Eva Markert - Potpourri des Bösen

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Potpourri des Bösen: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Böse hat viele Gesichter. Der sexbesessene Timo nimmt an einer äußerst ungewöhnlichen Rallye teil. Tatjana macht sich ihren Lieblingscocktail, die Mandelrussin, in einem Mordfall zunutze, während Guido mit Hilfe einer Blockflöte versucht, an einen großen Geldbetrag heranzukommen. Spam dient als Mordinstrument. Spinnen werden zu todbringenden Komplizinnen.
Diese und andere Kurzkrimis bieten abwechslungsreiche Unterhaltung.

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„Komm herein.“ Ihre Stimme klang verheißungsvoll.

Sie trat zurück. Der Seiten des Mantels klafften ein kleines Stück auseinander. Er starrte auf die dunkle Stelle, die er zwischen ihren Oberschenkeln erahnen konnte.

Sie drehte sich um und ging mit wiegenden Schritten vor ihm her. „Möchtest du vorher etwas trinken? Wasser vielleicht? Oder Wein?“

„Wasser, bitte.“

Timo sah sich um. Der Raum war sehr hell und spärlich eingerichtet. Sollte er hier wirklich die Pforten des Paradieses aufstoßen? Etwas ernüchtert ließ er sich in einen Sessel fallen.

Das Wasser, das Maja ihm brachte, war kalt und bitter, fast ungenießbar. Oder lag es an dem üblen Geschmack in seinem Mund? Nur weil er Durst hatte, stürzte er es hinunter. Maja schenkte ihm nach.

Er gähnte. Müdigkeit überfiel ihn mit einer Plötzlichkeit, die ihn überraschte. Er schaffte es nicht, dagegen anzukämpfen. Es tat so gut, den Kopf nach hinten zu lehnen und die brennenden Augen zu schließen. Nur einen Moment ...

Timo fuhr hoch. War er tatsächlich eingenickt?

Er wollte nach dem Wasserglas auf dem Tisch greifen, aber es ging nicht wegen seiner gefesselten Hände. Er sprang auf und fiel sofort in den Sessel zurück, denn seine Knöchel waren ebenfalls mit einer Schnur zusammengebunden.

Als er das kratzige Lachen hörte, sah er, dass die Frau mit der wilden, blonden Mähne und dem Minirock neben Maja stand. Die beiden kamen auf ihn zu. Ihnen folgte ein Mann. Timo kam es so vor, als ob er ihm heute schon ein paar Mal begegnet wäre. Erst jetzt bemerkte er, dass sein Sessel von Scheinwerfern ausgeleuchtet wurde.

Der Mann baute eine Kamera auf und probierte verschiedene Einstellungen aus.

„Binden Sie mich auf der Stelle los!“

Die drei Personen taten, als wäre er gar nicht da.

„Harry, hast du das Material schon überprüft?“, fragte Maja den Mann.

„Hat alles geklappt. Die Kamera, mit der ich ihn während der Rallye gefilmt habe, ist zwar winzig, aber sehr leistungsfähig.“

„Und die Aufnahmen von der Peepshow?“

Der Mann grinste. „Die sind die besten. Bisher zumindest.“

Sie lachten.

„Was soll das?“, schrie Timo.

Auf jeden Fall haben wir genug Material für einen Film.“

„Ich bring gleich alles ins Paradies der Lüste “, sagte Maja. „Die können die Szenen zusammenschneiden.“

Timo geriet immer mehr in Panik. „Hören Sie auf damit!“

„Ich wär’ dann so weit.“ Ungerührt stellte Harry die Kamera an. „Und los!“

Maja schritt mit wiegenden Hüften auf Timo zu, bis ihre Beine seine Knie berührten. Sie entblößte ihn. Dann ließ sie langsam ihren Morgenmantel zu Boden gleiten. „Nun wirst du die Pforten des Paradieses aufstoßen.“ Sie lächelte, spreizte ihre Schenkel und setzte sich rittlings auf seinen Schoß. Mit geschickten Fingern machte sie sich an ihm zu schaffen, wippte in rhythmischen Bewegungen auf und ab und rieb sich an ihm, während der Mann um den Sessel herumlief und filmte.

„Gefällt es dir, gefesselt zu sein?“ Ehe er antworten konnte, beugte sie sich über ihn und stieß ihm ihre Zunge in den Mund.

Die Kamera surrte.

„Lassen Sie mich!“, würgte Timo und versuchte, Maja abzuwehren.

„Scheiße!“, fluchte Harry.

„Das macht nichts. Wir schneiden es später raus“, meinte die Frau mit der kratzigen Stimme.

Timo versuchte zu schreien und den Kopf wegzudrehen.

„Scht!“ Majas kleine feste Hand legte sich auf seinen Mund. „Sei still! Das Paradies wartet.“

Mit einem Mal krallten sich ihre Finger um seinen Hals und drückten mit erstaunlicher Kraft zu. Er zappelte, trat um sich, seine Augen quollen hervor, er bäumte sich auf. Doch es war sinnlos. Er musste sich ihr überlassen. Noch einmal dachte er an Gina. Und an all die anderen. Dann verschluckte ihn Dunkelheit.

