Peter Empt - Hull Storys

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Es ist eine traumhaft schöne Inselwelt in subtropischem Klima, in die Robert Finnly in seiner Lebensmitte zurückkehrt. In der Heimat seiner glücklichen Kindheit versucht er sein Leben neu zu ordnen. Das ist schwierig; denn bisher haben andere sein Leben bestimmt. Mit etlichen neuen (Traum-)Zielen entwickelt er hektische Betriebsamkeit, die ihn jedoch über die eigenen Füße stolpern lässt. Sogar bei einer Band sucht und findet Finnly seinen Platz, beruflich orientiert er sich erfolgreich um und die Damenwelt ist ebenso höchst interessiert an ihm. Erst eine besondere, ihn fesselnde Frau sieht in ihm einen großartigen Menschen, für den es sich lohnt, ihn mit Liebe an die Hand zu nehmen und ihn auf einen entschleunigten Weg zuführen.
Wird Robert diese Hand annehmen und sich führen lassen?

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„Unsere Fähre hat eine neue Maschine und eine Ruderanlage mit Stick-Steuerung bekommen!“, berichtete Don stolz.

„Wow, woher habt ihr denn die Kohle, um das zu finanzieren?“

Barny holte genüsslich aus: „Das ist eine Superstory, Rob! Hull-City wollte die Fähre nicht weiterfinanzieren. Hull-County ist, wie du vielleicht weißt, ewig klamm. Raffaela Conte, die Store-Chefin, sitzt seit vier Jahren im County Council. Da hat sie einen cleveren Deal eingefädelt. Es wurde ein Fährverein gegründet, der beide Fähren, Hull-West und Hull-East, für je einen Dollar kaufte. Das Fährpersonal ging über in den Fährverein und wird vom Verein bezahlt. Dann drückte Raff in beiden Councils durch, die Fähren zur zollfreien Zone zu erklären, und jetzt konnten während der Fahrt steuerfrei Tabak und Spirituosen verkauft werden. Seitdem ist der Fährverein ein gesundes Unternehmen. Mit dem steuerfreien Verkauf auf den Fähren begann auch ein leichter Tourismus nach Hull-Island.“

Robert staunte: „Raffaela scheint eine Kanone zu sein! Ich gehe jetzt rüber zu ihr, um sie persönlich kennen zu lernen.“

Die beiden nickten.

Robert betrat den Store. Die Verkaufsleiterin, Mercedes Martinez, begrüßte ihn freundlich so, als sei er ein Familienmitglied.

„Ist die Chefin im Hause und kann ich sie sprechen?“, fragte Robert.

„Ja, sie ist oben im Büro. Ich melde dich bei ihr an!“

Robert war Raffaela Conte ab und zu begegnet in der Zeit, als er in der Werft seines Grandpa Jonathan arbeitete und seinen Grandpa Knuth Boganson in Westchapel besuchte. Jetzt. Nach so langer Zeit, hatte er kein Bild mehr von ihr.

Er betrat ihr Büro im Obergeschoß. Raffaela Conte, etwa Mitte fünfzig, ging ihm entgegen und reichte ihm lächelnd die Hand. Sie wirkte enorm präsent: kastanienbraunes, halblanges, dichtes Haar, große tiefbraune, weit auseinanderstehende Augen, energische Mundpartie, natürlicher dunkler Teint. Sie trug ein figurbetontes Jackenkostüm aus Tweed in sanften Erdtonfarben.

Raffaela begrüßte Robert mit angenehm klingender Altstimme. Er war von ihr beeindruckt.

Er stellte sich ihr vor als Robert Finnly, Enkelsohn des Knuth Boganson.

„Nach langer Abwesenheit bin ich zurück in Westchapel. Ich möchte mich Ihnen vorstellen zum gegenseitigen Kennenlernen!“, sagte Robert.

Raffaela lächelte erfreut und bat ihn, an einer kleinen Sitzgruppe Platz zu nehmen.

Sie setzte sich dazu: „Kaffee oder Tee?“, fragte sie und erwähnte, dass sie schon einiges über ihn erfahren habe.

„Erzählen Sie etwas über sich!“, bat sie. „Was haben Sie vor in Zukunft, können wir Sie in irgendeiner Form unterstützen?“

Robert lehnte dankend Getränke ab und sagte: „Mein Grandpa Jonathan Finnly ist vor einigen Monaten verstorben. In Kürze findet die Testamentseröffnung statt, bei der die Erbfolge des Finnly-Vermögens geregelt wird. Ich muss schauen, welche Konsequenzen das für mich hat!“

Raffaela Conte nickte verstehend.

