Ana Marna - Seelenmalerin

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Das Wolfsrudel von Dark Moon Creek erlebt turbulente Zeiten, als die Malerin Hannah Riemann in der Nachbarschaft Urlaub macht. Als dann auch noch Wilderer auftauchen, geraten nicht nur die Wölfe in Gefahr. Auch Hannah wird Ziel der Jäger. Rudelführer Tucker O'Brian hat alle Hände voll zu tun, um sein Rudel und die anstrengende Nachbarin zu schützen. Doch auch Hannah trägt ein Geheimnis in sich, und zwar eines, das ihre ganze Familie in tödliche Gefahr bringt.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Die erste Regel lautet: Menschen, die von den Völkern erfahren, müssen sterben.

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Mit einer lässigen Bewegung schleuderte der Hüne die Waffe in den Wald. Dann hob er Seans Gewehr und schlug es mit einer blitzartigen Bewegung gegen einen Felsen. Fassungslos beobachtete Sean, wie es zersprang.

Der Riese sah wieder zu ihm und grinste.

„Darf ich dir zwei gute Freunde vorstellen?“

Ein Knurren ließ Sean herumwirbeln. Vor ihm standen zwei schwarze Wölfe. Der eine war unfassbar groß und der andere zwar deutlich kleiner, aber immer noch weitaus größer und kräftiger als ein normaler Wolf. Beide starrten ihn mit einer solchen Intensität an, dass seine Beine nachgaben. Mit einem Keuchen sackte er auf die Knie. Zwei große Hände legten sich von hinten auf seine Schultern und fixierten ihn.

„Das sind Tucker und Mort. Mort, der große Zottel rechts, ist per se auf Wilderer nicht gut zu sprechen. Genauso wenig mag er Kerle, die auf wehrlose Frauen schießen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Tucker. Aber der ist, gelinde gesagt, richtig sauer. Ihr habt nämlich versucht, zwei von seinen Welpen zu töten, und das kann er überhaupt nicht leiden. Mit anderen Worten, du hast ein echtes Problem. Zumal du die Fallen aufgestellt hast.“

„Das war ich nicht“, stammelte Sean. „Das war Stans Idee, ich ...“

Die Hände umklammerten seine Schultern so schmerzhaft, dass er aufstöhnte.

„Halt‘s Maul“, knurrte der Mann hinter ihm und klang dabei selbst fast wie ein Wolf. „Die Eisen stinken nach dir und die Spuren an den Stellen, wo wir sie gefunden haben, waren auch von dir. - Jetzt würden wir gerne wissen, wie viele du noch ausgelegt hast.“

Sean flimmerte es vor den Augen vor Schmerz. Die Hände an seinen Schultern hatten nicht einen Deut nachgegeben.

„Zehn“, stammelte er. „Ich habe zehn verteilt.“

„Und wo?“

Der Griff verstärkte sich. Sean heulte auf.

„In meinem Rucksack ist eine Karte. Da sind sie eingezeichnet. Oh Gott, hör auf! Bitte!“

Der Griff löste sich und Sean sackte zu Boden. Die Wölfe hatten ihn nicht eine Sekunde lang aus den Augen gelassen. Er sah, wie der Lederkerl zu den Rucksäcken schritt und ohne zu zögern nach seinem Sack griff. Wenige Sekunden später hatte er die Karte gefunden und klappte sie auf. Zufrieden nickte er und sah zu Sean.

„Du kannst es dir aussuchen: auf die schnelle oder auf die spaßige Art.“

Sean sah ihn verständnislos an. Der Mann wies mit dem Kinn zu Joe, der inzwischen still und mit starren Augen zur Seite gerutscht war.

„Das ist die schnelle Art. Aber wenn du willst, kannst du dir auch die Beine vertreten. Immerhin bist du ja ein Jäger.“ Er grinste bösartig. „Und die laufen ja bekanntlich gerne nachts durch die Wälder.“

Sean war kalkweiß geworden. Entsetzt sah er zwischen Joe und den Wölfen hin und her.

„Keine Sorge“, meinte der Riese. „Sie lassen dir auch einen Vorsprung.“

Der Wilderer richtete sich torkelnd auf. Der Hüne grinste ihn spöttisch an. „Viel Spaß.“

Sean floh. Panisch rannte er in die Nacht. Sofort klang rings um ihn herum Heulen auf. Schatten kamen in Bewegung und trabten hinter ihm her.

Sie trieben ihn nach Norden, immer weiter, und bescherten ihm die längste und letzte Jagd seines Lebens.

Nur dass diesmal er selbst die Beute war.

Tag 20

Nördliche Wälder, Minnesota

Als Hannah die Augen aufschlug, dämmerte es bereits. Ächzend richtete sie sich auf und sah sich um.

Die zwei großen Pelzträger waren verschwunden, nur der Jungwolf lag noch dicht an ihren Körper gedrängt und blinzelte sie schläfrig an. Hatte sie die Wölfe nur geträumt?

