R.A. Liebfahrt - Der letzte Flug des Chyratos

Здесь есть возможность читать онлайн «R.A. Liebfahrt - Der letzte Flug des Chyratos» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der letzte Flug des Chyratos: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der letzte Flug des Chyratos»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Fred, der letzte Kaiseradler, bricht auf, um seine Femina zu suchen. Er gerät in eine Welt der Ausbeutung, der Vernichtung und der Gier der Menschen. Er will schon aufgeben, als ihm ein Huhn begegnet. Gemeinsam finden sie neue Freunde ‒ eine spirituelle Hexe, einen Jäger und Naturschützer, sowie einen Magier und ehemaligen Forscher ‒, schaffen sich eine gemeinsame Sprache und werden mit Superkräften ausgestattet. Doch auch ihre Widersacher rüsten auf und versuchen alles, um ihre Macht zu erhalten und ein für alle Mal die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ein Virus wird über den Planeten verteilt, um die Menschheit in ihre Abhängigkeit zu bringen.
Fred und seine Freunde tun alles, um die Liebe wieder auf der gesamten Welt zu verteilen. Kann Fred, der letzte Kaiseradler, die Welt retten?

Der letzte Flug des Chyratos — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der letzte Flug des Chyratos», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Das ist nur Dominique, du wirst sie nicht verstehen. Sie redet oft so vor sich hin. Ist aber ganz nett und lustig.“ „Ich verstehe nicht, wer redet da mit mir?“ „Hallo, mein Großer, ich bin es, Niki, dein Begleithuhn.“ „Niki, mein Begleithuhn“, beginnen meine Sinne wieder zu arbeiten. Ich öffne die Augen und ein kleiner gelber Schnabel ragt mir entgegen. „Du hast aber lange geschlafen, du Absturzadler“, redet Niki weiter. „Wie lange habe ich denn geschlafen?“, frage ich zurück. „Na, es waren sicher ein paar Tage oder so“, berichtet das zerrupfte Huhn. „Wo bin ich?“, frage ich weiter. „Wir sind in großer Höhe in einem Haus, oder soll ich Almhütte sagen?“, kichert es vor sich hin. „Warum lachst du?“ „Na, sieh selber.“ Ich richte mich ein wenig auf und schaue mich um. Dampf und Nebel durchziehen den Raum, vielleicht ist es auch Rauch, ich weiß es nicht. Da vorne ist ein Herd, und aus den Töpfen, welche drauf stehen, brodelt und quillt es nur so heraus. Ich würde sagen, wir befinden uns in einer Hexenküche oder einer Zauberwerkstatt. Es ist so mystisch, düster und geheimnisvoll. Ich will mich weiter bewegen, doch es schmerzt überall, und meine Bewegungen sind eingeschränkt. „Aua, aua“, seufze ich vor mich hin, und bemerke, dass ich einen weißen oder doch etwas schmutzigen Verband trage. Besonders betroffen sind der rechte Flügel und das linke Bein. „Sie hat dich wieder zusammengeflickt“, bemerkt Niki mit einem Grinsen im Gesicht. „Ist sie neben einer Hexe auch noch Tierarzt oder so?“, entgegne ich ihm. „Das könnte man so sagen, aber sie ist gut, und hat es voll drauf.“ „Wie meinst du das?“ „Zuerst hat sie dir den lahmen Flügel gebrochen, oder vielleicht hat sie ihn nur eingerenkt, mit Nadel und Zwirn die Schrammen genäht, dann noch mit einem Stock geschient und verbunden. Des Weiteren hat sie dein linkes Augenlid hochgezogen, mit einem Gummiband verbunden, das es hochhält und dass es doch beweglich bleibt. Drittens hat sie dir die Krallen geschnitten und dein abgebogenes Bein in Stellung gebracht, wieder geschient und mit einem Stützstrumpf überzogen. Du siehst aus wie ein Uhu nach dem Waldbrand, total zerpflückt, bunt, mit fetzigem Outfit. Du müsstest dich sehen können“, bemerkt der Gockel und lächelt dabei. „Du kleines schadenfrohes Luder, wie kannst du es wagen, den König der Lüfte auszulachen!? Und dir ist natürlich nichts passiert?“, frage ich Niki. „Nein, kleine dumme Hühner haben immer Glück, ich bin unversehrt geblieben, doch nur weil du mich mit deinem Federkleid geschützt hast.“ Niki rennt auf mich zu, umarmt mich, dockt mit seinem Schnabel an den meinen, und ruft laut: „Danke!“ „Ist schon …“, versuche ich sie abzuwehren. „Nein, ein Dankes-Pecker muss sein“, und hackt weiter herum. „Erzähl mir lieber, was genau passiert ist.“ Niki berichtet vom Raketenstart senkrecht in die Lüfte hinauf, vom schwerelosen Raum, von der Ohnmacht, und dann vom Aufprall auf der Hütte, und dass sie im Suppentopf gelandet ist, und fast ertrunken wäre, hätte Dominique sie nicht gerettet. Komisch, ich kann mich an gar nichts mehr erinnern, es ist wie ein Filmriss.

