Eva Markert - Potpourri des Bösen

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Potpourri des Bösen: краткое содержание, описание и аннотация

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Das Böse hat viele Gesichter. Der sexbesessene Timo nimmt an einer äußerst ungewöhnlichen Rallye teil. Tatjana macht sich ihren Lieblingscocktail, die Mandelrussin, in einem Mordfall zunutze, während Guido mit Hilfe einer Blockflöte versucht, an einen großen Geldbetrag heranzukommen. Spam dient als Mordinstrument. Spinnen werden zu todbringenden Komplizinnen.
Diese und andere Kurzkrimis bieten abwechslungsreiche Unterhaltung.

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Was für ein Zufall! Timo unterdrückte ein Grinsen. Wenn die wüssten, dass er dort Stammkunde war! Zwar entsprach der düstere, billige Sexshop nicht seinem Stil, doch er gehörte zu den wenigen Eingeweihten, denen unter dem Ladentisch diese exklusiven Videos zugesteckt wurden. Videos, die jeden Cent ihres beträchtlichen Kaufpreises wert waren. Keine Szene war gestellt, sogar das Ende echt. Er brachte sich gern damit in Stimmung, bevor er sich ins Nachtleben stürzte.

„Auf Wiedersehen.“ Maja steckte ihm zum Abschied eine weiße Blüte ins Knopfloch. „Dein Erkennungszeichen“, sagte sie, hauchte ihm einen Kuss auf die Wange und öffnete die Tür.

Die Straße war leer bis auf einen Mann, der auf der anderen Seite lief. Immer noch ganz benommen schlenderte Timo den glühend heißen Gehsteig entlang.

Bis zum Paradies der Lüste war es nicht weit. Timo blickte sich um. Auf keinen Fall wollte er dort gesehen werden. Es wäre zu riskant. Nicht auszudenken, wenn man ihn in Verbindung brächte mit Ginas Tod und ...

„Guten Abend!“

Er fuhr zusammen. Eine Frau mit blutrot geschminkten Lippen und wilder blonder Mähne, offenbar eine neue Verkäuferin, stand vor dem Geschäft. Mit tonloser Stimme wisperte sie: „Dieses Präsent soll ich Ihnen überreichen.“ Sie drückte ihm etwas in die Hand. „Es ist eine Spezialmischung. Wirkt garantiert.“

Auf dem Etikett war ein erigierter Penis abgebildet. Rasch wollte er die kleine Flasche in seiner Hosentasche verschwinden lassen.

„Halt“, flüsterte die Frau, „nicht so schnell! Erst wenn Sie das Fläschchen vor meinen Augen leer getrunken haben, geht die Paradiesrallye für Sie weiter.“

Sie beobachtete ihn, während er den Verschluss abdrehte und die leicht bittere, rote Flüssigkeit trank. Der Geschmack erinnerte an Cranberrysaft. Auf jeden Fall bewirkte die Mixtur etwas. Fast augenblicklich spürte Timo, wie es in seinem Unterleib warm zu pochen begann.

Die Frau gab ihm eine Karte. Hastig las er die Botschaft: „Wenn Sie die nächste Prüfung bestehen, werden Sie in den Besitz des Schlüssels gelangen – im Paradies der Sinnlichkeit .“

Diesen Namen hatte er schon mal gehört. Soweit er sich erinnerte, war das eine Peepshow in der Nähe des Hauptbahnhofs.

So zügig wie möglich eilte er die Straße entlang. Sonnenlicht stach ihm in die Augen. Der klebrige, angeschmolzene Asphalt atmete Hitze aus und die Luft stank nach Abgasen. Abgekämpfte Menschen mit schweißverklebten Haaren kamen ihm entgegen. Jeder war jedem im Weg, Gereiztheit zündelte an allen Ecken und Enden.

Suchend blickte er sich um. Da war das Schild: Paradies der Lüste . Im grellen Sonnenlicht fielen die rot blinkenden Buchstaben kaum auf.

Eine Frau fing ihn vor den Kabinen ab. Vielleicht war es dieselbe wie die vor dem Sexshop. Aber so genau hatte er nicht hingesehen. Zumindest trug sie auch einen Minirock, der ihre schlanken Beine und ihren runden Po auf vorteilhafte Weise betonte. Allerdings hatte diese Frau schwarzglänzende, kurzgeschnittene Haare. Oder war es eine Perücke?

Stumm drückte sie ihm einen tickenden Küchenwecker in die Hand und einen Zettel: „Kommen Sie unverzüglich heraus, sobald Ihre Zeit abgelaufen ist!“

In der schummrigen Kabine vor dem erleuchteten Fenster geriet Timo wieder ins Schwitzen. Auf dieser Rallye wurde zweifellos einiges geboten. Das Mädchen auf dem mit rotem Samt gepolsterten Podest präsentierte ihren Körper in den aufreizendsten Posen. „Wenn ich bloß an sie herankäme“, dachte er, „mit ihr würde es klappen, auch ohne Tricks und harte Bedingungen.“

Jetzt hatte er den besten Blick. Das Mädchen öffnete die Schenkel langsam und unglaublich weit. Dabei lächelte sie. Er sah mitten in sie hinein. Timo konnte sich nicht länger zurückhalten. Seine Hose fiel, mit heißer Hand umschloss er seinen Penis.

