Ulrich Dauscher - Moderationsmethode und Zukunftswerkstatt

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Moderationsmethode und Zukunftswerkstatt: краткое содержание, описание и аннотация

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Moderation ist die Kunst, Gruppen zielgerichtet darin zu unterstützen, ein gemeinsames Ergebnis zu erarbeiten. Dabei kann es um das Lösen konkreter Probleme gehen, um das Entwickeln von Zukunftsentwürfen, um Meinungsbildung und Entscheidungsfindung.
Die beiden klassischen, weit verbreiteten Ansätze der Moderationsmethode und der Zukunftswerkstatt stellt Ulrich Dauscher übersichtlich und detailliert zugleich dar, so dass das Buch ebenso für den Einstieg, wie fürs Nachschlagen geeignet ist. Die Neuauflage wurde überarbeitet und durch einen Beitrag von Carole Maleh ergänzt, in dem sie einen umfassenden Überblick zu Ansätzen der Großgruppenmoderation bietet.
Aus dem Inhalt:
Entwicklung von Moderationsmethode und Zukunftswerkstatt
Visualisierung
Moderator
Frage- und Antworttechniken
Phasen der Moderation
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Methoden
Übersicht neuer Großgruppenverfahren

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Durchführung

Die Moderatoren stellen auf einem Plakat eine klar formulierte Frage und erklären die Absicht, die sie mit diesem Moderationsschritt verfolgen. Jeder Teilnehmer bekommt einen Klebepunkt, mit dem er seine Antwort geben kann. Die Moderatoren erläutern das Vorgehen und lassen die Gruppenmitglieder ihre Punkte platzieren.

Interpretation

Die Deutung des entstehenden Bildes ist der entscheidende Schritt dieser Methode. Ohne die Interpretation besitzt die Punktverteilung keine besondere Aussagekraft; es bleibt verborgen, aus welchen Gründen die Antworten gegeben wurden. Andererseits bietet die Punktverteilung die Vorbedingung für Offenheit. So können etwa Gründe für Unzufriedenheit leichter ausgesprochen werden, wenn man vorher sieht, dass andere ähnlich empfinden.

Vor allem für ungeübte Teilnehmer erscheint die Punktverteilung oft entweder als offensichtlich oder als nichts sagend. Die Moderatoren müssen daher – schon bevor sie die Frage stellen – deutlich erklären, was genau sie damit erreichen wollen, sodass eine klare Orientierung für die Gruppe gegeben ist: „Uns geht es darum, eine Rückmeldung von Ihnen über den Nachmittag zu erhalten. Für uns ist wichtig zu erfahren, was gut bzw. schlecht lief, damit wir uns im weiteren Verlauf darauf einstellen können.“

Für die Interpretation selbst wird das Bild meistens in Bereiche zerlegt. Hier könnte also z. B. gefragt werden, welche Ursachen es dafür geben könnte, wenn die Stimmung deutlich gefallen ist, welche Meinungen hinter den Punkten im Mittelbereich stehen könnten und was der Hintergrund für die gestiegene Stimmung sein könnte. Dabei geht es nicht darum, Meinungen auszudiskutieren oder auch nur vollständig zu sammeln; es soll lediglich ein grober Überblick hergestellt werden.

Im Allgemeinen fangen die Moderatoren mit dem Nachfragen bei „Ausreißerpunkten“ an, also bei Markierungen, die deutlich vom Gros der Gruppe abweichen. Damit soll vermieden werden, dass unter Gruppendruck abweichende Meinungen zurückgehalten werden. Im Beispielplakat beginnen sie allerdings bei der stärksten Kritik, die hier auch den Schwerpunkt bildet. Hier scheint ein massiver „Leidensdruck“ der Teilnehmer zu bestehen; angesichts des Ergebnisses würde es wohl befremdlich wirken, wenn mit eher positiven Aspekten angefangen würde.

Besonders zu berücksichtigen sind „unsinnig“ platzierte Punkte, also diejenigen, die nicht in das vorgegebene Schema zu passen scheinen. Sie dürfen nicht einfach vernachlässigt werden, sondern werden, wie alle anderen Äußerungen auch, von der Gruppe interpretiert (im Beispielplakat rechts oben).

Auch bei der Einpunktfrage wird darauf geachtet, dass Anonymität weit gehend gewahrt wird. Fragen der Moderatoren lauten also z. B. „Wie könnte man das interpretieren?“, und nicht „Wer hat denn diesen Punkt geklebt? Was bedeutet er?“.

Varianten

Einpunktfragen gibt es in verschiedenen Formen. Am häufigsten werden Skalen und Koordinatenfelder verwendet. Oft werden Skalen auch gerastert, also nicht stufenlos, sondern z. B. in den Kategorien „sehr groß“, „groß“, „mittel“, „klein“, „sehr klein“ angeboten. Das kann vor allem dann sinnvoll sein, wenn das Punkten anonym geschehen soll (z. B. bei der Frage „Wie offen können wir hier miteinander reden?“). Jedes Gruppenmitglied kann so auf ein Kärtchen schreiben, in welchem Feld es seinen Punkt haben möchte. Die Moderatoren sammeln diese Angaben ein und kleben dann stellvertretend für die Teilnehmer.

