Bewusstseinsebenen und morphische Felder
Haben Sie schon einmal einen Schwarm aus Tausenden von Vögeln beobachtet, wie er am Himmel seine Bahnen zieht? Und haben Sie sich schon einmal gefragt, warum es dabei zu keinen Kollisionen kommt? Warum all diese vielen Vögel wie auf Kommando nach links, nach rechts, nach oben, nach unten fliegen und sich gegenseitig keinen Schaden zufügen?
Mit Fragen dieser Art beschäftigt sich der englische Biologe und Buchautor Rupert Sheldrake. Vereinfacht ausgedrückt lautet seine Erklärung des mysteriösen Phänomens: Die Vögel kommunizieren über energetische Schwingungsfelder, so genannte morphische Felder. Dasselbe gilt für den Menschen in Bezug auf seine verschiedenen Gefühle und Gedanken. Diese Felder beschränken sich Sheldrakes Theorie zufolge nicht auf das Gehirn, sondern erstrecken sich über den Körper hinaus in die Umwelt und sind auch die Grundlage unserer Wahrnehmungen und Verhaltensweisen. Hinzu kommt, dass das menschliche Gehirn dieser Auffassung gemäß ein gigantischer Sender/Empfänger ist, vergleichbar einem Funkgerät. Je nachdem, wie dieses Funkgerät ausgerichtet ist, tritt es mit anderen Funkgeräten in Resonanz. Ändere ich die Peilung, verändern sich auch die Sender, zu denen ich in Beziehung stehe. Bin ich etwa in Resonanz mit dem Schwingungsfeld der Angst, also eher ein ängstlicher Typ, so ziehe ich alles in mein Leben, was meine Angst nährt. Durch meine eigene dadurch größer werdende Angst nähre ich wiederum das globale morphische oder Schwingungsfeld der Angst. Deshalb entwickeln furchtsame Menschen auch immer mehr Ängste. Denn ihr individuelles Schwingungsfeld Angst ist in Resonanz mit dem globalen Feld der Angst. Und beide schaukeln sich gegenseitig tüchtig hoch. Schauen Sie sich unsere Gesellschaft an: Angst, wo Sie auch hinschauen. Jeder zehnte Deutsche zum Beispiel hat Angst vor anderen Menschen! In Österreich haben 82 Prozent aller Jugendlichen Angst vor der Zukunft!
Wir unterscheiden zwischen niedrigen und höheren Schwingungs- beziehungsweise Bewusstseinsebenen. Bei den niedrig schwingenden handelt es sich um Scham, Schuldgefühle, Resignation, Trauer/Kummer, Angst, Wut/Ärger. Diese emotionalen Zustände sind der Nährboden, auf dem unsere Probleme entstehen. Wenn Sie diese niedrigen Schwingungen jedoch in höhere umwandeln, so treffen Sie auf Vertrauen, Vergebung, Liebe, Freude und Frieden – Zustände der Entspannung, Ruhe und der inneren Harmonie. Wenn Sie in einem derartigen Zustand sind, gibt es keine Probleme, keine Krankheiten mehr. Und der Magen beginnt erst wieder zu drücken, falls Sie sich erneut mit dem morphischen Feld der Angst verbinden. Für uns alle heißt das konkret: Wenn ich mir meine Ängste bewahre, nähre ich damit das morphische Feld der Angst und gehe gleichzeitig in Resonanz mit immer neuen Ängsten. Hier ist das am Werk, was wir das Gesetz der Resonanz nennen. Und mehr noch als bei anderen Emotionen gilt für Angst die Regel: Ich ziehe genau das an, wovor ich Angst habe. Wenn Sie zum Beispiel ständig Angst haben, Ihren Job zu verlieren, wird genau das eintreten, denn Sie versorgen den geistig vorweggenommenen Zustand mit Energie, weil Sie durch Ihre Angst in Resonanz mit ihm gehen. Lösen Sie diese Angst auf und nähren Sie den erreichten Zustand des Vertrauens mit einem Wahlsatz, etwa: „Ich wähle, voller Zuversicht zu wissen, dass ich jederzeit die Arbeit bekomme, die ich möchte“, verbinden Sie sich dadurch mit einem anderen morphischen Feld, nämlich dem der Zuversicht und Kraft des Optimismus.
Hier liegt die Macht des Beklopfens belastender Zustände (wie Angst) und des anschließenden Beklopfens eines Wahlsatzes: Sie treten mit einem anderen morphischen Feld in Resonanz. Auf demselben Prinzip beruht der Heilende Satz. Indem Sie eindeutig die Erklärung abgeben: „Ich liebe und achte mich so, wie ich bin“, wechseln Sie vom bisherigen morphischen Feld des Leidens in das morphische Feld von Liebe und Akzeptanz über.
