Ben Leo - Schattenhunger

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Bajo lebt eigentlich ein ganz normales Leben in der Handelsstadt Kontoria. Aber irgendetwas ist mit ihm, denn schon lange erträgt er die ewige Mühle des Alltags nicht mehr und Einsamkeit hat bei ihm Einzug gehalten. Und dann taucht da ein Mann in seinen Träumen auf, der ihm sagt, dass er fort gehen soll.
Nach einem peinlichen Malheur verlässt er tatsächlich sein altes Dasein, ohne zu ahnen, dass er sich in das größte Abenteuer seines Lebens begibt, in welchem ihn Wunder, aber auch Schrecken, begegnen. Nicht nur, dass er die Bekanntschaft von faszinierenden Lebewesen und Monstern macht, nein, auch die Offenbarungen eines gewissen Zauberers sollen bald sein Bild von der Welt in den Grundfesten erschüttern. Und nicht nur wegen übler Machenschaften um Gold und Macht, in die er verstrickt wird, sondern gerade wegen dieser unglaublichen Erkenntnisse über das menschliche Wesen, muss Bajo sehr stark und tapfer sein, genauso, wie es der Leser sein sollte…

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„Bajo! Bajo, sieh auf deine Hände! Sieh auf deine Hände!“, Bajo starrte Malvor an und senkte seinen Kopf. Als er auf seine Hände schaute, wurde er sich seiner wieder ganz bewusst. Ihm war klar, dass er sich im Traum befand! Er blickte auf und blickte wieder Malvor vor sich an. „Bajo, es ist Zeit aufzubrechen, ich wünsche dir viel Glück!“, sprach dieser. Bajo schrak hoch. Er kannte diesen Traum, nur war er jetzt etwas anders. Und wieso sollte er aufbrechen? Er war doch schon bei Malvor. Eilig stand Bajo auf und öffnete die Tür. Draußen konnte er den Zauberer nicht sehen, „Malvor, Malvor bist du schon wach?“, rief er. Dann zog er sich schnell an und ging hinter die Baumstumpfhütte um nach dem Valdeyak zu sehen. Es war weg! Jetzt wurde Bajo unruhig. Er lief in alle möglichen Richtungen und rief nach seinem Lehrer, doch es war vergebens. Enttäuscht kam er zurück und setzte sich erst einmal auf seinen Platz. „Er wird sicher etwas Wichtiges vorhaben und musste schnell aufbrechen, vielleicht zu den Balden“, beruhigte sich Bajo selber. Er machte erst einmal einen kleinen Happen zu essen und danach ein paar Übungen. Doch innerlich war er unruhig, aufgewühlt und schaute erneut in die Runde, ob er etwas erkennen konnte. Aber nichts! Er drehte sich wieder zum Haus und blickte auf die Hütte. „Du Trottel! Malvor liegt bestimmt krank im Bett“, rief er und rannte nach drinnen die Leiter hoch. Als er ins Zimmer schritt, bemerkte er eine Aufgeräumtheit, die er so nicht in Erinnerung hatte und als er auf dem Tisch einen Bogen Papier liegen sah, zuckte sein Herz zusammen. In diesem Moment wusste er, dass Malvor gegangen war!

Er entzündete die Tranlampe, setzte sich, und begann zu lesen:

„Mein lieber Bajo,

wenn du dieses hier liest, weißt du schon, dass ich nun fort bin. Meine Zeit in diesem Wald ist vorüber. Ich brauche dir nicht mehr viel zu sagen, denn ich weiß, dass du ein guter Schüler warst. Doch höre im Leben niemals auf zu lernen! Folge deinem Herzen und sei immer auf der Hut. Wenn du aber gedacht hast, dass du nun keine Aufgaben mehr bekommst, dann hast du dich gewaltig geirrt. Im Gegenteil! Jetzt wird es für dich ernst, denn ich habe noch einen letzten großen und wichtigen Auftrag für dich: Du musst diesen Wald verlassen und in die Fremde hinausgehen. Dort sollst du ACHT Gefährten finden! Folge den Zeichen der Umgebung, folge Leva! Dann wirst du sie finden und sie werden mit dir gehen. Zusammen werdet ihr stark sein. Und stark müsst ihr sein, denn die Schatten haben sich erhoben, um unsere schöne Welt endgültig zu unterjochen.

