Peter Empt - Hull Storys

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Es ist eine traumhaft schöne Inselwelt in subtropischem Klima, in die Robert Finnly in seiner Lebensmitte zurückkehrt. In der Heimat seiner glücklichen Kindheit versucht er sein Leben neu zu ordnen. Das ist schwierig; denn bisher haben andere sein Leben bestimmt. Mit etlichen neuen (Traum-)Zielen entwickelt er hektische Betriebsamkeit, die ihn jedoch über die eigenen Füße stolpern lässt. Sogar bei einer Band sucht und findet Finnly seinen Platz, beruflich orientiert er sich erfolgreich um und die Damenwelt ist ebenso höchst interessiert an ihm. Erst eine besondere, ihn fesselnde Frau sieht in ihm einen großartigen Menschen, für den es sich lohnt, ihn mit Liebe an die Hand zu nehmen und ihn auf einen entschleunigten Weg zuführen.
Wird Robert diese Hand annehmen und sich führen lassen?

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Bellman schaute Robert fragend an.

„Das Frachtmanagement hat Bennon in den letzten zwei Jahren unter meiner Betreuung weitgehend selbstständig gemacht. Schauen Sie sich die Frachtraten und die Margen dieser Zeit an und Sie müssen anerkennen, dass Sie in Bennon einen Mann haben, dem kein anderer das Wasser reichen kann!“, argumentierte Robert.

Bedächtig zündete Bellman erneut seine Zigarre an. „Wir machen es so Mr. Blocker, Bennan wird Kapitän und aus Ihrer Riege rückt jemand auf einen Offiziersposten. Vielen Dank meine Herren!“

Robert erhob sich: „Eine Frage: Heute ist der 29. April, morgen will ich mit Beginn der dritten Tageswache das Kommando an Bennon übergeben, ist das o. k.?“

Bellman nickte: „O. k!“

Robert verließ das Direktorbüro. Auf der gegenüberliegenden Seite des Vorraumes schaute er durch eine riesige Glaswand nach Westen auf die Stadt Hull. Das Hafengelände, der East-Channel, St. Andrew Cathedral, der Rundbau des Story-Ville, die weiße Abbruchkante des „Hull Karstplateau“: Alles erstrahlte im von Südwesten einfallenden Sonnenlicht. Robert empfand ein heftiges Glücksgefühl: „Meine Stadt!“ An Bonelli gewandt fragte er nach der Personalabteilung. Bonelli beobachtete ihn aufmerksam. Sie wollte aus seinen Gesichtszügen lesen, wie das Gespräch im Direktionszimmer verlaufen sein mochte. Robert hatte jedoch sein Pokerface aufgesetzt: ruhiger Blick, alle Gesichtsmuskeln entspannt. Enttäuscht flötete Bonelli: „drittes Obergeschoß.“

Bei BCS wussten alle, dass Finnly geschmissen hatte. Niemand konnte das verstehen, da Finnly in allen Jahren der Top-Tramper gewesen war. Außerdem, war er mit 45 Jahren nicht zu jung, eine solche Karriere einfach zu beenden?

Im dritten Obergeschoß traf er nach einigem Herumfragen die Personalchefin Liz Looberg und bat sie, die Auflösung seines Dienstleistungsvertrages mit BCS und die Tantiemenabrechnung an die Adresse:

„Hull-Island, Westchapel, Boganson-Cottage“

zu senden.

Looberg nickte bestätigend, lächelte und wünschte ihm Glück und Gesundheit. Dankbar nahm Robert zur Kenntnis, dass die Wünsche der erfahrenen Kollegin ehrlich gemeint wirkten.

Die Beluga 3 lag an Pier 6, ca. fünfhundert Meter von der Bellman-Reederei entfernt. Robert entschloss sich, durch die Hafenanlagen zu Fuß zu seinem Schiff zurückzugehen. Gegen 16.30 Uhr traf er George Bennon in der Schiffsmesse. Er bat George in seine Kapitänsunterkunft und berichtete vom Verlauf des Gesprächs mit Bellman und Blocker. George wirkte erleichtert und bedankte sich knapp, aber herzlich, bei seinem Kapitän.

Robert ließ die anwesende Mannschaft in die Messe beordern. Er teilte die neueste Entwicklung mit, bedankte sich bei allen und kündigte an, dass morgen, am 30. April, mit Beginn der dritten Tagwache, das Kommando an den neuen Kapitän, George Bennon, übergeben werde, und er dann das Schiff verlasse.

Der Maat (Vorarbeiter der Mannschaft) bedankte sich im Namen der Mannschaft. Er fand einige kernige Worte der Anerkennung für Kapitän Finnly und stellte unter fröhlichem Gejohle der Kameraden die Frage: „Kapitän Finnly, ist eine Abschiedsparty vorgesehen?“

Robert antwortete: „Männer, feiert nicht den Abschied von mir, sondern den Neuanfang mit Käpten Bennon. Ich übertrage euch hiermit das Kommando über die Gestaltung der Feierlichkeiten des Kommandowechsels und sponsere das mit 600 Dollar!“ Anerkennendes Gegröle! Jetzt war es 18.00 Uhr. Es entstand heftige Betriebsamkeit und zwei Stunden später glänzte die Beluga 3 festlich erleuchtet und geschmückt. Die Entwicklung dieser Festlichkeit machte schnell die Runde und nahm noch nie in Hull gesehene Dimensionen an. Die Seeleute der umliegenden Schiffe strömten in Richtung Liegeplatz der Beluga 3, brachten Getränke und Speisen mit, ein riesiger Grill wurde auf der Pier angefeuert, auf dem wie aus dem Nichts zwei Lämmer bräunten. In Windeseile sprach sich das Ereignis auch in der Stadt herum und gegen 22.00 Uhr erschienen etliche Liebesdienerinnen aus der Stadt auf dem Festgelände. Bereits um 19.00 Uhr telefonierte Robert mit der Polizei in Hull und kündigte ein Spektakel an, das nicht mehr abzuwenden sei. Er bat die Verantwortlichen, das Ereignis wohlwollend zu beobachten und zu beschützen.