In diesem Sinne ist MET Bewusstseinsarbeit. Machen Sie sich also immer wieder klar, auf welcher Bewusstseinsebene Sie sich befinden (Angst, Schuld, Scham oder dergleichen). Und entscheiden Sie sich dann für die Richtung, die Sie einschlagen möchten, treffen Sie Ihre Wahl. Empfinden Sie Angst, so sind Sie mit dem Schwingungsfeld der Angst verbunden. Durch das Beklopfen löst sich diese Verbindung auf. Wenn Sie dann noch einen Wahlsatz in Ihre Behandlungspunkte einklopfen, wird die neue Bewusstseinsebene (etwa Entspannung und Frieden) genährt und Sie gehen mit diesem Feld in Resonanz. Das klingt alles ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber seien Sie versichert: Sobald Sie die ersten Erfolge erzielt haben, werden Sie spüren, was gemeint ist.
Anlässlich eines Seminars in Frankfurt/Main lernte Rainer bei einem gemeinsamen Abendessen den in München lebenden chinesischen Qi-gong Lehrer Meister Li-Zhi-Chang kennen. Sie tauschten sich über ihre Arbeit aus. Nachdem Rainer erläutert hatte, was MET ist, erklärte Meister Li, das Beklopfen bestimmter Meridian- beziehungsweise Akupunkturpunkte sei schon seit 5000 bis 6000 Jahren bekannt. Bereits die alten Chinesen hätten um die Bedeutung der Meridiane gewusst. Nadeln gab es seinerzeit noch nicht, also massierten sie bestimmte Meridianpunkte und beklopften sie auch leicht mit den Fingerspitzen, um energetische Blockaden aufzulösen. Genau das tut man auch bei MET. Wir beklopfen 7 ausgewählte Meridianpunkte mit den Fingerspitzen und lösen damit energetische Blockaden auf.
Was aber sind energetische Blockaden? Man erkennt sie an ihren Auswirkungen, denn sie führen zu belastenden Gefühlen, äußern sich in einer körperlichen Symptomatik oder bestimmten Glaubenssätzen.
Im Prinzip kann jede unschöne Erfahrung körperlicher, seelischer oder geistiger Art, die ein Mensch macht, in seinem energetischen Gefüge (dem Meridiansystem) Blockaden verursachen. Und manchmal dauert es Jahre, bevor sie zu „Auffälligkeiten“ (einschränkenden Empfindungen, Krankheitssymptomen) führen. Mit MET, und das ist das Faszinierende daran, ist es nun nicht mehr erforderlich, sich mittels einer langwierigen Psychotherapie mühsam zu den Ursachen der Energieblockade vorzukämpfen. Sondern diese selbst wird zum Ausgangspunkt der Behandlung und durch das Beklopfen mechanisch aufgelöst und mit ihr das belastende Gefühl. Klingt einfach? Ist es auch. Man muss es nur machen.
Wie bereits angedeutet, gesellt sich dem mechanischen Auflösen energetischer Blockaden die Veränderung der Bewusstseinsebene hinzu, auf der sich der „Patient“ befindet. Lassen Sie uns noch einmal kurz zu unserem Beispiel von der Angst zurückkehren. Wer sich auf der Bewusstseinsebene der Angst befindet, ist ständig in Resonanz mit dem morphischen Feld = Schwingungsfeld der Angst. Durch das Beklopfen der Meridianpunkte nun wird die energetische Blockade, die zu diesem Gefühl geführt hat, behoben. In Verbindung mit dem Aussprechen der Heilenden Sätze und Behandlungssätze wird gleichzeitig eine andere, höhere Bewusstseinsebene erreicht; in diesem Fall klinkt man sich ein in das morphische Feld des Vertrauens, der Ruhe und Zuversicht.
Ein anderes Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihr Radio auf den Sender XY eingestellt, der nichts als Angst sendet. Da Sie in Resonanz mit diesem Sender sind, empfangen und empfinden auch Sie Angst. (So, wie Sie vielleicht im Rhythmus eines im Radio gespielten Musikstückes mit dem Kopf wippen, ohne sich dessen recht bewusst zu werden.) Verändern Sie dann aber durch Beklopfen der Meridianpunkte Ihre Frequenz, so empfangen Sie nicht mehr Sender XY, sondern beispielsweise die Station AB, bei der den ganzen Tag über Zuversicht auf dem Programm steht. Und wenn Sie ganz sicher sein wollen, dass Sie den Sender auch morgen noch völlig störungsfrei reinkriegen, steht Ihnen noch das Hilfsmittel der Wahlmöglichkeiten zur Verfügung, quasi als Antennenverstärker.
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