Salvatore Algieri - Die Katzen des Sallust

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Wir wissen nicht, ob der römische Historiker Sallust Katzen besessen hat aber eine Schar von Katzen hat bis in die siebziger Jahren in den Ruinen seiner Gärten gelebt. Direkt gegenüber hat die Familie des Autors vierzig Jahre lang gewohnt und sich mit der aufdringlichen Katzenkolonie einigermaßen arrangiert. Die vorliegende Geschichte handelt von Katzen, vom Leben des Sallust, von seinen berühmten Gärten und von ihren ehemaligen Besitzern, den Boncompagni-Ludovisis und dem westfälischer Buchhändler Joseph Spithöver; und davon wie sie nach 1870 vernichtet wurden, um die sechsstöckigen Gebäude und die Ministerien der neuen Viertel – Ludovisi und Sallustiano – zu errichten. Vieles wurde trotzdem gerettet und kann heute in den Museen von Rom, Florenz, Kopenhagen, London und Boston bewundert werden.

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Doch tat er dies alles nicht in böser Absicht, er hatte vielmehr zahllose Ausgaben zu bestreiten und wollte außerdem noch viel mehr für seine Legionen und Triumphe und all das andere aufwenden, womit er seinen Stolz befriedigen konnte. Kurz gesagt, er entwickelte sich zu einem Geldraffer; erklärte er doch, es gebe zwei Dinge, welche die Herrschaften begründeten, bewahren und wachsen ließen, Soldaten und Geld, und beide hingen voneinander ab: denn eine gute Versorgung halte die Truppe zusammen und werde durch die Waffen gesichert. Fehle eines von beiden, dann werde sich gleichzeitig auch das andere auflösen.

.... er raffte viel Geld zusammen, teils als Geschenk, teils als „Anleihen“, wie er es nannte. Diese Bezeichnung „leihen“ verwendete er nämlich bei solchen Geldtreibungen, für die es sonst keinen wohlklingenden Vorwand gab …. denn er habe – so lautete seine Erklärung – sein Privatvermögen für das Wohl der Allgemeinheit aufgewendet und müsse deshalb auch borgen. Aus diesem Grunde gab er, als das Volk einen Schuldenerlass verlangte, ebenfalls nicht nach, sondern meinte: „Ich habe auch selbst viele Schulden.“

Sallust ist wegen seiner historischen Werke Die Verschwörung des Catilina und Der Krieg gegen Jugurtha berühmt geworden. Über sich selbst hat er darin nur sehr wenig erzählt. Im Gegensatz dazu hat sein Gegner Cicero mit seinen über 900 Briefen und unzähligen Reden eine breite Spur von Informationen hinterlassen, nicht nur über die politischen Ereignisse des ersten Jahrhunderts v. Chr., sondern auch über sein Leben und seine Gefühle, beispielsweise über die Ausstattung seines Hauses auf Tusculum und der darin befindlichen Bibliothek oder seine Sorgen um seine geliebte Tochter Tullia und seinen Bruder Quintus. Die Biografen des Sallust haben es viel schwerer, auch weil viele Informationen über das Leben und die Taten des Historikers aus Werken stammen, die wahrscheinlich Fälschungen sind. Eine Schmährede („Invektive“) gegen Sallust wurde zunächst Cicero als eine Rede im römischen Senat zugeschrieben, ist aber mit großer Wahrscheinlichkeit eine Fälschung, weswegen der unbekannte Autor mittlerweile Pseudo-Cicero genannt wird. Für geschickte Rhetoriker war es zur damaligen Zeit nicht unüblich, zu Übungszwecken eine Rede so zu verfassen, als stamme sie von irgendeinem berühmten Anwalt, zum Beispiel von Cicero. Die Invektive gegen Sallust ist vermeintlich eine Antwort auf eine andere Invektive, diesmal von Sallust gegen Cicero. 9Das Vertrackte daran ist, dass einige Fakten, die in den besagten Reden zur Sprache kommen, mit gesicherten Tatsachen übereinstimmen, sodass man davon ausgehen muss, dass diese Quellen ein Gesamtbild von Sallust liefern, auch wenn dieses nicht hundertprozentig zuverlässig ist.

Andere biografische Brocken können wir den Schriften der späteren Historiker entnehmen, zum Beispiel denen von Cassius, Appianus, Asconius und den Kirchenvätern Eusebius sowie Hieronymus. Aus allen diesen Quellen erfahren wir, dass Sallust ein Sabiner war, d. h., dass er aus einer bergigen Gegend stammte, wo der Rummel und der Glanz der Weltstadt Rom nur in ziemlich abgedämpfter Form ankamen. Seine Werke sind voll von moralisierenden Idealen, doch es ist fraglich, ob er sich selbst immer daran gehalten hat. Er selbst schreibt – wenn auch etwas verklausuliert – dass er in der lasterhaften Umgebung der römischen Politik nicht immer standfest blieb. Vom Pseudo-Cicero erfahren wir, dass sein Verhalten in der Jugend nicht gerade beispielhaft war und er das Haus seines noch lebenden Vaters verkaufte, um seine Schulden begleichen zu können.

