Stig Ericson - Sturm über Bluewater

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Ein junges Mädchen wächst auf dem Bauernhof ihrer Eltern auf. Jennys Traum ist es, Lehrerin zu werden, aber die Realität ist weit von ihrem Traum entfernt, da sie selbst gar nicht einmal zur Schule geht, weil ihr Vater es verbietet. Auch den Umgang mit Indianern verbietet er ihr, da diese, laut Jennys Vater, alle Feinde sind und ihr Land stehlen. Wird Jennys Traum, in die Schule zu gehen und eines Tages selbst Lehrerin zu werden, in Erfüllung gehen? Und wird ihr Vater seine Haltung gegenüber «dem Fremden» ändern? -

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„Guck doch selbst.“

Und Daniel schaute.

„Das ist ja eine Bibel.“

„Genau.“

„Wem gehört sie?“

„Sie gehört mir . . .“

Ich spürte, wie Mutter mich anschaute.

„Wovon redet ihr eigentlich?“

„Wir reden von meiner Bibel“, sagte ich.

Ich sagte es mit lauter Stimme, und vielleicht vergaß ich für einen Moment das Brennen in den Frostbeulen.

„Deine Bibel?“

Mutter legte Hanna auf die Decke und kam zum Tisch.

„Zeig her.“

Sie nahm die Bibel und schlug sie auf. Sie stand einen Augenblick still da. Rote Flecken erschienen auf ihren furchigen Wangen. „Ach, Mädchen. Du hast sie doch nicht . . .“

Sie verstummte und warf mir einen fast bösen Blick zu. Ich weiß nicht, ob sie glaubte, ich hätte sie gestohlen ‒ Stehlen war bei diesen kleinen Leuten in einer Gesellschaft ohne Schlösser ein unglaubliches Verbrechen –, vielleicht wußte sie es selbst nicht. Ich weiß nur, daß sie den Verdacht gehabt haben könnte, daß alles ganz verkehrt war, und daß ich mich tief verletzt fühlte ‒ und gleichzeitig einsah, daß ich einen großen Fehler gemacht hatte. Ich hätte es natürlich erzählen sollen.

Als ich nun versuchte, alles zu erklären, fand ich nur schwer die richtigen Worte.

„Ich habe sie von ihr geschenkt bekommen. Gestern abend. Da draußen. Ganz bestimmt. Und ich werde sie lesen . . .“

In Mutters Stimme war Traurigkeit.

„Aber warum hast du denn nichts gesagt?“

Ich fand keine Worte. Das Schweigen zwischen uns war klaftertief. Alle Geräusche des Sturms schienen plötzlich größer zu werden: das Brausen, das Pfeifen, das Knarren in den Wänden und Fenstern. Ich starrte auf eine große Wehe aus feinem Schnee, die unter der Tür hervorwuchs. Die Wangen brannten mehr als die Zehen.

Aber etwas mußte ich sagen.

„Ich wollte, daß es eine . . .“

Weiter kam ich nicht. Ein Wort wie „Überraschung“ paßte überhaupt nicht, wenn Mutter mit solchen Augen schaute.

„Ich wollte, daß es etwas zwischen ihr und mir war.“

Ich sagte es schnell, und vielleicht hatte die Enttäuschung und die Unsicherheit die Stimme ungewöhnlich hart klingen lassen.

„Ach so . . .“ Mutter legte die Bibel vorsichtig, fast andächtig vor mich und drehte sich weg. Sie ging langsam zu Hanna zurück und fütterte sie weiter, immer noch mit abgewandtem Gesicht.

Es dauerte eine Weile, bis ich kapierte, daß Mutter weinte.

Mutter weinte.

Das kam nicht oft vor.

Ich ging zu ihr, hockte mich neben sie, versuchte, ihren Blick zu fangen ‒ aber das ging nicht.

„Laß mich. Bitte . . .“

Aber ausnahmsweise machte ich nicht, was sie wollte. Ich strich ihr übers Haar, ihr weiches, rotbraunes Haar, auf das sie so stolz war, das sie jeden Morgen und jeden Abend hundertmal bürstete. Unter meinen rauhen, glühenden Fingern fühlte es sich kühl und weich wie feinste Seide an.

Ich bat sie um Verzeihung.

Ich sagte, daß ich genauso traurig sei wie sie, daß ich kindisch und gedankenlos gewesen sei.

Ihr Kopf bewegte sich unter meinen Händen langsam hin und her.

„Das ist es nicht, das nicht“, brachte sie heraus.

„Was ist es denn?“

Sie bewegte den Kopf nicht mehr. Schien nachzudenken. Und dann sagte sie leise:

„Du warst genau wie dein Vater.“

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