Chris Renata - Wende mit 60
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Ich nahm auch wieder an einem Kurs teil und wusste, wie anstrengend es für einen Anfänger war die Technik des Abfahrens zu erlernen. Natürlich saßen wir öfters gemeinsam in der Ferienwohnung zusammen. Peters Frau war auch Sonderschullehrerin, wie ich.
In Gesprächen stellte sich heraus, dass die 36- jährige Friederike mit ihrer beruflichen Entwicklung selbst nicht zufrieden war. Peters Frau riet ihr zu einem Logopädie-Studium. Einige Wochen nach unserem Skiurlaub half Peter seiner Schwester herauszufinden, wo man Sprecherziehung studieren könnte und auch bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen für sie war er sehr hilfreich. Bernd war über den Entschluss seiner Tochter erfreut, in Hamburg Logopädie zu studieren. So hatte der Winterurlaub noch gute Nachwirkungen.
Unsere gemeinsamen Freizeitaktivitäten waren sehr abwechslungsreich: Teilname an einer Buchlesung „Der Lebenslauf der Liebe“ von Martin Walser, eine Betriebsbesichtigung im Volkswagenwerk in Wolfsburg, Besuch Ausstellung in Magdeburg über „Otto der Große“ und Troja- Ausstellung in Braunschweig, um nur einiges aufzuzählen. Die Troja- Ausstellung war interessant und Bernd spielte mit den Gedanken, vielleicht einmal die Ausgrabungsstätte in der heutigen Türkei zu besuchen.
Im März brachte man mir meinen 2 Jahre alten Enkel für 2 Tage zur Betreuung. Der kleine Theo war sehr gern bei mir. Bernd merkte man an, dass er mit Kindern nicht viel anfangen konnte. Er nahm aber Rücksicht darauf, dass ich mich in der kurzen Zeit dem Kleinen ganz widmete. Von Theo war ich sehr überrascht, als er mir sagte: „Du sollst meine Mama sein!“. Natürlich erzählte ich meiner Schwiegertochter nichts davon, denn wenn man als junge Frau berufstätig ist und zwei Kleinkinder zu versorgen hat, fehlt natürlich die Zeit, wie ich sie nun an einem Wochenende aufbringen konnte.
Aber auch die Treffen mit Bekannten und Freunden kamen nicht zu kurz. Das jährliche Klassentreffen von Bernd fand 2001 in Kassel statt. Dort wurde natürlich viel über die Jugendzeit in Ostpreußen gesprochen.
Am 3. Mai 2001 wurden wir zu einer Erstkommunion eines Sohnes einer Ärztin nach Göttingen eingeladen. Mit dieser kirchlichen Feier wurden wir mal wieder mit dem christlichem Glauben konfrontiert und sofort kamen mir, wie immer bei solchen Gelegenheiten Zweifel. Besonders die katholische Kirche mit ihren sieben Sakramenten (angeblich von Christus gebotene rituelle Handlungen: Taufe, Firmung, Bußsakrament, Abendmahl, Priesterweihe, Ehe und Krankensalbung) stellte ich in Frage.
Gleich anschließend nach den Feierlichkeiten fuhren wir nach Thüringen zu meinen Eltern. Meinem Vater ging es gesundheitlich nicht sehr gut, wie schön einfach, wäre dann eine Krankensalbung!
Auch unserem netten Nachbarn, der uns öfters zum Essen einlud und der unter seiner Multiple Sklerose litt, hätte ich gern einen besseren Gesundheitszustand gewünscht.
Wir wanderten auch mit dem Kegelklub. Bernd war hauptsächlich Mitglied, um dort mit seinen ehemaligen Kollegen Kontakt zu halten, denn er selbst kegelte ungern.
Unsere sportlichen Aktivitäten nahmen wir aber weiterhin in einem Fitnessstudio wahr. Bernd konnte auch von seinem Hobby der Fliegerei nicht lassen. Dazu verabredete er sich meist mit einem Fluglehrer und charterte eine Katana oder eine Aquila. Natürlich musste sich Bernd in seinem Alter ständig einer Gesundheitsüberprüfung zur Fliegertauglichkeit unterziehen. Freunde behaupteten, er habe gute Gene, denn es war erstaunlich, wie fit er sich fühlte. Vielleicht habe ich, als jüngere Partnerin, auch etwas für das allgemeine Wohlbefinden beigetragen.
Wir führten eine gute Partnerschaft, aber unser Sexualleben ließ nach. Am Anfang unserer Beziehung hatten wir Sex vom Feinsten. Natürlich liebt das ein Mann und es bindet die Partner aneinander. Ich konnte mich ihm total sexuell hingeben, weil er mir überlegen war, ich Vertrauen zu ihm aufgebaut hatte und ich mich geborgen bei ihm fühlte. Aber ich bin davon überzeugt, dass mich Bernd nicht nur wegen der Erotik liebte. Ich glaube er schätzte auch meine realistische denkende Art. Vielleicht sind eine weibliche und eine männliche Denkweise in mir.
