Elias Reich - Hexenritual
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Oskar, der Werwolf, und Violetta, die Halbdämonin finden sich in ihrer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft ausgesprochen wohl und alles geht seinen gewohnten Lauf. Doch dann wird eine Frauenleiche gefunden. Ihr wurden Organe entfernt und die Todesumstände sind dubios. Die übernatürliche Gemeinde vermutet, dass schwarze Magie dahinter steckt. Eine junge Hexe bittet Oskar darum zu ermitteln. Gleichzeitig beauftragt jemand ein Monster, um Violetta zu entführen. Oskar und Violetta haben alle Hände voll zu tun, um in dem Chaos zu überleben.
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Kapitel 4
Ich hielt vor Jovanas Kneipe an und stellte den Motor ab. Violetta und ich stiegen aus und betraten die schummrige Spelunke. Jovana stand vorm Tresen und hatte anscheinend schon auf uns gewartet. Ihre rostbraunen Locken waren, wie immer kunstvoll frisiert und sie trug ein schickes altmodisches Kleid mit viel Spitze. Außerdem trug sie Lederstiefeletten. Sie lächelte und winkte uns heran. Wir gingen zu ihr und begrüßten einander kurz, dann führte sie uns zu einer Sitznische, in der eine junge Frau saß. Sie hatte blonde schulterlange Haare und ein ebenmäßiges feminines Gesicht. Sie trug eine bunte blumige Bluse und Stoffhosen. Um ihren Hals herum waren allerlei Ketten und an ihren Fingern steckten einige Ringe. Sie lächelte. “Hallo, ich bin Claudia“, sagte sie. “Bist du Oskar?“ Ich nickte und wir gaben uns die Hand. Danach stellte sich Violetta vor und wir setzten uns alle hin. Ich faltete meine Hände auf dem Tisch und schaute Claudia an. “Weswegen möchtest du mit mir sprechen?“, fragte ich. “Jovana erwähnte, dass es um die Frauenleiche mit den fehlenden Organen geht.“ Sie nickte eifrig. “Ja genau. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll...“ Ich schmunzelte. “Wie wäre es mit am Anfang?“ Jovana warf mir einen missbilligenden Blick zu. Ich ignorierte sie. Claudia atmete tief durch. “Also die Energien der Stadt sind gestört! Hier wird schwarze Magie betrieben!“ Ich zog die Augenbrauen hoch. “Sprechen wir gerade von tatsächlicher Magie oder von esoterischem Kram?“ “Von richtiger Magie“, sagte Claudia. “Böse Zauberwirker müssen in die Stadt gekommen sein. Mein Hexenzirkel spürt die Veränderung der Aura schon seit einigen Wochen. Wir wussten, dass da irgendwelche dunklen Machenschaften vor sich gehen, aber jetzt wo diese arme Frau gefunden wurde... Sie muss ein Menschenopfer gewesen sein. Ihre Organe wurden für irgendein Ritual benutzt. Mit Sicherheit gibt es weitere Opfer. Die wurden bisher nur noch nicht gefunden.“ Ich verzog das Gesicht. “Klasse. Aber was willst du dabei von mir?“ Verlegen schaute sie auf ihre Hände. “Mein Zirkel hat eine strikte Anti-Gewalt Politik. Wir sind Pazifisten. Deshalb können wir nichts gegen die Zauberwirker unternehmen.“ “Aha“, sagte ich. “Dann solltet ihr eure Philosophie nochmal überdenken. Wie auch immer. Also was willst du von mir?“ “Ich bin hier, als Repräsentantin des Zirkels“, erklärte sie. “Ich möchte dich um deine Hilfe bitten. Obgleich ich selbst nichts von Gewalt halte, sehe ich doch die Notwendigkeit zu handeln und du stehst in dem Ruf...“ “Kein Pazifist zu sein“, vervollständigte ich ihren Satz. “Also willst du mich beauftragen, damit ich diese bösen Hexen oder Zauberer beseitige?“ “Ja.“ Ich lehnte mich zurück. “Du sagst, du bist als Repräsentantin des Zirkels hier, aber ist das wirklich ein offizielles Anliegen des Zirkels oder machst du das auf eigene Faust? Ich kenne ein paar der alten Tanten. Die tun alles, nur um nicht im selben Raum mit mir zu sein. Die denken, ich wäre ein grunzender Höhlenmensch! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die mich jemals um Hilfe bitten würden.“ Verlegen knabberte Claudia auf ihrer Unterlippe. “Okay. Es ist eher so halboffiziell. Viele waren dagegen, dich überhaupt zu fragen.