Edgar Burroughs - Tarzan bei den Affen

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Tarzan bei den Affen: краткое содержание, описание и аннотация

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Der erste Band der Tarzan-Reihe: Tarzan bei den Affen. Der Waise Tarzan wird im Dschungel von einer Horde wilder Affen aufgezogen. «Tar-zan» bedeutet «Weiße Haut» in der Affensprache. Im Alter von etwa zehn Jahren wird Tarzan bewusst, dass er nicht wie die anderen Affen ist, als er sein Spiegelbild in einem Teich entdeckt. Er bringt sich selbst Lesen und Schreiben bei. Als er eines Tages Jane, die Tochter eines Wissenschaftlers trifft, verlieben sich beide ineinander, und Tarzan muss sich entscheiden zwischen einem Leben im Dschungel und der Zivilisation.

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Zwei Matrosen waren schon unter den Kugeln des Kapitäns gefallen. Sie lagen noch, wie sie gefallen waren, zwischen den Kämpfenden.

Jetzt stürzte der erste Steuermann vornüber aufs Gesicht, und auf einen Befehl des schwarzen Michels feuerten die wütenden Gesellen auf die vier Überlebenden. Die Mannschaft hatte nur sechs Feuerwaffen auftreiben können; deshalb war sie mit Boothaken, Äxten, Beilen und Brecheisen bewaffnet. Der Kapitän hatte seinen Revolver abgeschossen und war im Begriff, ihn wieder zu laden. Des zweiten Steuermanns Gewehr hatte versagt, und so waren nur noch zwei Waffen den Meuterern gegenüber, als diese sich rasch den jetzt zurückweichenden Offizieren näherten. Auf beiden Seiten wurde fürchterlich geflucht; dazu kam das Knallen der Feuerwaffen und das Schreien und Stöhnen der Verwundeten, so daß es auf dem Verdeck der »Fuwalda« wild genug aussah.

Noch ehe die Offiziere ein Dutzend Schritte nach rückwärts gemacht hatten, fielen die Leute über sie her. Ein dicker Neger spaltete dem Kapitän den Kopf, und einen Augenblick später waren auch die andern niedergeschlagen, teils tot, teils durch Dutzende von Schlägen und Schüssen verwundet.

Kurz und grausig war das Werk der Meuterer auf der »Fuwalda«, und bei all diesen Vorgängen stand John Clayton unbekümmert an die Schiffstreppe angelehnt, rauchte nachdenklich seine Pfeife, als ob er einer gleichgültigen Kricketpartie zusähe.

Als der letzte Offizier gefallen war, dachte er daran, daß es Zeit sei, zu seiner Frau zurückzugehen, da sonst einer von der Mannschaft sie allein finden könnte.

Obgleich äußerlich ruhig und gleichgültig, war Clayton doch ängstlich und erregt, denn er fürchtete für die Sicherheit seiner Frau in der Nähe dieser Entmenschten, in deren Hände das Schicksal sie so unbarmherzig geworfen hatte.

Als er sich umdrehte, um die Treppe hinunterzusteigen, sah er zu seiner Überraschung seine Frau auf den Stufen stehen.

Seit wann bist du hier, Alice?

Von Anfang an, antwortete sie. Wie schrecklich, John! O, wie schrecklich! Was können wir aus den Händen solcher Menschen erwarten?

Ein Frühstück, hoffe ich, antwortete er, tapfer lächelnd, um ihre Furcht zu zerstreuen.

Ich will sie wenigstens fragen, fügte er hinzu. Komm mit mir, Alice. Wir dürfen sie nicht glauben lassen, daß wir etwas anderes als eine höfliche Behandlung von ihnen erwarten.

Unterdessen umringten die Matrosen die toten und verwundeten Offiziere, und ohne Unterschied und ohne Mitleid begannen sie Tote und Verwundete über Bord zu werfen. Mit derselben Herzlosigkeit verfuhren sie mit ihren eigenen Verwundeten und mit den Leichen dreier Seeleute, denen ein gütiges Geschick einen sofortigen Tod durch die Kugeln der Offiziere beschieden hatte.

Plötzlich bemerkte einer von der Mannschaft die sich nähernden Claytons, und mit dem Rufe: Hier sind noch zwei für die Fische! stürzte er mit erhobener Axt auf sie zu.

Aber der schwarze Michel war flinker, so daß der Kamerad, ehe er noch einige Schritte gemacht hatte, durch einen Schuß niedergestreckt war.

Mit lautem Rufen zog er die Aufmerksamkeit der andern auf sich, und, auf Lord und Lady Greystoke zeigend, rief er:

Diese sind meine Freunde, und sie sollen in Ruhe gelassen werden. Versteht ihr? Ich bin jetzt Kapitän dieses Schiffes, und was ich befehle, geschieht, fügte er, sich zu den Claytons wendend, hinzu. Bleiben Sie für sich allein, und kein Mensch wird Ihnen ein Leid zufügen! Dabei sah er drohend zu seinen Kameraden hinüber.

Die Claytons beachteten denn auch die Anweisungen des schwarzen Michels so genau, daß sie nur wenig von der Mannschaft sahen und nichts von den Plänen der Leute erfuhren.

