Ina Herms - Seoul, I will miss you
Здесь есть возможность читать онлайн «Ina Herms - Seoul, I will miss you» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Seoul, I will miss you
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Seoul, I will miss you: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Seoul, I will miss you»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
Seoul, I will miss you — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Seoul, I will miss you», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
„Hm, ich verstehe! Ähm, nein natürlich war das nicht die Wahrheit, was ich zu Nam-Joon gesagt hatte.“ Komischerweise wurde seine Stimme bei dieser Antwort etwas leiser, nicht so selbstbewusst wie er sonst sprach. Irgendwie kam es mir so vor, als hätte ich etwas falsches zu ihm gesagt, was ihm nicht gefallen hatte. Nach der Schule ging ich mit Min-Ho zur Nachhilfe. Während der Lehrer uns eine Aufgabe erklärte, schrieb er mir auf seinem Heft eine Nachricht.
Wo warst du die letzten
Unterrichtsstunden? Warst du mit
Yeol? Er war nämlich auch nicht
anwesend.
Ja, ich war mit Yeol! Wir hatten etwas
zu klären.
Eins war mir klar, desto öfter ich mit Yeol war, desto wütender wurde Min-Ho. Oder war es Eifersucht?
Lass uns ins Kino gehen! Samstag
Abend?Damit es verständlich ist, es
soll ein Date sein.
Bäämm, so war es also möglich Min-Ho herumzukriegen. Was trieb ihn zu dieser Einladung? Es konnte nicht einfach nur deswegen gewesen sein, weil Yeol angeblich ein schlechter Mensch sein sollte. Ich war in dieser Sekunde das glücklichste Mädchen auf Erden. Der Junge, den ich so sehr begehre, lud mich endlich auf ein Date ein. Meine Hände schwitzten und zitterten, während ich versuchte ihm eine Antwort zu geben. Mein Herz pochte so laut, ich dachte, es würde die ganze Klasse hören.
Ja, Samstag ist super. Ich freue mich drauf!
Wir schauten uns grinsend in die Augen. Hatten wir in diesem Moment dieselben Gefühle? Es machte zumindest den Anschein. Den Weg nach Hause hüpfte, tanzte und sang ich vor Glücksgefühlen. Gerade sah es noch so aus, als wäre mein Leben ein totaler Müllhaufen und dann tauchte ein Licht am ende des Tunnels auf. „Hallo Mama, du bist ja Zuhause.“ „Hallo Liebes, setz dich! Ich habe wundervolle Neuigkeiten.“ Was kam nun auf mich zu? Könnten ihre Neuigkeiten meine Stimmung gefährden? „Ich habe heute mit Anna telefoniert. Sie hat sich den rechten Arm beim Sport gebrochen. Sie ist nun für die nächsten Wochen Krankgeschrieben. Da gerade die Möglichkeit besteht, wollte sie hierher kommen um dich zu besuchen. Sie hat starke Sehnsucht nach ihrer kleinen Schwester! Übermorgen geht ihr Flieger.“ „Wahnsinn, dass ist echt toll. Ich vermisse sie auch so sehr! Dann kann ich ihr meine Schule zeigen und meine Freunde vorstellen.“ „Genau, dann könnt ihr einander wieder in die Arme schließen, zwar nur für eine kurze Zeit, aber besser als gar nichts!“ Nun hatte mein Tag den Höhepunkt an Freude erreicht. Ein Date mit meinem Traummann und meine geliebte Schwester würde hierher kommen. Konnte es noch besser werden? Mit einem Lächeln im Gesicht schlief ich ein. Den nächsten Schultag konnte ich kaum abwarten. „Guten Morgen Rose!“ „Guten Morgen ihr zwei!“ „Wo warst du gestern in den letzten beiden Stunden?“ „Ich hatte eine Sache zu klären.