Inga Kozuruba - Guten Rutsch, Elaine!

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Elaine kehrt in die Hauptstadt zurück, um ihren Freunden zu helfen. Dort findet sie jedoch heraus, dass es nicht darum geht, sondern um eine größere Bedrohung, die über der Hauptstadt schwebt. Die Verschwörung, zu deren Aufklärung und Beseitigung sie beigetragen hatte, war nur eine Schicht und darunter kommt etwas anderes zum Vorschein. Eine dunkle Konfrontation bahnt sich an, und es scheint, als würden Elaines Freunde nun zu ihren Feinden werden.

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Elaine schmunzelte: „Sozusagen. Also werden wir jetzt Leo einen Besuch abstatten?“

Kryss nickte, Malvina ebenfalls. „Sieht ganz so aus. Na schön. Wollen wir hoffen, dass es klappt.“

Alle erhoben sich, der Butler betrat wieder den Raum, diesmal um das Geschirr abzuholen. Von Karpat ging voran in Richtung Ausgang. Die Gänge waren erstaunlich hell erleuchtet, obwohl Elaine nur hier und da einige Kerzen sah. Aber das kannte sie bereits von ihrem letzten Besuch beim Grafen, der nach ihrem Gefühl erst einen Tag und für die anderen drei mehr als ein Jahrzehnt zurück lag. Jetzt bemerkte sie, dass der Graf anscheinend mindestens ein Mal das Haus hatte größtenteils umdekorieren lassen. Aber das war wohl kaum ungewöhnlich. Wenn man erst einmal genug Geld hatte, dann fand man schon irgend einen Weg, es auszugeben.

Am Ausgang warteten wieder zwei Diener auf sie. Einer von ihnen reichte Kryss etwas, das entfernt nach einem zerlumpten Wintermantel aussah, dann half er Malvina in ihren Pelzmantel. Elaine war ein wenig überrascht über dessen kostspieliges Aussehen, aber dann erinnerte sie sich daran, dass ihre Freunde jetzt wohl kaum Geldsorgen haben würden. Nicht, wenn Corry und Irony für den Prinzen persönlich arbeiteten. Sie musste zugeben, das Mädchen sah darin richtig niedlich aus, vor allem als dann auch die Pelzmütze und der passende Muff hinzukamen. Nicht im Geringsten wunderte es sie dagegen, dass auch diese Kleidungsstücke in einem schönen Blau gehalten waren. Wenn es Menschen mit blauem Haar gab, warum nicht auch Tiere mit eben solchem Pelz?

Der Graf ließ auch für Elaine die passende Winterkleidung bringen. Auf ihren fragenden Blick hin lächelte er: „Als es fest stand, dass Ihr hier wieder gebraucht werdet, dachte ich, ich sorge schon mal vor. Es ist ja nicht so, dass diese Ausgaben mich in existentielle Nöte stürzen.“

Also hatten sich Kryss und Malvina schon vorher an den Grafen gewandt. Das erklärte einiges. Und wenn sich ohnehin alles um den Hof drehte, dann war dieser Gedanke auch einleuchtend. Elaine lächelte und schlüpfte in ihren Wintermantel, ebenfalls aus Pelz, der aber weiß war.

Der Graf selbst sah nicht so aus, als ob er mitkommen wollte. Auf Elaines fragenden Blick hin erklärte er: „Ich denke nicht, dass meine Anwesenheit dringend benötigt wird. Ihr drei könnt es sicherlich selbst regeln, abgesehen davon, so gut kenne ich Leo nun auch wieder nicht. Ich werde einfach auf eure Rückkehr warten und mich solange um meine eigenen Pflichten kümmern.“

Kryss und Malvina nickten, Elaine zuckte die Schultern: „Wie Ihr meint.“

Er schmunzelte: „Schön, dass wir uns da einer Meinung sind. Meine Kutsche steht Euch selbstverständlich zur Verfügung.“

Es folgte wieder ein Nicken von den anderen zwei. Elaine lächelte: „Man kann Euch zumindest nicht des Geizes anklagen.“

Von Karpat zwinkerte ihr schmunzelnd zu: „Irgendeine gute Charaktereigenschaft muss selbst ich haben. Viel Erfolg!“

Damit verließen die drei seinen Wohnsitz und gingen zur bereits auf sie wartenden Kutsche. Wieder hatte Elaine das Gefühl, sie würde in diese eisige Kälte eintauchen, aber es dauerte nur einen Moment lang. Es war nur die kalte, klare Winterluft, bei der sich der geringste Atemhauch als kleine Wolke zeigte und die Sterne besonders hell leuchteten, so schien es, allem Licht der Laternen zum Trotz. Der Weg war tadellos geräumt und gestreut, aber auf den Blumenbeeten und dem Rasen lag über ein Meter Schnee. Elaine staunte ein wenig, sie hatte selten in ihrem Leben so viel Schnee auf einmal gesehen. Durch das weiße Glitzern schien die inzwischen angebrochene Nacht gar nicht so dunkel, wie sie eigentlich war. Sie hörten den Frost unter ihren Füßen knirschen. Elaine rieb die Hände in ihrem Muff aneinander, auch wenn ihre Finger nicht froren. Es war fast wie ein Reflex.

