Frank Springer - Hanno rettet die Welt

Здесь есть возможность читать онлайн «Frank Springer - Hanno rettet die Welt» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Hanno rettet die Welt: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Hanno rettet die Welt»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Hanno ist ein einsamer und zurückhaltender Junge, der keine Freunde hat. Wie in jedem Jahr verbringt er die Sommerferien bei seinem Vater, der von seiner Mutter getrennt auf dem Land lebt. Hanno freut sich, dass er dort Ruhe vor seinen fiesen Mitschülern hat, die ihn ständig schikanieren und quälen. Jedoch diesmal ist etwas anders. Ins Nachbarhaus ist Charline, ein Mädchen in seinem Alter, mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder Timmi eingezogen. Hanno verliebt sich sofort in das wunderhübsche Mädchen. Als sein unbeholfener Annäherungsversuch scheitert, beginnt Charline damit, Hanno ununterbrochen zu ärgern. So hat sich Hanno seine Ferien nicht vorgestellt.
Dann geschehen beunruhigende Dinge. Die drei Kinder beobachten unbemerkt, wie Charlines Eltern entführt werden. Als sie am nächsten Tag wieder auftauchen, scheint alles in Ordnung zu sein. Aber etwas stimmt nicht. Die Kinder finden heraus, dass die Erwachsenen von bösartigen Außerirdischen manipuliert werden, die ihnen ihren Willen aufzwingen, um die Erde zu erobern. Nur mit knapper Not können die drei diesen unheimlichen Kreaturen entfliehen.
Zunächst halten sich die Kinder versteckt und versuchen den bedrohlichen Wesen zu entkommen. Dabei müssen sie miterleben, wie immer mehr Menschen von den furchteinflößenden Monstern zu willigen Untertanen gemacht werden. Durch Zufall entdecken sie eine Wunderwaffe, mit der sie die außerirdischen Eindringlinge bezwingen können. Inzwischen werden die drei aber auch von der Polizei gesucht und müssen es mit einer Bande von kriminellen Jugendlichen aufnehmen, die ihnen darüber hinaus das Leben unnötig schwer machen.
Schließlich brechen die Kinder zu einem letzten Gefecht gegen die übermächtigen Gegner in dem Wissen auf, dass sie fast keinerlei Möglichkeit haben, diesen ungleichen Kampf zu gewinnen. Ihre einzige Chance besteht darin, das Geheimnis dieser Monster zu lüften und so deren schwache Stelle treffen zu können, um sich selbst und die Menschheit zu retten.

Hanno rettet die Welt — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Hanno rettet die Welt», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Es war ein uraltes Rad. Es besaß eine gebogene Lenkstange und eine Bremse, bei der ein Gummiklotz direkt von oben auf den Vorderreifen drückte. Das Schutzblech klapperte, die Kette knirschte und das Tretlager quietschte. Überall war das abgenutzte Zweirad verrostet und besaß eine undefinierbare Farbe. Die Lampe hing wie eine verwelkte Blüte herab.

Hanno stieg auf und fuhr zu dem Gattertor, das den Hof von dem Feldweg trennte. Kurz bevor er es erreichte, glaubte er, seinen Augen nicht zu trauen. Aus Richtung des Bauernhauses kam ein Mädchen mit einem Fahrrad gefahren. Es war ein modernes Mountainbike, wie er es sich schon lange wünschte.

Das Mädchen war etwa so alt und groß wie er. Sie war wunderhübsch. Ihr offenes, blondes Haar reichte bis fast zu ihrem Hinterteil hinab. Das Gesicht glich dem eines Engels. Die Lippen waren sanft geschwungen und ihre Augen leuchteten himmelblau. Ihr Pony hing ihr frech in die Stirn. Obwohl sie schlank war, besaß sie einen muskulösen und durchtrainierten Körper. In ihrem kurzen Minirock und dem bauchfreien Top sah sie verführerisch aus. Hanno erkannte in ihren offenen Sandalen, dass sie an ihrem linken Mittelzeh einen silbernen Ring trug. Sonst hatte sie keinen Schmuck oder Schminke angelegt. Das brauchte sie nicht, denn sie war das schönste Mädchen, das Hanno je gesehen hatte. Die beiden hielten vor dem Gattertor an, da es geschlossen war, und stiegen von ihren Rädern ab.

