Ana Gostini - Lina und der Traum von Freiheit

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Lina und der Traum von Freiheit: краткое содержание, описание и аннотация

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Ein kleines, naives aber starkes Mädchen wird erwachsen. Sie lernt die Schattenseiten des Lebens kennen und begreift das Glück keiner Definition vermag, denn darunter versteht jeder etwas anderes. Für Lina bedeutet es anfänglich, frei sein und sie nimmt alles dafür auf sich. Man sollte jedoch immer vorsichtig sein mit dem was man sich wünscht, denn es könnte passieren das es in Erfüllung geht und Freiheit nicht gleich zu setzen ist mit Glück.

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Lilly hat einen hölzernen Kinderwagen, der von ihrem Großvater gebaut worden ist. Weiß, mit vier kleinen Rädchen. Lina spaziert stundenlang mit ihrem kleinen Besitz im Hof herum. Kleider hat Lilly auch, aus alten Kleidungsstücken selbst zusammengenäht. Neben der Hütte befand sich noch ein Holztisch und eine Holzbank. Dort sitzt der Urgroßvater immer und liest seine Zeitung.

Lina hat heute viel Energie, was eigentlich nicht ihre Art ist, sie hat Lust zu Spielen und Spaß zu haben. Sie läuft immer zu ihm hin, versucht ihm die Zeitung aus der Hand zu schlagen und läuft wieder weg.

Das macht Spaß. Lina findet es lustig und macht so lange damit weiter, bis ihr Urgroßvater wütend wird. »Lina, hör bitte mit diesem Blödsinn auf.«

Da Lina ein sehr gehorsames Kind ist, hört sie damit auch auf. »Spaß vorbei, schade.«

Einige Stunden vergehen und draußen wird es dunkel. Ihre Großmutter öffnete die Tür und schrie hinaus. »Lina, Zeit schlafen zu gehen!«

Lina reagiert sofort. Sie schiebt den Puppenwagen in die Hütte und läuft schnell ins Haus.

Lina liegt schon im Bett und ihre kleinen Äuglein werden immer schwerer, als sie plötzlich von draußen Geräusche hört.

Der Großvater ist nach Hause gekommen und Lina hört, wie sich die beiden unterhalten. Er arbeitet als Büroangestellter in einem großen Betrieb.

Linas Großvater ist ein sehr strenger Mensch, deswegen hat Lina großen Respekt vor ihm.

Ein fleißiger, korrekter und sehr ernster Mann, der den zweiten Weltkrieg überlebt hat, mit dem man leider keinen Spaß haben konnte. Die Tür öffnet sich und der Großvater kommt herein.

»Lina, du warst heute, wie ich hörte, ein böses Mädchen und dafür wirst du jetzt bestraft.«

Er zieht den Gürtel aus der Hosenschnalle und befahl Lina aufzustehen. Lina hat Angst und ihr kleines Herz schlägt immer schneller.

»Was ist los?«

»Warum musste sie bestraft werden?«

»Nur weil sie Spaß hatte?«

Lina versteht gar nichts, spürt aber, dass etwas ganz Schlimmes passieren würde. Sie musste sich auf den Bauch legen und der Großvater schlug mit dem Gürtel auf ihr kleines Hinterteil ein. Eins, zwei, drei, vier, fünf …

»Genug!«, schrie die Großmutter, die schnell ins Zimmer gerannt kam. Lina traut sich nicht, sich zu bewegen, Tränen fließen ihre Wange herunter und ihr Hinterteil tut höllisch weh.

»Hoffentlich war dir das eine Lehre«, sagte er mit dunkler Stimme. Lina kriecht ins Bett, die Oma legt sich dazu. Leider wird es keine ruhige Nacht werden, denn Lina kann vor lauter Schmerzen kaum schlafen.

»Alles wird gut«, sagte ihre Großmutter und streichelte ihren Kopf.

Kapitel 2

1976

Vier Jahre sind vergangen und Lina ist nun acht Jahre alt. Ihr Leben verläuft ruhig.

In der Zwischenzeit sind ihre Urgroßeltern verstorben, aber Lina hat ihre Großeltern noch und das ist die Hauptsache.

Bestraft wurde sie seitdem nicht mehr, den Lina war seit diesem Tag, als sie vor lauter Schmerzen kein Auge zumachen konnte, ein ganz braves Mädchen gewesen. Sie hat verstanden, wie die Dinge laufen. Da Lina Harmonie sehr schätzt, achtet sie immer darauf, gehorsam zu sein.

Sie wollte ihrem Großvater keinen Grund mehr geben, sich zu ärgern.

»Wenn man schön artig ist, gibt es keine Strafen.«

Heute ist Mittwoch, ein ganz normaler Tag im September.

Lina hatte vor kurzem Geburtstag und bekam ein Märchenbuch von ihrer Mutter.

