Susanne Danzer - Der Teufel von London
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London, 1888 – Opium überschwemmt die Metropole London und fordert zahlreiche Opfer.
Dr. Celeste Montgomery und Detective Inspector Archibald Primes von Scotland Yard machen sich auf die Suche nach dem Schuldigen, den sie hinter all dem vermuten: den Teufel von London.
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»Ich bin schon ein wenig länger auf und wurde zu einem Tötungsdelikt in Soho gerufen. Ja, ich weiß, ich bin ein wenig derangiert. Aber man kann sich nicht aussuchen, wo die Leichen liegen, wenn man zur Tatortbeschau gerufen wird«, erwiderte Celeste etwas unterkühlt, womit Primes klar wurde, dass er einen empfindlichen Punkt getroffen hatte. Unbeabsichtigt, selbstverständlich. Sie strich sich über den Rock, der mit Schmutzflecken übersät und wahrscheinlich nicht mehr zu retten war. Mal abgesehen von dem Riss im Stoff. Dabei war es ausgerechnet einer ihrer Lieblingsröcke.
»Woods hat so etwas erwähnt. Schätzungsweise ist es nicht so besonders gut verlaufen«, sagte er vorsichtig, konnte sich jedoch ein Grinsen nur schwerlich verkneifen. Er spürte es an seinen Mundwinkeln zupfen.
»Machen Sie sich ruhig lustig, Primes.«
Ihr Unterton roch geradezu danach, dass er sich mit allem, was er sagte, auf sehr dünnes Eis begab.
»Nichts liegt mir ferner, Dr. Montgomery«, versicherte er rasch und mit dem gebührenden Ernst in der Stimme.
»Haben Sie schon mal versucht, sich in diesen dämlichen Kleidern, die wir Frauen zu tragen haben, durch ein Waldgebiet zu arbeiten?«, echauffierte sie sich, und die Verärgerung rötete ihre Wangen. »Und wenn Sie dann glücklich am Ziel ankommen, konzentriert Ihrer Arbeit nachgehen, um Spuren am Leichnam zu sichten, die nicht unerheblich sind, jemand dahertrampelt, Ihnen auf den Rock steigt und Sie so zu Fall bringt, dass Sie einen kleinen Abhang hinunterstürzen? Glauben Sie etwa, Sie würden dann noch strahlend aussehen und jede Ihrer Haarsträhnen säße wo sie eigentlich zu sitzen hätte? Nein, natürlich nicht. Sie würden genauso vor Schmutz starren, wie ich es tue. Allerdings würde es bei Ihrer Frisur nicht auffallen, denn Sie sehen ja immer zerzaust aus, als seien Sie gerade aus dem Bett gekommen. Also ja, ich bin derangiert und habe jedes Recht dazu es zu sein.«
Primes und auch die anderen Anwesenden hatten große Mühe, ihre aufkommende Erheiterung zu verbergen.
»Nun, deshalb bevorzuge ich es, meine Kleider im Schrank zu lassen und während des Dienstes lieber Hosen zu tragen.«
In dem Moment, als er den Mund wieder zuklappte, wusste er bereits, dass er das dünne Eis durchbrochen hatte, denn ihre Augen verengten sich zu Schlitzen.
»Ein Glück für Sie, Detective Inspector, dass ich meinen Schirm nicht bei mir habe. Mit dem hatte Ihr Schädel, nämlich noch keine Kollision. Und glauben Sie mir, das würden Sie keineswegs vergessen haben.«
Glück gehabt, dachte Primes und erlaubte es sich, erleichtert aufzuatmen, ganz im Gegenteil zu dem im Hafen aufgegriffenen Mann, der sich ein Lachen nicht verkneifen konnte.
»Geht das hier immer wie in einer Aufführung von Shakespeare zu? Ich meine ...«
Der Mann verschluckte den Rest seines Satzes, denn der Blick der beiden zeigte, dass er sich eindeutig zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte.
»Sie machen mir auch nicht gerade den frischesten Eindruck«, bemerkte Celeste spöttisch und begann den Verletzten zu untersuchen. »Deshalb sollten Sie lieber den Mund halten und mich meine Arbeit tun lassen, wenn Sie nicht möchten, dass die Prozedur schmerzhafter als nötig wird.«
Während sie ihn verband, berichtete Lockwood, wie es zur Festnahme des Mannes gekommen war.
»Man hat ihn halb bewusstlos unten am Hafen gefunden. Die Kollegen brachten ihn her. Er hielt ein Päckchen in der linken Hand, in der anderen ein Messer, an dem wir Blut gefunden haben. Da die Männer die Fahndungsmeldungen kennen, haben sie sofort die Zentrale verständigt. Ich habe den Mann von der Hafenwache abholen und gleich herbringen lassen.«
»Was ist weiter geschehen?«, hakte Primes nach. »Es muss ja offensichtlich eine Schlägerei gegeben haben? Der Wind wird ihm wohl kaum die blauen Flecken im Gesicht verpasst haben.«
Lockwood zuckte die Schulter.
