Samina Haye - Der Weg nach Roseworthy

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Zoe, Lehrerin an einer Grundschule in Luxemburg, wandert nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ihres kleinen Sohnes aus. Und zwar auf die andere Seite der Erde, in das abenteuerliche Land Australien. Sie will die Zeit der Trauer hinter sich lassen und noch einmal ganz neu beginnen.
Der Ranchbesitzer Riley, wo Zoe nun wohnt, merkt, dass sie ängstlich und traurig wirkt und will mit ihr sprechen und für sie da sein.
Doch Zoe will niemanden beunruhigen und behält alles für sich. Aber kaum ist sie in ihrem neuen Zuhause angekommen, wird sie bei einem Country Fest entführt…
Eine Geschichte über das Leben, zwischen Trauer und Angst, über Freundschaft und über die wahre Liebe.

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„Ach Paul, du verlierst doch unsere Tochter dadurch nicht, sie will probieren, woanders neu zu beginnen. Wir können sie doch jederzeit besuchen und sie kommt doch auch sicher öfter nach Hause. Zoe bleibt immer deine Tochter, egal wohin sie geht“, sagte Zoes Mutter.

„Dad, was Mum sagt, stimmt. Ihr verliert mich doch nicht, ich will nur mal weg von hier, das heißt ja nicht für immer, aber mal für ein Jahr oder so.

In einer anderen Schule unterrichten, neue Leute kennen lernen und ein neues Land erkunden. Ich weiß noch nicht mal, wo es mich hin verschlagen wird, weil ich mich mit dem Direktor erst auf die Suche begeben muss. Ich liebe euch, und nur weil ich woanders hingehen möchte, verliert ihr mich doch nicht.“ Zoe stand auf und ging zu ihrem Vater, der sie in die Arme nahm und ihr einen Kuss auf die Wange gab.

Alle drückten sie fest, gaben ihr starken Halt und erklärten ihr, dass sie auf ihr Herz hören müsse.

Wenn sie fühle, dass es die richtige Entscheidung sei, solle sie nicht zögern, zu tun, was sie vorhabe.

5

Montag, 17. Jänner 2011

Sie schlief unruhig, schlimme Träume plagten sie. Kaum erwacht sprang sie dennoch wie der Blitz aus dem Bett, ging sofort ins Bad und stellte sich unter die kalte Dusche.

Dann schrie sie sich selber an.

„Aus, aus, aus mit den blöden Gedanken“, schimpfte sie mit sich selbst.

Danach ging es ihr besser. Es folgte der angenehme Teil des Morgens, sie gönnte sich ihren Morgenkaffee und überflog kurz die Tageszeitung.

Sie nahm sich vor, wenn sie in der Schule alles erledigt haben würde, einen Shoppingnachmittag einzulegen.

Zoe fuhr mit dem Auto zur Schule, im Radio lief ihr Lieblingssong von Bryan Adams, Everything I do , sie drehte die Lautstärke ganz herauf und sang lautstark mit.

Als sie ankam ging sie schnurstracks zum Direktorenbüro, klopfte und wurde hereingebeten.

„Guten Morgen, Zoe. Wie geht es Ihnen, haben Sie das Wochenende gut verbracht?“

Sie gab ihrem Chef die Hand.

„Guten Morgen, Herr Direktor. Danke, es geht mir sehr gut, das Wochenende war schön danke, ich hoffe bei Ihnen auch?“, sagte sie und nahm den Platz, den er ihr anbot.

„Was kann ich für Sie tun, Zoe?“

„Ja, Herr de Mol, ich habe mir in den letzten Tagen viele Gedanken gemacht und möchte Ihnen mitteilen, wie ich mich entschieden habe.“

Er sah sie freundlich an und wartete geduldig darauf, dass sie weitersprach. Zoe räusperte sich, stand auf und ging im Büro auf und ab.

„Da Sie ja mit Schulen in anderen Ländern zusammen arbeiten und an diese auch Lehrer vermitteln, würde ich gerne einen Wechsel vornehmen. Ich möchte Sie darum bitten, mir dabei behilflich zu sein. Ich habe versucht, hier normal weiterzuleben, doch es funktioniert nicht.“ Sie sah sein erwartungsvolles Lächeln verschwinden, er starrte sie an und wusste momentan nicht, was er darauf sagen sollte. Doch nach kurzer Überlegung ging er auf sie zu.

„Oh, das ist schade für unsere Schule, doch auf jeden Fall werde ich Sie dabei unterstützen und werde mich auf die Suche nach einer geeigneten Schule für Sie machen.“

Jetzt fiel ihr ein Stein vom Herzen und es kamen ihr ein paar Tränen.

„Vielen Dank“, sagte sie freudig und gab dem Direktor die Hand.

„Okay, dann werde ich mich heute noch auf die Suche machen, und sobald sich was ergibt, melde ich mich bei Ihnen. Aber Zoe, ich sag Ihnen gleich, es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis ich etwas Geeignetes gefunden habe.“ Er rief seine Sekretärin ins Zimmer, sie solle sofort eine Lehrerkonferenz anmelden. Einige Zeit später waren einige Lehrer im Konferenzzimmer versammelt.