Gegen 23.00 Uhr brüllte der Beluga-Maat durch ein Mikro, dass jetzt die Bordband der Beluga-Musik zum Tanz spiele, da inzwischen die schönsten Frauen der Stadt anwesend seien.

Die B3 lag mit der Steuerbordseite an der Pier. Hinter dem niedrigen Schanzkleid, etwa in der Mitte des Schiffes, hatten die B3-Männer Musikverstärker aufgebaut und Instrumente platziert.

Der Maat drängte Robert, seine Bassgitarre einzustöpseln und mitzuspielen.

Darauf hin bat Robert George Bennon, das Ganze im Auge zu behalten, und nahm in der zusammengestoppelten Musikformation Platz mit seiner Bassgitarre. Mit Drums, Bass, Gitarre, Banjo, Akkordeon präsentierten die Männer das, was sie in etlichen Freiwachen auf See einstudiert hatten. Die Stimmung stieg, die Getränke gingen zur Neige. George Bennon sprach den Polizeisergeant an und bat um Hilfe. Die Polizei solle bitte Getränke in der Stadt holen und cash bezahlen. Er drückte dem Sergeant 200 Dollar und eine Bestellliste in die Hand.

Der Sergeant wusste nicht, wie ihm geschah: „Wieso wir, die Polizei?“

Bennon argumentierte: „Meine Leute haben keine Fahrzeuge und dürften auch nicht mehr fahren. Ihr wisst, wo man Getränke kaufen kann. Euch überlassen die Händler gegen Cash auch um diese Zeit noch Getränke, weil ihr es als,notwendig‘ erklärt!“ Der Sergeant nickte, ergriff Dollars und Warenzettel, gab Befehle und fünfunddreißig Minuten später war der Nachschub unter riesigem Beifall an der B3.

Robert fand die Idee genial, bei seinen Hobbymusikern mitzuspielen, er wurde nicht weiter zum Alkoholgenuss genötigt und es bestand für ihn die Aussicht, seinen ersten Tag in „Freiheit“ mit einem klaren Kopf zu beginnen. Gegen 4.00 Uhr kroch er weitgehend nüchtern in seine Koje.

2.

Um 9.00 Uhr am folgenden Tag, dem 30.04, tätigte Robert mit seinem Smartphone einige Telefonate:

Mit Barnie O’Brian, dem Hafenmeister in Westchapel-Harbour, klärte er seine Abholung per Boot gegen 13.00 Uhr.

Conchita Hernandez erreichte er nach etlichen Versuchen zu Hause bei ihrer Tochter Mercedes in Westchapel. Die alte Dame war lange Jahre Haushälterin im Boganson Cottage und seine Ersatzmutter gewesen und jetzt fragte Robert, ob sie das Haus heute noch provisorisch bewohnbar machen könne? Sie fiel aus allen Wolken angesichts dieser Entwicklung, freute sich gleichzeitig über das Wunder der „Rückkehr eines verlorenen Sohnes“!

Ja, sie werde das gemeinsam mit ihrer Tochter hinbekommen!

Seiner Cousine Susan van Daelen, Geschäftsführerin der „DF Shipyard, Hull“ (van Daelen&Finnly Werft, Hull), verkündete er die Rückkehr und das Ende seiner großen Seefahrt. Susan war so überrascht, dass sie zunächst nichts sagen konnte. Die Stimmung zwischen den beiden Finnlys war nie die beste gewesen.

Schließlich sagte Susan in anklagendem Ton: „Du weißt, dass Grandpa und Grandma nicht mehr da sind!“

Ja, Robert wusste es. An den Beerdigungstagen war er mit der B3 auf hoher See gewesen und hatte nicht anwesend sein können, hatte das seinen Verwandten aber nicht mitgeteilt.

Susan weiter: „Am 10. Mai findet in unserem Kontor die Testamentseröffnung statt. Da du in Hull bist, wirst du eine schriftliche Einladung erhalten. Wo wirst du wohnen?“

„Im Boganson-Cottage!“, erklärte Robert.

Susan merkte an: „es wäre sinnvoll, wenn wir uns vorher sehen und uns abstimmen könnten!“

„Ja, das sollten wir machen. Ich werde mich in den nächsten Tagen melden!“, versprach Robert.

13.20 Uhr erschien Big Boulder, Fischer aus Westchapel mit einem Hafen-Dinghy. Während Big Roberts persönliche Sachen, die schon auf der Pier standen, in das Dinghy lud, verabschiedete Robert sich von jedem Crewmitglied per Handschlag. Er schaute in müde, traurige Augen, es wurde nichts mehr gesprochen. Dann fuhr Big das Dinghy aus dem Hafen hinein in den St. Andrew Golf, bog ab nach Westen, Richtung Westchapel.

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