Chris Renata - Wende mit 60
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Die Urnenbeisetzung erfolgte in kleinen Kreis am 6.August 2001. Auch dort las noch einmal der Grabredner den Lebenslauf meines Vaters vor:
Mein Vater wurde als zweiter Sohn am 25.6.1918 in Plau /Mecklenburg der Eheleute Oliver und Marlies Handke geboren. Sein Vater, Oliver Handke, war von Beruf Pumpenwärter und qualifizierte sich später zum Fördermaschinisten in einem Kaliwerk. Die vierköpfige Familie zog nach Thüringen. Nachdem mein Vater mit gutem Erfolg 1937 das Abitur abgeschlossen hatte, leistete er ein halbes Jahr seinen Arbeitsdienst und 2 Jahre Wehrpflicht beim Flakregiment in Gotha. Während dieser Zeit bewarb er sich beim Oberfinanzpräsidium in Rudolstadt für eine gehobene Finanzlaufbahn und wurde angenommen. 1941 wurde er zum ap. Steuerinspektor ernannt, aber durch die Kriegsumstände konnte er nicht den Dienst antreten.
Er leistete seinen Kriegsdienst bei der Flakartillerie.
Da er vorwiegend in Hamburg eingesetzt war, lernte er während dieser Zeit meine Mutter kennen. Am 25. Juni 1943 heirateten meine Eltern.
4 Wochen später wurde mein Vater nach Italien versetzt. Dort kam er am Ende des Krieges in amerikanische Gefangenschaft nach München. Sein letzter Dienstgrad war Wachtmeister d. R.. Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft ging er im März 1946 zunächst zu seiner Familie nach Hamburg. In seiner Abwesenheit war sein Sohn Manuel in Lübeck geboren. In Hamburg studierte mein Vater im Sommer 1946 ein Semester Finanzwesen an der dortigen Universität. Da die Versorgungslage in Hamburg katastrophal war, zogen meine Eltern nach Thüringen. Dort besaß mein Großvater Oliver etwas Ackerland und Vieh. Die anfangs in Aussicht gestellte Anstellung als Steuerinspektor klappte jedoch nicht, so dass mein Vater ein Pädagogikstudium an der Friedrich-Schiller- Universität in Jena aufnahm. Meine Eltern und ihr kleiner Sohn bewohnten beengt ein Zimmer bei meinen Großeltern im Haus. Im November 1948 kam ich nun auch noch hinzu. Nach dem Abschluss des Pädagogikstudiums begann mein Vater am 1. Septemer1949 seine Tätigkeit als Lehrer. Er unterrichtete hauptsächlich das Fach Deutsch. 1957 wurde er stellvertretender Schulleiter. 1965 wechselte er an eine Sonderschule für Lernbehinderte und wurde dort bald Direktor. 1983 wurde er pensioniert und selbst während des Rentnerdaseins half er öfters mit Vertretungsstunden aus.
Bei meinem Vater wurde neben den Schlaganfällen später auch Prostatakrebs festgestellt. Eine Operation zur Entfernung des Tumorgewebes konnte nicht mehr erfolgen. Nach schwerer Krankheit verstarb mein Vater am 24. 7.2001 im Krankenhaus Reifenstein.
Die letzten Wochen hatten meiner Mutter sehr zugesetzt. Deshalb war ich ganz froh darüber, dass meine Mutter ab 14. August ihre Schwester Bärbel besuchen wollte. Die andere Umgebung im Schwarzwald lenkte sie vom Tod meines Vaters ab.
REISE NACH NORWEGEN
Bernd und ich verreisten dieses Mal in den Norden. Mein Mann interessierte sich schon immer für eine Reise nach Norwegen und deshalb hatten wir bereits im Frühjahr bei einem ansässigen Busreiseunternehmen eine 8-Tage-Reise durch das Land gebucht. Eigentlich waren meine Urlaubsvorstellungen immer mit dem Süden verbunden und nun wollte ich mich überraschen lassen.
Vom 9.bis 16.8.01 nahmen Bernd und ich an einer Busreise nach Norwegen teil. Unsere frühe Anreise erfolgte nach Kiel. Dort ging es weiter mit einer Fährüberfahrt nach Oslo und Übernachtung an Bord.
Bei einer Stadtführung wurde uns die norwegische Hauptstadt näher gebracht. Wir sahen u. a. die Hauptstraße „Karl Johan“, den Vigelandpark mit eigenartigen Skulpturen, das Rathaus und bewunderten nach einer Weiterfahrt die Aussicht von der Sprungschanze Holmenkollen. Nachmittags machten wir Station im Freilichtmuseum Maihaugen mit einer Sammlung von 175 Gebäuden aus Lillehammer und Gudbrandstal, die im Mittelalter, aber auch im 20. Jahrhundert gebaut worden sind. Die Übernachtung erfolgte in Sjusjoen – einer ruhigen, waldreichen Gegend.
