Thomas Pfanner - Kampf um Katinka

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Nach einem hundertjährigen Krieg ruhen im Weltall die Waffen. Das Kaiserreich Horave hat mithilfe seiner kleinen Kolonie Katinka und dessen einzigem Kriegsschiff gesiegt. Nun wollen die Adligen von Horave dieses viel zu berühmt gewordene Schiff mitsamt der Besatzung beseitigen. Die Katinker planen ihrerseits eine gewaltsame Loslösung. Auf der gewaltigen Orbitalstation Horaves entbrennt ein letzter mörderischer Kampf voller Überraschungen für beide Seiten. Denn nichts ist so veraltet, wie ein Schlachtplan nach dem ersten Schuss…

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»Hoheit, es freut mich über alle Maßen, von den eigentlich gesetzlich vorgeschriebenen Mitbestimmungsrechten des hohen Adels von Katinka befreit worden zu sein. Ich hatte im Stillen schon befürchtet, zurate gezogen zu werden und womöglich gegen die Interessen des Reiches entscheiden zu müssen.«

»Genug!«

Der Vizekönig schrie so laut, dass es mehrmals von den marmornen Wänden zurückhallte.

»Noch ein Wort und ich werde Euch zur Rechenschaft ziehen, Elender.«

Die Zeit für Nettigkeiten war definitiv vorbei. Stanislaus wollte und konnte nicht mehr zurück. Zuviel stand auf dem Spiel.

»Ihr habt mithin in Eurer hochwohlgeborenen Weisheit beschlossen, dass es gut getan ist, wenn Ihr die Gesetze der Kaiserin in einem kleinen unbedeutenden Punkt ignoriert, und gleichzeitig ebenfalls beschlossen, einen Adligen von hohem Rang zu bedrohen, wenn er sein angestammtes Recht wahrnimmt und dies vor dem Vizekönig der Kaiserin von Horave vorbringt? Apart, wirklich apart.«

»Wache!«

Drei Dragoner traten aus dem Seitenschiff hervor und gruppierten sich um Stanislaus. An und für sich ein unerhörter Affront, doch gleichzeitig die letzte Warnung. Der Vizekönig war umgeben von Speichelleckern, er war es ganz und gar nicht gewohnt, mit Widerworten konfrontiert zu werden, noch dazu solchen, die mit leichter Hand und völlig frei von Angst dargeboten wurden. Ihm fehlte schlicht die Gewöhnung an Menschen mit anderer Meinung. Zudem empfand er Freude daran, anderen Lebewesen seinen Willen aufzuzwingen. Selbstständig denkende Menschen waren ihm ebenso ein Gräuel wie Zeitgenossen, denen er seinen Willen nicht aufzwingen konnte. Üblicherweise fanden solche Leute den frühen und schmerzhaften Tod, bei dem Erbherzog diese Konsequenz zu beschließen würde jedoch zu viel Staub aufwirbeln. Mehr Staub jedenfalls, als es zu diesem Zeitpunkt wert war. Bebend vor Wut beugte sich der Vizekönig so weit nach vorne, wie es Bauch und Balance gerade noch zuließen.

»Schweigt stille, ich rate es Euch gut. Ich bin der von Gott und der Kaiserin gesandte Vizekönig, Herrscher über alle Edelleute, lebendes Inventar und jegliche materiellen Werte auf diesem verfluchten Planeten. Ich allein entscheide über Recht und Unrecht, niemand sonst, auch Ihr nicht. Mir allein obliegt die Entscheidung, was zum Wohle des Reiches zu tun ist, und wenn eine dieser Entscheidungen bedeutet, dass ganz Katinka untergeht, dann sei es so. Nichts und niemand wird mich davon abhalten, die notwendigen Schritte zu unternehmen. Hört es und beherzigt es. Damit Ihr es auf keinen Fall vergesst, trage ich Euch zusätzlich zu den bereits offenbarten Pflichten auf, vorab ein schnelles Schiff nach Horave zu senden mit zweihundert erlesenen Soziolatricen, als Siegesgeschenk an die Kaiserin, zu deren freien Verfügung. Und nun dürft Ihr Euch entfernen. Schätzt Euch glücklich, über keine weiblichen Nachkommen zu verfügen.«

