R.A. Liebfahrt - Der letzte Flug des Chyratos

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Fred, der letzte Kaiseradler, bricht auf, um seine Femina zu suchen. Er gerät in eine Welt der Ausbeutung, der Vernichtung und der Gier der Menschen. Er will schon aufgeben, als ihm ein Huhn begegnet. Gemeinsam finden sie neue Freunde ‒ eine spirituelle Hexe, einen Jäger und Naturschützer, sowie einen Magier und ehemaligen Forscher ‒, schaffen sich eine gemeinsame Sprache und werden mit Superkräften ausgestattet. Doch auch ihre Widersacher rüsten auf und versuchen alles, um ihre Macht zu erhalten und ein für alle Mal die Weltherrschaft an sich zu reißen. Ein Virus wird über den Planeten verteilt, um die Menschheit in ihre Abhängigkeit zu bringen.
Fred und seine Freunde tun alles, um die Liebe wieder auf der gesamten Welt zu verteilen. Kann Fred, der letzte Kaiseradler, die Welt retten?

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Das waren Zeiten, und eine Träne rinnt mir über die Wange, so wird es nie mehr sein. Viel zu lange ist sie verschwunden, und sie wird nie mehr zurückkehren. Was mir bleibt, sind die Erinnerungen und die Erlebnisse, das gemeinsame Jagen und das majestätische Herrschen hier in unserem Reich. Lange wird es sowieso nicht mehr dauern, dann ist auch dieses Reich Vergangenheit, denn wenn ich nicht bald etwas zu fressen bekomme, sterbe ich an Hunger, und ich bin der Letzte meiner Art. Vorbei ist die Zeit der Üppigkeit, wo ich aus dem Vollem geschöpft habe, ein Reich der Fülle und Nachhaltigkeit, alles vorbei. Vielleicht ist dies mein letzter Flug, wer weiß, und er wird lange dauern, denn hier ist nichts mehr zu holen, alles kahl und abgestorben, alle anderen Tiere sind entweder verendet oder haben das Reich verlassen, auf der Suche nach Nahrung. Oft habe ich mich gefragt, was wohl schuld an diesem Sterben ist. Das Klima kann es nicht sein, denn mir war schon lange nicht mehr kalt. Es ist alles grün und wächst auch gut. Es wachsen sogar Bäume in großer Seehöhe, wo früher keine Bäume standen. Zugegeben, obwohl die Sonne scheint, ist die Sicht meist trüb und diesig, schon lange habe ich keinen klaren Ausblick mehr von meinem Horst gehabt. Die Luft ist so aufgeladen und fühlt sich beim Fliegen spießig und voller Widerstand an. Komisch schauen die großen Schüsseln und Kugeln aus, welche die Menschen überall aufgestellt haben, sogar auf meinem Gipfel steht so eine Anlage. Zum Himmel ausgerichtet, so als steht sie auf Empfang. Zu nahe darf man den Dingern sowieso nicht kommen. Jedes Mal, wenn ich das Energiefeld streife, erhalte ich einen elektrischen Schlag, welcher sich sehr unangenehm anfühlt. Am Boden dieser Stätten herrscht das Grauen, alles ist abgestorben, verdorrte Kadaver liegen angehäuft dort, wahrscheinlich von den abgestürzten Vögeln und Tieren, welche dem Ding zu nahe gekommen sind. Von oben aus sehe ich die dürren Kreise, welche jetzt auch die Landschaft zieren. Menschen sind nicht zu finden. Sie haben sich in die großen Städte zurückgezogen und laufen maskiert mit ihren Empfangsgeräten umher. Ist mir eh lieber so. Ich mag die Menschen nicht, sie nehmen sich alles, was sie brauchen, und haben mich früher in meiner Welt gestört. Doch jetzt sind die Menschen weg, die Tiere weg und auch meine Femina ist weg. So ungestört war ich noch nie, aber auch nie so alleine. Laut ertönt mein Adlerruf: „Grrr … grrr … grrr.“ Sanft lande ich in meinem Horst. Es ist so einsam und verlassen hier. Was soll ich nur tun? Majestätisch blicke ich zum Himmel, der letzte Kaiser ohne Herrschaft. Ich schließe meine Augen und blicke in ein Nichts. Mit einem Mal erscheint ein tiefes Blau, und ich höre ein Rufen aus der Ferne, es klingt fast wie Feminas Ruf, der verzweifelt versucht gehört zu werden. Er hört sich fast an wie: „Gib nicht auf, gib dich nicht auf!“ Weit draußen sehe ich den Schatten eines Vogels, nein, eines Adlers empor steigen, immer wieder ruft er: „Gib nicht auf, vertraue deinem Gefühl, gib nicht auf!“ Laut schreie ich zurück: „Ich habe Angst, ich traue mich nicht, ich werde abstürzen!“ Ganz deutlich höre ich jetzt die Stimme, welche lachend klingt: „Was, der Kaiser hat Angst?“ Und wie antworte ich darauf? „Ich habe Angst vor dem Sterben, denn eine andere Perspektive sehe ich nicht!“ In diesem Moment zischt eine Sturmbö vorbei, und auf dieser reitet eine große Gestalt in Form eines Adlers, welcher laut kreischt und ruft: „Du wirst leben, du wirst alles wieder zum Leben erwecken, verlass deinen Horst und flieg hinein ins Leben!“ So wie sie gekommen war, verschwand die Sturmbö auch wieder, alles ist wieder ruhig. Ich öffne meine Augen, starr blicke ich hinaus auf dieses Land, und weiß, was ich tun werde. Ich breite meine Flügel aus und hebe ab, umkreise noch einmal meinen Horst und kehre ihm den Rücken zu. In Gedanken weiß ich, dass er jetzt ausgedient hat. Geradewegs nach Süden nehme ich den Kurs auf, und rufe dabei laut: „Femina, wo bist du?“