Nun hatte ich einmal den Spruch gehört: Es ist normal, wenn das Alltagsleben mit 25% Sexualität und 75% Alltag ausgefüllt wäre. Anfangs nahm ich an, dass bei Bernd vielleicht durch bloße sexuelle Gewohnheitshandlungen unser Sexualleben nachließ. Es ist ja bekannt, dass die sexuelle Erregungskurve des Mannes steil ansteigt und ebenso steil abfallen kann. Da er sich aber bei einem Urologen ärztlichen Rat (ohne Erfolg) holte, stellte ich mich langsam darauf ein, auf sexuelles Verlangen zu verzichten. Manche behaupten ja sogar, wenn Sex in einer Partnerschaft weniger wichtig wird, dann liebt man sich wirklich.
Bei unseren leiblichen Söhnen hatten wir den Eindruck, dass Sex noch sehr wichtig ist. Bernds Sohn Peter aus erster Ehe hatte 3 Töchter und später ein uneheliches Kind. Auch ich sollte bald ein weiteres Enkelkind bekommen. Mein Sohn Uli wurde dreifacher Vater und das ohne Trauschein mit seiner Partnerin. Carl sollte am 6.6.2002 geboren werden.
REISE NACH ISCHIA
Mit einem befreundeten Ehepaar aus Süddeutschland verabredeten wir in der Zeit vom 16.bis 30.6.2001 einen gemeinsamen Urlaub auf der Insel Ischia. Bereits viele Dichter der Antike priesen Ischia mit den berühmten Thermalquellen als Kurinsel.
Bernd und Wolf waren gleichaltrig. Schon ihre Eltern waren miteinander befreundet. Wolf bezeichnete sich als Historiker und dementsprechend wurden viele Gespräche über den Krieg geführt. Seine Frau Irmtraud hatte den Beruf als Zahntechnikerin erlernt, war aber jetzt in einem Unternehmen als Handelsvertreterin für Zahnimplantate tätig. Es war jeweils ihre zweite Ehe, die aber nicht besonders glücklich verlief, denn Wolf hatte mit einer Frau eine Affäre gehabt, die von Irmtraud nicht gerade freudig toleriert worden war.
Wolf und Irmtraud machten bereits viele Jahre Urlaub im Hotel San Nicola Terme in Panza. In der Kurabteilung des Hotels haben wir medizinisch-therapeutische Massagen erhalten. Auch die 7 Anwendungen mit Heilschlamm taten mir gut. Bernd brach die Behandlung mit den Fango-Packungen ab, weil er wenig Heilerfolg verspürte und sogar meinte, eine Verschlechterung im Bandscheibenbereich zu spüren.
Für Ausflüge waren unsere Bekannten wenig zu begeistern, obwohl sie mit dem Auto angereist waren. Da sie schon sehr oft in Panza waren, zogen sie es vor, faul am Pool die Sonne zu genießen und bei Bedarf im Thermalbecken mit einer Wassertemperatur von 32°C zu schwimmen.
Spätestens am Abend trafen wir uns dann zum Dinner wieder. Das Hotel war hauptsächlich mit Italienern belegt. Dementsprechend temperamentvoll ging es nach dem Genuss von einigen Gläsern Wein zu. Es wurde uns auch ein italienischer Folklore-Abend geboten.
Einmal wollten wir einen ruhigen Abend genießen und fuhren mit Irmtraud und Wolf zu dem Restaurant SOLE NESCENTE, das sich auf einem Hügel befand. Von dort aus konnten wir in aller Ruhe den Sonnenuntergang beobachten.
Nachmittags nahmen Bernd und ich einmal den Linienbus zu dem malerischen Fischerdorf Sant´Angelo. In einem Cafe mit dem Namen „Piratencafe“, bestellten wir Kaffee und merkten erst bei der Bezahlung den „Piratenpreis“. Zum Glück hatten wir vorher die traumhafte Atmosphäre des kleinen Hafens genossen.
Wir unternahmen aber auch eine ganztägige, geführte Inselrundfahrt mit dem Bus. Man zeigte uns den ältesten Ort an der Nordwestspitze Lacco Ameno, der von den Griechen gegründet wurde. Das Wahrzeichen von Lacco Ameno ist ein pilzförmiger Tuffstein-Felsen im Meer.
Natürlich verweilten wir auch in der Hauptstadt Ischias, in den Stadtteilen Porto und Ponte mit der prachtvollen Burg Castello Aragonese. Die Burganlage steht auf einem etwa 115m hohen Felsen und wurde bereits 474 v. Chr. als Festung erbaut.
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