Samina Haye - Der Weg nach Roseworthy

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Zoe, Lehrerin an einer Grundschule in Luxemburg, wandert nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes und ihres kleinen Sohnes aus. Und zwar auf die andere Seite der Erde, in das abenteuerliche Land Australien. Sie will die Zeit der Trauer hinter sich lassen und noch einmal ganz neu beginnen.
Der Ranchbesitzer Riley, wo Zoe nun wohnt, merkt, dass sie ängstlich und traurig wirkt und will mit ihr sprechen und für sie da sein.
Doch Zoe will niemanden beunruhigen und behält alles für sich. Aber kaum ist sie in ihrem neuen Zuhause angekommen, wird sie bei einem Country Fest entführt…
Eine Geschichte über das Leben, zwischen Trauer und Angst, über Freundschaft und über die wahre Liebe.

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„Aber das ist doch schrecklich von mir, was ich hier mache“, sagte sie mit tränenden Augen zu ihrer Schwester, die sie nun zärtlich drückte.

„Ich weiß, es fühlt sich nicht richtig an für dich, aber es ist schon einige Monate her, du musst das irgendwann machen, es wird dir immer schwer fallen, egal zu welchem Zeitpunkt.“

Als sie damit fertig waren, ging Lina mit ihrer Schwester raus in die frische Luft, sie machten einen langen Spaziergang durch den Wald und sprachen in Ruhe nochmal über das Thema.

Nun war der letzte Abend angebrochen, die zwei jungen Frauen machten sich ein leckeres Essen, gekrönt von Schokoladeneis, bekannt dafür, gut für die Nerven zu sein.

Morgen wollte Zoe in die Schule gehen und dem Direktor und ihren Kollegen von ihrer Rückkehr berichten.

4

Montag, 10. Jänner 2011

Um Punkt sechs Uhr morgens läutete seit Langem wieder mal Zoes Wecker. Mit einem flauen Gefühl im Magen stand sie auf und führte ihr tägliches Morgenritual durch. Ab unter die Dusche, danach in die Küche und einen starken Kaffee genießen.

In den Wintermonaten pflegte Zoe immer zu Fuß in die Schule zu gehen und so stand sie auch diesmal nach kurzer Zeit vor dem Eingangstor der Schule. Sie blieb kurz stehen, atmete nochmal tief durch und betrat dann die Schule.

Zoe wollte als erstes den Direktor begrüßen und machte sich auf in Richtung seines Büros.

Doch als sie den Flur entlangging wuchs ihre Unruhe. Es war so ungewöhnlich ruhig, niemand war zu sehen. Als sie um die Ecke bog standen alle Lehrer versammelt.

Hinter ihnen an der Wand hing ein großes Willkommensplakat, das die Schüler gemeinsam mit den Lehrern gemalt hatten.

Alle riefen wie aus einem Mund: “Herzlich Willkommen!“ und kamen ihr lächelnd entgegen.

Ihre Kollegen waren froh, sie wiederzusehen und endlich wieder bei sich in der Schule zu haben.

Direktor de Mol ging zu Zoe, nahm sie in die Arme und räusperte sich kurz.

„Guten Morgen, Zoe, wir sind glücklich, Sie wieder hier zu haben. Ihre Schwester war so lieb und hatte mir vor ein paar Tagen bescheid gegeben, damit wir Sie herzlich begrüßen können.“

Zoe musste tief durchatmen. Dieser herzliche Empfang ging ihr doch sehr nahe, und sie konnte die Tränen nicht länger zurückhalten.

Sie sah in die Runde und begann zu weinen. Direktor de Mol nahm ihren Arm und brachte sie in sein Büro.

„Es tut mir leid, Herr Direktor, es war wohl zu viel auf einmal.“

Die Direktionsassistentin brachte ihr ein Glas kaltes Wasser.

Sie hörte, wie die Lehrer am Gang miteinander sprachen.

Als sie sich wieder gefasst hatte kam ihr Chef und setzte sich neben Zoe.

„Wenn es Ihnen zu viel wird, sagen Sie es, Sie können jederzeit zu mir ins Büro kommen, abschalten und einige Minuten für sich alleine sein. Ich kann gut verstehen, wenn es nicht von heute auf morgen geht, dass Sie sich wieder wohl fühlen. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.“ Zoe sah ihm in die Augen.

„Vielen Dank. Ich finde es sehr nett von Ihnen, dass Sie mich so unterstützen, aber dieser Schritt zurück ins Leben, in den Beruf, ist längst überfällig. Schließlich muss es irgendwie weitergehen, auch wenn das Leben nicht mehr so viel wert ist, als es mal war.“

Der Direktor blickte Zoe mitfühlend an und berührte ihre Hand.

„Oh, bitte sagen Sie so etwas nicht. Das Leben ist noch genau so viel wert. Ich weiß, es ist schwierig, geliebte Menschen zu verlieren, die einem Kraft und Liebe im Leben gaben. Ohne sie zu sein scheint anfangs unmöglich, doch Sie werden es schaffen.“

Draußen läutete die Schulglocke. Nun war es an der Zeit, wieder ihren Schülern gegenüberzutreten.

