. In dem selben Moment ging ein Junge, aus unserer Nebenklasse, vorbei. Er war groß und muskulös, braunes kurzes Haar, kantige Gesichtszüge. Er sah verdammt gut aus, jedoch nicht so gut wie mein Prinz Min-Ho. „Na, wer weiß, ob ihr auch weiterhin die Schulschönheiten bleibt. Also ich persönlich, finde Rose um Hunderttausende Male hübscher als euch alle zusammen genommen!“ Der Typ haute den Satz heraus und verließ stumpf die Cafeteria. In meinem Kopf machte es Klick. Woher kannte er meinen Namen? Wer war dieser Junge? Ich konnte mich nicht erinnern, ihn jemals zuvor gesehen zu haben. Durch seinen Spruch, den alle hörten, fühlten sich die Schulschönheiten blamiert und bloßgestellt. So verschwanden sie aus unserem Blickfeld. Mika, Juna und ich waren so gut wie fertig mit dem Essen, da kippte jemand Milch über mein Kopf aus. Alle, die in der Cafeteria saßen, machten riesig große Augen. Mich schockte die Handlung des Mädchens, mit der Juna vorher in einen Konflikt geraten war. „Das unterstreicht nur noch mehr deiner königlichen Schönheit! Legt euch nie wieder mit uns an, ist das klar! Ansonsten wird es beim nächsten mal nicht so harmlos ausgehen.“, meinte das Mädel uns zu drohen. Ich verkniff mir voller Kraft meine Tränen. Unter keinen Umständen wollte ich vor ihnen los heulen. Diese Genugtuung hätte ich ihnen nicht gegönnt. Das musste wohl Eifersucht gewesen sein, oder einfach nur gekränkter Stolz. Aber wieso musste es ausgerechnet so kommen? Wieso wurde man für die Gerechtigkeit bestraft? Was konnte ich für mein Aussehen? Wir hätten auch einfach die Klappe halten sollen, wie die anderen Schüler auch. Feinde, dass war das letzte, was ich brauchte. Schnell begab ich mich auf die Toilette, um den ganzen Mist aus den Haaren zu bekommen. So gut es ging, bekam ich das meiste aus meinen Haaren heraus gewaschen. Meine Uniform bliebt voller Flecken. „Toll, jetzt werden meine Klassenkameraden noch mehr zu tratschen haben.“, begutachtete ich mich im Spiegelbild. Vor der Klassentür erwischte mich Chung Yeol. „Neuling? Was ist mit dir geschehen? Wolltest du einer Kuh die Milch stehlen?“ „Ach, hau einfach ab! Ich habe keinen Nerv für deinen Schwachsinn.“ Er griff mich an meinem Handgelenk, und drückte mich gegen die Wand. Damit ich nicht abhauen konnte, lehnte er seinen Arm in der Höhe meiner Schultern gegen die Wand. Sein Gesicht kam dem meinem näher. „Ich frage noch einmal, was ist passiert? Wer war das?“ Sein Stimmenklang wurde tiefer und sein Gesichtsausdruck ernster. Um weitere Probleme zu vermeiden, blieb ich still und drehte meinen Kopf zur Seite. „Das waren unsere School Queens!“, und da tauchte wieder der fremde Junge aus der Cafeteria auf. „So ist das also!“ Herr Lee Sun-Chul kam uns entgegen und bat alle in die Klasse zu gehen. Plötzlich machte Chung Yeol die Biege. Der Koreanisch Unterricht begann und es fehlte immer noch jede Spur von ihm. „Hey, schaut mal aus dem Fenster! Was tun die da?“ „Das sind doch Yeol und Nam-Joon!“ „Was haben die vor?“ Jetzt kannte ich wenigstens den Namen des Fremden. „Und da sind die Schulschönheiten!“ „Streiten sie etwa miteinander?“ „Oh mein Gott! Seht nur was die Jungs mit ihnen anstellen!“ Erstmal führte Chung Yeol alleine ein Gespräch mit den Schulschönheiten. Anscheinend kamen diese nicht auf den selben Nenner. Chung Yeol drehte sich zu Nam-Joon und die beiden Jungs begannen die Mädchen mit Eiern zu bewerfen. Stumpf öffnete Jae-Min das Fenster, damit wir deren Gespräch einiger maßen besser hören konnten. Herr Lee Sun-Chul verbat es und rannte zu den beiden Jungs herunter. „Und, gefällt es euch, wenn man mit euch so einen Mist abzieht?“, brüllte Chung Yeol die Mädchen an. Nam-Joon blieb ebenfalls nicht ruhig. „Findet ihr es angenehm? Unterstreicht dies auch eurer Schönheit?“ Einige Minuten später kam auch Lehrer Lee bei ihnen an. Lehrer Lee schimpfte und schrie so laut, sodass wir oben im Klassenraum jedes einzelne Wort problemlos mitanhören konnten. Nam-Joon und Chung Yeol wehrten sich mit Argumenten und ließen sich nicht unter kriegen. Dann kamen sie alle wieder hoch und blieben vor der Klassentür stehen. „Rose, komm bitte raus!“, forderte der Lehrer. „Ist das wirklich wahr, was die Jungs mir erzählt haben? Haben die fünf Mädchen über dich Milch gekippt?“ Mein Blick wanderte in Richtung Boden. „Das sehen Sie doch.“, mischte sich Chung Yeol wieder ein. „Verstehe. Geht bitte zurück in die Klasse!“ Ich setzte mich auf mein Platz. „Chung Yeol, was sollte das? Wieso habt ihr das getan?“ „Niemand legt sich mit unserer Klasse an! Es ging weniger um dich, als darum, dass sie jemanden gedemütigt haben, der in unsere Klasse geht. Bilde dir nichts darauf ein!