Verlasse den Wald, wie ich es dir aufgetragen habe. Auf meine Art werde ich bei dir bleiben. Aus tiefstem Herzen wünsche ich dir Glück!

Dein Malvor

PS: In der schwarzen Truhe ist etwas, dass du mitnehmen solltest…

Bajo war erstarrt. Er konnte nicht weinen, obwohl er zu Tode betrübt war. Es war, als würde die Welt nicht mehr da sein, nur er und sein Schmerz. Aber dann erfasste ihn eine Welle aus Glück und Zuversicht und für einen kurzen Moment spürte und roch er Malvor, als würde er neben ihm sitzen. Bajo stand auf, ging zur schwarzen Truhe und öffnete sie. Dort erblickte er das Kristallmesser und nahm es an sich. Die Scheide hatte eine dicke Lederschlaufe, die genau an seinen Gürtel passte. Ein Lederbeutel war ebenfalls darin und als er ihn öffnete, kam ein großer dunkelgelber Stein zum Vorschein. „Das muss ein Sonnenstein sein“, freute sich Bajo. Doch in der Truhe lag noch ein kleines gefaltetes Samttuch. Vorsichtig nahm er es hoch und öffnete es. „Die Schnatterwürmer!“, rief er und liebkoste die Schote. „Habt keine Angst, ich werde auf euch aufpassen, ihr Süßen!“, versprach er und schob die Behausung unter sein Hemd. Er schaute sich noch einmal genau im Zimmer des Zauberers um und prüfte, ob auch alle Regale, Truhen und Schachteln leer waren, oder sich nichts Wichtiges darin befand. Dann stieg er wieder herunter und begann sogleich mit den Vorbereitungen für die Abreise. Er hatte Angst, in Wehmut zu verfallen und begann, ohne groß nachzudenken, seinen Rucksack zu packen. Er nahm nur mit, was wichtig war, denn er wusste, er würde einen langen Weg vor sich haben. Was er nicht als Reiseproviant brauchte, brachte Bajo ins kleine Wäldchen mit den Erdferkeln und legte es ihnen als Futter hin. So wurde, ein letztes Mal, die schöne Baumstumpfhütte aufgeräumt und mittags war dann alles erledigt. Bajo setzte sich noch einmal draußen auf seinen Platz. „Wie oft habe ich hier mit Malvor gesessen“, dachte er. „Wie oft haben wir hier gelacht. So viele Dinge hat er mir hier erzählt. Es war die schönste Zeit meines Lebens…“

3.1 Aufbruch nach Osten

3. Kapitel - Die Suche beginnt

Die Flammen loderten recht hoch, die anderen Bäume aber standen weit genug abseits Hütte, um Feuer fangen zu können. Von der anderen Seite der Brücke sah Bajo zu, wie der alte Baumstumpf brannte. Malvor hatte ihm schon vor längerer Zeit gesagt, dass er alles verbrennen solle, sobald der Zauberer gegangen wäre. Bajo hatte es versprechen müssen, denn man sollte keine Spuren hinterlassen, wenn man eine Gegend für immer verließ. Eigentlich hätte er weinen wollen, aber er fühlte einfach nichts. Es war, als wäre er eine Hülle, die zwar noch wahrnahm, aber nichts mehr verarbeiten konnte. Als er sicher war, dass von dem lodernden Feuer keine eventuelle Gefahr mehr ausgehen konnte, wandte sich Bajo Richtung Osten, so, wie ihm Malvor auch dies aufgetragen hatte.

