Salvatore Algieri - Die Katzen des Sallust

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Wir wissen nicht, ob der römische Historiker Sallust Katzen besessen hat aber eine Schar von Katzen hat bis in die siebziger Jahren in den Ruinen seiner Gärten gelebt. Direkt gegenüber hat die Familie des Autors vierzig Jahre lang gewohnt und sich mit der aufdringlichen Katzenkolonie einigermaßen arrangiert. Die vorliegende Geschichte handelt von Katzen, vom Leben des Sallust, von seinen berühmten Gärten und von ihren ehemaligen Besitzern, den Boncompagni-Ludovisis und dem westfälischer Buchhändler Joseph Spithöver; und davon wie sie nach 1870 vernichtet wurden, um die sechsstöckigen Gebäude und die Ministerien der neuen Viertel – Ludovisi und Sallustiano – zu errichten. Vieles wurde trotzdem gerettet und kann heute in den Museen von Rom, Florenz, Kopenhagen, London und Boston bewundert werden.

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Im Jahr 55 v. Chr. wurde Sallust Quästor und nahm damit eine Stelle in der Verwaltung ein, mit der junge Römer ihre Ämterlaufbahn starteten. Am 18. Januar des Jahres 52 v. Chr. erschütterte ein Mord die römische Gesellschaft, der gleichzeitig der Endpunkt des Krieges zwischen den beiden Hitzköpfen Clodius Pulcher und Titus Annius Milo war. Auf der Via Appia trafen sich, vermutlich zufällig, die beiden Männer, jeweils in Begleitung ihrer Banden. In dem daraufhin stattfindenden Kampf wurde Clodius getötet. Im April begann der Prozess gegen Milo. Details aus dem Verfahren kennen wir aus der Rede von Cicero ( Die Verteidigung Milos ) und aus dem Kommentar von Asconius. Dieser gibt uns einen Einblick in die Feindschaft zwischen Sallust und Cicero: 19

.die Tribunen Quintus Pompeius Rufus, Gaius Sallustius Crispus und Titus Munatius Plancus waren die ersten, die Volksversammlungen hielten, die extrem feindlich für Milo waren und Animosität gegen Cicero schüren sollten .

Cicero seinerseits bemerkt: 20

Einige .… haben behauptet, der Mord sei zwar von Milos Hand verübt worden, jedoch auf Anstiftung eines Mächtigeren. Offensichtlich suchten sie mich als Banditen und Mörder hinzustellen – diese verworfenen, abscheulichen Menschen.

Für diejenigen, die nicht wussten, von wem Cicero sprach, liefert Asconius die Namen: 21

Gemeint waren die Tribunen Quintus Pompeius Rufus und Gaius Sallustius.

Milo wurde am Ende verurteilt und ging ins Exil.

Das Nächste, was wir über Sallust erfahren, stammt aus der Feder von Cassius Dio: Sallust wird im Jahre 50 v. Chr. aus dem Senat geworfen, 22angeblich wegen seines unsittlichen Lebenswandels. Bekannt war, dass Sallust zu einem früheren Zeitpunkt eine Affäre mit Fausta, der Tochter von Sulla, unterhalten hatte und die beiden einmal von Faustas Ehemann Milo ertappt worden waren. Erst nach einer gehörigen Portion Schläge und der Bezahlung einer „Reparatur“-Summe konnte Sallust fliehen. 23Um das Bild abzurunden, meldete sich auch Lenaeus, ein Grammatiker und Freigelassener des Pompeius, der, vielleicht als Vergeltung für die feindliche Einstellung des Sallust gegenüber Pompeius, den Historiker mit „Schuft, Schlemmer und liederlichem Individuum“ betitelte. 24Die Tatsache, dass Sallust ein Parteigänger von Caesar war, hat sicher bei seinem Rauswurf eine Rolle gespielt und außerdem die Optimates wollten sich für ihre Niederlage im Fall Milo rächen. Im Jahr 49 v. Chr. machte Caesar ihn erneut zum Quästor, sodass Sallust in den Senat zurückkehren konnte. 25Mit dem Beginn des Bürgerkrieges zwischen Caesar und Pompeius finden wir Sallust an der Seite von Caesar als Befehlshaber einer Legion, die in Illyrien engagiert war, am Ende jedoch von den Pompeianern geschlagen wurde. 26

Die nächste militärische „Operation“ von Sallust verlief auch nicht erfolgreicher: Caesars Truppen waren im Jahr 47 v. Chr. in Kampanien stationiert, wo sie sich auf ihre nächste Kampagne in Afrika vorbereiteten. Diesmal konnte Caesar die großzügigen Versprechungen, die er seiner Truppe gegeben hatte, nicht in vollem Umfang erfüllen, weswegen es zu einer Meuterei kam. Caesar schickte Sallust nach Kampanien, um die Gemüter zu beruhigen, doch, so berichtet Cassius Dio: 27

Diese Leute hätten den Sallust .... beinahe umgebracht. Als er dann ihren Händen glücklich entronnen, zwecks Berichterstattung über die Vorfälle nach Rom zu Caesar eilte, folgten ihm viele Rebellen, die niemanden auf ihrem Wege schonten und neben anderen, denen sie begegneten, auch zwei Senatoren ermordeten.

