Elena MacKenzie - The Air WE Breathe

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Nach einer unschönen Ehe kauft sich Tessa Carmichael eine kleine Farm und lebt dort recht zurückgezogen am Rande einer Kleinstadt. Eines Abends steht ein Soldat vor ihrer Tür und behauptet, diese Farm würde ihm gehören. Liam Thompson hat nicht ganz Unrecht, Tessa kennt sein Gesicht aus dem Fernsehen. Er ist der Soldat, der fünf Jahre lang ein Gefangener von Terroristen war. Alle hatten ihn für tot gehalten und so wurde die Farm nach dem Tod seiner Großmutter an Tessa verkauft. Liam sieht so müde aus, dass Tessa ihn nicht einfach wegschicken will, sie lässt ihn in ihr Haus. Für eine Nacht. Doch aus einer Nacht werden viele und Tessa und Liam kommen sich langsam immer näher, bis sie beide von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.

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»Sie haben alles gelassen, wie es war«, stellt er fest, lehnt seinen Seesack gegen einen der hellgelben Küchenschränke und setzt sich an den Tisch. Er wirft meiner teuren Kamera einen neugierigen Blick zu. Sie steht auf ihrem Stativ in einer Ecke und wartet darauf, dass ich mit ihr Fotos von meinen Kreationen mache.

»Ja, habe ich«, antworte ich nervös. Die Küche ist nicht besonders groß, aber mit diesem Mann in ihrer Mitte wirkt sie noch viel kleiner, was nicht nur an seinen gut 1,80 Metern, den breiten Schultern und den vielen Muskeln liegt, es liegt auch an dem, was er erlebt hat. Es geistert jede Sekunde durch meinen Kopf. Vor mir sitzt ein Mann, der wahrscheinlich die schlimmsten Jahre hinter sich gebracht hat, die man sich vorstellen kann. Und das schüchtert mich ein. »Möchten Sie etwas trinken?«

»Kaffee«, sagt er knapp, verschränkt die Finger auf dem Tisch und sieht mich abwartend an. »Es tut mir leid, dass ich hier so einfalle, aber dass die Ranch verkauft wurde, habe ich vorhin erst erfahren. Ich hab keine Ahnung, was ich jetzt tun soll. Wenn ich ehrlich zu Ihnen sein soll, dass es das hier gibt, dass die Ranch auf mich wartet, war der Grund, der mich überleben ließ.«

Ich zucke innerlich zusammen, wende mich bestürzt von ihm ab und gebe Wasser und Kaffeepulver in die Maschine. Diese Ranch ist sein Zuhause, natürlich wird er sich all die Zeit, die er weg war, nach diesem Zuhause gesehnt haben, sich an der Hoffnung, es eines Tages wiederzusehen, festgehalten haben. Wahrscheinlich kann ich mir nicht annähernd vorstellen, wie es für ihn sein muss, zu wissen, dass er dieses Zuhause verloren hat.

»Das tut mir leid. Wirklich, aber jetzt ist sie mein Zuhause und ich habe auch nichts anderes als diese Ranch.«

Er seufzt. »Ich weiß nur nicht wohin.«

Liam wirft mir einen so traurigen, erschöpften Blick zu, dass es mich innerlich zerbrechen lässt. Da steht dieser Mann vor meiner Tür, ein Soldat, der einen Albtraum durchlebt hat und nur nach Hause will und dann feststellt, dass sein Albtraum noch kein Ende gefunden hat. Was soll ich nur tun? Ich stelle ihm eine Tasse mit Kaffee auf den Tisch, schenke auch mir eine ein. Was macht es schon, dass es schon viel zu spät für Kaffee ist, ich werde ohnehin nicht schlafen können.

»Sie können heute Nacht erstmal bleiben und dann sehen wir weiter«, schlage ich vor.

»Danke, aber ich denke, das ist keine gute Idee.« Er legt seine großen rau aussehenden Hände um die Tasse und mustert mich traurig. »Das Angebot ist nett, aber ich kann es nicht annehmen.«

Und wahrscheinlich ist es gut so, dass er es nicht annehmen will, aber mein schlechtes Gewissen plagt mich. Ich kann ihn unmöglich vor die Tür setzen. Auf der anderen Seite dieses Flurs gibt es ein Zimmer und dieses Zimmer gehört ihm. Seine Sachen hängen in den Schränken, weil ich noch keine Zeit hatte, sie auszuräumen. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich einfach nicht den Mut dazu, weil ich Rose so sehr geliebt habe wie meine eigene Großmutter und sie es nicht übers Herz gebracht hat, die Sachen wegzuwerfen. Sie hat immer fest daran geglaubt, dass Liam eines Tages nach Hause zurückkehren würde. Und das hat er jetzt getan. Nur leider hat die arme Rose es nicht mehr erleben dürfen.