Am 11.8.01 besichtigten wir in Lillehammer den Olympiapark für Winterspiele. Auf der Weiterfahrt machten wir einen kurzen Stopp, um die Stabkirche mit eingegrabenen Pfosten in Ringebu (erbaut1270) zu besichtigen. Wir folgten dann dem uralten Königsweg nach Trondheim, der Krönungsstadt norwegischer Könige. Nach der Ankunft erwartete uns eine Stadtführerin, die uns den Nidaros-Dom, die Krönungskirche und Stadtbrücke Bybroen mit den hübschen Holzhäusern zeigte. Am Abend checkten wir im Rica Hell Hotel in der Nähe von Trondheim ein.
Für eine Tagesfahrt bestiegen wir am nächsten Morgen den berühmten Postdampfer der Hurtigrute und fuhren nach Kritiansund. Um 16.30 Uhr kamen wir in der „Klippfisch-Stadt“ an und gleich ging es mit unserem Bus weiter auf einer Fähre nach Bremsnes, um zur Atlantikmeerstraße zu gelangen. Nun führte uns der Ausflug dorthin, wo das Land endet und das Meer beginnt. Es grenzte an ein Wunder, dass Menschen es geschafft haben eine Atlantik-Küstenstraße ganz weit draußen am offenen Meer über insgesamt acht Brücken, über Inseln und Schären zu bauen. Am Abend erreichten wir Molde, eine Stadt mit wundervoller Lage und Aussicht auf die 87 Gipfel der Ramsdalalpen.
Am 13.8.01 erfolgte bereits um 8.15 Uhr eine Fährüberfahrt von Molde nach Vestnes und Weiterfahrt bis ins Romstal. Dort erwartete uns ein schöner Blick, auf den weiten Romsdalsfjord mit der Fjellkette im Süden. Nun begann eine einzigartige Fahrt auf den Trollstigen, eine atemberaubende, enge Serpentinenstraße mit 11 Spitzkurven in der Felswand und einer Steigung von 8% und einer Länge von 18 km. Nach jeder haarsträubenden Kurve wurden wir mit einem phantastischen Ausblick belohnt. Es wunderte uns nicht, dass diese Straße berühmt war. Nach einer kurzen Fährfahrt von Linge nach Eidsdal kamen wir nach Geiranger, um von dort mit der Fähre nach Hellesylt zu gelangen. Der Geirangerfjord mit seinen steilen Wasserfällen zählt zu den schönsten norwegischen Fjorden. Während der Busfahrt von Hellesylt nach Stryn kamen wir auch an dem tiefsten See Europas vorbei. Die Übernachtung erfolgte in Stryn.
Am nächsten Tag fuhren wir nach dem Frühstück am Jöltersee entlang nach Dragsvik am Sognerfjord. Wir überquerten den Sognefjord und das Vikafjell mit den sanft geschwungenen Landschaften. Die Fahrt über Voss führte uns durch unzählige Tunnel nach Bergen, wo wir abends nach der langen Fahrt (370km) in dem Flughafen-Hotel Rainbow übernachteten.
Bergen ist die zweitgrößte norwegische Stadt mit relativ milden Seeklima, bedingt durch den Golfstrom. Bis 1830 herum war sie die größte Stadt des Landes und im Mittelalter eine Zeit auch die größte des Nordens. Letzteres ist ihrer Bedeutung als Handels- und Schifffahrtsstadt in Europa zu verdanken. Viele Jahrhunderte hatten die hanseatischen Kaufleute eine ihrer wichtigsten ausländischen Handelsstationen in Bergen. Am 15.8.01 zeigte uns die Stadtführerin das gut erhaltene Hafenviertel Bryggen mit seinen alten Holzhäusern und den hanseatischen Kontoren aus dem Mittelalter. In dieser Zeit wurde auch die Festung Bergenhus mit Häkonshalle und Rosenkranzturm errichtet. Die Mariakirche wurde im 12. Jahrhundert von deutschen Kaufleuten erbaut und ist das älteste Bauwerk in Bergen. Die einmalige Lage von Bergen mit den sieben Berggipfeln konnten wir mit der Standseilbahn auf dem höchsten Berggipfel (320m hoch) bewundern. Aber auch der Fischmarkt mit seinen Delikatessen war sehenswert und ein Kauf von frischem Fisch bot sich an, denn unser Busfahrer kühlte ihn bis zu unserem Ausstieg. Noch am Nachmittag fuhren wir nach Hanstholm zur Einschiffung und Rückreise.
Ich musste gestehen, dass ich auf der Norwegenreise mit jedem Kilometer unvergessliche Eindrücke sammelte. Der Wechsel der Landschaften – von den tiefblauen Fjorden an der Westküste über die sanft geschwungenen Fjell-Landschaften waren erlebnisreich.
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