Gelegentlich hörten sie einen schwachen Widerhall von Zank und Streit zwischen den Meuterern, und zwei Mal erschütterten Schüsse die stille Lust. Der schwarze Michel eignete sich aber sehr gut zum Führer dieses zusammengewürfelten Volkes, denn er verstand es, sie in seiner Gewalt zu behalten.

Am fünften Tage nach der Ermordung der Offiziere wurde vom Ausguck Land gemeldet. Ob es eine Insel oder Festland war, wußte der schwarze Michel nicht, aber er kündete Clayton an, daß, wenn es sich herausstellte, daß die Gegend bewohnbar sei, er und Lady Greystoke mit ihrem Gepäck dort an Land gesetzt werden sollten.

Für ein paar Monate werden Sie dort gut aufgehoben sein, erklärte er ihnen, und unterdessen werden wir wohl an irgend einer unbewohnten Küste landen und uns zerstreuen können. Dann will ich der britischen Regierung melden, wo Sie sind und sie wird bald ein Kriegsschiff senden, um Sie abzuholen. Es wäre eine schwierige Sache, Sie in einer zivilisierten Gegend landen zu lassen, ohne daß eine Menge Fragen gestellt würden, die keiner von uns glaubhaft beantworten könnte.

Clayton wehrte sich gegen die Unmenschlichkeit, sie an einer unbekannten Küste zu landen und den wilden Tieren und vielleicht noch wilderen Menschen preiszugeben.

Seine Worte waren aber vergeblich und nur geeignet, den schwarzen Michel zu erzürnen. Schließlich ließ er es dabei bewenden, und suchte nur noch seiner üblen Lage die beste Seite abzugewinnen.

Gegen drei Uhr nachmittags kamen sie in die Nähe einer wundervollen bewaldeten Küste, an der eine Landungsstelle zu sein schien.

Der schwarze Michel sandte ein kleines, mit einigen Mann besetztes Boot aus, um zu untersuchen, ob die »Fuwalda« dort einfahren könnte.

Nach etwa einer Stunde kehrten sie zurück und meldeten, das Wasser sei tief genug, sowohl in der Einfahrt, als auch im Innern der Bucht.

Ehe es dunkelte, lag das Schiff friedlich vor Anker auf der stillen, spiegelglatten Fläche des Busens.

Die Umgebung des Strandes war von prächtigem, halbtropischem Grün bewachsen, während in der Ferne die Gegend, die sich als Hügel- und Tafelland vom Ozean abhob, fast lückenlos mit Urwald bedeckt war.

Kein Zeichen einer menschlichen Wohnung war sichtbar, aber daß Menschen sehr wohl dort leben konnten, bewies die Fülle der Vögel und anderen Tiere, die man vom Deck der »Fuwalda« erblickte, als auch der Schimmer eines kleinen Flusses, der in die Bucht mündete und frisches Wasser in Fülle spendete.

Als sich die Nacht auf die Erde senkte, standen Clayton und feine Frau noch an der Reeling, in stilles Nachdenken über ihr künftiges Schicksal versunken. Aus dem finsteren Schatten des mächtigen Waldes kamen die Lockrufe der wilden Tiere, das dumpfe Brüllen des Löwen und gelegentlich der schrille Schrei eines Panthers.

Die Frau drückte sich fester an ihren Mann, von ahnungsvollem Schauder ergriffen über das Grausige, das in dem schrecklichen Dunkel der kommenden Nächte vor ihnen lag, wenn sie beide ganz allein auf dieser wilden einsamen Küste sein würden.

Spät am Abend kam der schwarze Michel zu ihnen und wies sie an, ihre Vorbereitungen zu ihrer für den nächsten Tag angesetzten Landung zu treffen. Sie versuchten ihn zu bewegen, sie an einer wohnlicheren Küste zu landen, so daß sie hoffen könnten, in freundliche Hände zu fallen, aber keine Bitten, keine Drohungen und keine Versprechungen konnten ihn rühren.

Er antwortete ihnen: Ich bin der einzige Mann an Bord, der Sie beide nicht lieber tot sähe, und wenn ich auch weiß, daß dies der einzig vernünftige Weg wäre, unsern eigenen Kopf zu sichern, so ist der schwarze Michel doch nicht der Mann, der eine Wohltat vergißt. Sie haben mir einmal das Leben gerettet, – ich rette das Ihrige, aber das ist auch alles, was ich tun kann. Die Leute wollen sich nicht länger hier aufhalten, und wenn wir Sie nicht schnellstens landen, so könnten sie leicht anderen Sinnes werden. Ich will alles, was Ihnen gehört, ans Land setzen, ebenso Küchengeräte und einige alte Segeltücher für Zelte und genug Essen, bis sie Früchte und Wild finden werden. Da Sie auch ihre Gewehre zum Schutz haben, können Sie hier leicht leben, bis Hilfe kommt. Wenn ich glücklich von hier fort bin, will ich sehen, daß die britische Regierung erfährt, wo Sie sind. Wo ich in Zukunft leben werde, kann ich Ihnen nicht genau sagen, denn ich weiß es selbst noch nicht. Aber man wird Sie schon finden.

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