Samina Haye - Der Weg nach Roseworthy

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Zoe, Lehrerin an einer Grundschule in Luxemburg, wandert nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ihres kleinen Sohnes aus. Und zwar auf die andere Seite der Erde, in das abenteuerliche Land Australien. Sie will die Zeit der Trauer hinter sich lassen und noch einmal ganz neu beginnen.
Der Ranchbesitzer Riley, wo Zoe nun wohnt, merkt, dass sie ängstlich und traurig wirkt und will mit ihr sprechen und für sie da sein.
Doch Zoe will niemanden beunruhigen und behält alles für sich. Aber kaum ist sie in ihrem neuen Zuhause angekommen, wird sie bei einem Country Fest entführt…
Eine Geschichte über das Leben, zwischen Trauer und Angst, über Freundschaft und über die wahre Liebe.

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Erst jetzt kam ihr der Gedanke, wie schwer es für ihre Schwester sein musste, wieder an dieser Schule zu unterrichten.

Festzustellen, man hat einen Schüler weniger und genau dieser eine ist der eigene Sohn. Unfassbar.

„Ich werde noch ein bisschen kürzer treten müssen und darum werde ich jetzt den Direktor anrufen und ihm Bescheid geben.

Lina nickte und ging mit ihrer Schwester nach unten ins Esszimmer, wo sich das Telefon befand.

Zoe sprach lange mit ihrem Chef, er zeigte sich einfühlsam und gab ihr noch etwas Zeit.

Sie bedankte sich für alles und wünschte ihm einen schönen Tag.

Zoe probierte diese Woche nochmal zu unterrichten, doch sie fand nicht mehr hinein, es machte ihr in dieser Schule keinen Spaß mehr und so kam sie beim Frühstücken plötzlich zu einem überraschenden Entschluss.

Da Direktor de Mol mit Auslandsschulen zusammen arbeitete und Lehrer auf der ganzen Welt vermittelte, entschied sie sich dafür, sich anzumelden, um mal für eine gewisse Zeit auszuwandern. Denn vielleicht fiel es ihr einfacher in einem neuen Land wieder glücklich zu werden.

Irgendwie hatte Zoe Angst vor der Meinung ihrer Familie, was sie wohl von ihrem Plan halten würden, aber daran durfte sie jetzt nicht denken, sondern musste nach vorne blicken.

Als sie gerade in ihren Gedanken vertieft war trat Lina noch etwas verschlafen in die Küche.

„Guten Morgen, na, so früh wach heute?“

„Ähm, ja, es gibt was, das mich seit Tagen beschäftigt und das muss ich dir jetzt mitteilen. Ich finde es besser, es jetzt zu tun, ehe es unsere Eltern später erfahren“, sagte sie und Lina wurde ungeduldig.

„Zoe, jetzt sprich doch mal Klartext und halte mich nicht immer hin“, wurde sie etwas schroff.

„O.k., o.k. Ich will dir das in Ruhe sagen und nichts Wichtiges dabei vergessen. Also, der Direktor an meiner Schule setzt sich für neue Schulen in anderen Ländern ein und hilft dabei, gute und qualifizierte Lehrer dorthin zu vermitteln. Deshalb bin ich zu dem Entschluss gekommen, für eine gewisse Zeit die Schule und das Land zu wechseln“, informierte sie Lina und fuhr fort.

„Ich habe gemerkt, dass ich mich an dieser Schule nicht mehr wohl fühle, ich werde an jeder Ecke an Nick erinnert, darum will ich mit Direktor de Mol sprechen, dass er für mich eine Schule im Ausland sucht“, schloss sie und merkte, dass Lina sie fragend ansah.

„Das heißt, ich möchte mein Leben in einem fremden Land neu beginnen und probieren, wieder glücklich zu werden!“ Lina starrte sie an, verschluckte sich am Kaffee und fing so sehr zu lachen an, dass sie fast keine Luft mehr bekam.

„Das ist aber mal ein guter Scherz! Du gehst doch niemals von hier weg.“

Zoe war erstaunt, weil sie von ihrer kleinen Schwester nicht ernst genommen wurde. Das geschah normalerweise nicht zwischen den zweien. Als Lina sich wieder gefangen hatte und sah, dass Zoe ernst blieb, fing sie an zu überlegen und zu grübeln.

„Kleine, sag mir bitte, dass das ein Scherz von dir ist.“ Zoe bemerkte, dass Lina die Angst ins Gesicht geschrieben stand.

„Doch, das ist die Wahrheit, ich will versuchen, wegzugehen und woanders neu zu beginnen. Derzeit kann ich hier nicht glücklich werden, die Erinnerungen sind zu stark. Kannst du mich denn nicht verstehen?“

Lina stand so rasch auf, dass der Sessel mit lautem Knall umfiel. Beide erschraken und Zoe war traurig über diese Reaktion.

Sie ging zum Fenster, man merkte, dass sie innerlich aufgewühlt war und nicht wusste, wie sie reagieren sollte.

Zoe wollte den Tisch abräumen, doch Lina kam auf sie zu und packte sie bei den Armen.