“ „Lehrer Lee hat gestern verkündet, dass nächste Woche ein Basketball Turnier ansteht. Ihr spielt gegen unsere gegnerische Schule.“ „Mika! Das sagst du mir erst jetzt? Wieso hast du mich gestern nicht angerufen? Dann muss ich mich jetzt echt ins Zeug legen, um unsere Schule gut aussehen zu lassen.“ „Fighting, Rose!“ Im Unterricht lief alles glatt. In der kurzen Zeit kam ich vom Unterrichtsstoff hervorragend hinterher. Min-Ho und ich quatschten und kicherten den ganzen Unterricht lang. Öfters sah ich, wie Yeol zu uns rüber schaute. Ich bin froh darüber gewesen, dass ich mit jemanden über meine Gefühle zu Min-Ho sprechen konnte. Falls ich mal über ihn etwas wissen wollte, konnte ich einfach seinen Bruder fragen, der alles über ihn wusste. „Jeong Min-Ho, Kim Rose! Ruhe dahinten!“, warf Lehrer Lee Kreide in unsere Richtung. „Für das Basketball Turnier brauchen wir einige Dekorationen, damit unsere Schule positiv ins Auge fällt. Rose, du bist aus dem Team, du wirst dich darum kümmern! Such dir noch eine Person aus, die dir dabei helfen soll.“, befahl mir Lehrer Lee. Nachdem er das Klassenzimmer verließ, stellte ich mich vorne neben den Lehrerpult hin. „Hey Leute? Wer möchte sich mir anschließen?“ Plötzlich war das Klassenzimmer wie leergefegt. Keiner von ihnen wollte mir helfen, nicht mal Mika oder Juna. „Gut, dann erledige ich es selber!“, führte ich Selbstgespräche. Im Supermarkt suchte ich nach hübschen Dekorationen, die zum Thema passen könnten. Viel fand ich nicht, lediglich ein paar Pompons, Ballons in Form von Basketbällen, Luftschlangen, und große selbstklebende Basketballstecker für die Tribüne. An der Kasse bezahlte ich vom Geld, das mir Lehrer Lee gab. Völlig ausgehungert spazierte ich nebenbei an einem Kiosk vorbei. Mich überfiel die Lust auf Kimchi Ramen. In den meisten Kiosks konnte man sich das Essen an Ort und Stelle zubereiten, und zwar mit einer Maschine und es dann dort verspeisen. Wie man sich das vorstellen sollte? Die Kimchi Ramen sind Instant Nudeln und in manchen Kiosks stehen extra sogenannte Ramen Maschinen. Man kauft sich diese Instant Nudeln, scannt den Barcode an der Maschine, drückt auf „Kochvorgang starten“und es beginnt die Arbeit. Es wird automatisch gekocht. Das einzige, was man selber machen müsste, wäre die Nudeln ein wenig zu rühren, und fertig wäre das Essen. Für jemanden, der es schnell mochte, war es super bequem, lecker und total einfach hergerichtet. In dem Kiosk saß ich mit dem Gesicht zum Fenster. „Min-Ho?“ Ich sah ihn durch das Fenster. Er stand auf der anderen Straßenseite und das nicht alleine. Ein unglaublich hübsches Mädchen war mit ihm. Es schien, als würden sie diskutieren. Er nahm ihre Hand und sie zog sie wieder weg. Was war da los? Tief versunken in diesem Bild, das ich sah, bemerkte ich nicht, dass sich jemand neben mir hingesetzt hatte. „Schockiert dich das, was du da siehst? Dein Traumprinz mit einem unbekannten Mädchen unterwegs.“ „Hä, oh... ähm nein! Wieso sollte es mich schockieren? Es ist ja nicht so, dass wir zusammen wären oder so. Er kann tun und lassen, was er möchte!“ „Oh, doch so kalt, aber irgendwie riecht es hier nach Eifersucht.“ „Yeol, lass den quatsch bitte! Wer ist sie?“ „Keine Sorgen, sie ist eine gute alte Freundin von ihm. Sie hat am Samstag Geburtstag und er hat ihr abgesagt. Nun ist sie sauer auf ihn.“ „Was? Er hat ihr abgesagt? Was hat er gesagt, hat er vor?