»Sie bleiben«, sage ich knapp. »Ihre Sachen sind alle noch da. Es ist Ihr Zimmer.«

Er sieht mich erstaunt an. Diese strahlend himmelblauen Augen, das dunkle glatte, etwas zu lange Haar und sein Bartschatten machen aus ihm einen sehr attraktiven Mann mit einem markanten, scharf geschnittenen Kiefer, einem Grübchen im Kinn und vollen Lippen. Lippen, die er jetzt zu einem harten Strich zusammenpresst. Aber man sieht ihm auch an, dass er viel erleiden musste. Seine Augen haben tiefe Ringe, seine Wangen sind etwas eingefallen und um seine Augenwinkel herum haben sich tiefe Falten gegraben, die ihn älter aussehen lassen, als er sein dürfte, wenn er wirklich mit Mark in einer Jahrgangsstufe war.

»Es ist alles noch da?«, fragt er fassungslos und das Blau seiner Augen verschwimmt, als sich Tränen in ihnen sammeln.

Ich nicke und lege eine Hand auf seine. »Trinken Sie Ihren Kaffee und bleiben Sie. George wird sich bestimmt freuen.«

»George«, sagt er lächelnd, jetzt bebt seine Unterlippe und seine Finger zittern unter meinen. Mich packt eine so heftige Welle Mitleid, dass ich gegen die Tränen an schlucken muss, die in meine Augen schießen wollen.

Ich kann mir vorstellen, dass es sich in seiner Brust eng anfühlt, nach so langer Zeit nach Hause zurückzukehren. Nach allem, was er durchgemacht hat. Wahrscheinlich kann ich mir nicht annähernd vorstellen, wie schlimm die letzten fünf Jahre in Gefangenschaft von Terroristen für ihn gewesen sein mussten. Die Nachrichten im Internet waren voll von seiner wundersamen Heimkehr. Ein erschöpfter Mann, mit zu langen, strähnigen Haaren, einem dichten Vollbart und müdem Blick. Obwohl sein Bart verschwunden ist, seine Haare geschnitten sind und er nicht mehr ganz so erschöpft wirkt, kann ich in seinen Augen noch immer den Schmerz sehen, den auch die vielen Fotos von ihm gezeigt haben.

»Ja, er ist auch noch hier«, sage ich und versuche mich an einem aufmunternden Lächeln. Jede Faser meines Körpers will diesem Mann so viel Trost spenden, wie man nur spenden kann. »Ich weiß nicht, ob er schon immer so schlecht gelaunt war, wie er es jetzt ist. Aber es gibt ihn noch«, erkläre ich und hole zitternd Luft.

Liam sieht mich musternd an, dann huscht ein Lächeln um seine Mundwinkel. »George war schon immer so. Besonders wenn Großmutters Äpfel geerntet werden mussten.«

»Mittlerweile ernten wir nur noch, was wir für uns brauchen. Das gilt auch für die Kirschen und Beeren. Ich hab einen Teil der Farm verkauft. Es gibt hier nur noch George und mich.«

Liam nickt nachdenklich. »Ich hab davon gehört. Wahrscheinlich ist es das Beste für Sie und George gewesen.«

Ich lache. »Ist es, sonst hätte George mir wohl den Kopf vom Hals gerissen. Rose hat ihre Rinder schon vor einigen Jahren verkauft.«

»Kannten Sie sie?«

»Sie war meine Freundin. Wir haben uns gegenseitig gebraucht, das hat uns verbunden.«

Liam trinkt seinen Kaffee, dann sieht er sich in der Küche um. »Es riecht noch immer so, als hätte sie eben erst gekocht. Warum hat sie Sie gebraucht?«

Ich sehe mich nervös um. »Ich habe vorhin gekocht. Es ist noch etwas da, wenn Sie möchten.«

»Nein, ich bin nur müde. Danke.« Er schüttelt den Kopf. »Warum hat Rose Sie gebraucht? Ging es ihr schlecht?«, fragt er besorgt.

Mein Herz zieht sich etwas zusammen, eigentlich möchte ich ihm nichts erzählen, was ihm das alles hier noch schwerer macht. Aber ich kann ihn auch unmöglich belügen. »Sie hat Sie vermisst und jeden Tag damit verbracht, auf Sie zu warten. Es gab nicht einen Tag, an dem sie nicht fest daran geglaubt hat, dass Sie noch am Leben sind.«

»Woran ist sie gestorben?«

»Reden wir ein anderes Mal darüber«, sage ich, viel weniger aus Mitleid für ihn, als aus Mitleid für mich, denn ich werde nicht gern an die schwersten Monate in meinem Leben erinnert.

»Reden wir jetzt darüber«, fordert er mit hartem Blick.

»Sie hatte Krebs«, presse ich nach einem tiefen Atemzug heraus, den ich brauche, um die Kraft dafür aufzubringen, auszusprechen, was mir noch immer wehtut.

Liam schluckt, weicht meinem Blick aus, dann presst er die Lippen fest aufeinander und atmet hörbar tief ein. »Sie wollte immer hier auf der Farm sterben und begraben werden. Neben Großvater.«

»Das ist sie. Ich hab sie gepflegt, sie ist hier eingeschlafen.«

»Danke«, sagt er mit gesenktem Blick. »Ich hätte hier sein müssen.«

Ich schnappe nach Luft und lege eine Hand auf seine. »Das ist nicht Ihre Schuld.«

»Ist es, sie wollte nicht, dass ich gehe, aber ich bin trotzdem gegangen.« Sein Gesichtsausdruck ist hart, als er das sagt, gleichzeitig sieht er verschämt weg.

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