„Tut mir leid, dass ich eben so überreagiert habe. Ich finde es gut, wenn du an deinem Leben etwas ändern möchtest. Wenn ich dich unterstützen kann, sage es mir. Ich stehe immer hinter dir. Okay?“

Nun hatte Zoe Tränen in den Augen und fiel Lina um den Hals.

„Oh, vielen Dank. Es freut mich, dass du hinter mir stehst und mich dabei unterstützt, dass bedeutet mir sehr viel. Ich weiß noch nicht mal, wann es losgeht und wohin es geht, aber ich will es wagen.“ Lina umarmte sie und weinte sich an ihrer Schulter aus.

„Okay, dann werden wir abwarten und sehen, wo es dich hin verschlägt. Ich will, dass du wieder glücklich wirst und wenn du es hier nicht schaffen kannst, wird es wohl gut sein, weg zu gehen. Aber eines sag ich dir, wenn ich es hier ohne dich nicht aushalte, dann komme ich nach und häng dir an der Backe“, kniff sie Zoe in die Wange.

„Oh, hoffentlich hältst du es ohne mich nicht aus und kommst mich in der neuen Heimat besuchen.“ Beide waren erleichtert und glücklich, ihre Motive geklärt zu haben.

Nun konnten sie das Frühstück in Ruhe genießen. Sie mutmaßten, wo es wohl hingehen könnte und was alles auf sie zukommen würde. Lina sprach sogar davon, Zoe eventuell zu folgen und auch auszuwandern. Vielleicht würde sie ja sogar dort die Liebe fürs Leben finden.

Als sie diesen Satz ausgesprochen hatte, wurde sie knallrot im Gesicht und fragte Zoe, ob sie laut gesprochen hatte. Doch Zoe brauchte ihr nicht zu antworten, ihr Lächeln sprach Bände.

„Och, mein Schwesterchen ist auf Männersuche, vielleicht schlagen wir mit meinem Entschluss zwei Fliegen mit einer Klappe. Ich werde wieder ein glückliches Leben führen können und dir begegnet die große Liebe.“ Die zwei kicherten wie Teenager. Das restliche Frühstück verlief mit allerlei Träumereien und Zoe beschloss, ihre Eltern zum Abendessen einzuladen.

Als der Abend anbrach bekam Zoe ein mulmiges Gefühl, doch zum Glück hatte sie Lina hinter sich stehen, die sie bei allem unterstützen wird. Nun war es auch schon soweit und ihre Eltern fuhren in die Einfahrt. Es dauerte nicht lange, schon saßen alle an dem großen Tisch im Esszimmer und aßen das italienische Lieblingsgericht ihrer Töchter, Spaghetti. Nach einem gemütlichen Essen gingen sie gemeinsam ins Wohnzimmer, Zoe setzte sich auf den Teppichboden. Sie hielt den Augenblick für gekommen und machte mithilfe Ihres klirrenden Sektglases auf sich aufmerksam.

„Ja, heute ist ein besonderer Abend. Ich habe meine Liebsten um mich und möchte mich bei euch allen bedanken, dass ihr in der letzten schwierigen Zeit an meiner Seite wart und mich unterstützt habt.

Doch mein Leben muss weitergehen, ich habe mich bemüht, in die Schule zurückzukehren und zu unterrichten, doch das ging leider daneben.

Seit längerer Zeit mache ich mir nun Gedanken darüber, wie ich am besten weiter machen soll, und da bin ich zu einem Entschluss gekommen.“ Alle sahen erwartungsvoll zu Zoe, die nun weiter sprach.

„Direktor de Mol arbeitet mit Schulen in anderen Ländern zusammen und vermittelt qualifizierte Lehrer, ich werde mich dafür anmelden, denn ich möchte versuchen, in einem anderen Land ganz von vorne zu beginnen. Ich hoffe auf eure Unterstützung und darauf, dass ihr mich und meine Entscheidung respektiert.“

Nun war jeder sprachlos, doch Lina stand auf und setzte sich zu Zoe auf den Boden und legte den Arm um sie.

„Ja, Zoe und ich hatten das Gespräch heute Vormittag schon, ihr könnt mir glauben, ich war auch sprachlos. Aber es ist eine gute Idee und ich glaube es wird ihr dabei helfen, ihre Trauer zu verarbeiten.“

Zoe brannten die Augen, sie befürchtete, gleich weinen zu müssen, doch sie blieb stark.

Ihr Vater Paul atmete tief durch und stand auf.

„Hm, so hab ich mir den Abend heute nicht vorgestellt mein Sonnenschein, dass dir momentan alles schwerfällt hier in deinem Zuhause oder in der Schule, das kann ich gut verstehen, aber die Zeit heilt Wunden, du musst doch nicht gleich auf und davon laufen. Wir haben unseren Enkel und Schwiegersohn verloren, ich habe Angst, nun auch meine Tochter zu verlieren.“ Zoe zögerte. War nun alles zerstört? Was sich vor Sekunden gut angefühlt hatte, war weg.

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