In diesem Augenblick kehrt Dominique zurück und beginnt wieder zu sprechen. „Na endlich, es wurde auch schon Zeit, dass du munter wirst“, spricht sie mich an. Behutsam nimmt sie mich und probiert mich aufzustellen. Wackelig und zittrig halte ich mich auf den Beinen. „Funktioniert doch“, bemerkt sie nebenbei. Ich versuche mit meinem „Adlerisch“ zu antworten. „Sie kann dich nicht verstehen“, gackert Niki dazwischen. „Hauptsache ist, wir können sie verstehen. Ich sage dir eines, hier bleiben wir, es ist wie in einem Fünfsternehühnerstall. So gut versorgt wurde ich schon lange nicht mehr.“ Niki stochert weiter in ihrer Schale mit Körnern und Samen. Da beginnt Dominique mich abzutasten, bemerkt dazu gleich: „Wehe, wenn du mich pickst mit deinem langen großen Schnabel, dann mache ich eine Adlerbrühe aus dir!“ „Es heilt gut“, spricht sie so vor sich hin, „du wirst bald wieder fliegen können, vorher müssen wir dich aber wieder zu Kräften bringen. Bleib so stehen, ich hole dir etwas“, redet sie weiter, und verlässt den Raum. Kurzum kehrt sie mit einer Schüssel zurück, und was erblicken meine Adleraugen da? Fleisch, richtiges Fleisch. Mit kleinen Happen beginnt sie mich zu füttern, zuerst langsam, aber dann schlinge ich die Stücke nur so hinunter. Es ist eine Ewigkeit her, dass ich so gespeist habe. In meinem Magen rumort es ein wenig, er muss sich erst wieder an die Zersetzungsarbeit gewöhnen. Mit dem Fleisch kehrt wieder Leben und Energie in meinen Körper zurück. Nach dem Mahl streicht Dominique über mein Federkleid. „Du bist schön, sehr schön sogar, du bist ein edles Tier“, sagt sie zu mir. Ich gurgle zurück, und sie weiß, dass ich sie verstanden habe. Ganz entspannt, mit vollem Bauch, betrachte ich Dominique genau. Mag der erste Eindruck etwas schrullig erscheinen, so ist sie doch eine hübsche Frau. Das kurze schwarze Haar steht ihr gut, eingefasst in ein buntes Band, welches die Frisur zusammenhält und die Stirnfalten verdeckt. Das runde Gesicht ist geschmückt mit den dunkelbraunen Augen, und die roten Wangen sind auch nicht ohne, selbst die kleine Warze auf der Nase schmälert ihre Eleganz nicht, und wenn schon, sie ist halt eine Hexe. Sie hat mir das Leben gerettet und hat ein gutes Herz. Sie trägt einen roten Pullover und eine schwarze Hose, doch was sehe ich da? „Schuhe mit Absätzen, echt schräg“, bemerke ich in meinem Unterbewusstsein. Die Lady ist echt abgefahren.