In Hannos Klasse hatten die meisten Jungen eine Freundin. Nur er hatte noch nie eine gehabt. Er versuchte sich oft vorzustellen, wie es war, mit einem Mädchen zusammen zu sein. Auch wenn er Abstand von anderen Menschen hielt, wünschte er sich, eine Freundin zu haben. Manchmal war er deshalb neidisch auf seine Mitschüler. Er wagte aber nicht zu hoffen, dass sich die Mädchen für ihn als den geschmähten Sonderling ernsthaft interessieren würden. Aus Angst vor Ablehnung und sich lächerlich zu machen, traute er sich nicht, von sich aus eines anzusprechen. Daher zog sich Hanno von ihnen zurück und litt darunter, dass er seinen Gefühlen nicht nachgeben konnte.

Die besonders hübschen Mädchen hatten meist ältere, erfahrene Freunde. Wenn sie mit einem Jungen Schluss machten, dann war stets eine lange Reihe anderer da, aus denen sie auswählen konnten. Hanno malte sich keine realistischen Chancen bei den Mädchen aus.

Hier war es anders. In der Abgeschiedenheit weit weg von anderen Menschen gab es nur sie und ihn. Hanno hatte keine Konkurrenz zu fürchten. Außerdem kannte sie ihn nicht und wusste nicht, dass er ein Außenseiter war. Er konnte sein Glück nicht fassen, ausgerechnet in dieser einsamen Gegend diesem schönen Mädchen zu begegnen. Je länger er sie betrachtete, desto sicherer wurde sich Hanno, wenn es auf dieser Welt eine Traumfrau für ihn gab, dass sie genauso aussehen musste wie sie und nicht anders.

Hanno hätte das Mädchen stundenlang ansehen können, so hübsch war sie.

Es fiel ihr auf, wie er sie anschaute, und sie sagte: „Was glotzt du mich so an? Ich bin nicht vom Mars. Hast Du noch nie ein Mädchen gesehen?“

,Ja, schon oft, aber noch nie so ein schönes wie dieses hier’, dachte Hanno und starrte sie weiterhin an, ohne etwas zu sagen.

Nachdem der Junge nicht reagierte, fügte sie hinzu: „Mach wenigsten den Mund zu, sonst sieht dein ohnehin nicht besonders intelligenter Gesichtsausdruck noch bescheuerter aus.“

Hanno wusste, dass Mädchen frech sein konnten. Daher hielt er ihr Verhalten für normal.

Ihm war bewusst, dass er jetzt handeln musste, wenn er bei ihr etwas erreichen wollte. Er musste sich schnell etwas einfallen lassen, sonst war diese Gelegenheit vorbei. Sein Verstand arbeitete fieberhaft.

‚Nur keinen Fehler machen’, sagte er sich.

Hanno war es nicht geübt, mit Menschen zu reden. Damit hatte er große Schwierigkeiten, selbst wenn es dabei um viel weniger ging. Ein so gut aussehendes Mädchen anzusprechen, war für ihn die allergrößte Herausforderung. Lieber hätte er zuerst in einigen einfacheren Situationen geübt, bevor er sich daran wagte, aber dazu hatte er keine Zeit. Er musste etwas sagen, in diesem Augenblick, nicht später.

„Hallo, willst du auch Brötchen holen?“, hörte sich der Junge sprechen.

Das war zwar nicht besonders einfallsreich, aber immerhin besser als nichts.

Das Mädchen beantwortete seine Frage nicht, sondern kommandierte: „Mach endlich das Tor auf, damit ich durchfahren kann oder mach zumindest Platz, damit ich es öffnen kann.“

Hanno hantierte ungeschickt am Gatter herum, bekam aber den Riegel vor Aufregung nicht auf.

„Lass mich mal!“, sagte das Mädchen, schob Hanno beiseite und öffnete die Pforte mit einem Griff. Sie gingen beide mit ihren Fahrrädern hindurch. Danach schloss das Mädchen die Gattertür und stieg auf. Hanno sprang schnell auf sein Rad und fuhr neben ihr her.