Femina, wo bist du?

Geradeaus ist die Richtung und geradeaus ist das Ziel, doch wohin ich fliege, weiß ich nicht. Stundenlang bin ich nun schon unterwegs, ich habe Landstriche überquert, Berge überflogen, unter mir haben sich Flüsse gekreuzt, und Täler gefunden. Dieses Land ist schön, sehr schön und abwechslungsreich, doch es ist leer. Frequentiert sind nur die Wege der Menschen. Autobahnen schlagen sich ihren Weg, hören vor dem Berg auf und gehen nach dem Berg weiter. Auf diesen herrscht ein Getümmel und ein Getöse, es gleicht einem sich ständig Abdrängen und doch ist alles im Fluss der Blechlawine. Fahren diese Maschinen eigentlich selbstständig, da die Scheiben schwarz und verdunkelt sind? Irgendwer muss diese doch steuern, denn es gibt eine gewisse Ordnung und ein gewisses System. Von hier sehe ich, dass Autobahnen Dörfer und Städte verbinden, doch rundherum ist alles leer, wie ausgestorben ist das Land, der Wald. Nur diese Antennen und Schüsseln sind überall vorhanden. Es kommt mir vor wie ein Leitsystem, nur wer es steuert, sieht man nicht.

Ich bin müde und sollte mal Rast machen. Ich sehe dort unten ein Tal, einen Bach, der schimmert irgendwie türkis und smaragdblau. Vielleicht sollte ich hier mal landen, meine Flügel tun schon weh, denn die Thermik ist ganz schlecht, ich muss alles mit meiner Kraft machen. Mir scheint, als ob auch wer die Luft filtert und ihr jede Turbulenz nimmt. Im Sinkflug gleite ich auf die Stelle zu und lande sicher neben dem Bach. Wenigstens rinnt das Wasser noch. Ich gurgle ein paar Schlucke Wasser hinunter. Doch auch das Wasser schmeckt fad und leer, ohne Inhaltsstoffe und Minerale. Wo ich bin, weiß ich nicht, fremd ist mir diese Gegend und war früher sicher nicht mein Hoheitsgebiet. Obwohl das Bächlein in der Sonne schimmert und auch schön zum Anschauen ist, fehlt irgendetwas, kraftlos rinnt das Wasser dahin, fast so wie ich mich fühle. Egal, hier mache ich Rast und versuche meine Kräfte und meine Energie aufzubauen. Nicht einmal ein Wurm ist hier zu finden, als hätten auch diese sich vergraben, keine Fliege, kein Frosch, geschweige denn größere Wildtiere. Meinen Hunger habe ich schon längst verloren, ausgedörrt ist mein Magen. Wie lange halte ich das noch aus? Wieder kommt die Angst in mir, ist das mein Ende? Verzweifelt versuche ich doch Ruhe zu finden, und döse so vor mich hin, als ich plötzlich eine Stimme höre: „Wer bist du?“ Erschrocken öffne ich meine Augen und erblicke ein zerrupftes Haushuhn. Meine ersten Gedanken sind: „Das wäre ein guter Happen!“, doch als ich das zitternde Huhn genauer betrachte, tut es mir leid. In meinem höfischen Dialekt beginne ich zu sprechen: „Ich bin nur auf der Durchreise, mein Name ist Fred Kaiseradler, und ich wundere mich nur, wo all die Tiere geblieben sind!“ Mit gebrochen zittriger Stimme antwortet das Huhn: „Sie sind alle weg oder tot!“ „Aber warum?“, frage ich nach. „Es sind diese großen Schüsseln und Kugeln, welche alles in Schwingung versetzen, sie machen uns verrückt, alle werden aggressiv und fressen sich gegenseitig auf, ist das vollzogen, sterben die anderen vor lauter Hunger“, antwortet das Huhn. „Und du, was ist mit dir?“, hake ich nach. „Ich konnte fliehen und habe mich hier verkrochen, und warte auf meinen Tod, friss mich einfach, dann ist es vorbei.“ „Vielleicht sollte ich dies wirklich tun, stressgeplagte Hühner schlagen sich aber auf meinen Magen“, scherze ich, „und deshalb verschone ich dich. Sag, hast du einmal einen von meiner Art vorbeifliegen sehen?“ „Ja, es ist schon eine Weile her, da ist so ein komischer Vogel vorbeigeflogen, etwas kleiner, dafür aber eleganter“, spricht das Huhn. „Sprich weiter“, bemerke ich ungeduldig in der Hoffnung, Femina zu finden, „wohin ist dieser komische Vogel geflogen?