Adina Wohlfarth - Varius

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Nellanyh Ivy, die Tochter des Anführers ihres Volkes, wächst behütet im Schloss ihrer Eltern auf. Doch Luan, ein Austauschschüler aus einem verfeindeten Volk, bringt ihr ruhiges Leben durcheinander. Als ihre Eltern spurlos verschwinden, findet sie sich in einem seltsamen Lager wieder und merkt: Ihre ganze Kindheit war eine einzige Lüge.
In Gefangenschaft beginnt sie, sich selbst und ihre Kräfte neu kennenzulernen, viel Zeit bleibt ihr dafür aber nicht. Nach wenigen Tagen kommt es zu einem ersten Angriff; Nellanyh trägt plötzlich die Verantwortung für eine ganze Spezies. Ein Krieg steht bevor und sie steckt bereits mittendrin.

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Die beiden Männer musterten mich kurz und angespannt, dann ließen sie uns in den Tunnel hinein. Er war mit grellen Lichtern erhellt und ich musste die Augen zusammenkneifen, weil es so blendete. Am Ende des Tunnels traten wir durch eine weitere Tür und ich hörte Dexters raue Stimme über mir. „Willkommen in Abteil 2.“

Ich erschauderte leicht und sah mich um. Es sah eigentlich genauso aus wie in den Gängen von Abteil 1. Überall liefen konzentrierte Red Eyes herum, manchmal erkannte ich auch einen Black Eye. Doch es gab etwas, was anders war, das merkte ich sofort. Die Türen von einigen Räumen standen offen und die Zimmer dahinter waren viel größer als die in Abteil 1. Außerdem waren es insgesamt weniger Türen und Räume und auch die Gänge erschienen mir ein bisschen übersichtlicher.

Dexter führte mich gar nicht allzu lange herum und schon bald blieb er vor einer schmalen Holztür stehen. „Dein neues Zimmer“, verkündete er. „Du wirst es dir diesmal mit David teilen, aber du kennst ihn ja jetzt schon halbwegs.“

Vorsichtig lugte ich an seiner Schulter vorbei, als er die Klinke nach unten drückte. Wir traten in einen Raum, der fast die gleiche Größe hatte wie der, den ich mir mit Lou geteilt hatte. An einer Wand stand ein breites Regal, an der anderen zwei Betten. Wieder führte eine zweite Tür in das abgetrennte Badezimmer.

Ich ließ den Blick zurück zu den Betten schweifen, neben denen jeweils ein Stuhl stand. Auf einem von ihnen saß David. Er hatte den Kopf erhoben und musterte mich aufmerksam, während sein Blick jeder einzelnen meiner Bewegungen folgte.

„Deine Mom wird bald hergebracht“, meldete sich Dexter von hinten.

Ich nickte stumm und ließ mich etwas steif auf mein neues Bett fallen.

„Ihr habt gute zehn Minuten, ich bin vor der Tür“, er warf mir einen vielsagenden Blick zu und verschwand kurz darauf.

„Wir sind jetzt also neue Zimmer… Gefährten?“, versuchte ich ein einfaches Gespräch anzufangen und sah ihn von der Seite an. Er drehte mir den weißen Schopf zu und die ungewöhnlichen, grau-violetten Augen richteten sich abermals auf mich. Als er nichts erwiderte, versuchte ich es weiter.

„Du bist aber kein Achat, oder?“

David zog die Brauen zusammen. „Achat?“

Ich war froh, dass er überhaupt sprach, auch wenn es nicht besonders viel war, und erklärte ihm, was ich von Amber Notker erfahren hatte. Er hörte aufmerksam zu, unterbrach mich kein einziges Mal und ich begann langsam, ihn irgendwie zu mögen.

Sobald ich geendet hatte, klopfte eine schwere Hand gegen die Tür und kurz darauf erschienen Dexters breite Schultern. Hinter ihm trat auch Carter ein, Davids Begleiter. Ich spürte sie, auch wenn sie hinter den beiden Männern noch nicht zu sehen war. Ich spürte sie und mein Herz begann zu rasen.

„Wir gehen etwas essen“, teilte Carter David mit und die beiden verließen den Raum. Als sie auf dem Gang verschwunden waren, konnte ich sie endlich sehen. Ich sprang auf und rannte zu meiner Mom, schlang ihr beide Arme um den Hals und drückte sie an mich. Sie erwiderte meine Umarmung mindestens genauso fest und stürmisch und ich vergrub leise schluchzend mein Gesicht in ihrer Schulter. Eine Weile standen wir einfach so da und hielten uns in den Armen. Ich genoss ihren warmen Atem an meiner Wange und ihre beruhigende Hand, die langsam über mein Haar strich. Als wir uns voneinander lösten, konnte ich kleine Tränen in ihren Augen erkennen. Mir selbst rannen sie nur so übers Gesicht und ich versuchte gar nicht erst, sie aufzuhalten – ich wollte es gar nicht.