“ “Aber warum bist du jetzt trotzdem hier?“ “Weil ich den Mut habe mich an dich zu wenden und keine Angst habe“, antwortete sie. “Böse Dinge werden gesehen, wenn wir nicht eingreifen! Das kann ich nicht zulassen!“ “Interessant“, sagte ich und schwieg. Nervös schaute Claudia mich an. “Also was sagst du?! Übernimmst du den Auftrag?!“ “Prinzipiell ja“, sagte ich knapp. Sie atmete erleichtert auf. “Gott sei dank! Ich hätte auch nicht gewusst, zu wem ich sonst noch gehen könnte! Wie hoch soll dein Honorar sein?“ Ich rieb mein stoppeliges Kinn. “Für so einen Auftrag nehme ich normalerweise 10.000 Euro in Vorkasse und nochmal 10.000 Euro nachdem der Auftrag erledigt ist.“ Claudia schaute mich entsetzt an. “So viel habe ich nicht...“ Da mischte sich Jovana ein. “Oskar, das ist doch nicht dein Ernst, oder? Claudia ist eine wirklich gute Freundin von mir.“ Ich runzelte die Stirn. “Ja und? Deine Freunde sind nicht automatisch meine Freunde. Erinnerst du dich an Georg? Der war auch ein >wirklich guter Freund von dir<. Der Pisser und seine Freunde haben mir eins über den Kopf gezogen und mich in einen Hafencontainer gesperrt, nur um kurz darauf mit Maschinenpistolen auf den Container zuballern.Weißt du noch, was anschließend mit Georg und seinen Kumpels passiert ist?“ Jovana rutschte auf ihrem Sitz hin und her. “Musst du immer mit den ollen Kamellen anfangen?“ Ich lächelte. “Natürlich muss ich das. Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“, sagte ich. “Der Spruch ist von George Santayana und er könnte nicht wahrer sein!“ Jovana grummelte. “Klugscheißer!“ Amüsiert wandte ich mich wieder an Claudia. “Okay. Mein übliches Honorar kannst du also nicht zahlen. Wie viel hast du denn?“ Sie zögerte. “Vielleicht 2.500 Euro, wenn ich meine Ersparnisse plündere.“ Ich seufzte und winkte ab. “Behalt dein Geld. Ich weiß, was besseres. Du schuldest mir einen Gefallen.“ Sie wurde blass. “Was für einen Gefallen?!“ Ich zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung. Ich darf dein erstgeborenes Kind fressen. Was hältst du davon?“ Sie wurde kreidebleich. “WAS?!“ Ich lachte. “Du solltest mal dein Gesicht sehen. Das war nur ein Witz! Also ehrlich! Was denken die Leute eigentlich von mir!? Wirke ich so monströs!?“ Jovana stierte mich an. Violetta neben mir schien ebenso empört, wie amüsiert zu sein. Claudia sah aus, als würde sie jeden Augenblick umkippen. “Nicht witzig“, stieß sie hervor. “Also was für einen Gefallen willst du wirklich?!“ “Woher soll ich das jetzt schon wissen?“, fragte ich sie. “Wahrscheinlich werde ich mich mal bei dir melden, wenn ich eine Expertin für magische Fragen brauche, oder so was in der Art. Nichts unanständiges oder bösartiges. Beruhig dich mal wieder, bevor du noch einen Herzinfarkt kriegst!“ Sie atmete tief durch. “Okay. Einverstanden.“ Wir gaben uns die Hand. Ich wollte mich gerade erheben, als ich inne hielt, weil mir doch noch etwas einfiel. “Eines möchte ich noch klarstellen“, sagte ich und schaute Claudia unbewegt an. “Wehe du versuchst mich abzuziehen oder auf irgendeine Art und Weise aufs Kreuz zulegen. Du hast genug Geschichten über mich gehört, um zu wissen, dass ich dann dafür sorge, dass es dir leidtun wird! Verstanden?“ Sie wandte den Blick an. “Verstanden!“ “Exzellent“, sagte ich und reichte ihr eine Visitenkarte. “Wenn noch was sein sollte, melde dich bei mir. Ich brauche auch noch deine Nummer.“ Hastig nahm sie meine Visitenkarte und schrieb ihre Nummer auf einen anderen Zettel, dann reichte sie ihn mir. Dankend nahm ich ihn und steckte ihn ein. Nun war es an der Zeit aufzubrechen. Violetta und ich standen auf und verabschiedeten uns, dann verließen wir die Kneipe wieder. Als wir wieder im Wagen waren, schaute ich Violetta an. “Du warst so still da drinnen“, sagte ich. “Wie kommt´s?“ “Ich wollte einfach nur mal die stille Beobachterin sein“, sagte sie. “Außerdem mische ich mich nicht in deine Geschäfte ein.