Sie ist gerade im Lesen vertieft, als ihre Großmutter ins Zimmer kam. »Lina, ich muss mit dir reden.«

»Ja, „gute Mama“, was ist denn los?«

»Dein Vater wird am Samstag herkommen und du fährst mit ihm in die Hauptstadt.«

Lina ist verwundert, denn sie weiß, dass sie einen Vater im Ausland hat, kennt ihn jedoch nicht. Er wanderte nach Deutschland aus, als Lina zwei Jahre alt war. Fünf Jahre hatte er dann als Flüchtling ein Einreiseverbot. Im Laufe der Jahre hatte sie ein paar Pakete mit Süßigkeiten von ihm bekommen, aber für sie war er „der unbekannte Vater“, den sie nie gebraucht hatte.

Ein echter Vater hat ihr nie gefehlt, denn eine Vaterfigur gab es ja schon, in Gestalt ihres Großvaters.

»Was will er?«

»Dich kennenlernen«, sagte die Großmutter.

»Dein Vater muss in die Hauptstadt, weil er durch den Tod seiner Mutter eine Wohnung dort geerbt hat, dorthin würde er dich gerne mitnehmen.«

»Ich will aber nicht, ich kenne diesen Mann doch nicht!« Trotzig stemmt Lina die Hände in die Hüfte.

»Gib ihm bitte eine Chance, es wird bestimmt alles nicht so schlimm werden, wie du glaubst.«

Lina ist so traurig, dass sie keine Ruhe findet, sie hat Angst vor diesem unbekannten Mann.

»Bitte, „gute Mama“, ich will nicht weg von zu Hause.«

Leider hilft alles nichts, denn sie muss mitfahren.

Ein Kind hat nicht das Recht, selbst Entscheidungen zu treffen, sondern muss sich nach den Erwachsenen richten.

»Immer gehorsam sein, Lina«, dachte sie sich und ihr wurde bewusst, dass sie so oder so keine Wahl hatte.

Lina hat ein ungutes Gefühl dabei, ihr Verstand sagte, dass Gefahr im Anmarsch ist und sie spürt, wie ihr kleines Herz ganz schnell zu klopfen beginnt.

Sie versuchte in den darauffolgenden Tagen, die Zeit zum Stillstehen zu bringen, indem sie ganz konzentriert und mit starrem Blick vor einer Uhr stand und bettelte, »Liebe Zeit, bleib doch bitte stehen!«

Ihre kleinen Hände schlug sie dabei wie zum Beten zusammen.

Ihr war bewusst, dass das nicht möglich war, nur wenn jemand sterben würde, aber das wollte Lina auch nicht. Sie hoffte trotz allem auf ein Wunder.

»Wir können die Zeit leider nicht anhalten, sie wird uns immer in eine ungewisse Zukunft mitnehmen.«

Lina ist zu jung, um das zu begreifen. Samstag ist da und Lina hofft noch immer, nicht mitfahren zu müssen.

Es klingelt an der Tür. Lina hält den Atem an.

Eine bekannte und eine unbekannte Stimme sind ganz leise vom Flur aus zu hören.

»Es ist leider kein Wunder passiert«, sagt Lina mit ganz leiser und trauriger Stimme zu sich selbst. Die Wohnzimmertür öffnet sich, die Großmutter und ein hässlicher Mann treten ein. Mit energischer und aufdringlicher Stimme begrüßt er sie. »Hallo Lina, ich bin dein Vater Erwin, ich freue mich, dich wieder zu sehen.« »Ich mich auch«, log Lina mit bedrückter Stimme. Sie freut sich überhaupt nicht, aber sie hat gelernt, immer höflich und gehorsam zu sein. »Schöne Reise, mein Liebling«, sagte die Großmutter zum Abschied.

»Nein, das wird keine schöne Reise«, denkt sich Lina, während sie in das fremde Auto steigt.

Sie schaut sich neugierig die Innenausstattung des Autos an. Sie saß erst zwei Mal in einem Auto, besser gesagt in einem Taxi. In ihrer Familie besitzt niemand ein Auto, denn auch wenn sie sich eines leisten könnten, würden sie keines brauchen.

Wofür hat man denn zwei gesunde Beine, eine Straßenbahn und Busse, hörte sie ihre Großmutter immer sagen. Lina wünscht sich aber trotzdem als Erwachsene auch mal so ein schönes Auto zu besitzen.

Sie sitzt vorne am Beifahrersitz neben ihrem vermeintlichen Vater und studiert sein Gesicht. Sie findet ihn wirklich nicht schön. Ein bärtiger Mann mit einer großen Nase, einem großen Mund mit dicken Lippen und mittellangem Haar. Sein Geruch ist unangenehm und unbekannt.

Lina sitzt ganz steif da und kann sich nicht entspannen. Sie weiß nicht, worüber sie mit diesem Unbekannten sprechen könnte. Die Stunden vergehen, der Mann, der sich ihr Vater nennt, redet ununterbrochen und Lina betet, dass sie endlich ihr Ziel erreichen würden. Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen sie am Ziel an. Kein großer Unterschied zu der kleinen Vorstadt, aus der sie kam. Die Menschen waren dunkel gekleidet und hatten ernste Blicke auf ihren Gesichtern. In der Luft lagen Traurigkeit und Resignation.

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