“ „Er hat gesagt, dass er etwas sehr wichtiges zu tun hat. Ich denke, du kennst den Grund, weswegen er ihr abgesagt hat?“ „Beim Nachhilfeunterricht hatte er mich gefragt, ob ich mit ihm ins Kino gehe. Es soll ein Date werden, kannst du dir das vorstellen?“ Mir stand das Glück im Gesicht geschrieben und noch mehr freute es mich, dass er seiner guten alten Freundin wegen mir abgesagte. Er hatte definitiv Gefühle für mich, denn, wäre ich nur ein Mädel von vielen, hätte er seine alte Freundin nicht an ihrem Geburtstag stehen gelassen. Mit meinen Einkäufen ging ich nach Hause. In meinem Zimmer lernte ich bis in den späten Abend. An dem kommenden Tag, in der Nacht, sollte Annas Flugzeug landen. Mutter ließ Annas Zimmer frisch beziehen und Sumi bereitete einige Leckereien für sie vor. Anna liebte Süßes. Vor Schulbeginn traf ich mich mit den Mädels vom Basketballverein, um fleißig zu üben und beim Spiel zu siegen. Wir trainierten in jeder freien Minute, die wir besaßen, vor dem Unterricht, in der Pause und in der Freizeit. Es gab keinen Zweifel, wir waren super vorbereitet. In der Nacht fuhr ich mit unserem Chauffeur meine Schwester Anna vom Flughafen abholen. „Aaaannnaaa!“ „Roooseeee!“ Wir fielen übereinander her wie kleine Kinder. Umschlungen standen wir da und weinten vor Freude. „Was ist mit deinem Arm passiert? Wie geht es dir im Großen und Ganzen? Wie läuft die Schule? Was machen Stella, Jennie und Lola? Wie geht es Tante?“ Ich war so neugierig und dabei fühlte ich, wie sehr mir mein altes Leben doch fehlte. „Ich habe es beim Sport ein bisschen übertrieben und den Arm gebrochen. Den Mädels geht es bestens. Stella hat jetzt einen Freund, mit dem sie Tag und Nacht abhängt. Lola ist immer noch die Alte, hat jetzt angefangen neben der Schule zu arbeiten. Jennie hockt nur noch am lernen. Wir sehen uns in der Freizeit seltener als früher, wo du noch da warst. Bei mir läuft die Schule ganz in Ordnung, nur leider habe ich niemanden mehr, der meine Hausaufgaben für mich erledigt.“, zwinkerte sie mir zu. „Was läuft hier bei dir? Wie lebt es sich in Seoul? Hast du einen Freund? Wie ist die neue Schule? Was hat sich in unserem Elternhaus alles verändert? Sind sie immer noch besessen von ihrer Arbeit, oder kriegst du sie ab und zu zu Gesicht?“ „Die neue Schule ist super cool, nur du fehlst hier! Ja, Mutter und Vater arbeiten immer noch viel. Vater geht es Gesundheitlich nicht gut, aber ich denke, Mutter hat dir schon davon erzählt. Ein Freund habe ich nicht, aber ich möchte dir jemanden vorstellen. Er ist einfach wundervoll und sieht traumhaft aus!“ „Oh, ich bin ganz gespannt auf Mr. Unbekannt!“ Solange wir nach Hause fuhren, erzählten wir uns alles, was bisher in unserem Leben geschehen war. Zuhause aßen wir mit der ganzen Familie, danach gingen alle zu Bett. Kurz nach Sonnenaufgang weckte mich Anna energisch auf. Wie litt sie nicht am Jetlag? Heute war der Tag, an dem Min-Ho und ich unser erstes offizielles Date haben würden. Anna und ich frühstückten gemeinsam und gingen etwas nach Draußen. Sie war froh wieder in Seoul zu sein, da sie das Essen hier sehr mochte und vermisst hatte. Wir aßen so viel, sodass mir der Bauch hätte platzen können. Jede einzelne Bewegung danach war eine Zumutung. Am Nachmittag begann ich mit meinen Vorbereitungen für den Abend. Anna half mir meine Haare zu Glätten und mehr Volumen hinein zu bekommen, ebenfalls machte sie mein Make-up und suchte das passende Outfit für mich heraus. Ich hatte ihr nicht erzählt gehabt, das es ein Date sein würde. Sie suchte mir einen kurzen, schwarzen, glatten Rock aus, mit einem Bauchfreien, rosafarbenen Top, der das Dekolletee verdeckte. Für einen Kinobesuch sah es ideal aus. „Was soll ich in der Zeit machen, solange du nicht da bist?