Peter Empt - Hull Storys

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Es ist eine traumhaft schöne Inselwelt in subtropischem Klima, in die Robert Finnly in seiner Lebensmitte zurückkehrt. In der Heimat seiner glücklichen Kindheit versucht er sein Leben neu zu ordnen. Das ist schwierig; denn bisher haben andere sein Leben bestimmt. Mit etlichen neuen (Traum-)Zielen entwickelt er hektische Betriebsamkeit, die ihn jedoch über die eigenen Füße stolpern lässt. Sogar bei einer Band sucht und findet Finnly seinen Platz, beruflich orientiert er sich erfolgreich um und die Damenwelt ist ebenso höchst interessiert an ihm. Erst eine besondere, ihn fesselnde Frau sieht in ihm einen großartigen Menschen, für den es sich lohnt, ihn mit Liebe an die Hand zu nehmen und ihn auf einen entschleunigten Weg zuführen.
Wird Robert diese Hand annehmen und sich führen lassen?

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Die Fahrt dauerte eine gute Stunde. Big, knapp zwei Meter groß und 110 Kilogramm schwer, war ein Freund aus Roberts Jugendzeit.

Er schaute Robert an, grinste wie ein Honigkuchenpferd, fragte: „Hast du Scheiße gebaut?“

„Nein, ich habe keinen Bock mehr auf dicke Hochseeschiffe und das langweilige Herumfahren zwischen immer denselben Häfen!“, erklärte Robert.

„Aha, und was machst du jetzt?“

„Weiß noch nicht.“

„Bleibst du in Chapel?“

„Vorerst ja.“

Sie bogen nach Süden in die Bucht von Westchapel und passierten die Hafeneinfahrt. Robert genoss das Bild seiner Heimat aus Kindertagen:

Die fast halbrunde Pier, belegt mit Fischerkuttern und einigen Dinghys.

Voraus, die „Chapel“ stand etwas erhöht, mit fünf aufwärts gehenden Treppenstufen.

Rechts davon, das historische Rathaus von Westchapel.

Links davon, das „Chapel-Inn“, der einzige Pub in Westchapel.

Auf der rechten, westlichen Seite der Hafenbucht der Fähranleger, dahinter der Store von Raffaela Conte, weiter rechts die kleine Reparaturwerft, ein Genossenschaftsbetrieb der Fischer, oben auf dem Inselkopf, 185 Meter über dem Meeresspiegel, der Leuchtturm „Hull West Fire“.

Auf der linken, östlichen Seite der Hafenbucht: das erste Haus, direkt am St. Andrew Golf, das „Boganson-Cottage“.

Weiter im Halbrund Richtung Pub, Cottages mit Bootsliegeplätzen vor den Häusern.

Zwischen dem Bogen der Pier und den Häuserlinien ein geräumiger Platz, gepflastert mit Natursteinen, darauf zwei Reihen mit mächtigen Platanen.

Das Dinghy schwenkte nach links zum Anleger vor Boganson-Cottage. Der Bootsschuppen rechts neben dem Haus stand offen. Robert nahm dort den Schiebekarren heraus und darauf luden sie sein Gepäck. Robert verabschiedete Big, bedankte sich und schob den Karren zum Haus.

Conchita kam Robert entgegen, als er zum Hauseingang ging. Sie umarmte, umklammerte ihn unterhalb seiner Arme, legte ihr Gesicht an seine Schulter und weinte. Robert bekam weiche Knie. Seit er sich erinnern konnte war Conchita seine Ersatzmutter gewesen, bis zu seinem zwölften Lebensjahr.

Seine Mutter, Liv Boganson, und sein Vater, Harald Finnly, bereisten mit einer einfachen Segeljacht die Welt, waren selten und dann nur für kurze Zeit zu Hause und als ihr Sohn Robert fünf Jahre alt war, kehrten sie nicht mehr zurück, galten seitdem als vermisst.

Seine Grandma, Hella Boganson, starb früh an Krebs, bevor Robert geboren war.

Sein Grandpa, Knuth Boganson, arbeitete selbstständig als Warentransporteur für Anlieferungen zu den Empfängerdressen in Hull-City und Hull-County mit Boot und auch mit Lieferwagen. Er war wenig zu Hause. Conchita Hernandez, eine Nachbarin mit drei eigenen Kindern, führte als Boganson-Haushälterin und Ersatzmutter für Robert den Haushalt.

Mercedes, Conchitas verheiratete Tochter, trat im Hausflur den beiden entgegen und bedeutete Robert mit Gesten, er möge Nachsicht mit ihrer Mutter haben. Die beiden lächelten, verstanden sich. Robert und Mercedes führten Conchita zurück ins Haus und beruhigten sie.