Der Direktor hielt eine kurze Ansprache und gab dann das Wort an Zoe weiter. Sie erklärte ihren Kollegen in Ruhe, was sie in den freien Tagen nun beschlossen hatte. Nach einer guten halben Stunde war alles gesagt, danach kamen die Kollegen zu ihr und wünschten Zoe alles Gute für ihre Zukunft.

Nun ging es ihr besser, sie hatte ein gutes Gefühl dabei und wusste, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hatte. Nun musste sie sich noch von ihren Schülern verabschieden.

Nach dem Pausenläuten packte sie nochmal allen Mut zusammen, atmete tief durch und betrat ihre Klasse. Sie sprach kurz mit den Kindern und verabschiedete sich von ihnen.

Der Abschied von den Kollegen war nun nicht mehr so schwer zu vollbringen. Ab nun hieß es abwarten.

6

Freitag, 04. März 2011

Zoe hatte in den letzten Wochen viel Zeit gehabt, um andere wichtige Sachen zu erledigen. Sie hatte durch einen Makler Julians Wohnung verkauft und derweil das Geld auf ihr Sparbuch gelegt. Und was für Zoe auch noch sehr wichtig war: Sie hatte vor ein paar Tagen ihre letzte Therapiestunde erfolgreich beendet, nun ging es ihrer Seele schon um einiges besser.

Dennoch sind bald zwei Monate vergangen, und Zoe hatte noch immer nichts von Direktor de Mol gehört, das hieß, es hatte sich noch keine Schule gefunden. Zoe fühlte schon seit Tagen eine leichte Unruhe in sich, was wäre nur, wenn der Direktor keine Schule für sie fand? Sie stand früh auf um mit ihrer Schwester zu frühstücken, denn Lina arbeitete in einem großen Einkaufscenter in Luxemburg, das schon früh am Morgen öffnete.

Zoe ging ins Wohnzimmer, setzte sich in den Ledersessel, in der einen Hand hielt sie eine Tasse Kaffee und in der anderen einen spannenden Roman.

Ihr Kopf brummte von den vielen Gedanken, sodass sie müde wurde und vor sich hin zu dösen begann. Beinahe wäre sie eingeschlafen, doch aus irgendeinem Grund schrak sie hoch. Sie fluchte leise vor sich hin, denn sie hatte sich - und den Sessel natürlich auch - mit dem Kaffee bekleckert. Sie wollte eben in die Küche gehen und einen Lappen holen, als das Telefon klingelte.

Mit verklebten Kaffeefingern griff sie zum Hörer.

„Ja, hallo“, sagte sie gereizt. Wer wohl so früh am Morgen schon anrief?

„Guten Morgen, Zoe, hier ist Direktor de Mol. Ich hoffe, ich habe Sie nicht geweckt?“

Ihr Herz klopfte, als sie den Namen hörte, aber sie fasste sich langsam und nickte lächelnd mit dem Kopf.

„Guten Morgen, Herr de Mol, nein ich hab nicht mehr geschlafen. Wie geht es Ihnen? Freut mich, von Ihnen zu hören.“ Neugierig setzte sie sich.

„Ja, Zoe, ich habe heute früh Neuigkeiten erhalten. Nur weiß ich nicht, ob es das Richtige für sie ist, denn es ist ziemlich weit weg von hier“, berichtete er ihr. Sie war aufgeregt und konnte es kaum erwarten, mehr zu hören, darum bat Zoe ihn, fortzufahren.

„Also, ich bekam eine Mail von Frau Emma McCain, sie leitet ebenfalls eine Grundschule mit drei verschiedenen Gruppen und würde dringend eine Lehrerin benötigen für die Fächer Deutsch und Mathematik“, erzählte er Zoe, wurde aber gleich von ihr unterbrochen.

„Oh ja, toll, das wäre doch ideal für mich, das sind meine Fächer und das mit den Gruppen ist super, da wäre sicher die richtige Gruppe für mich dabei. Doch nun sagen Sie mir bitte, wo sich denn die Schule befindet, ist es schön dort, waren Sie da schon mal?“, fragte sie aufgeregt.

Direktor de Mol hüstelte kurz. Er war gespannt auf ihre Reaktion, wenn er ihr jetzt Land und Ort nennen würde.

„Zoe, dieses Land und dieser Ort sind sicher wunderschön. Ich war leider noch nie dort, aber vielleicht würde sich das bald ändern, wenn ich Sie besuchen würde“, sagte er mit einem freundlichen Lächeln im Gesicht. Zoe wurde immer nervöser, doch nach einer kurzen Pause fuhr er fort.

„Diese Grundschule liegt in Gawler, das ist gute 40 Kilometer von Adelaide entfernt, und das liegt in Südaustralien.

Frau McCain schrieb mir, sie würde schnell jemanden benötigen.“

Zoe war sprachlos, damit hatte sie nicht gerechnet, das war ja wirklich sehr weit weg. Doch sie musste ihm jetzt kurz eine Antwort geben, weil auch der Direktor neugierig darauf wartete.

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