“ „Mach einen Spaziergang! Seoul hat viel zu bieten.“ „Darf ich vielleicht mit dir mit kommen? Ich werde auch mucksmäuschenstill sein, bitte,bitte, bitte?“ Bei ihrem Hundeblick konnte ich ihr einfach nicht absagen. „Okay, aber sei unauffällig und still, klaro?“ „Geht klar, Chef!“ Sie machte sich etwas frisch und wir gingen los. Min-Ho stand schon vor dem Kino. „Hi, Min-Ho! Wartest du schon lange hier?“ „Hallo Ro... Anna?“, sein Gesichtsausdruck veränderte sich rasend schnell. „Min-Ho? Jeong Min-Ho?“ Die beiden starrten sich wie eingefroren an. Min-Ho bemerkte mich nicht einmal mehr. Aber wichtiger war es, woher kannten sich die beiden? „Ihr seid einander bekannt?“ „Du erinnerst dich nicht? Wir haben als Kinder gemeinsam gespielt. Auf dem Spielplatz, wenn du und ich uns gestritten haben, hat Min-Ho mich immer auf seinem Rücken nach Hause getragen.“ Das war wie ein Schlag mitten ins Gesicht. „Ja, und erinnerst du dich noch daran, als wir mit den Nachbarskindern gekämpft haben?“ „Ja natürlich erinnere ich mich! Ich erinnere mich an jede noch so kleinste Kleinigkeit.“ In ihren Erinnerungen schwelgend, vergaßen sie mich komplett. Anstatt ins Kino zu gehen, wie es eigentlich geplant war, gingen wir spazieren. Die beiden liefen vor mir, lachend, kreischend, erzählten sich irgendwelche vergangenen Kindheitsgeschichten. Eine Bande von Jungs liefen an uns vorbei und streiften Anna dabei an der Schulter. „Hey, kannst du nicht aufpassen?“ Min-Ho wurde so wütend und aggressiv, diese Seite von ihm kannte ich gar nicht. „Es tut mir leid, junge Dame.“ Hinter dem Typen kam ein anderer hervor, dessen Gesicht uns allen bekannt war. „Bleib mal locker, Bruderherz! Was gehst du so auf ihn los? Das war doch nicht mit Absicht!“ Anna fiel um Yeols Hals. „Kleiner Freund, du bist so groß geworden!“ Er nahm ihre Arme sofort von sich weg und machte einen Schritt zurück. „Kennen wir uns?“ Yeol warf einen Blick hinter Anna und entdeckte mich. „Rose? Wer ist dieses aufdringliche Mädel?“ Anna grinste ihn an. „Darf ich dir meine ältere Schwester Anna vorstellen! Du erinnerst dich ganz bestimmt an sie, genauso wie Min-Ho.“ An meiner Stimme konnte man sofort verstehen, dass ich beleidigt war. „Ne, ich erinnere mich nicht! Hey Jungs, geht vor, ich komme später nach!“Yeol schickte seine Freunde weg und ging mit uns mit. Er wich mir nicht einmal von der Seite. „Hast du nicht eigentlich ein Date mit Min-Ho?“ „Ja, Eigentlich, aber siehst du ja was daraus entstanden ist! Meine Schwester wollte unbedingt mitkommen. Ich hatte keine Ahnung, dass die beiden sich kennen. Diese Situation habe ich bis jetzt noch nicht richtig ganz realisiert.