„Wer bist du eigentlich?“, fragte sie, ohne ihn anzusehen.

„Ich bin der Sohn von eurem Vermieter“, antwortete der Junge.

„Dann musst du Hanno sein“, vermutete das Mädchen. „Dein Vater hat uns von dir erzählt. Ich heiße übrigens Charline.“

„Das ist ein schöner Name“, sagte Hanno.

Er wollte sich gerade selbst dafür loben, dass ihm dieser Satz eingefallen war, als das Mädchen ihm frech erwiderte: „Du Schmeichler, das würdest du auch sagen, wenn ich Tusnelda oder Ottfriede hieße.“

„Wieso? Das sind doch hübsche Namen“, entgegnete Hanno, ohne nachzudenken.

Er hätte sich ohrfeigen können für diese einfallslose Antwort und biss sich auf die Lippen.

„Genau das meine ich“, sagte sie kühl.

Sie radelten weiter nebeneinander auf dem Feldweg.

„Wo hast du denn das Museumsstück ausgegraben?“, fragte Charline ihn und deutete auf sein Fahrrad.

Hanno schämte sich, dass er ein altes und verschlissenes Rad fuhr, das längst auf den Sperrmüll gehörte.

„Das ist nicht meins. Es gehört meinem Vater“, antwortete er.

„Das passt zu ihm“, behauptete Charline.

Nun schämte sich der Junge für seinen Vater, der keinerlei Wert auf sein äußeres Erscheinungsbild legte. Bei Mädchen aber zählen Äußerlichkeiten, glaubte Hanno.

„Ich bin vor zwei Monaten vierzehn Jahre alt geworden. Wie alt bist du?“, wollte Hanno wissen.

„Pfui!“, rief sie und tat entrüstet. „So etwas fragt man eine Dame nicht.“

Der Junge bekam einen Schrecken, dass er etwas falsch gemacht hatte, jedoch Charline lachte und sagte: „Ich bin dreizehn, genauer gesagt dreizehn drei Viertel.“

Hanno war beruhigt, dass sie ihm die Frage nicht übelnahm.

Dennoch war die Unterhaltung für ihn anstrengend. Er war hochkonzentriert, damit er keinen Fehler machte. Zuviel stand für ihn auf dem Spiel. Auch wenn das Gespräch mit Charline nicht reibungslos verlief, so ging es voran und das nicht nur von ihm aus. Hanno war stolz auf sich. Nie in seinem bisherigen Leben hatte er mit einem Menschen, den er zuvor nicht kannte, so viel gesprochen, schon gar nicht mit einem Mädchen, für das er sich interessierte. Der Junge war über sich selbst erstaunt.

Durch seinen Erfolg wurde Hanno übermütig. Er wollte wissen, ob Charline einen Freund hatte. Dabei versuchte er zu vermeiden, sie direkt danach zu fragen, und tastete sich vorsichtig auf Umwegen an das Thema heran.

„Gibt es im Dorf viele Kinder in unserem Alter?“, erkundigte er sich.

„Es gibt dort einige“, antwortete sie. „Das sind aber alles Deppen. Mit denen möchte ich nichts zu tun haben.“

Hanno war darüber erleichtert und fragte weiter: „Wie kommst du zur Schule? Nimmst du den Schulbus?“

„Wo denkst du hin?“, entgegnete Charline. „Hier draußen in dieser Einöde kommt kein Bus. Meine Mutter nimmt mich in die Kreisstadt mit, wenn sie mit dem Auto zur Arbeit fährt. Einmal als sie krank und mein Vater unterwegs war, hat mich dein Vater gebracht, obwohl er nichts in der Stadt zu tun hatte. Ich fand das lieb von ihm. Es war lustig in seinem alten Auto zu fahren. Meine Mitschüler haben sich amüsiert, als wir mit seiner Ente vor der Schule gehalten haben.“

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Hanno rettet die Welt»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Hanno rettet die Welt» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Hanno rettet die Welt»

Обсуждение, отзывы о книге «Hanno rettet die Welt» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x