Genau in diesem Augenblick schrillte der Wecker. Nein, er konnte nicht gehen. Noch nicht. Das Mädchen begann, mit dem Becken zu wippen. Er rieb schneller, schneller, fester, fester, mit aller Kraft. Sein Penis zuckte. Timo stöhnte. In hohem Bogen schoss es aus ihm heraus. Für einen Moment wurde ihm schwarz vor Augen.

Wieder draußen versuchte er tief durchzuatmen und blickte sich um. Die Frau im Minirock war fort. Seine Enttäuschung ernüchterte ihn schlagartig. Hatte er das Spiel verloren, weil er sich nicht beherrschen konnte? Musste er aufgeben, so kurz vor dem Ziel?

Auf dem Boden entdeckte er etwas silbrig Glänzendes. Ein Schlüssel! Timo hob ihn auf. Eine Karte war nicht dabei.

Er betrachtete den Schlüssel von allen Seiten. In das Metall waren die Ziffern 382 eingeprägt. Zu welchem Schloss mochte er gehören? Wie ein Haustürschlüssel sah er nicht aus. Auch nicht wie ein Briefkastenschlüssel. Aber natürlich! Das war die Lösung! Wahrscheinlich konnte man ein Schließfach damit öffnen. Der Hauptbahnhof lag ja direkt um die Ecke.

Die Großstadtmenge schob ihn zum Bahnhofsgebäude. Stockend wanden sich Reisende in Schlangen aneinander vorbei durch die Halle. Nahe den Schließfächern verliefen sich die Menschen, und in dem Gang, der zu Nummer 382 führte, war er allein bis auf einen Mann, der nicht weit von ihm vor einem Schließfach stand.

Er fragte sich, warum seine Hände so sehr zitterten, als er den Schlüssel ins Schloss des Faches 382 steckte. Leicht glitt er hinein und die Tür öffnete sich geräuschlos. Doch das geräumige Schließfach schien leer.

Nein, ganz hinten lag eine Karte: „Herzlichen Glückwunsch! Sie haben es geschafft! Gleich erhalten Sie einen Anruf und dann werden Sie die Pforten des Paradieses aufstoßen.“

„Die Pforten des Paradieses aufstoßen“, das klang vielversprechend. Er konnte sich schon denken, was das bedeutete. Und er war auch schon wieder bereit. Anders ausgedrückt: Er war haargenau in der richtigen Stimmung dafür. Eins musste man der Organisatorin mit der erotischen Stimme lassen: Die Rallye eignete sich hervorragend, um einen Mann wie ihn auf Abenteuer vorzubereiten.

Timo dachte wieder an Gina. Er liebte Frauen, die hart im Nehmen waren, und hart im Nehmen war sie. Nicht nur Gina übrigens. Aber sie war ihm die Liebste gewesen. Hätte er sich doch besser unter Kontrolle gehabt! Zum Glück wurden die Umstände ihres Todes nie vollständig geklärt. Und nicht nur ihres Todes. Die Mordserie in der Stadt erregte viel Aufsehen, doch bisher tappte die Polizei völlig im Dunkeln.

Erinnerungen schoben sich zwischen ihn und den schwarzen Schlund des Schließfaches. Sein Atem beschleunigte sich. Ab und zu musste er sie einfach spüren, diese fiebrige Erregung, wenn er mit den Fingerspitzen über einen weichen Hals strich, die Kehle fühlte und zudrückte, erst leicht, dann stärker. Er liebte es, wenn die Frau unter ihm vibrierte, sich wand in ihrer Lust, und er presste stärker, bis sie die Augen aufriss, ihm auf den Rücken schlug als Zeichen, dass es genug war, doch er ließ nicht von ihr ab, nicht sofort, sie bäumte sich auf, hatte sie einen Orgasmus?, er dehnte es länger aus, nur noch ein wenig, es war gefährlich, das wusste er, nur noch einen Augenblick, einen winzigen Augenblick, gleich würde er aufschreien, schwelgen, Erlösung würde ihn durchfluten ...

Das Klingeln seines Mobiltelefons riss ihn aus seinen Träumen. Er erkannte die Stimme sofort.

„Sind Sie so weit?“ Das heisere Lachen. „Gleich werden Sie die Pforten des Paradieses aufstoßen. Bahnhofstraße 14, dritter Stock.“

Die Leitung war tot.

Nummer 14 stellte sich als ziemlich schäbiges Mietshaus heraus. Im Treppenhaus roch es nach Zwiebeln. War er hier wirklich richtig? Eilig stieg Timo die Stufen nach oben.

Er war richtig. Maja öffnete ihm die Wohnungstür. Sie trug einen kurzen seidenen Morgenmantel und er hätte wetten können, dass sie darunter nackt war.

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