Mercedes erklärte: „Wir haben in den Räumen die Staubschutztücher entfernt, dein Bett ist frisch bezogen. Die Badezimmer unten und oben sind vorbereitet, Wasser, Strom und Gas sind eingeschaltet. Den Kühlschrank in der Küche haben wir nach deinem Anruf eingeschaltet und bestückt. Jetzt lassen wir dich alleine, damit du in Ruhe ankommen kannst. Wenn du etwas benötigst, gib uns Bescheid!“

„Und noch etwas, morgen, am Feiertag, laden wir dich zu uns zum Mittagessen ein, so gegen 13.00 Uhr. Ist das o. k.?“

Robert bedankte sich herzlich, küsste beide Frauen auf die Wangen: „Ja, ich werde gerne zu euch kommen!“

Inzwischen war es früher Abend. Robert empfand eine schwere Müdigkeit. Er besichtigte alle Räume des Boganson-Hauses. Ein Gefühl tiefer Dankbarkeit empfand er beim Anblick des gepflegten Zustandes. In den langen Jahren seiner Abwesenheit hatte die Familie Hernandez ohne seinen konkreten Auftrag das Anwesen betreut. Es beschlich ihn ein Schamgefühl.

Auf der Beluga 3 hatte Robert morgens im Kreise seiner Offiziere gefrühstückt und seit dem nichts gegessen. Dennoch empfand er keinen Hunger und beschloss zu schlafen.

Durch die Lamellen der geschlossenen Fensterläden im Obergeschoß, in seinem Schlafzimmer, drang diffuses Tageslicht. Auf dem Bett lag ein frischer, gefalteter Schlafanzug. Robert legte seine Kleider sorgfältig ab und betrat das Badezimmer. Er ließ kaltes Wasser aus dem Hahn in das Becken laufen und trank ein paar Schlucke davon aus der Hand. Dann legte er sich in sein Bett und schlief augenblicklich ein.

3.

Ein Geräusch weckte ihn im Zustand der Orientierungslosigkeit. Als er sich dessen bewusst war, dass er nicht auf einem Schiff schlief, schaute er auf die Uhr. Es war 0.15 Uhr am Morgen des 1. Mai.

Er öffnete einen Fensterladen und hielt Ausschau in die mondhelle Nacht. Aus dem Pub, dem Chapel-Inn, erklang Musik …, ja, es war die Feiernacht zum 1. Mai mit Musik und Tanz in den Pubs.

Robert vernahm moderne Popmusik! Traditionell spielte man in Hull-County zu solchen Festen folkloristische Musik mit Gitarre, Fiddel, Flöten und Bodhrán (Armtrommel). Robert schloss den Fensterladen und setzte seinen Schlaf fort.

Erfrischt erwachte er im frühen Morgen, pflegte sich und schaute in den Kühlschrank. Es gab einen gemischten Calamarisalat, Brot, Oliven, Ziegenkäse, Butter und einige Flaschen Bier, nämlich das „Luna“ aus der City-Brauerei. Der Calamarisalat mochte wohl für den Abend gedacht sein, aber Robert aß ihn genüsslich mit Brot und schwarzem Tee zum Frühstück.

In den frühen Morgenstunden hatte Nieselregen eingesetzt. Der 1. Mai begann trübe, mit Temperaturen um 20 °C. Robert checkte E-Mails, es gab nichts Neues.

Er freute sich auf den Besuch der Familie Hernandez. Sicher gab es aktuelle Informationen zu Westchapel und zum Hull-County. Aus dem Bootsschuppen, in dem er zu seiner Überraschung den alten Citroën HY Lieferwagen (das berühmte Wellblechauto aus den 60er- und 70er-Jahren) seines Grandpa fand, holte er seine von der Beluga mitgebrachte Ausrüstung, brachte sie ins Haus und ordnete alles sorgfältig ein. Als Kleidung für den heutigen Tag wählte er einen dunkelgrauen Leinenanzug, ein hellblaues Hemd und leichte, braune Lederhalbschuhe. Äußerlich wollte Robert nicht weiterhin eine Kapitänsfigur abgeben.

Um die Mittagszeit ging er hinüber zum Cottage der Familie Hernandez. Wahrscheinlich erwarteten sie ihn schon in gespannter Neugier. Kaum hatte Robert den Türklopfer betätigt, öffnete sich spontan die Haustüre. Ein etwa zehn Jahre alter Junge lächelte ihn an und sagte: „Hi, ich bin Jaime! Bist du der Kapitän Finnly?“

Robert nickte und sagte: „Hi Jaime, ja, ich bin Robert Finnly. Du bist wohl ein Sohn von Mercedes?“

„Ja, und von meinem Vater Jorge! Wir heißen „Martinez“!“

Mercedes trat in die Diele, begrüßte Robert und bat ihn in den Wohnraum. Die gesamte Familie war versammelt: Grandma Conchita, Jorge Martinez, Vater von Jaime und Maria, der jüngeren Schwester von Jaime und Mutter Mercedes. Robert setzte sich zu ihnen an den Tisch und nahm den angebotenen Kaffee.

Zu Robert gewandt fragte Jaime: „Hier sagen sie, dass du ein Trampkapitän bist. Was ist ein Trampkapitän?“

„Das will ich dir gerne erklären, Jaime, aber seit heute bin ich nicht mehr Kapitän, und ich bitte euch, mich Robert zu nennen!“

„Also Jaime, es gibt etwas vereinfacht gesagt, zwei Typen von Frachtschiffen, z. B. solche, die immer dieselbe Route fahren, die fast immer spezialisiert sind für den Transport einer Ware, z. B. nur Container oder nur Autos oder nur Erdöl oder nur Getreide … Diese Schiffe haben keine eigenen Ladevorrichtungen. Sie werden von der Pier aus be- und entladen. Diesen Schiffstyp, zu dem auch Fähren gehören, nennt man Linienschiffe.

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