Adina Wohlfarth - Varius

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Nellanyh Ivy, die Tochter des Anführers ihres Volkes, wächst behütet im Schloss ihrer Eltern auf. Doch Luan, ein Austauschschüler aus einem verfeindeten Volk, bringt ihr ruhiges Leben durcheinander. Als ihre Eltern spurlos verschwinden, findet sie sich in einem seltsamen Lager wieder und merkt: Ihre ganze Kindheit war eine einzige Lüge.
In Gefangenschaft beginnt sie, sich selbst und ihre Kräfte neu kennenzulernen, viel Zeit bleibt ihr dafür aber nicht. Nach wenigen Tagen kommt es zu einem ersten Angriff; Nellanyh trägt plötzlich die Verantwortung für eine ganze Spezies. Ein Krieg steht bevor und sie steckt bereits mittendrin.

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„Ich bin Logan“, stellte er sich höflicherweise vor. „Der Begleiter von Louana.“

„Ah“, machte ich und stand auf, nachdem ich mir ein Handtuch geschnappt hatte und es um meinen Körper presste. Logan folgte mir mit den Augen bis zur Badezimmertür, dann streckte er einen Arm aus.

„Sie ist gerade duschen“, sagte er mit hochgezogenen Brauen.

Ich konnte den Typen jetzt schon nicht leiden. Aber wenigstens sorgte er sich mehr oder weniger um Lou. Mit einem steifen Lächeln entfernte ich mich rückwärts Richtung Zimmertür. Diese wurde plötzlich geöffnet und ich stieß mit dem größtenteils nackten Rücken gegen Dexters Brust. Erschrocken fuhr ich herum und sah zu ihm auf.

Er grinste. Oh mein Gott, Dexter hatte, seit ich ihn das erste Mal gesehen hatte, nie auch nur den Ansatz eines Lächelns zustande gebracht.

„Überrascht?“, zwinkerte er mir zu, als hätte er meine Gedanken gelesen.

Mit ernsterer Miene wandte er sich an seinen Kollegen. „Wann ist Lou fertig? Nell muss sich heute schnell fertigmachen, Amber hat die Ergebnisse der Blutproben bereits und will vorankommen.“

Logan nickte und klopfte an die verschlossene Badezimmertür. „Beeilst du dich bitte?“, rief er mit tiefer Stimme, die aber bei weitem nicht an die von Dexter rankam.

Die Dusche wurde abgestellt und kurz darauf kam Lou heraus. Ich kannte keinen Menschen, der sich so schnell abtrocknen und umziehen konnte. Doch Lou sah wunderschön aus. Ihre langen, braunen Haare, die bei meiner Ankunft noch etwas fettig gewesen waren, fielen ihr locker über die Schultern. Ihre Wangen waren leicht gerötet und ihre Augen funkelten. „Morgen!“, grüßte sie und lächelte mich an. Es war seltsam, sie so fröhlich zu sehen, an einem Ort wie diesem.

Ich umarmte sie kurz und flüsterte ihr ins Ohr: „Alles wird gut.“

Sie nickte und löste sich von mir. Ich hatte nicht vergessen, was heute für sie anstand und ich hoffte inständig, dass es gut ausgehen würde.

Lou schob sich an mir vorbei und verließ mit Logan das Zimmer.

Ich schnappte mir die weißen Sachen vom Bett und trat in das aufgewärmte Badezimmer. Die Scheiben der Dusche waren beschlagen und ich stieg eilig hinein.

Nachdem ich mich in Rekordzeit geduscht und fertiggemacht hatte, entdeckte ich ein kleines Täschchen auf dem schmalen Regal an der Wand. Verwirrt nahm ich es an mich und entdeckte einfaches Tages-Make-up, das ich eilig auftrug, weil ich nicht davon ausging, dass Lou es von zu Hause mitgebracht hatte und deshalb böse auf mich wäre, wenn ich es benutzte. Dann sah ich das Foto. Es steckte ganz unten und war zerknittert, trotzdem konnte ich die junge Frau darauf erkennen. Ich nahm das Papier ganz heraus und nahm es genauer in Augenschein. Die Frau darauf hatte kurzes braunes Haar sowie dunkelbraune Augen. Sie war hübsch. Auf der Rückseite stand: Schutzengel sind Schutzengel und Göttinnen sind Göttinnen, aber eine Mom ist Schutzengel und Göttin in einem.

Tränen brannten mir in den Augenwinkeln, als ich an meine Mom dachte. Sie fehlte mir so sehr, dass man es niemals hätte in Worten beschreiben können. Ich konnte mir denken, wer die junge Frau auf dem Foto war.

Es war Lous Mom und auch wenn ich versuchte, dagegen anzukämpfen, beneidete ich sie dafür, dass sie ein Bild von ihr hatte. Denn ich hatte nichts, was mich an meine Mom erinnerte, außer spröde Gedanken, aber die waren dunkel und neblig.

Dexter signalisierte mir mit einem groben Klopfen, dass wir aufbrechen mussten, und ich versteckte das Foto wieder in der Tasche.