„Ihr habt eine halbe Stunde, dann muss deine Mom wieder in ihr Zimmer“, erklang Dexters raue Stimme neben mir. Sein eiserner Blick verriet mir, dass ich mich fügen musste, deshalb nickte ich.

Nachdem er noch einmal meine Mom gemustert hatte, verließ er abermals das Zimmer und wir waren allein. „Mom …“

„Lass uns erstmal setzen“, unterbrach sie mich und ich erschauderte leicht, als ich ihre ungewohnt heisere Stimme hörte. Wir ließen uns auf meinem Bett nieder und sie nahm meine zitternden Hände in ihre. „Wie geht es dir?“

„Gut …“ Auf einmal hatte ich keine Ahnung, was ich sagen sollte, deshalb hörte ich einfach nur zu, was sie mir erzählte.

„Weißt du … Ozea hat dir sicher auch erzählt, dass Lenn …, dass er den Krieg nicht gewinnen wird, oder?“

Ich nickte verwundert.

Sie atmete tief durch. „Aber damit war nicht gemeint, dass er den Krieg gegen die Gray Eyes oder gegen irgendein anderes Volk verlieren wird.“ Sie beugte sich vor und suchte meinen Blick. „Damit war gemeint, dass er den Krieg um dich nicht gewinnen wird. Er wird dich verlieren und“, sie wurde leiser, „so ist es nun auch gekommen.“

Ich blinzelte heftig. Der Blick meiner Mom brach mir fast das Herz. Ihre Augen waren dunkel vor Kummer, Schmerz und Verzweiflung.

„Er ist nicht mein Dad“, meine Stimme klang unwirklich. „Warum habt ihr mich die ganze Zeit angelogen?“

Sie drückte meine Hände. „Uns ging es immer nur darum, dich zu beschützen. Hättest du gewusst, dass du ein Mutant bist, wäre das zu gefährlich gewesen.“

„Warum?“ Ich biss mir auf die Lippe. „Ich wäre doch nicht so dumm gewesen und hätte mich selbst verraten.“

Mom schüttelte nur den Kopf. Ich fluchte leise und versuchte, mich zu konzentrieren. „Stimmt es, dass Lenn und Peroll … das sie tot sind?“

Sie schien förmlich in sich zusammenzusacken. „Ja. Beide sind sie … nicht mehr unter uns.“

„Aber Ozea lebt noch?“, fragte ich. Sie nickte. Auch wenn Lenn nicht mein Vater und damit nicht ihr richtiger Mann gewesen war, hatte sie ihn dennoch geliebt – und ich auch. Verdammt, er war für fünfzehn Jahre lang mein Dad gewesen. Wäre es möglich gewesen, hätte ich getrauert. Hätte mich auf ihrem Schoß zusammengekauert und hätte geweint, bis keine Träne mehr übrig war. Ich wäre in dieser dunklen Phase ertrunken wie ein hilfloses Kleinkind im offenen Meer. Aber ich konnte nicht. Ich konnte jetzt nicht trauern, auch wenn ich nichts lieber getan hätte. Ich musste weiterhin einen klaren Kopf bewahren, sonst würde ich durchdrehen. Und das würde nichts leichter machen – im Gegenteil.

„Die Red Eyes wollen sie aus irgendeinem Grund unbedingt lebendig. Vielleicht, weil sie eine so kluge Seherin ist und ihnen in vielen Bereichen hilfreich sein könnte“, meinte Mom. Sie wirkte trübsinnig und erschlafft, aber ich merkte auch, wie sie versuchte, ihren Kummer zu unterdrücken.

Für mich.

Ich stieß die angehaltene Luft aus. Die Frage lag mir seit der Sekunde auf der Zunge, in der ich erfahren hatte, dass Lenn nicht mein Dad war.

„Wer ist mein Vater?“

Mom begann ruckartig ihre Stirn zu massieren. „Das ist unwichtig.“

Ich schüttelte den Kopf. „Das finde ich aber nicht.“

„Er hat uns im Stich gelassen, als ich kurz vor dem Entbinden war. Er hat sich gegen uns und für sein Volk entschieden! Er will von uns nichts wissen. Nicht einmal hat er nach dir fragen lassen. Nicht einmal habe ich wieder seinen Namen gehört. Nicht einmal habe ich ihn gesehen, seit er mich sitzenlassen hat!“, schrie sie plötzlich und ich sah sie erschrocken an.

„Mom, bitte“, fing ich an. „Es ist doch nur ein Name.“

Jetzt war sie es, die den Kopf schüttelte. „Dieser Name hat schon genug Schaden angerichtet, aber –“ Sie beruhigte sich ein wenig und seufzte. „Aber du hast Recht. Du sollst ihn wenigstens von mir hören anstatt von jemand anderem.“ Als sie mich ansah, funkelten ihre wunderschönen, grünen Augen wie geschliffene Smaragde. „Dein Vater ist Talis Water. Der Anführer der Blue Eyes.“

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