Inga Kozuruba - Guten Rutsch, Elaine!
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„Und was war das mit dem Eingang?“
Malvina schmunzelte: „Wir werden etwas Neues versuchen. Es ist eigentlich eine uralte Methode, aber bei euch ist sie schon lange in Vergessenheit geraten. Größtenteils zumindest. Darum sind heute nur wenige in der Lage, andere Eingänge oder Ausgänge zu öffnen. Bei mir müsste es klappen.“
Elaine nickte. Malvina wischte das Geschriebene ab, drehte den Lippenstift dann etwas weiter auf und begann, den Spiegel damit zu umranden.
Elaine dämmerte es: „Ich soll durch den Spiegel gehen?“ Malvina nickte.
Das war merkwürdig – da war schon einmal etwas mit einem Spiegel gewesen, sie hatte einen Alptraum darin gesehen, aus dem ihre Freunde sich gerade noch in den Palast des Fürsten von Südland retten konnten, nur damit sie alle dann der endgültigen Bedrohung gegenüberstehen konnten. Als Elaine diesen Gedanken zu Ende verfolgt hatte, war der Rahmen fertig. Es gab ein kurzes Aufleuchten entlang der Linien und das Glas wurde regelrecht durchsichtig wie Luft, es spiegelte sich kein Licht mehr darin. Dann winkte Malvina Elaine zu sich.
Elaine legte zögernd eine Hand dorthin, wo sie die glatte Spiegeloberfläche vermutete, und das Glas gab nach. Es fühlte sich wie kühles Wasser an. Langsam glitt ihre Hand durch die kalte Scheibe, dann griff Malvina nach ihr und zog sie mit einem Ruck durch. Elaine keuchte überrascht – sie hatte diesen kraftvollen Zug nicht erwartet, ebenso wenig die eisige Kälte, die ihr bis ins Mark ging, als sie durch das Glas gezogen wurde. Es schien fast so, als wäre sie zu einem Spiegelbild gefroren, wenn sie sich nur etwas langsamer bewegt hätte.
In diesem einzigen Augenblick der eisigen Kälte kehrte all das zu ihr zurück, das nach ihrer Rückkehr nach Hause zu verblassen begann – ihre unfreiwillige Ankunft in dieser seltsamen Welt, die neuen Freunde, die sie dort getroffen hatte, die Gefahren, die sie hatten überwinden müssen, und schließlich das Glück, alles heil überstanden zu haben. Sie erinnerte sich und wusste, warum sie wieder zurück gegangen war.
Sie hatte ihre Freunde sehr lieb gewonnen – den lustigen Jungen Boo, den tapferen Athleten Leo, den charismatischen Barden Irony und den Profi Corry, eine wirklich einmalige Frau. Sie hatten damals zusammengehalten, und sie würde sie auch jetzt nicht im Stich lassen. Sie hatten so lange auf sie aufgepasst, bis sie in der Lage war, sich selbst und ihnen zu helfen – und das würde sie auch jetzt wieder tun. Das war das einzige Richtige.
Elaine blickte zurück und sah für einen Augenblick noch ihr Schlafzimmer, dann aber nur noch ihr eigenes Spiegelbild, hinter sich Malvina und dann einen edel ausgestatteten Raum, der ihr vom Einrichtungsstil irgendwie bekannt vorkam. Die Tür ging gerade auf und ein Mann trat ein. Elaine seufzte.
Von allen Orten in der Hauptstadt musste es sie natürlich ausgerechnet zum Grafen von Karpat verschlagen. Sie wusste nur zu gut, dass sie ihn bei ihrer ersten Begegnung am liebsten erwürgt hätte für seine Aufdringlichkeit. Sie wusste nicht, wie er das gemacht hatte, aber er hatte beinahe ihren Willen gebrochen. Doch das Besondere an ihr hatte auf einmal einen edlen Ritter aus dem dekadenten Grafen gemacht, was ihn immer noch nicht daran gehindert hatte, sie zu begehren. Lag es tatsächlich nur daran, was der Prinz in ihrem Kopf geflüstert hatte, dass sie schließlich nachgegeben hatte? Wohl kaum. So ungern sie es sich selbst eingestand, sie hatte viel für ihn übrig, vermutlich gerade weil er nicht gut für sie sein konnte. Und jetzt war sie wieder in seinem Haus. Warum ausgerechnet dort?
Malvina kicherte, als sie Elaines Gesichtsausdruck sah und der Graf grinste über das ganze Gesicht: „Ich glaube, ich sollte demnächst selbst für ein, zwei Katastrophen sorgen, dann sehe ich Euch öfters, Ellie.“ Dann fügte er leise hinzu: „Ich habe Euch sehr vermisst.“
Elaine ging zu ihm und lächelte: „Und ich hätte nicht gedacht, dass wir uns überhaupt jemals wiedersehen, geschweige denn so bald.“
Von Karpat sah überrascht zu Malvina: „Wie viel Zeit ist in ihrer Welt denn vergangen?“
Malvina schmunzelte: „Kaum mehr als eine Stunde.“
Der Graf seufzte: „Es ist beängstigend.“
Elaine sah ihn erneut an, diesmal genauer, und stellte fest, dass er sich in den zehn Jahren, die angeblich vergangen sein sollten, äußerlich kaum verändert hatte. Er wirkte anders, aber das war nicht darauf zurückzuführen, dass er physisch älter geworden war. Dann sah er auch zu ihr, lächelte kaum merklich, ging auf sie zu und küsste sie voller Leidenschaft.