Sobald ich hinter Dexter den Raum betrat, in dem ich gestern schon gewesen war, schweifte mein Blick zu Luan. Er lehnte mit der Hüfte an Amber Notkers Schreibtisch und musterte mich von oben bis unten. Dann schnellten seine Augen wieder gen Norden und blieben kurz an meinen Lippen hängen, bevor er mich eindringlich ansah. Mein Blick begann zu flackern und nur mit letzter Überwindungskraft konnte ich seinem Bann engleiten. Ich richtete meine volle Aufmerksamkeit auf die Rothaarige, die auf mich zukam.

„Die Tests von gestern sind hervorragend. Genau genommen hast du etwas in deinem Blut, was mich sehr interessiert. Deshalb würde ich jetzt gerne noch einmal Blut abnehmen, allerdings an der Stelle, an der ich dir deinen Erkennungschip eingesetzt habe. Wenn sich diese Probe als positiv herausstellt, ist so gut wie sicher, dass du M-1 in dir trägst“, erklärte sie schnell und schien aufgeregt wie ein kleines Kind an Weihnachten, das kurz davor war, das größte Geschenk auszupacken.

„Und was genau ist M-1?“, fragte ich unsicher und blickte von Amber Notker zu Luan und wieder zurück.

Sie lächelte mich breit an. „M-1 ist schlicht und einfach die Abkürzung für Muster-1. Das ist eine Blutgruppe, die nur äußerst selten auftritt.“

„Und was heißt das?“ Ich fühlte mich ziemlich vor den Kopf gestoßen, als Amber Notker eine Spritze oberhalb meiner rechten Schulter unter die Haut schob und weißes Blut zum Vorschein kam.

Meine Unterlippe begann zu zittern.

„Keine Sorge. Alle Mutanten haben weißes Blut. Lou hat es dir bestimmt noch nicht erzählt, das liegt daran, dass sie es heute erst selbst erfahren hat. Aber eine weitere Auswirkung des Mute Curse ist auch, dass das Blut rot bleibt und nicht seine tatsächliche Farbe annimmt“, sagte Amber Notker, als hätte sie meine Gedanken gelesen. Wahrscheinlich konnten das alle hier.

Nachdem sie mir das Blut abgenommen hatte und es in ein kleines Gläschen umgefüllt hatte, nahm sie ein Klemmbrett und einen Stift von ihrem Schreibtisch und begann, mit der Spitze leicht gegen ihr Kinn zu tippen.

„Zu deiner Frage von gerade eben“, meinte sie. „Wie schon gesagt bin ich ziemlich sicher, dass du M-1 hast. Wenn ich es nachweisen kann, und das werde ich, kannst du sofort in Abteil 2 gebracht werden. Dexter wird dich begleiten und dort wirst du in die erste Vorbereitungsphase eingeteilt.“

Ich zog die Brauen zusammen und verstand weniger als die Hälfte von dem, was sie mittlerweile von sich gegeben hatte- und das war eine Menge.

„Dexter wird dich jetzt in den Gemeinschaftsraum bringen. Ich muss leider wieder zurück zu Lou und noch einmal ein paar Testes durchführen“, sagte sie mit leicht gekränkter Stimme und kritzelte etwas auf das Klemmbrett.

„Wie geht es Lou?“, fragte ich und sah sie eindringlich an.

Amber Notker verzog das Gesicht. „Sie wird leider nicht mit dir umziehen können. Die Spritze, die ich ihr gestern Abend gegeben habe, hat sie nicht gut aufgenommen. Durch die vielen Strahlen auf ihrer Haut fließt das Blut langsamer und ihr Herz ist bereits ins Stocken gekommen. Ich musste sie in die obere Etage verlegen und dort wird sie gerade behandelt.“

Ich riss die Augen auf. Das konnte nicht sein, das durfte nicht sein. Ich kannte Lou nicht lange, aber trotzdem hatte sich ab dem ersten Moment etwas zwischen uns geregt, eine leise Freundschaft.

Ich musste wieder an das Foto ihrer Mom denken und meine Kehle schnürte sich zu. Ich würde ihr das Foto bringen. Jetzt. Sofort.

Entschlossen sprang ich auf und rannte zur Tür, kam aber nicht weit, da Dexter seine kräftigen Arme um meine Taille schlang und mich festhielt.

„Du kannst sie später besuchen“, raunte er in seiner tiefen Stimme, die mir inzwischen fast vertraut war. „Erst gehen wir in den Gemeinschaftsraum.“

Ich biss mir auf die Lippe und nickte. Etwas anderes hätte er sowieso nicht zugelassen. Dexter ließ mich los und öffnete mir die Tür.

„Wenn ich die Ergebnisse deines Tests habe, komme ich vorbei“, rief uns Amber Notker hinterher, während wir den Raum verließen.

Dexter lief an meiner Rechten und zu meiner Linken fand sich Luan ein. Ich hob das Kinn, damit ich neben ihm nicht wie eine Zwölfjährige wirkte und blickte stur geradeaus. Luan begann zu grinsen und ich fuhr herum.

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