“ “Gute Einstellung“, sagte ich. “Als nächstes fahren wir zur Pathologie und ich schaue mir die Leiche an. Vielleicht finde ich da Hinweise.“ “Habe ich mir schon gedacht“, sagte sie. “Dann mal los.“ Ich startete den Wagen und fuhr los. Violetta räusperte sich. “Würdest du mir bitte verraten, was mit diesem Georg war?“ Ich grummelte. “Ich wusste, ich hätte nicht davon anfangen sollen.“ Sie grinste. “Also? Was ist passiert?“ Ich seufzte. “Na schön... Das war vor ein paar Jahren. Dieser Typ war ein Freund von Jovana und hatte das Talent andauernd in irgendwelche Schwierigkeiten zugeraten. Schulden bei den falschen Leuten, Diebstahl, Wandalismus usw. Und weil der ein Freund war, hat Jovana mich immer gebeten, ihm auf der Patsche zu helfen. Eines schönen Tages ruft der mich zum Hafen, weil er mal wieder irgendwelchen Ärger hatte. Als ich da ankomme, zieht er mir einen Baseballschläger über den Kopf und er und seine Freunde verprügeln mich, danach sperren die mich in einen Hafencontainer und schießen drauf. Ich mache mich klein auf dem Boden, während die Kugeln an mir vorbeischießen. Als dann die Tür wieder aufging, bin ich aufgesprungen, weggerannt und ins Hafenbecken gesprungen. Dabei habe ich noch einen Steckschuss in den Oberschenkel gekriegt...“ Violetta schaute mich entsetzt an. “Und danach?! Jovana gegenüber hattest du nur eine Andeutung gemacht. Sie sah allerdings sofort aus, als würde sie sich sehr unwohl in ihrer Haut fühlen.“ Ich zögerte. “Ich glaube nicht, dass du das wirklich wissen willst...“ Sie verdrehte die Augen. “Ich bin kein kleines Mädchen mehr! Hör endlich auf damit, mich immer bemuttern zu wollen!“ Ich haderte noch einen Moment mit mir. “Wenn du drauf bestehst. Na ja, nachdem ich wieder aus dem Hafenbecken raus war und die Kugel aus meinem Bein geholt hatte, habe ich Georg und seine Freunde aufgespürt. Zu dem Zeitpunkt war ihnen klar geworden, dass sie einen gewaltigen Fehler begangen hatten. Diese Erkenntnis hat ihnen allerdings nicht mehr viel gebracht. Mit Hilfe einer Nagelpistole habe ich ihnen klargemacht, wie ich über die Situation denke. Anschließend habe ich sie alle in dem Hafenbecken versenkt.“ “Du hast sie also erst gefoltert und dann getötet?“, fragte sie. Ich nickte. “Richtig. Ich hatte das Bedürfnis meinen Standpunkt klarzumachen. Die Art und Weise, wie ich dies getan habe, hat Jovana damals ziemlich verstört. Seitdem haben ihre Freunde keinen Bonus mehr bei mir. Geschäft ist Geschäft.“ “Aber warum hast du dann gerade auf das Geld verzichtet?“, fragte sie. “20.000 Euro sind wesentlich mehr Wert, als ein ominöser Gefallen, den dir jemand schuldet, oder nicht?“ “Da hast du mich wohl erwischt“, sagte ich. “Das ist aber nur eine kleine Ausnahme. Das Geld wäre zwar besser, aber auch Gefallen sind in der übernatürlichen Gemeinde viel wert. Du kannst nie zu viele Leute haben, die dir etwas schulden. Man weiß nie, wann man es mal gebrauchen kann.“ “Da ist was dran“, sagte sie. “Glaubst du eigentlich, dass diese Claudia recht hat und hinter dem Mord irgendwelche bösen Hexen oder Zauberer stecken?“ Ich zuckte mit den Schultern. “Keine Ahnung. Ich hoffe, dass sie falsch liegt. Mit schwarzer Magie ist nicht zu spaßen! Solche Leute sind skrupellos und unter Umständen ziemlich mächtig!“ “Das hatte ich befürchtet“, sagte sie. “Was können diese Leute denn für Zauber aussprechen?“ “So ziemlich alles von versiegen der Männlichkeit bis zum plötzlichen auftreten von Rasierklingen im Magen“, antwortete ich. “Alles Sachen, die ich so dringend brauche, wie einen Kopfschuss.“ “Mist“, sagte sie. “Apropos findest du es nicht komisch, dass der Hexenzirkel sich nicht mal dazu durchringen kann, dich selbst um Hilfe zu bitten.“ “Nicht wirklich“, sagte ich. “Das ist größtenteils ein Haufen biederer Frauen in den mittleren Jahren, die am liebsten zusammen nackt im Kreis tanzen und auf einem Friedenstrip sind. Die sind schon in Panik geraten, als ich hierhin gezogen bin. Die dachten, ich würde nichts anderes tun, als Leute abschlachten und den Mond an heulen. Die haben ernsthaft eine Unterschriftenliste herumgereicht, damit ich der Stadt verwiesen werde! Als würde mich das auch nur einen feuchten Dreck interessieren, was die denken!