Kryss öffnete den beiden Damen die Tür und half erst Malvina, danach Elaine beim Einsteigen, dann folgte auch er. Er nannte dem dick eingemummten Kutscher eine Adresse, dieser nickte nur und die Kutsche setzte sich in Bewegung.

Elaine sah zu Malvina und sah, dass die Wangen des Mädchens richtig rot geworden waren, vermutlich sah sie selbst nicht anders aus. Dann wanderte ihr Blick zu Kryss: „Ist dir denn nicht kalt mit dieser... Kleidung?“

Er schmunzelte: „Ich weiß, dass das sehr spärlich aussieht, aber glaub mir, Ellie, ich friere so gut wie nie darin. Es ist meistens genau die richtige Temperatur. Aber danke der Nachfrage.“

Elaine nickte: „Wo genau fahren wir eigentlich hin?“

Kryss antwortete ihr sogleich: „Leo hat sich im Blauen Viertel niedergelassen, nahe des „Humpty Dumpty“ und auch nicht allzu weit von der anderen Wohnung entfernt. Sein Zimmer dort hat er ja immer noch, falls was wäre. Ellies Zimmer müsste auch noch frei sein, stimmt’s, Kleine?“ Kryss sah zu Malvina.

Das Mädchen nickte: „Ja, natürlich. Es ist ja auch ein Gästezimmer, irgendwie. Nur, falls der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass du nicht beim Grafen bleiben möchtest“, sie zwinkerte Elaine zu.

Jetzt waren Elaines Wangen nicht mehr so sehr vom Frost errötet: „Ähm... danke für das Angebot... aber ich denke, der Graf wird mich einladen wollen und es wäre unhöflich, abzulehnen, nach all dem was passiert ist.“

Malvina und Kryss tauschten schmunzelnd vielsagende Blicke aus und Elaine konnte förmlich ihre Gedanken hören: „Nette Ausrede, Mädchen. Wir wissen doch alle, dass es da noch einen anderen Grund gibt. Aber wir werden das selbstverständlich nicht ansprechen.“ Zumindest sagten das ihre Gesichter.

Elaine sah aus dem Fenster. Sie hatten das Smaragdviertel wieder verlassen. „Und Corry, Irony und Boo leben immer noch in dieser einen Wohnung?“

Kryss nickte: „Ja, das tun sie in der Tat. Zumindest halten sie sich diese Wohnung noch. Es kommt allerdings oft genug vor, dass sie so viel zu tun haben oder anderweitig eingenommen sind, dass sie statt dessen in einem der Hotels übernachten oder auch im Palast des Prinzen. Und Boo treibt sich inzwischen überall im Smaragdviertel herum, er wird vermutlich nur noch selten zu Hause auftauchen. Vermutlich ist es unserem Traumpaar auch nur recht.“

„Aber die Wohnung ist sozusagen immer noch ihr Hauptquartier. Ich schätze, daran hängen einfach zu viele Erinnerungen, um den Platz einfach zu verlassen. Abgesehen davon, vielleicht ist es auch nicht unvernünftig. An sich ist es keine schlechte Sache, dass der Prinz sie unterstützt und das alles, und vermutlich wäre es auch nicht schlecht, wenn das auch weiterhin so bleibt. Aber sollte sich diesbezüglich wieder etwas ändern, warum auch immer, dann wäre es sicherlich nicht schlecht, wenn sie sich eine Rückzugsmöglichkeit offen halten. Und wer weiß, vielleicht werden sie sich demnächst tatsächlich wieder vom Hof zurückziehen. Zumindest ich bin der Meinung, dass es für sie besser wäre.“

Elaine hatte dem nichts weiter hinzuzufügen, Malvina anscheinend ebenso wenig. Die junge Frau nickte und sah wieder hinaus. Außerhalb des Smaragdviertels waren alle Straßenlaternen elektrisch und es kam langsam auch der gewohnte Automobilverkehr auf. Die Kutsche musste ziemlich deplatziert wirken auf diesen geteerten Straßen, vermutlich hielt sie auch gewaltig den restlichen Verkehr auf – aber es waren mehr als ein Adelswappen deutlich auf ihr angebracht und sie hörten keine einzige Hupe. Elaine stellte sich vor, was los wäre, wenn so eine Situation auf den Straßen ihrer Stadt eingetreten wäre und war froh, dass dem nicht so war. Vermutlich würden sie nichts anderes außer Hupen hören.

Die Blockhäuser bestimmten wieder das Straßenbild und jetzt sah man nicht mehr viel vom Winterzauber. Die Jahreszeit konnte man fast nur noch an der Kleidung der Passanten ablesen. Es war zwar eine festgetrampelte Schneeschicht auf dem Bürgersteig, aber sie war dunkel und der dreckige Schnee, der sich an den Rändern der Fahrbahn gesammelt hatte, sah ebenfalls nicht besonders einladend aus. Solche Bilder kannte Elaine schon zur Genüge. So kannte man den Winter in einer Stadt, ein einziges dunkles, kaltes, deprimierendes Ärgernis. Genau so sahen auch die Passanten aus. Ihre Gesichter waren trist, sie waren meist so stark eingepackt, dass man außer ihren Augen und Nasen kaum etwas sah, manchmal sogar nur die Augen.

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