Ana Marna - Seelenmalerin

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Das Wolfsrudel von Dark Moon Creek erlebt turbulente Zeiten, als die Malerin Hannah Riemann in der Nachbarschaft Urlaub macht. Als dann auch noch Wilderer auftauchen, geraten nicht nur die Wölfe in Gefahr. Auch Hannah wird Ziel der Jäger. Rudelführer Tucker O'Brian hat alle Hände voll zu tun, um sein Rudel und die anstrengende Nachbarin zu schützen. Doch auch Hannah trägt ein Geheimnis in sich, und zwar eines, das ihre ganze Familie in tödliche Gefahr bringt.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Die erste Regel lautet: Menschen, die von den Völkern erfahren, müssen sterben.

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Die Männer setzten sich in Bewegung und fingen an, sie einzukreisen. Als Hannah wieder nach hinten trat, richtete der Sprecher das Gewehr direkt auf sie.

„Bleib stehen“, befahl er. Hannah stockte und schielte zur Seite. Aber die nächsten Büsche waren mindestens drei Meter entfernt. Das würde sie niemals schaffen.

Der Wolf schnellte so plötzlich aus dem Gebüsch, dass alle reflexartig zurücksprangen. Der Sprecher schrie wütend auf, als die Kiefer sich in seinem Arm verbissen. Von der Wucht des Tieres wurde er zu Boden gerissen und ein Schuss löste sich. Hannah rannte ohne weiter zu zögern los. Den Wolfshund fest an sich gepresst sprang sie ins Unterholz.

Ein weiteres Mal erklang ein Schuss und Hannah wurde von einem Schlag nach vorne geworfen. Irgendwie gelang es ihr, auf den Beinen zu bleiben, und sie rannte weiter.

„Verdammt, verdammt“, keuchte sie. Sie spürte, dass sie getroffen war, aber stehenbleiben war keine Option.

Ihr Wolfshund war Gott sei Dank kleiner und leichter als der letzte, den sie getragen hatte, doch er wog trotzdem zu viel. Sie war nur dankbar, dass er offenbar genauso wenig bestrebt war, sie zu beißen wie Peters Hund.

Keuchend stürmte sie vorwärts, bis sie keine Kraft mehr in den Beinen hatte und auf die Knie sank. Vorsichtig legte sie das Tier vor sich auf den Boden.

Der Kleine winselte leise.

„Schsch, sei still“, murmelte Hannah, „Die Kerle sind mit Sicherheit hinter uns her. Lass mich deine Wunde sehen.“

Vorsichtig betastete sie seine bebende Flanke. Offenbar steckte die Kugel noch in ihm. Hastig streifte sie den Rucksack ab und keuchte auf. Ihre Schulter brannte vor Schmerz und ihr wurde speiübel.

Als sie wieder klarsehen konnte, kramte sie im Rucksack herum und zog das Notfallset hervor. Hastig brachte sie einen Druckverband an der Wunde an. Dann versuchte sie herauszufinden, wo und wie sie selbst verletzt war.

Das war gar nicht so einfach. Immerhin schien die Kugel von dem Rucksack gebremst worden zu sein. Mit etwas Glück war sie nicht sehr tief eingedrungen. Aber es schmerzte höllisch und ihr T-Shirt war im Schulterbereich bedenklich rot gefärbt. Zu längeren Untersuchungen fehlte ihr aber die Zeit. Sie konnte nur hoffen, dass sie nicht allzu stark blutete.

Schnell stopfte Hannah das Notfallset wieder zurück und zog ihr Messer heraus. Zum ersten Mal in ihrem Leben war sie dem Ranger zutiefst dankbar. Zumindest würde sie bei dem nächsten Zusammentreffen nicht gänzlich unbewaffnet sein.

Sorgsam befestigte sie die Waffe an ihrem Gürtel. Dann sah sie zu ihrem Schützling.

„Es hilft nichts, Kleiner. Wir müssen weiter. Tut mir leid, wenn ich dir wieder wehtue. Aber glaube mir, mir geht‘s gerade auch beschissen.“

Sie raffte sich auf und hob den Vierbeiner mit einem Schmerzlaut auf die Arme. Langsam stapfte sie weiter. Dabei versuchte sie, auf Geräusche und Bewegungen zu achten. Diesmal bemerkte sie keinen Begleiter und fühlte sich zum ersten Mal unwohl, allein zu sein. Hoffentlich hatten diese Mistkerle den Wolf nicht erwischt. Sie biss die Zähne zusammen und verdrängte die unschönen Vorstellungen. Auch die Frage, warum das Raubtier die Männer angegriffen hatte, drängte sie zur Seite. Darüber konnte sie spekulieren, wenn sie in Sicherheit war.

Kurz blieb sie stehen und warf einen Blick auf den Kompass an ihrem Arm, um sich zu orientieren. Verflixt. Sie war viel zu weit nach Norden gekommen. Besser sie floh nach Süden. Aber da war die Gefahr größer, auf die Wilderer zu treffen. Mit einem leisen Fluch änderte sie ein wenig die Richtung. Vielleicht konnte sie einen großen Bogen schlagen.