Von den Leichen war ebenfalls nichts mehr zu sehen, aber die angetrockneten Blutlachen auf dem Boden verrieten, dass der Alptraum Realität war.

Hannahs Blick fiel auf ihren geheimnisvollen Beschützer und sie erstarrte. Neben ihm saß ein weiterer Kerl. Dieser war noch größer und breiter, allerdings ganz in schwarzes Leder gehüllt, und grinste sie an.

„Hallo Hannah, ich bin Henry. Wie gehts?“

Sie räusperte sich und suchte nach einer passenden Antwort.

„Äh, danke, könnte besser sein. Mir fehlt wohl die Matratze. - Haben Sie sich verlaufen? Irgendwie passen Sie eher in einen Gangsterfilm.“

Er lachte lauthals, was ihn deutlich ungefährlicher wirken ließ. Aber sie gab sich keinen Illusionen hin. Vor ihr saßen die gefährlichsten Männer, denen sie je begegnet war, da war sie sich absolut sicher.

„Nein, ich habe mich nicht verlaufen. Ich hatte nur keine Zeit mich umzuziehen. Cathal trägt da eindeutig das passendere Outfit.“

Er grinste den anderen Mann an. Der verzog nur das Gesicht.

„Was ... was ist mit den Wilderern?“

Sein Grinsen verschwand.

„Keine Sorge. Die werden niemanden mehr jagen. Keine Wölfe mehr und keine Hannahs.“

Sie schluckte hart. Ihr war durchaus klar, was er damit andeutete. Sie würde noch darüber nachdenken müssen, ob sie das akzeptieren konnte oder nicht. Im Moment war sie jedenfalls erleichtert.

Sie sah auf ihr blutverschmiertes Bein und versuchte es zu bewegen. Der Schmerz schoss sofort durch sie hindurch und ließ sie die Lippen zusammenpressen. Aber die Schulter schmerzte eindeutig mehr. Es war sehr mühsam, aufrecht sitzen zu bleiben.

Der kleine Wolf winselte. Hannah lächelte ihn verzerrt an.

„Keine Sorge, kleiner Mann, das wird schon wieder.“

Sie langte nach ihrem Rucksack und suchte die Schmerztabletten.

Cathal reichte ihr wortlos seine Trinkflasche.

Als sie sich versorgt hatte, hielt der andere ihr einen Schokoladenriegel entgegen.

„Essen Sie! Wir haben noch ein paar Meilen vor uns.“

Hannah schlang den Riegel heißhungrig hinunter. Normalerweise hielt sie es problemlos länger ohne Nahrung aus, aber die Verletzungen zehrten eindeutig an ihren Reserven. Kaum hatte sie fertig gegessen, da richteten sich die Männer auch schon auf. Als Hannah es ihnen gleichtun wollte, schüttelte der Mann namens Henry den Kopf.

„Vergessen Sie’s. Mit den Verletzungen kommen Sie keine zehn Meter weit. Wir werden Sie tragen.“

Er bückte sich zu ihr hinunter und nahm sie mühelos auf die Arme.

Hannah keuchte unwillkürlich auf, als die Schmerzen durch ihre Verletzungen jagten, biss sich dann aber auf die Lippen.

„Geht’s?“

Sie nickte konzentriert. Um nichts in der Welt wollte sie die Männer mit jammern nerven. Er sah zu dem kleinen Hund (oder doch Wolf?).

„Du bleibst genau hinter mir! Wag es ja nicht, auch nur eine Pfote danebenzusetzen oder einen Laut von dir zu geben!“

Der Schwanz des Kleinen war nicht mehr zu sehen. Unter anderen Umständen hätte Hannah über so viel Unterwürfigkeit gelacht, aber im Moment war sie mehr darum bemüht, bei Bewusstsein zu bleiben.

Als die beiden losliefen, brach ihr der kalte Schweiß aus. Sie waren schnell und zielstrebig. Henry versuchte offensichtlich, sie möglichst vorsichtig zu tragen, aber ihre Schulter und ihr Bein flammten vor Schmerz.

Hannah verlor jedes Zeitempfinden. Die Qual vernebelte ihr die Sicht und ließ sie immer wieder wegsacken. Die Landschaft zog an ihr vorbei, Bäume, Felsen, Farben, Schatten.

Vorneweg lief Cathal, das Gewehr in den Händen. Hinter ihnen trabte der kleine Wolf. Nur nebenbei wunderte sie sich, dass er so offensichtlich keine Probleme mehr mit der Schusswunde hatte. Aber ihre Gedanken trieben schnell wieder fort.

Irgendwann stoppten sie und die Männer wechselten die Position. Cathal hielt sie genau so fest und sicher in den Armen wie Henry. Wieder schwankte sie zwischen Schmerz und Ohnmacht hin und her. Zwischendurch nahm sie Bewegungen neben sich wahr, wusste aber nicht, ob sie sich das einbildete. War es ein Wolf? Er war so groß, nahezu riesig. Ein gigantischer, schwarzer Zottelwolf. Das war unmöglich Realität. Ein Traum. Sie lächelte und driftete wieder in eine Ohnmacht.

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