„Genug mit Träumen“, packt mich Dominique auf einmal, und schleppt mich hinaus vor die Hütte. Die Sonne scheint ganz grell. Meine Augen vertragen das noch nicht so ganz und müssen sich erst daran gewöhnen. Nach einer Weile kann ich diese fremde Welt erblicken. Wunderschön liegt sie da, diese Hütte, inmitten eines Hochplateaus umrahmt von Bergen. Ganz weit vorne glitzert ein See in der Sonne. Es gleicht einem Paradies, und erinnert mich wieder an früher. Bilder von unserem Adlerhorst in den zirbischen Bergen gehen mir durch den Kopf, der blaue Himmel und die Sonne, welche die Natur berührt und schimmern lässt, wie im Paradies. „Femina!“, rufe ich laut, der Gedanke an früher holt mich in die Realität zurück. Ich senke mein Haupt. Dominique bemerkt dies sofort, und fängt mit mir zu reden an: „Na, wer wird denn bei so einem Wetter traurig sein? Lass einfach die Vergangenheit hinter dir, schau in dieses Land und gestalte dir deine Zukunft neu!“ Sie wischt mir über den Kopf, streicht mit einem verkehrten Löffel über die Federn in alle Richtungen, zerstäubt das Ganze und beginnt zu blasen. Etwas beängstigend ist das schon. Es hat etwas mit Magie oder so zu tun. Hauptsache es hilft, meine dunklen Gedanken sind wie weggeblasen, und auch die Schmerzen sind nicht mehr zu spüren. Ich hebe meinen Kopf und man kann es an meinen Augen sehen, dass ich mich wohlfühle. „Die kann echt was, die Alte“, bemerkt Niki, welche gerade um die Ecke kommt, hüpft auf meinen Rücken und zieht mir die letzte Laus unter den Federn heraus. Laut ertönt unser Gelächter oder „Gegackere“, und selbst Dominique schmunzelt vor sich hin und sagt: „Danke, Herrgott, du hast mir lachende Vögel geschickt, die können nur aus dem Himmel gefallen sein!“

Die Versuche

Mir geht es von Tag zu Tag besser. Die Therapie von Dominique schlägt voll an. Ich hüpfe sogar auf einem Bein über den Vorhof. Das andere kann und darf ich noch nicht belasten, aber ich hasse diesen schrecklichen Stützstrumpf, wie das aussieht! Ich spüre ein leichtes Zucken und Kribbeln im Flügel, „ein gutes Zeichen“, meint Dominique, „der Lebensstrom kommt zurück“, bemerkt sie lächelnd. Niki hat sich als Küchen- und Siedegehilfin etabliert. Sie bringt Dominique die Zutaten ihrer Mixturen, aber meist die falschen, doch wie soll ein dummes Huhn auch was von Heilkunde verstehen? Auch mein Geist wird wieder aktiv. Mir fällt vieles auf. Mir fällt auf, dass wir hier nur Kerzenlicht benützen, und keine etwaigen Leuchtgefäße mit Zuleitung und Masten zu finden sind. Mir fällt auf, dass der Holzvorrat sehr groß ist, und jeden Tag der Herd und der Kessel erhitzt werden. Mir fällt auch auf, dass Dominique keines dieser komischen Dinger, welche sich die Menschen an die Ohren halten oder vor sich hinstellen und hineingaffen, besitzt. Mir fällt auf, das Dominique allein ist, denn seit unserer Ankunft durch das Dach habe ich noch keine andere Menschenseele zu Gesicht bekommen. „Ist sie eine Aussteigerin, oder ist sie vielleicht verbannt worden, ein Exil im Niemandsland sozusagen? Warum erzeugt sie Mixturen und für wen? Natürlich bin ich dankbar, ich bin ihr einziger Patient, und werde dies wahrscheinlich auch bleiben, bis ich ganz gesund bin. Warum pflegt sie mich eigentlich gesund? Wäre es nicht sinnvoller, von mir und Niki eine kräftige Hühnersuppe zu machen?“ Diese und ähnliche Fragen kommen mir so in den Sinn. „Was mache ich dann, wenn ich gesund bin, wo fliege ich hin, wo ist mein Zuhause? Habe ich überhaupt noch ein Zuhause? Welche Perspektiven habe ich? Alleine über ein zerstörtes Gebiet zu herrschen, na, das sind ja Aussichten.“ „Worüber denkst du nach?“, fragt plötzlich eine Stimme. Es ist Niki, wie immer ganz ungeniert. „Ich kenne dich genau, du großer Greifer heckst etwas aus.“ „Tue ich nicht!“, antworte ich. „Ich mache mir halt Sorgen, was morgen sein wird.“ „Du denkst zu viel, genieße einfach den Tag und lass es dir gut gehen. Pflegt Dominique dich nicht großartig?“ „Du hast ja Recht, aber mir gehen so viele Gedanken durch den Kopf, und ignorieren kann ist sie nicht, noch nicht!“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der letzte Flug des Chyratos»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der letzte Flug des Chyratos» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der letzte Flug des Chyratos»

Обсуждение, отзывы о книге «Der letzte Flug des Chyratos» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x