In Rom angekommen, wollten die Rebellen mit Caesar sprechen; sie beklagten sich über all die Strapazen und Gefahren, die sie für ihn auf sich nehmen mussten, und verlangten zusätzlich zu der ihnen bereits versprochenen Belohnung, dass er sie aus seinem Dienst entlasse. Cassius Dio schreibt in diesem Zusammenhang:

.sie wollten nicht wirklich ins Privatleben zurückkehren – dies lag ihnen ja durchaus fern, da sie schon lange an die Vorteile des Kriegerlebens gewöhnt waren – sondern weil sie meinten, auf solche Weise Caesar einschüchtern und alle erdenklichen Wünsche durchsetzen zu können: er stand ja unmittelbar vor dem Feldzug nach Afrika.

Aber Caesar kannte seine Leute: Er tat so, als ob er einverstanden wäre:

Nun, meine Mitbürger, ihr habt recht, ihr seid natürlich erschöpft und wundenbedeckt!“ Dann entließ er sie alle auf der Stelle, wie wenn er offensichtlich ihrer Hilfe nicht mehr bedürfe.

Auf diese Wendung waren die Soldaten nicht vorbereitet. Besonders erschüttert waren sie, weil er sie Bürger und nicht Soldaten genannt hatte. Am Ende entschließen sich daraufhin doch die meisten dafür, im Dienste Caesars weiterzukämpfen. Caesar setzte nach Afrika über, wo er seine Kontrahenten nach ersten Schwierigkeiten schließlich besiegen konnte. Im Rahmen dieser Kampagne gewann er für Rom die Provinz Numidien (ein Teil des heutigen Algeriens und Tunesiens), die den Name Africa nova erhielt. Sallust kämpfte in diesem Krieg an der Seite Caesars und es wird berichtet, dass er große Mengen an Getreide für das Heer Caesars von der Insel Cercina (heute Kerkenna ) holen konnte. Dafür wurde Sallust reichlich belohnt; Cassius schreibt: 28

. [Caesar] machte die Numidier zu Untertanen und überließ sie dem Sallust, angeblich um sie zu beherrschen, in Wirklichkeit aber, um sie gründlich auszuplündern. Jedenfalls nahm dieser Mann so viele Bestechungsgelder entgegen und ließ sich derartige Räubereien zuschulden kommen, dass er angeklagt wurde und schwerste Schande auf sich lud; denn nachdem er solche Schriften, wie er sie verfasst und darin zahlreiche bittere Bemerkungen über die Blutsauger gemacht hatte, handelte er nicht seinen Worten entsprechend.

Es war natürlich nicht unüblich, dass sich die Prokonsuln auf Kosten ihrer Provinzen bereicherten, aber offensichtlich gab es im römischen Senat doch noch einen Rest von Anstand, sodass die zurückkehrenden Herrscher oftmals vor Gericht gestellt wurden. Im Fall von Sallust wissen wir aus mehreren Quellen, dass ihm im Jahr 45 v. Chr. der Prozess gemacht wurde, aber auch, dass Caesar, mittlerweile der absolute Herrscher in Rom, seine schützende Hand über ihn hielt, wahrscheinlich gegen einen entsprechenden „Kick-back“. 29Ein Jahr später wurde Caesar ermordet. Nach seinem Tod sah Sallust keine Möglichkeit mehr, sich im römischen Politikdschungel zu bewähren, und zog sich in seine Villa zurück. Er selbst berichtet: 30

Als ich daher nach vielen Leiden und Widerwärtigkeiten wieder zur Ruhe gekommen und fest entschlossen war, den Rest meines Lebens fern von Staatsgeschäften zu verbringen, da war es nicht meine Absicht, in sorglosem Nichtstun die schöne Muße zu vergeuden oder gar mein Leben lang mit Ackerbau oder Jagd mich zu beschäftigen, wie es die Sklaven tun. Nein, ich wandte mich der früheren Liebhaberei wieder zu, von der mich einst die leidige Ehrsucht ferngehalten hatte, und beschloß, die Geschichte des römischen Volkes in Auswahl darzustellen …

Im Gegensatz zu Sallust sah Cicero nach der Ermordung Caesars seine große Chance gekommen, von Neuem eine wichtige Rolle in der römischen Politik zu spielen. Er versuchte, den jungen Octavian zum Krieg gegen Antonius zu bewegen, und hielt mehrere Hetzreden ( Philippiken ) gegen Letzteren. Cicero provozierte Antonius so lange, bis dieser seine Schergen auf ihn ansetzte. Der junge Octavian, noch nicht Augustus, hatte sich inzwischen mit Antonius versöhnt und tat nichts, um Cicero zu schützen, der daraufhin versuchte, sich in den Hafen von Gaeta zu flüchten. Als er jedoch von seinen Verfolgern eingeholt wurde, ließ er die Sänfte, in der er saß, auf dem Boden absetzen und streckte seinen Kopf heraus, den ihm Antoniusʼ Schergen daraufhin abschlugen. 31

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