Robert fuhr fort: „Ich besuche Sie auch, Madam, um etwas über die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung im County zu erfahren. Von Barny und Don hörte ich soeben einige spannende Neuigkeiten.“

Raffaela Conte lächelte: „Ja, in den letzten Jahren hat sich einiges getan. Wie Sie vielleicht schon gehört haben, arbeite ich im County Council als Abgeordnete und hier in Westchapel gibt es einen soliden Schulterschluss mit Joshua O’Bready, dem Bürgermeister und Reverend!“

„Wissen Sie, das gleichzeitig Angenehme, aber auch Problematische an der hiesigen Situation ist die isolierte Lage von City und County. Der Fischfang und die Fischverarbeitung sind hier aufgrund der globalisierten Wirtschaftsentwicklung nicht mehr bedeutend. Es liegt aber auch daran, dass City und County das südliche Küstengebiet von Hull-Island mit der Breite von zwölf Seemeilen zu einem Naturschutzgebiet erklärt haben, in dem das Fischen streng verboten ist. Ein reduzierter regionaler Fischfang ist aber für unsere eigene Fischversorgung nach wie vor unverzichtbar. Die noch aktiven Fischer in City und County konnten wir in einer Fischereigenossenschaft zusammenfassen mit dem erklärten Ziel der regionalen Fischversorgung!“

„Das trockene, warme Klima und der geringe Teil an landwirtschaftlich nutzbarer Fläche machen uns von Nahrungsmittelimporten abhängig. Das ist für uns gefährlich, wenn die Weltwirtschaft einmal ins Stottern gerät!“

„Das Positive an unserer geografischen Lage sind das milde Klima und die fantastische Inselwelt in einer weitgehend ursprünglichen Natur. Das bietet die Entwicklungsmöglichkeit eines sanften Tourismus. Die Menschen hier stehen dem allerdings noch mit Skepsis gegenüber!“

„Bei uns auf Hull-Island, so mein Eindruck, sind die Menschen weder arm noch reich, aber überwiegend zufrieden!“ „Seit Jahren versuche ich den Anteil an regional produzierten Nahrungsmitteln zu erhöhen. Das Ziel ist eine autarke Versorgung. Hull-Island hat das im County beste Klima zur Nahrungsmittelproduktion und es sind noch bedeutende Flächen frei zur landwirtschaftlichen Nutzung. Wir haben schon beachtliche Fortschritte gemacht. Es gibt hier einige Agrarbetriebe, die wir in einer Agrargenossenschaft vereinen konnten. Die in der Genossenschaft erzeugten Nahrungsmittel vertreiben wir in angeschlossenen Stores in City und County. Einen Lieferservice, der abgelegene Siedlungen und ältere Menschen versorgt, konnten wir mit ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern ins Leben rufen!“

„Diese Art des Wirtschaftens bietet den Menschen Sicherheit, beschert ihnen jedoch keine Reichtümer. Trotzdem scheint das System hier im County eine gute Akzeptanz zu haben!“

Beeindruckt meinte Robert: „Diese Entwicklungen vermitteln mir ein gutes Gefühl, Mrs. Conte, ich danke Ihnen für die Informationen!“

Sie verabschiedeten sich.

Robert ging in das Büro der HCB und meldete offiziell seine Anwesenheit in Westchapel an. Seine Frage nach offenen Verbindlichkeiten gegenüber der Bank beantwortete der Bankangestellte: „Nach dem Tod Ihres Großvaters, Mister Boganson, haben Sie unsere Bank ermächtigt, alle die Boganson-Liegenschaft betreffenden Kosten von Ihrem Konto zu begleichen!“

Ah, Robert erinnerte sich nicht mehr an diese Vorgänge, bedankte sich, verließ das Bankoffice und betrat das in Nachbarschaft liegende Postoffice. Auch hier gab er seine offizielle Postadresse bekannt und bat darum, seine Post nicht weiterhin an die Postadresse der Finnly-Familie zu senden.

Es war Lunchzeit und Robert überlegte, im Chapel-Inn, bei Dora und Frank Conelly, etwas zu essen. Im Pub wurde er mit großem Hallo begrüßt. Robert schien es, als habe man auf ihn gewartet. Er wurde eingeladen, am Familientisch der Conellys Platz zu nehmen. Dora servierte ihm ein Fischgericht. Dora, das spürte Robert, platzte vor Neugier, etwas von ihm zu erfahren. In verkürzter Form berichtete er seine Geschichte vom Anfang und dem Ende seiner Laufbahn als Trampkapitän und Dora fragte: „Bist du verheiratet, hast du Familie?“

Lächelnd winkte er ab: „Nein, ich hatte keine Gelegenheit, eine Familie zu gründen, und auch jetzt kann ich mir nicht vorstellen, mich durch Heirat an eine Frau zu binden!“

Mit Schalk in den Augen meinte Dora: „Dann bist du ja Freiwild! Du must wissen, dass Männer wie du zu einer gefährdeten Art gehören!“

Alle brachen in Gelächter aus und Robert fragte zurück: „Gibt es denn hier in Chapel Frauen, vor denen ich mich in Acht nehmen sollte?“

„Soweit ich das überschaue, gibt es zurzeit hier keine Gefahr!“, antwortete Dora amüsiert.

Robert erinnerte sich daran, dass er in der Nacht zum 1. Mai im Chapel-Inn ungewöhnlich moderne Musik gehört hatte. Er sprach das Thema an.

Frank zog die Stirn kraus: „Inzwischen ist es kaum noch möglich, traditionelle Musiker zu finden. Unsere Jugend ist infiziert von dem allgegenwärtigen Weltpop!“

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