Etwa nach zwei Stunden begann für Bajo neues Terrain und er machte eine Rast. Es war Nachmittag und er überlegte, ob er nicht schon hier das Nachtlager bereiten sollte, immerhin fühlte er sich bis dahin sicher. Andererseits wusste er aber, dass es noch weit bis zur Waldgrenze im Osten war. Und wie er durch die drei Ringe kommen sollte, war ihm auch noch nicht klar. Unbewusst fasste er sich an die Brust und fühlte die Schote. Da kam ihm die Idee, die Schnatterwürmer zu benutzen. Bajo steckte sich das dünne Ende ins Ohr und wartete kurz, bis es kitzelte. Er wartete weiter, doch nichts geschah. Allmählich kam Bajo ins Grübeln darüber, was wohl der Trick sei, die Schnatterwürmer zum Reden zu bringen. Da ihm nichts wirklich Gescheites einfiel, fing er einfach an, laut zu sprechen: „Hallo, Schnatterwürmer, könnt ihr mich hören?“ „Bestimmt besser als du dich selbst, hihihi“, erklang die Piepsstimme, die er schon kannte. „Nett, dass du uns erstmal hast essen lassen, was können wir für dich tun?“, ergänzte die andere Stimme. „Oh Mann, da bin ich aber froh, dass ihr mit mir sprecht!“, freute sich Bajo. „Ich brauche eure Hilfe, ich muss Richtung Osten den Wald verlassen, aber ich weiß nicht, wo ich das Nachtlager aufschlagen kann. Es sind allerlei Raubtiere und Ungeheuer in diesem Wald, denen will ich nicht gerne als Abendbrot dienen“. Die erste Stimme zirpte: „Das können wir dir leider auch nicht sagen. Aber wir können dir helfen, die Tiere zu verstehen. Am besten, du suchst ein Tier, das nicht flüchtet und in deiner Nähe bleibt. Und dann horchst du einfach, vielleicht bekommst du einen Hinweis.“ Suchend schaute Bajo sich um, es war nicht einmal ein Vogel zu sehen. So ging er zunächst ein Stück weiter. Nach einiger Zeit hörte er einen Vogel trällern und näherte sich ihm vorsichtig. Er kam sich schon etwas komisch vor, aber eine echte Wahl hatte er ja nicht und so hob Bajo den Kopf und horchte genau hin. „Oh, wie komme ich bloß an die schöne junge Braut da hinten ran? Ich sollte am besten eines meiner Lieder vortragen, dann wird sie bestimmt beeindruckt sein. Hauptsache, so ein Blödmann wie der da unten stört mich nicht dabei“, der Vogel flog weiter und Bajo war enttäuscht. „Nennen eigentlich alle Vögel uns Menschen Blödmänner?“, fragte er die Schnatterwürmer. Die erste Stimme kicherte: „Na ja, eventuell ist das ein Übersetzungsfehler, hahaha…hihihi.“ „Na komm, veralbere unseren Freund nicht, immerhin bekommen wir bei ihm eine köstliche Mahlzeit. Gib nicht auf Bajo, versuche es weiter! Am besten, du findest ein anderes Tier, eines, das die gleichen Feinde hat wie du“, schlug der zweite Schnatterwurm vor. Bajo wanderte wieder weiter in seine Richtung. Nach einiger Zeit bemerkte er die typischen Rufe von Waldaffen. Erfreut lief er ihren Lauten entgegen und lauschte erneut nach oben: „Oh, schaut mal, da unten, ist das auch einer wie wir?“, klang es herab. Ein weiterer Affe stellte klar: „Nie und nimmer, guckt euch doch mal das komische Fell an. Und wie der aussieht, der kann ja noch nicht einmal klettern.“ „Na, dann wird er bald von einem Waldreißer erwischt werden. Da kann man mal wieder sehen, wie schlau wir sind, dass wir auf den Bäumen schlafen, wo uns keiner erwischen kann“, brüstete sich der Kumpane der beiden und der erste pflichtete ihm bei: „Du sagst es, mein Lieber! Und unsere neuen Schlafplätze sind um Längen besser als die an der alten Lichtung, wo wir früher gehaust haben.“

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