“ „Dort, wo alle hin fliegen oder laufen, es ist wie ein Magnet, ein magischer Punkt“, sagt das Huhn. „Weiter, weiter, sag endlich wohin.“ „Na, du weißt das nicht?“, fragt das zerrissene Huhn erstaunt, „na dort, vor der Stadt, das große Speicherwerk.“ „Was passiert dort, und warum werden dorthin alle angezogen?“ „Ich weiß es auch nicht“, antwortet das Huhn. „Es ist wie ein magnetisches Energiefeld, es geht durch den ganzen Körper, man ist diesem Einfluss gegenüber machtlos.“ „Und du, warum hat dich das Ganze nicht angezogen?“ „Als dummes Huhn hatte ich Glück, weil ich nicht fliegen kann, doch ich bin der Herde nachgelaufen, und vor lauter in die Luft Schauen habe ich diese Felsklippe hier oben übersehen und stürzte tief herunter, zum Glück habe ich mich dann doch noch besonnen und meine gestutzten Flügel benutzt. Die Landung war alles andere als gelungen, du siehst ja wie ich aussehe, aber immer noch besser als tot, oder doch nicht. Du bist das erste lebende Tier seit langem, das ich hier antreffe, deshalb habe ich dich auch angesprochen, dies hätte ich mich früher bei so einem Adlervogel nicht getraut“, berichtet das Huhn. „Ich muss dort hin, ich muss dort hin“, sinniere ich so vor mich hin. „Kannst du mir den Weg zeigen? Ich muss zu diesem Speicher, das ist meine einzige Hoffnung.“ „Ich kenne den Weg, aber du musst mich mitnehmen.“ „Was, dich mitnehmen? Meine Kräfte sind fast aufgebraucht, ich bin müde und schwach, jedes Kilo weniger ist besser, also zeig mir den Weg.“ „Mach ich nicht, mach ich nicht“, gackert das Huhn. „Am angenehmsten wäre, dich im Magen zu tragen, ich hätte eine Nahrung und bräuchte dich nicht zu halten, und du könntest bequem liegen und wärst alle Sorgen los.“ „Gut, dann friss mich einfach, dann wirst du nie deine Geliebte finden“, entgegnet das Hendl, dreht sich um und marschiert los. „Verstehst wohl keinen Spaß, du verrückter Mistscharrer. Schon gut, ich nehme dich mit, vielleicht kann ich dich dann als Brathuhn verspeisen, auch nicht schlecht.“ „Aua!“, das Huhn rahmt mir seinen Pecker in die Kniescheibe, „damit spaßt man in solchen Zeiten nicht.“ Schwerfällig erhebe ich mich, breite meine Schwingen weit aus, mache ein paar Dehnungsübungen, beginne mit den Flügeln zu schlagen, werde immer schneller, und mit dem nächsten Schlag erhebe ich mich vom Boden, im folgenden Ruck ergreife ich den Hühnervogel im Nacken und ziehe ihn mit hinauf in die Lüfte. Wir steigen und steigen und schweben auf einmal über den Bergen dahin. Trotz Ballast kommt mir jetzt alles leichter vor, ich habe wieder mehr Energie und Kraft. „Juchhuu!“, ruft das Huhn unter mir, „genauso habe ich mir das vorgestellt, das Fliegen, was man von hier alles sehen kann, mein erster Flug und gleich am Airbag, nicht schlecht“, gackert der Nichtflieger. „Schrei nicht herum, zeigt mir lieber die Bahn.“ „Siehst du den Rauch hinter dieser Gebirgsgruppe? Dort muss es sein.“ „Ei, ei, Kapitän“, Richtung Süd-Südwest ändere ich den Kurs, voller Freude, aber vor allem voller Hoffnung. Wieder kommt mir Femina in den Sinn. „Hat sie es wirklich bis hierher geschafft? Doch was ist mit ihr passiert? Warum gibt sie kein Zeichen?“ Solche und ähnliche Gedanken gehen durch meinen Kopf. In meinem Inneren höre ich plötzlich eine Stimme: „Du musst aufpassen, Fred, du musst dein Federkleid schließen … schließe dein Federkleid!“ Und wieder verhallt die Stimme. Ich gebe nicht auf und ich habe keine Angst, außerdem bin ich so stur, keiner zieht mich in seinen Bann. Zielstrebig geht es voran ins Ungewisse, an meinen Krallen hängt ein zerrupftes Huhn, wahrscheinlich auf seinem ersten und auch letzten Flug. „Was kann mir schon passieren? Femina, wo bist? Gibt mir ein Zeichen, ich bin gekommen um dich zu retten!“

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