“, antwortete er eiskalt. Nach dem der erste Schultag vorbei war, fiel mir eine fette Last von den Schultern. An einem einzigen Tag war so viel geschehen. Bei jedem Gedankengang wusste ich, ich muss da jeden Tag wieder und wieder hin gehen. Ein Gefühlschaos überkam mich und mir fielen die Tränen herunter. Es löste eine schreckliche Sehnsucht nach Anna, nach meinen Freunden aus Deutschland und vor allem nach meinem alten Leben aus. Warum musste ich Vater so ein Versprechen geben? Wie sollte ich das bloß durchhalten? Dies war gerade mal der erste Tag gewesen. Diese ganzen schrecklichen Gefühle powerten mich so aus, dass ich auf meinem Bett einschlief. Am nächsten Morgen, auf dem Weg zur Schule, traf ich meine zwei neuen Freundinnen. „Die Jungs scheinen Hammer hart hinter dir zu stehen! Dass, was Chung Yeol gestern gesagt hat, war eine komplette Lüge. Es gab schon öfters Vorfälle, wo jemand aus der Klasse angemacht wurde, und keiner von den beiden hatte daran gedacht zu helfen, geschweige denn zu beschützen. Zu Hundert Prozent ging es ihnen nur um dich!“ „Was? Chung Yeol kann mich nicht ausstehen! Er würde mich nicht mal in den schlimmsten Fällen beschützen. Das kann nicht sein! Was ist eigentlich zwischen Chung Yeol und Min-Ho? Ich hatte den Anschein, als ob die beiden nichts mit einander zu tun haben wollen und sich nicht leiden können?! Und was hat es mit diesem Jungen auf sich? Diesen Nam-Joon?“ Die Mädels kicherten. „Das ist zum Teil richtig! Min-Ho und Chung Yeol sind halb Brüder. Deren Vater war untreu. Er war mit Min-Ho seiner Mutter verheiratet, und hatte nebenbei eine Geliebte, die Mutter von Chung Yeol. Beide wurden zur selben Zeit schwanger. Nach Chung Yeols Geburt nahm der Vater ihn zu sich.Wie du ja selber weißt, ist das normal, dass die Kinder beim Vater leben und aufwachsen. Min-Hos Mutter musste sich damit abfinden. Die beiden Jungs können sich wirklich nicht ausstehen! Es herrscht Zuhause auch großer Druck wegen den Noten. In der Schule sind sie knallharte Konkurrenten. Mal hat Chung Yeol bessere Noten und mal Min-Ho. Und zu deinem anderen Beschützer, Choi Nam-Joon. Er ist ebenfalls 18 Jahre alt, ist an unserer Schule ein Stipendium Kind. Seine Eltern sind weder Reich noch sonst irgendwie erfolgreich. Sie besitzen ein ganz kleines Restaurant, 15 Minuten von hier entfernt. Mehr wissen wir auch nicht, nur halt diese kurze Information. Nam-Joon gibt in der Schule nicht viel von sich Preis. Es haute uns von den Socken, als er den Spruch in der Cafeteria brachte.“ Ich verstand nicht, weshalb die beiden Jungs das taten. Und was mir am meisten Kopfzerbrechen bereitete, war Chung Yeol. Wir beide konnten uns von Anfang an nicht leiden, wieso beschützte er mich dann? Noch vor der ersten Unterrichtsstunde entschied ich mich, vor dem Klassenraum auf Chung Yeol zu warten, um noch einmal mit ihm über das Geschehene zu sprechen. „Hey Chung Yeol? Können wir reden?“ „Was willst du wieder, Neuling?“ Wir gingen um die Ecke, wo sich keiner mehr aufhielt. „Ich wollte mich noch einmal bei dir bedanken für gestern! Mir ist bewusst, dass du eine menge Ärger hättest kriegen können, und ich bin dir wirklich sehr dankbar, aber ich möchte nicht, das du so etwas noch einmal tust. Und eins verstehe ich nicht ganz. Wieso hast du es überhaupt getan? Du hast die Konsequenzen dafür gekannt und hast es trotz allem gemacht, warum? Ich habe eher das Gefühl, dass wir beide uns nicht ausstehen können!“ „Erstens, erlaube ich dir, mich einfach nur Yeol zu nennen! Zweitens, wer hat dir denn gesagt, dass ich dich nicht ausstehen kann? Ich stehe nicht auf dich, aber das heißt noch lange nicht, dass ich dich nicht leiden kann. Drittens, ja, ich kenne die Konsequenzen! Nichtsdestotrotz werde ich nicht zu lassen, dass man jemanden fertig macht, der neu in unserer Schule ist und niemanden hat oder kennt. Sie es mal so, meine Mutter ist mit deiner befreundet. Wie soll das aussehen, wenn deine Mutter davon Wind bekommt, dass ich in dieselbe Klasse gehe, und nichts unternommen habe? Es fällt negativ auf mich zurück! Viertens, bilde dir nichts darauf ein. Ich werde zwar immer ein Auge auf dich haben, aber sobald du dich hier eingefunden hast, bist du mich los!“ So beendete Yeol unser Gespräch und ging zurück in die Klasse, wo die Mädchen in wieder umzingelten. Ich fühlte eine Erleichterung, als ob mir tonnenschwere Steine vom Herzen gefallen waren. Die Doppelstunde Mathe hatte begonnen. Während des Unterrichts schob mir Min-Ho einen Zettel rüber:
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