“ “Das haben die gemacht?!“, fragte Violetta überrascht. “Wie viele Unterschriften sind zusammengekommen?“ Ich grinste. “Weiß ich gar nicht mehr so genau. Vielleicht 250 oder so.“ “Stört es dich eigentlich, dass die Leute so schlecht von dir denken?“, fragte sie. “Macht dir diese offene Ablehnung gar nichts aus?“ Geräuschvoll atmete ich aus und zuckte mit den Schultern. “Nicht wirklich. Die können mich ruhig für einen asozialen, unzivilisierten Arsch halten, aber das ändert auch nichts daran, wenn ich über ihnen stehe und sie an ihren eigenen ausgeschlagenen Zähnen ersticken. Die meisten von denen hätten sowieso nicht die Eier mir das ins Gesicht zu sagen.“ “Verstehe“, sagte sie. “Gibt es eigentlich auch Klatsch und Tratsch über mich?“ “Nach deinem... kleinen Ausrutscher letztens in der Kneipe, mit Sicherheit“, sagte ich. “Ich habe Jovana schon gesagt, dass sie die Ohren offen halten soll, damit wir da auf dem laufenden bleiben. Niemand braucht zu genau über dich Bescheid wissen. Jemand, wie du, ist sehr selten. So etwas zieht die Aufmerksamkeit, der falschen Leute auf dich. Das können wir nicht gebrauchen.“ “Stimmt“, sagte sie. “Eine verrückte Sekte reicht mir!“ Sie schluckte schwer und schien mit irgendwas zu hadern. “Wie-...“, begann sie und stockte. “Wie geht es überhaupt dem Typen aus der Kneipe?“ “Er ist auf dem Weg der Genesung“, sagte ich trocken. “Der wird schon wieder gesund.“ Sie seufzte erleichtert. “Gut! Weißt du, was ich mit dem angestellt habe? Ich habe nämlich keinen blassen Schimmer!“ “Ich glaube nicht, dass du das wirklich wissen willst“, sagte ich langsam. Violetta warf mir einen bösen Blick zu. “Jetzt spuck´s schon aus!“ “Soweit ich weiß, hast du dafür gesorgt, dass der Mann dachte, alle seine schlimmsten Ängste und Albträume wären wahr geworden.“ “Oh mein Gott!“, sagte sie. “Das habe ich getan!? Das wollte ich doch gar nicht!“ “Und ich wollte es dir nicht erzählen“, sagte ich schulterzuckend. “So ist das eben.“ “Danke! Sehr einfühlsam von dir, du Arsch!“, knurrte sie. “Jetzt geht es mir direkt besser!“ “Was denn?!“, fragte ich. “Der Typ war ein aufdringlicher Grabscher und wird aller Wahrscheinlichkeit wieder gesund. Außerdem wollte ich dir davon eh nichts erzählen. Und trotzdem regst du dich jetzt auf! Sieh es doch einfach als kleinen Stolperstein an! Wir kriegen schon noch raus, wie du dich besser im Griff behalten kannst! Das braucht nur Zeit.“ “Zeit die wir nicht haben!“, sagte sie. “Ich könnte jederzeit einen Dämonen-Ich-Amoklauf starten und zig Menschen umbringen.“ “Ja und?“, fragte ich. “Wir könnten auch von blauem Eis erschlagen werden, ein Asteroid könnte die Erde treffen und alle Gummibärchen dieser Welt könnten zum Leben erwachen und die Macht ergreifen. All das sind Möglichkeiten. Gerate ich deshalb in Panik? Nein! Also komm mal wieder runter! Du wirst schon nicht die Menschheit auslöschen.“ “Und was wenn doch?!“, fragte sie aufgebracht. “Du weißt, dass es mehr als eine Prophezeiung gibt, die besagt, dass ich, gemeinsam mit meinem Dämonenvater, die Welt vernichten werde!“ Ich winkte ab. “Ach das ist doch alles Kokolores! Irgendwelche ollen Geschichten bedeuten gar nichts! Deswegen brauchst du dir keine Gedanken machen!“ “Du sagst das so einfach!“, zischte sie. “Und was ist, wenn die Prophezeiungen doch wahr sind?!“ “Dann werden wir das schon irgendwie regeln“, sagte ich. “Jetzt kümmern wir uns erst mal um unser aktuelles Problem. Ich rufe meinen Bekannten bei der Polizei an und verabrede einen Termin in der Pathologie, dann sehen wir weiter. Bis dahin wird die Welt wohl noch nicht untergegangen sein. Also entspann dich.“ Sie grummelte und schaute aus dem Fenster. Schweigend fuhren wir weiter.
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