Offensichtlich hatte er sie in dieser Zeit nicht vergessen, so viel stand für Elaine fest. Sie war darüber irgendwie erleichtert. In ihrem Inneren hatte sie es gehofft, aber nicht erwartet, dass er noch einen Gedanken an sie verschwenden würde, wenn sie erst einmal in ihre Welt zurückgekehrt war. Es hätte natürlich alles nur ein Spiel sein können, aber ihr Gefühl sagte ihr, dass er die Wahrheit sprach – und dass dieser Kuss ebenfalls nicht lügen konnte. Er konnte wirklich hervorragend küssen. Es war geradezu berauschend, so etwas hatte sie noch nie erlebt.
Noch jemand betrat den Raum, kaum hörbar, und räusperte sich dann: „Ähem, könnten wir das auf später verschieben und erst zu den dringenderen Angelegenheiten kommen?“
Das Paar unterbrach den Kuss widerwillig und Elaine sah überrascht zu Kryss: „Hallo! Ähm... wie geht es dir?“
Kryss hatte sie als letzten in diesem noblen Haus erwartet. Jemand, der in der Kanalisation hauste, der sich offensichtlich mit Vorliebe in Lumpen hüllte, obwohl ihm ein reicher Fundus hervorragender Kleidung zur Verfügung stand, der manchen Abfall sammelte und sich mit ekelhaftem Ungeziefer und schrecklichen Kreaturen umgab, was hatte so jemand im Haus des Grafen verloren? Selbst wenn der Graf von Karpat ihn eingeladen hatte, hätte Elaine nie im Leben gedacht, dass Kryss annehmen würde. Er war nicht der Typ dafür – und doch war er hier.
Dieser einsiedlerische Mann wirkte ebenfalls nicht viel älter als früher, auch war er weder schöner noch hässlicher geworden, nur seine Kleidung hatte sich verändert. Es waren keine Lumpen mehr, es waren vielmehr Bandagen, wie man sie von Mumien kannte. Nur waren diese Bandagen schwarz.
Er grinste: „Oh, danke der Nachfrage, nur leider nicht besonders gut. Aber dazu später irgendwann.“ Er wandte sich an die anderen: „Wir sollten Ellie mal auf den neuesten Stand bringen und ihr erklären, warum wir sie hier brauchen, meint ihr nicht?“
Malvina nickte und von Karpat ebenfalls. Dann kam ein Butler herein, mit einem Servierwagen, auf dem sich vier Teetassen und eine Teekanne befanden, dazu noch Teegebäck. Elaine fragte sich, woher der Butler wusste, dass er ausgerechnet in diesem Augenblick das Zimmer betreten sollte – dann wiederum, bei dem, was sie bisher in dieser Welt erlabt hatte, sollte es sie nicht wundern. Wenn Wände einen unterstützen und Aufzüge einem nach dem Leben trachten konnten, war alles möglich. Von Karpat deutete auf eine Sitzgelegenheit und sie nahmen Platz. Nachdem alle ihren Tee hatten, ging der Diener und ließ sie allein.
„Also, was ist denn jetzt eigentlich los?“, frage Elaine.
Malvina seufzte: „Ich glaube, ich fange am besten an. Wie du noch mitbekommen hast, habe ich mich nach dieser Geschichte freiwillig in eine Art Exil begeben. Ich verbrachte fast die gesamten zehn Jahre außerhalb der Hauptstadt, ich wanderte durch das Land und litt unter meinem Gewissen. Irgendwann hatte ich schließlich das Gefühl, dass es an der Zeit war, in die Hauptstadt zurückzukehren. Mein Gefühl sagte mir, dass ich meine Schuld jetzt begleichen könnte.“
Sie machte eine kurze Pause und sprach weiter: „Also kehrte ich zurück und ich freute mich sehr darauf, meine Familie wieder zu sehen. Doch als ich schließlich hier eintraf, musste ich feststellen, dass sich einiges verändert hat. Meine Familie, sie waren nicht mehr sie selbst. Ich habe zuerst versucht, selbst herauszufinden, was passiert ist, aber ohne Erfolg. Als Detektiv tauge ich ohnehin nicht viel. Darum wandte ich mich an Kryss, in der Hoffnung, dass er mehr wuss¬te. Schließlich war er die ganze Zeit über hier gewesen.“ Damit endete sie und sah zum Mann in den Bandagen.
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