»Es ist nichts aus ihm herauszuholen, Sir. Ich konnte nicht einmal seinen Namen erfahren. Angeblich weiß er nicht, was in dem Päckchen ist. Er hat getobt, als ich ihm mitteilte, dass er das ›Old Bailey‹ kennenlernt, wenn er uns keine Angaben über die Herkunft von dem Päckchen machen kann. Zumindest scheint es ihm nicht gepasst zu haben.«
Primes beobachtete, wie Celeste den Festgenommenen behandelte.
»Seine Verletzungen deuten tatsächlich auf eine Schlägerei hin«, informierte sie ihn. »Dafür spricht eindeutig die gebrochene Nase und die beiden ausgeschlagenen, oberen Schneidezähne.«
Der Mann weigerte sich weiterhin, seinen Namen anzugeben und zu erklären, woher er das Päckchen hatte.
Ein halbes Dutzend hatte Scotland Yard davon schon in den letzten Wochen in London sichergestellt. Sie alle enthielten gepresstes Rohopium. Es konnte geraucht, in Alkohol gelöst getrunken oder in fester Form sogar gegessen werden und wurde aus Mohnstroh gewonnen. Die Pflanzen wurden dazu abgemäht, getrocknet, gehäckselt und das Opium aus dem trockenen Stroh mit einem Lösungsmittel herausgelöst.
Celeste hatte darüber einen informativen Vortrag gehalten und den anwesenden Herren auch den Unterschied zwischen Rohopium und Rauchopium nähergebracht: »Vom Rohopium zu unterscheiden ist das Rauchopium, auch › Chandu ‹ genannt, dessen Dampf inhaliert wird. Das › Chandu ‹ wird durch mehrmaliges Erhitzen, Kneten und vorsichtiges Rösten des Rohopiums, einer nachfolgenden Wasserextraktion und mehrmonatige Fermentation mit dem Schimmelpilz Aspergillus hergestellt. Bei diesem aufwendigen Verfahren werden Nebenalkaloide wie Codein, Papaverin und Narcotin weitgehend zerstört. Gleichzeitig wird allerdings der Morphingehalt drastisch erhöht. In der Wissenschaft wird davon ausgegangen, dass dabei insbesondere durch die Fermentation, die ich Ihnen zu Beginn des Vortrages bereits nähergebracht habe, mit dem Schimmelpilz Aspergillus niger, weitere psychotrope Substanzen entstehen. Soviel für heute, meine Herren. Für weitergehende Fragen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.«
Seit sich eine neue Bande im Großraum London breit gemacht und ihre Schmuggelwege perfektioniert hatte, wurde Scotland Yard in Atem gehalten – die Folgen waren bereits im Parlament zur Sprache gekommen, und entsprechend groß war der Druck, den der Innenminister auf Commissioner Langley ausübte.
Primes war also wieder einmal hinter Drogenhändlern her, von denen er nur wusste, dass sie in der ihm anvertrauten Stadt ihr Unwesen trieben, und musste sich eingestehen, dass er augenblicklich im Trüben fischte.
Zusammen mit den bisher festgenommenen Männern war Opium im Wert von mehreren tausend Pfund sichergestellt worden. Keiner von ihnen hatte mit einer Silbe erwähnt, woher er das Zeug hatte und für wen es bestimmt gewesen war. Jetzt drohte jedem von ihnen die Verfolgung durch den › Crown Prosecution Service ‹ und eine Anklage durch den Anwalt der Krone. Nicht, dass es Primes etwas ausgemacht hätte. Je weniger Verbrecher jedweder Colour sich in London herumtrieben, desto leichter wurde seine Arbeit.
»Ob der Mann noch sprechen wird?«, fragte Woods. »Wenn er unten am Hafen gefunden wurde, dann kommt das Rohopium ganz sicher mit einem Schiff in die Stadt. Vielleicht über einen der Themseschiffer? Ich denke, dass der eine oder andere gegen ein Zubrot nichts einzuwenden hat.«
Primes antwortete nicht und wartete stattdessen, bis Celeste den Verletzten verbunden hatte.
»Kann ich jetzt mit ihm sprechen«, erkundigte er sich bei ihr, »oder sind seine Verletzungen dafür zu schwer?«
»Ich bin andere Verletzungen gewohnt, die ich zu sehen bekomme«, antwortete Celeste lächelnd. »Der Mann ist noch gut dran. Das meiste sind Abschürfungen. Es sieht aus, als sei er böse gefallen. Ich befürchte allerdings, dass er nicht sprechen wird. Ich habe mich erkundigt, wie er zu seinen Verletzungen gekommen ist. Seine Antwort war kurz und bündig: › Das geht Sie nichts an! Wenn ich es Ihnen nicht erzähle, dann den anderen erst recht nicht! ‹ Ich gehe stark davon aus, dass er versucht einigermaßen heil aus der ganzen Sache herauszukommen. Eine Plauderei mit Ihnen, wird diesem Vorhaben nicht gerade förderlich sein.«
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