Glücksfälle

Die Umstände waren für Gerrit ausgesprochen günstig.

Da war zum Beispiel der glückliche Zufall, dass sein Bruder Frank ein Bein in Gips hatte. Dass er sich das Bein ausgerechnet im Sommer gebrochen hatte, war ein weiterer Glücksfall. Und dies waren nicht die einzigen glücklichen Fügungen ...

Die Vorbereitungen waren denkbar einfach. Zunächst brauchte er ein starkes Schlafmittel. Kein Problem. Er hatte ein ganzes Arsenal davon in seinem Medizinschrank. Sein Arzt war beim Verschreiben von Medikamenten noch nie zimperlich gewesen.

Der Rest war ebenfalls ein Kinderspiel. Alles, was er noch benötigte, waren Gläser, Limonade, Bierdeckel, ein wenig Zucker und eine Zeitung.

Als er morgens aufwachte und sah, dass es ein warmer, sonniger Spätsommertag werden würde, beschloss er spontan, dass Franks letzter Lebenstag angebrochen war. Allzu lange durfte er sowieso nicht mehr warten, denn der Gips sollte bald abgenommen werden.

Es würde ein glücklicher Tag werden, das spürte er, obwohl er sich nicht besonders fit fühlte. Seit gestern Abend kribbelte seine Nase und er hatte leichte Kopfschmerzen.

Egal. Der Tag der Freiheit war gekommen. Er würde endlich den ungeliebten Job in der Papierfabrik aufgeben und Pferde züchten können. Pferde waren seine Leidenschaft. Nur in der Welt der Rennställe und Rennbahnen fühlte er sich wirklich zu Hause. Und der Pferdewetten, natürlich.

Frank hatte nie Verständnis für diese Vorliebe gehabt, genauso wenig wie Vater. Die beiden waren sowieso immer ein Herz und eine Seele gewesen. Frank begriff auch nicht, wie jemand sein ganzes Erbe bei Pferdewetten verlieren konnte. Er selbst hatte im Laufe der Jahre seinen Anteil an dem beträchtlichen Vermögen, das Vater ihnen hinterlassen hatte, vervielfacht.

Was für ein Glück, dass Frank keine Erben hatte - außer ihm.

Als er in der Villa im Grünen ankam, ruhte sein Bruder im Wohnzimmer auf dem Sofa. Sein Handy hatte er neben sich auf den Tisch gelegt.

Gerrit setzte sich zu ihm. Auf dem Tisch stand eine halbvolle Karaffe mit Eistee, und in einem geeigneten Augenblick ließ Gerrit mehrere starke Schlaftabletten hineinfallen. Sie zerfielen sofort. Glücklicherweise war sein Bruder durstig. Zufrieden sah Gerrit zu, wie er sein Glas füllte und in einem Zug leerte. Kurz darauf schlief er ein, ohne etwas gemerkt zu haben. Nun, er würde lange schlafen, sehr lange ...

Schnell lief Gerrit in den Garten, aber nicht, ohne vorher die Krücken ins Nebenzimmer zu bringen und das Handy neben Franks Bett zu legen.

Im hinteren Teil des Gartens packte er die Gläser aus, goss ein wenig Limonade hinein und wartete. Schon bald war eine große Wespe in das erste Glas hineingeflogen. Sie schwebte über der klebrigen Flüssigkeit und summte laut und böse. Ein wahres Prachtexemplar! Ruhig deckte Gerrit das Glas mit einem Bierdeckel ab und wartete weiter.

Alles wäre perfekt, hätte er nur nicht diesen lästigen Schnupfen. Seine Nase war inzwischen völlig verstopft, und in seinem Schädel hämmerte der Schmerz.

Als er fünf Wespen gefangen hatte, nahm er die Gläser und trug sie vorsichtig auf einem kleinen Tablett zurück ins Haus. Er grinste, als er an den letzten, den alles entscheidenden Glücksfall dachte. Frank war nämlich allergisch gegen Wespengift. Sein letzter Wespenstich war ihm gar nicht gut bekommen. Der Arzt hatte ihn damals gewarnt. Bei einem weiteren Stich würde er in Lebensgefahr geraten. Einen anaphylaktischen Schock nannte man das. Ohne ärztliche Hilfe oder seine Notfallausrüstung war Frank verloren.

Als Gerrit ins Wohnzimmer zurückkam, schlief sein Bruder einen todesähnlichen Schlaf. Sein Unterkiefer hing herunter und Speichel rann aus einem Mundwinkel auf das Kissen. Sein Schnarchen klang wie ein Röcheln.

Die dem Sofa am nächsten gelegene Tür schloss Gerrit vorsichtshalber von außen ab. Es wäre doch zu schade, wenn Frank im letzten Augenblick entwischen würde! Dann stellte er die Gläser auf den Tisch neben dem Sofa und nahm die Bierdeckel ab. Den Zucker, den er mitgebracht hatte, verteilte er auf dem Kissen.

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