Die Schüler freuten sich, ihre geliebte Lehrerin wieder zu sehen, doch sie waren sehr still und befangen weil sie nicht wussten, wie sie darauf reagieren sollten.

Als zum Mittag die Glocke erklang war sie sichtlich froh darüber, dass sie den ersten Tag überstanden hatte.

Sie ging noch kurz zum Direktor und teilte ihm mit, dass sie ganz gerne kürzer treten wolle. Er gab ihr sein Okay.

Vor Freude, so einen Chef zu haben, fiel sie ihm um den Hals und bedankte sich. Danach machte sie sich auf den Heimweg.

Beim Abendessen und einem Glas Wein berichtete sie ihrer Schwester von ihrem ersten Arbeitstag.

Lina freute sich sehr, dass Zoe diesen ersten Schritt geschafft hatte. Endlich schien sie wieder an etwas Freude zu haben.

Am nächsten Tag stand Zoe gut gelaunt auf und machte sich nach dem Frühstück auf den Weg zur Schule.

Beim Gehen genoss sie die winterliche Natur, in Gedanken schon ganz bei ihren Schülern und Kollegen.

Im Lehrerzimmer unterhielt sie sich wie früher mit ihren Kollegen über Schularbeiten, Tests und natürlich über die Schüler.

Die Grundschule in Luxemburg ist in verschiedene Gruppen aufgebaut. Zoe hatte die erste Gruppe zu betreuen, das sind die jüngsten Kinder, vom fünften bis zum siebten Lebensjahr.

In dem letzten Jahr hatte sie auch ihren Sohn Nick unterrichtet.

Am Montag war sie mit so vielen Sachen beschäftigt gewesen, dass ihr gar nicht aufgefallen war, dass ihr Sohn nicht in der Klasse war.

Doch heute, vorm Unterricht, die Schüler waren noch nicht da und sie saß alleine in der Klasse und bereitete ihre Unterlagen vor, fiel es ihr wie Schuppen von den Augen:

Ihr Sohn fehlte.

Früher war er mit ihr in die Schule gekommen, hatte sich auf seinen Platz gesetzt, gemalt oder Fleißaufgaben gemacht.

Dies alles ging ihr nun durch den Kopf, vor ihrem inneren Auge lief ab, was sie alles mit ihren kleinen Sohnemann hier in der Schule erlebt hatte.

Sie sah ihn weinend, fröhlich und inmitten seiner Freunde.

Zoe überkam Panik. Wo ist er? Hab ich ihn zuhause vergessen? Doch dann kam es ihr zu Bewusstsein und sie fühlte wieder diesen grausamen Schmerz. Er wurde ihr genommen. Er war weg, und das für immer.

Sie wollte davon laufen, doch dann klingelte die Glocke und die Schüler stürmten lustig und fröhlich in die Klasse.

Sie atmete tief durch, sagte sich, dass sie jetzt stark sein müsste.

Die Schüler begrüßten sie und jeder setzte sich brav auf seinen Platz. Sie wartete, bis alle da waren und es still war.

Dann begrüßte sie die Kinder und fing mit dem Unterricht an.

Die paar Stunden bis zum Schlussklang der Glocke schienen heute ewig zu dauern, doch als sie es geschafft hatte, die Kinder zu verabschieden, ging sie schnell nach Hause, denn sie wollte endlich für sich alleine sein.

Ihre Schwester war gerade dabei, das Essen zuzubereiten als Zoe hereinstürmte, alles auf den Boden warf, hinauf ins Schlafzimmer rannte und die Tür zuknallte.

Lina fragte sich, was denn passiert sein könnte, lief hinterher und klopfte an die Tür.

„Süße, was ist denn los? Darf ich reinkommen?“ Es kam keine Antwort. Aber Lina machte sich solche Sorgen, dass sie einfach die Tür still und leise öffnete.

Zoe lag zusammengerollt auf dem Bett, hatte die zerknüllten Polster über den Kopf gelegt und weinte.

Lina ging zu ihr, setzte sich auf das Bett, streichelte sie am Rücken und sprach zu ihr. Doch es dauerte lange, bis sich Zoe beruhigen konnte, und nach langer Zeit, drehte sie sich um und setzte sich auf.

„Zoe, was ist denn passiert? Warum bist du denn so aufgelöst?“ Sie sah Lina an und begann zu erzählen.

„Heute in der Schule kam mir wieder alles zu Bewusstsein. Gleich am Morgen saß ich alleine im Klassenzimmer und wollte meine Unterlagen sortieren, als mir auffiel, dass Nick nicht da war. Ich bekam Panik, dass ich ihn zu Hause vergessen hätte, bis mir wieder einfiel, dass er ja weg ist, mein Sohn ist für immer weg und kommt nie wieder zu mir zurück.“

Lina nahm Zoe in die Arme, auch sie musste heftig weinen, weil auch sie die Trauer wieder übermannte.

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