Sie kam nicht allzu weit, bis sie merkte, dass der Richtungswechsel keine gute Idee gewesen war.

Knapp neben ihrem Kopf schlug eine Kugel in den Baum. Sofort ließ sie sich fallen. Der Wolf jaulte auf.

Hannah robbte hinter den Baum und zerrte ihn mit sich.

„Scheiße, scheiße“, murmelte sie.

„Hey Süße“, brüllte eine Männerstimme. „Mach schon mal die Beine breit. Wir sind gleich bei dir.“

Ein anderer Mann lachte. Er befand sich ein ganzes Stück von dem Rufer entfernt. Anscheinend hatten sie sich getrennt und eine Suchkette gebildet.

Hannah presste die Lippen aufeinander. Sie musste hier dringend weg. Also doch nach Norden. Vorsichtig erhob sie sich in geduckter Haltung und griff nach dem Hund. Der schüttelte sich und kam taumelnd auf die Beine.

Am ganzen Körper zitternd stand er vor ihr. Hannah grinste ihn an.

„Tapferes Kerlchen. Versuch‘s. Das wird mir ungemein helfen.“

Geduckt huschte sie voran, den Vierbeiner dicht an ihren Fersen. Weitere Rufe verrieten ihr, dass sie sich eher am rechten Randbereich der Suchkette befand. Jede Deckung nutzend arbeitete sie sich vorwärts und versuchte, sich mehr nach rechts zu bewegen. Doch ihre Verfolger waren offensichtlich erfahrene Jäger und orientierten sich immer wieder in ihre Richtung. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis sie ihre Opfer gefunden hatten.

Dark Moon Creek

Tucker O’Brian horchte auf. Langsam erhob er sich und verließ sein Büro, um nach draußen zu treten.

Aus der Ferne kam Motorengeräusch auf das Dorf zu. Der Fahrer hatte das Gaspedal offenbar durchgedrückt. So viel Eile war kein gutes Zeichen. Erst recht nicht bei diesem Wagen.

Das war eindeutig das Fahrzeug von Hannah Riemann.

Er ging dem Wagen entgegen. Dieser bremste mit quietschenden Reifen vor ihm und ein völlig verdreckter, nackter Cody sprang heraus. Blut bedeckte den Oberkörper, das offenbar aus einer Schusswunde zwischen seinen Rippen gelaufen war und jetzt angetrocknet an der Haut klebte.

„Wilderer“, keuchte er. „Sie sind hinter Spencer und Hannah her.“

Tucker presste die Lippen zusammen.

„Kannst du noch laufen?“

Cody nickte grimmig.

„Gut. Benachrichtige die Zentrale, wir brauchen Unterstützung. Ich sammle die Männer. Du führst uns so nahe wie möglich hin und bleibst dann bei den Wagen als Kontaktperson. Zieh dir was an!“

Cody rannte los.

Tucker ballte die Fäuste und eilte ins Büro.

Diesmal würde er diesen Kerlen das Handwerk legen. Endgültig!

Nördliche Wälder, Minnesota

Hannah spürte, wie sie nach und nach an Kraft verlor und langsamer wurde. Irgendwann hörte sie in der Ferne einen Hubschrauber, der erst näherkam, aber dann abdrehte.

Inzwischen hatte sie jedes Zeitgefühl verloren, doch soweit sie es sehen konnte, stand die Sonne schon ziemlich tief. Mit etwas Glück wurde es bald dunkel. Vielleicht war das die Gelegenheit, ungesehen an den Jägern vorbeizukommen. Wenn sie sich dann überhaupt noch bewegen konnte.

Hinter einem dicken Baumstamm sank sie für eine kurze Pause zu Boden. Der kleine Wolfshund drückte sich eng an sie. Hannah war beeindruckt, dass er überhaupt laufen konnte. Vorsichtig löste sie die blutdurchtränkte Mullbinde.

Verdutzt blickte sie auf die Wunde. Diese war noch da und das Blut drumherum dunkelverkrustet. Aber zu ihrer Verblüffung begann sich bereits Schorf zu bilden.

„Donnerwetter“, murmelte sie. „Du hast aber verflixt gutes Heilfleisch. Das könnte ich auch gebrauchen.“

Sie verscharrte die Mullbinde in der Erde und schob Laub darüber. Sie mussten weiter.

Inzwischen ging es bergauf, was ihr gar nicht gefiel. Es war deutlich anstrengender, und in Deckung zu bleiben, war kaum mehr möglich.

Hinter einem größeren Felsbrocken hielt sie an und versuchte, ihr Keuchen in den Griff zu kriegen.

„Hallo Süße.“

Ihr Kopf fuhr zur Seite. Etwa drei Meter von ihr entfernt stand einer der Männer und zielte mit einem bösartigen Grinsen auf sie.

„Wie wär’s, wenn du schon mal die Hose ausziehst? Bis die anderen hier sind, können wir eine Menge Spaß miteinander haben. - Na los, Miststück. Runter damit!“

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