Schon bald schloss er sich an der Seite von Julius Caesar der Partei der Populares an und befand sich infolgedessen in einem ständigen Konflikt mit Cicero, der auf der Seite der Optimates stand. In den Jahren zwischen 62 und 52 v. Chr. wurde die römische Politik von der Fehde zwischen Cicero und dem Tribun Clodius geprägt; Sallust fand sich als Vertreter der Populares oft an der Seite des Clodius wieder und stellte sich damit gegen Cicero. Die Feindschaft zwischen Publius Clodius Pulcher (aus der Familie der Pulchri , der Schönen) und Cicero nahm ihren Anfang im Jahr 62 v. Chr., als Clodius sich in Frauenkleidern in das Haus Caesars einschlich, wo die römischen Matronen unter der Leitung von dessen Mutter die Mysterien der Bona Dea zelebrierten. 10Zu diesem Ritus waren nur Frauen zugelassen, wodurch er eine Art Gegenstück zum Kult des Herkules bei der Ara maxima darstellte, an dem nur Männer teilnehmen durften. Der „feministische“ Eifer ging so weit, dass man sogar die Bilder von männlichen Tieren verhüllte. 11Clodius hatte angeblich ein Verhältnis mit Caesars Frau oder wollte sich einfach nur einen Scherz erlauben, wurde jedoch letztlich von einer Dienerin entlarvt. 12Der darauf folgende Skandal war groß, unter anderem deshalb, weil Caesar zu diesem Zeitpunkt das höchste religiöse Amt, das des Pontifex maximus, bekleidete. Es kam zu einem Verfahren gegen Clodius, in dem Cicero gegen ihn Stellung bezog, doch Clodius ließ das Gericht von seinen bewaffneten Banden umzingeln, woraufhin der Richterspruch um zwei Tage verschoben werden musste. Dank einer finanziellen Unterstützung durch Crassus konnten die zuständigen Richter bestochen werden, sodass Clodius am Ende frei kam. Cicero berichtet: 13

Dann wurden aber auch – mein Gott, was für Zustände! – die Nächte bei gewissen Frauenzimmern sowie die Zuführung adliger Jüngelchen für manchen Geschworenen der Höhepunkt des Sündenlohns.

.Und trotzdem zeigten sich fünfundzwanzig Geschworene so mutig, dass sie trotz höchster Gefahr lieber selbst ihr Leben lassen als alles verloren gehen wollten. Nur einunddreißig waren es, die sich mehr vom Hunger als von ihrer Ehre leiten ließen.

Caesar war darauf aus, dass die ganze Angelegenheit in Vergessenheit geriet, und so äußerte er sich im Verlauf des Verfahrens kein einziges Mal. Er ließ sich aber von seiner Frau scheiden. 14Auf diesem Anlass basiert der Spruch: Caesars Frau muss über jeden Verdacht erhaben sein. Natürlich dachte Caesar, dass sein Ruhm, der schon erheblich ramponiert war, keine zusätzliche Belastung wegen seiner Frau benötigte.

Im Jahr 59 v. Chr. verzichtete Clodius auf seinen Patrizierstatus und ließ sich von einem Plebejer adoptieren, weil er nur so zum Volkstribun gewählt werden konnte, was ihm wiederum die Möglichkeit gab, einen größeren Einfluss auf das Volk auszuüben. Er entwickelte sich in der Folge zu einem Intriganten, der, gestützt auf seine Beliebtheit beim Volk, seine eigene Politik betreiben wollte. 15Es gelang ihm, Cicero ins Exil zu jagen, unter dem Vorwand, dass dieser die Verschwörer um Catilina, ohne ihnen einen richtigen Prozess gemacht zu haben, zum Tode verurteilen ließ. Clodiusʼ Banden brannten Ciceros Haus nieder, als dieser Rom verlassen hatte, ohne auf die endgültige Verbannung zu warten. 16Clodius ließ auch auf Ciceros Grundstück eine Statue der Libertas aufstellen, so dass Cicero auf „geweihtem“ Grund kein Haus mehr errichten konnte. 17Im Jahr 57 v. Chr. schlug einer der Tribunen die Rückkehr Ciceros vor, aber Clodius tat alles, um dies zu verhindern. Mit seinen Gladiatorenbanden behinderte er die Sitzungen des Senats und Ende Januar verübte er ein furchtbares Gemetzel im Forum. Bei dieser Gelegenheit kam Quintus, Ciceros Bruder, um Haaresbreite davon, indem er sich unter den Leichen versteckte. Cicero zeichnet ein düsteres Bild:

Der Tiber füllte sich mit Leichen, die Kloaken waren verstopft und man reinigte das Forum mit Schwämmen vom Blut. 18

Cicero konnte indes auf die Unterstützung der Tribunen Publius Sextius und Titus Annius Milo zählen, die sich derselben Methoden bedienten wie Clodius und bewaffnete Banden organisierten, die diesen in Schach hielten. Letzten Endes kehrte Cicero aus dem Exil heim, und wurde am 4. September in Rom vom Volk begeistert gefeiert.

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