“ Anna bekam Hunger, so lud uns Min-Ho in ein nettes kleines Restaurant ein. Yeol und ich saßen mit offenen Mündern, schockierten Gesichtern dar und beobachteten, wie Min-Ho Anna fütterte und ihr dazu etwas zu trinken gab, weil ihr rechter Arm mit einem Gips umhüllt war. Sie sahen wie ein altes, aber immer noch frisch verliebtes Ehepaar aus. Mein Herz brach von Sekunde zu Sekunde. Eigentlich sollte ich doch an ihrer Stelle sein! Was war nun mit mir und ihm? Dieses Theater konnte ich mir irgendwann nicht mehr mitansehen. Es interessierte weder ihn noch sie, als ich aufstand und die Flucht ergriff. Die beiden waren so sehr miteinander beschäftigt, sodass es ihnen nicht einmal auffiel, dass ich weg war. „Rose, warte doch mal auf mich!“ „Lass mich in Ruhe, ich will alleine sein!“ Yeol packte mich am Handgelenk und zog mich an sich heran. Da er mich mit so viel Kraft an sich zog, prallte ich volle Wucht gegen seinen Körper. Er umarmte mich fest, sehr fest. Es war fast so, als würde er mit mir fühlen. „Wein, wenn dir danach ist! Ich kann deine Gefühle gut nachvollziehen. Ich weiß genau, wie dir zumute ist.“ Noch bevor er den Satz beenden konnte, flossen die Tränen aus meinen Augen. „Wieso musste es so kommen? Warum sie und nicht ich?“, schluchzte ich. „Vielleicht hast du die Situation nur anders interpretiert. Was ist, wenn die beiden einfach nur Freunde sind? Sie haben sich viele Jahre nicht gesehen und haben sich einfach gefreut. Überlege mal, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich daten würden? Mach dir nicht solche negativen Gedanken! Warte ab, was er dir bei eurem Wiedersehen sagen wird.“ Im Endeffekt hatte Yeol recht. Ich müsste geduldig abwarten und schauen, wie es zwischen ihm und mir weiter gehen würde. Es wäre auch eine Möglichkeit Anna einfach zu beichten, dass ich für Min-Ho etwas empfand. „Danke für solche aufbauenden Worte! Du bist ein wahrer Freund.“ „Ja... genau... Freund... Ich werde immer für dich da sein, merk dir das!“ Er begleitete mich bis nach Hause. In Annas Zimmer wollte ich auf sie warten. Es wurde spät und immer noch keine Spur von ihr. Erst gegen Mitternacht kam sie zurück. Sie wirkte auf mich so glücklich, wie schon lange nicht mehr. „Oh, was machst denn in meinem Zimmer?“ „Ich habe auf dich gewartet. Wie war euer Abend?“ „Der Abend war himmlisch! Wir hatten so viel Spaß. Min-Ho ist, wie in meiner Erinnerung, noch immer derselbe Typ, bloß noch besser. Meine Güte sieht er gut aus! Rose, kann ich dir etwas anvertrauen?“ „Natürlich, danach muss ich dir auch etwas wichtiges beichten!“ „Okay, ich fange an! Als wir noch kleine Kinder waren, waren Min-Ho und ich sehr ineinander verliebt. Damals schworen wir einander, dass wir mal heiraten, wenn wir erwachsen sind. Heute Abend sind meine alten Gefühle zu ihm hochgekommen. Ich schwebe nicht nur auf Wolke sieben, eher auf Wolke siebzehn! Wir gehen morgen ins Museum, unser so gesagtes erstes Date. Und was wolltest du mir beichten?“ Diese Information gab mir endgültig den Rest. Was sollte ich nun tun? Sollte ich meiner schwer verliebten Schwester das Herz brechen und alles knall hart auf den Tisch legen? Oder sollte ich meine Klappe halten und sehen, was sich zwischen ihnen entwickeln würde? Aber was wäre dann mit meinen Gefühlen? Könnte ich das alles ertragen, ohne daran zu zerbrechen? „Was ich dir beichten wollte? Ähm... ach, ist nicht so wichtig. Ich bin müde und werde schlafen gehen. Gute Nacht!“
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Seoul, I will miss you»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Seoul, I will miss you» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Seoul, I will miss you» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.