55 Mehrpunktfragen Die Mehrpunktfrage gibt es einerseits in Verbindung mit - фото 26

5.5 Mehrpunktfragen

Die Mehrpunktfrage gibt es einerseits in Verbindung mit Polaritäten und Skalen, also gewissermaßen als vervielfachte Einpunktfrage, andererseits kann sie zur Festlegung von Prioritäten verwendet werden.

Mehrere Einpunktfragen

Ziele In diesem Beispiel sind mehrere Einpunktfragen auf einem Plakat - фото 27

Ziele

In diesem Beispiel sind mehrere Einpunktfragen auf einem Plakat zusammengefasst. Dadurch ergibt sich einerseits, wie in der Einpunktfrage, ein Meinungsbild der Gruppe, andererseits auch schon eine Gegenüberstellung einzelner Interessen. Das Problemfeld der Gruppe wird transparent.

Durchführung

Für diese Art der Mehrpunktfrage sind etwa zehn bis fünfzehn Minuten, abhängig von der Anzahl der Kriterien, zu rechnen. Es sollten nicht zu viele Zeilen verwendet werden, da sonst leicht der Überblick verloren geht.

Die Teilnehmer erhalten einen Punkt pro Zeile. Die Zeilensumme wird errechnet, indem die Spaltenziffern mit der Anzahl der geklebten Punkte multipliziert und die Produkte zusammengezählt werden. Damit die Ablehnung eines Kriteriums gezeigt werden kann, beginnt die Nummerierung der Spalten mit Null.

„Eigentliche“ Mehrpunktfrage Ziel

Die andere Art der Mehrpunktfrage, die zur Festlegung von Prioritäten verwendet wird, hat mit der Einpunktfrage kaum mehr etwas zu tun. Sie dient meistens zur Schwerpunktbildung nach einer sortierten Kartenabfrage (s. S. 45) oder in einem „Speicher“, einem Plakat, in dem Themen, Fragen oder Ideen aufgelistet sind, die z. B. aus einer Kartenabfrage entstehen. Sie dauert ca. fünf bis zehn Minuten.

Durchführung Der Ideenspeicher im Beispiel ist in vier Spalten aufgeteilt - фото 28

Durchführung

Der Ideenspeicher im Beispiel ist in vier Spalten aufgeteilt, sodass Felder für die Ideen, die Punkte, die Punktsumme und die Rangfolge vorhanden sind.

Jedes Gruppenmitglied erhält eine bestimmte Menge von Punkten, die es frei verteilen kann, d. h. dass auch alle Punkte hinter eine einzige Idee geklebt werden können. Die Anzahl der Punkte, die ein Teilnehmer erhält, richtet sich nach der Menge der zu gewichtenden Kriterien und nach der Gruppengröße. Als Faustregel kann benutzt werden:

Anzahl der Punkte ≤ Anzahl der Themen / 2, d. h. dass im Beispiel bei sechs Ideen drei Punkte pro Teilnehmer ausgegeben werden. Dadurch soll eine annähernde Normalverteilung erhalten werden. Werden zu viele bzw. zu wenige Punkte ausgegeben, so kann das Ergebnis nichts sagend werden.

Die Menge wird bei vielen Themen und / oder vielen Teilnehmern reduziert.

Auswertung

Die Auswertung des Ergebnisses wird, wie immer, von der Gruppe übernommen. Die Moderatoren achten darauf, dass die Mehrpunktfrage nicht als Abstimmungsverfahren missbraucht wird: Sie soll ein Bild der Gruppenmeinung liefern, auf dessen Basis die Gruppe dann weiterarbeiten kann.

Um das Konsensprinzip zu achten, stellen die Moderatoren, wenn Entscheidungen über das weitere Vorgehen getroffen werden, die Frage, ob damit wichtige Interessen eines Einzelnen vernachlässigt würden.

Frageformulierung beachten

Das Beispiel zeigt auch sehr schön die Wichtigkeit der Frageformulierung. Die Frage „Welche Ideen sind am besten zur Lösung des Problems geeignet?“ führt nicht zu einem Ergebnis, aus dem abgelesen werden kann, auf welche Maßnahmen die Gruppe im Augenblick Wert legt. Bei der Frage „Welche Ideen wollen wir durchsetzen?“ hätte z. B. die Abmarkierung der Kreuzungen, die verhältnismäßig leicht zu erreichen ist, vielleicht eine ganz andere Bewertung bekommen.

5.6 Kleingruppenarbeit

Ziele

Da die Kommunikation in der Großgruppe „Plenum“ eher schwerfällig ist, ist es sinnvoll, die vertiefte Be- und Erarbeitung von Problemen, Ideen und Lösungsansätzen Kleingruppen zu überlassen. Dabei können unterschiedliche Bereiche vertieft werden, es können aber auch mehrere Kleingruppen am selben Thema arbeiten, sodass es unter unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet wird.

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