Die Füsiliere machten kehrt und Stanislaus musste mit ihnen gehen. Zur Wut kam der Schreck hinzu. Es konnte also doch schlimmer kommen. Durch sein fahrlässiges Verhalten hatte er soeben zweihundert Töchter des Planeten zu lebenslangen Sklavendiensten unter demütigenden Umständen verurteilt. Nein, nicht er, rief er sich zur Ordnung. Die Willkürherrschaft des Kaiserreiches war hierfür verantwortlich zu machen. Selbst wenn er sich nicht aufgelehnt hätte, das Ergebnis wäre das gleiche gewesen. Der Vizekönig war kein schneller Denker, den Plan mit dem Geschenk an die Kaiserin hatten andere bereits vor dem Termin gefasst. Stanislaus gab dem Despoten nur die Gelegenheit, die Sache einem Sündenbock unterzuschieben. Nachdem er sich einige Zeit mit der neuen Erkenntnis beschäftigen konnte, fand er genügend Ruhe für sachdienliche Überlegungen.

Ohne zu wissen, wie er eingestiegen war, blickte er die Welt unter sich gedankenverloren aus dem kleinen Seitenfenster. Seine Welt. Er war hier geboren, seine Vorfahren waren hier geboren. Katinka war eine arme Welt gewesen, Rohstoffe fanden sich nur sehr wenige und die wenigen Ressourcen lagen allesamt im Boden der Tiefsee begraben. Insofern hatten dem Planeten die Möglichkeiten gefehlt, nach der Verrottung der Siedlerschiffe den Raumflug wieder aufzunehmen. Einerseits blieb den Menschen dadurch das Massaker der ersten Eroberungswelle erspart. Ungezählte Kleinode des Himmels hatten die Mordbrenner aus der Geschichte getilgt, auf der Suche nach Rohstoffen, Reichtümern und gesunden Menschen war Gnade ebenso ein Fremdwort geblieben wie Menschlichkeit oder Intelligenz. Andererseits fand Horave kurze Zeit später den Planeten und verleibte ihn sich ohne Zögern ein. Immerhin ließen die neuen Herren die örtliche Hierarchie weitgehend intakt, zumal sich auch auf Katinka eine Ständegesellschaft herausgebildet hatte. Ein Flottenstützpunkt wurde errichtet, eine Station in die Umlaufbahn gebracht und ein protziger Palast errichtet, in den der Vizekönig samt erschütternd umfangreichem Gefolge einzog. Aus verschiedenen Umständen entwickelte sich in der Folge ein mehr als zweifelhaftes Privileg. Da war die einzigartige Schönheit des Planeten, die es als Urlaubsziel prädestinierte. Durch eine Laune der Natur schien Katinka außerdem noch ein Ort zu sein, an dem ganz besonders viele ganz besonders schöne Frauen zu finden waren. Dabei waren die Frauen in ihrer Schönheit noch ganz und gar unterschiedlich. Man fand an den Stränden des Hauptkontinents bezaubernde Wesen sowohl mit brauner als auch mit heller Hautfarbe, zierliche Gestalten und große, starke Figuren, immer jedoch zeichneten sie sich durch geraden Körperwuchs aus, ebenmäßige Gesichtszüge, makellose Haut und robuste Gesundheit. Alles Eigenschaften, die auf den abgewirtschafteten Zentralwelten bei den durch endlose Kriege, den damit verbundenen unsäglichen Lebensbedingungen und permanenten Verlusten an Menschenleben geschundenen Bevölkerungen nicht mehr sehr weit verbreitet waren. Ein Jahrhundert in Frieden und Wohlstand würde alles wieder ins Lot bringen, doch so etwas Exotisches wie langfristiger Frieden war nicht in Sicht.

Und so fiel das Auge des Horaveischen Adels zwangsläufig auf die Schönen von Katinka. Innerhalb von Sekunden war klar, in welcher Form die Kolonialwelt Katinka hinfort ihren Tribut zu leisten hatte. Urlaub mit All-inclusive-Service vor allem, wobei für einen Adligen all-inclusive der Wortsinn sehr genau galt. Eine weitere Tributleistung war der Export von Frauen, die nicht nur auf Horave hoch gehandelt wurden, sondern im Falle einer Niederlage auch die Reparationsleistung aufhübschte. Nicht selten wurde in den Salons des Hochadels das Gerücht kolportiert, insbesondere Ordune sei ganz wild auf Krieg mit Horave, weil als Reparationsleistung fast ausschließlich katinkische Frauen gefordert wurden. Die Stimmung der Bevölkerung vermochte die Herrschaft Horaves nicht aufzuhellen. Man war glücklicher gewesen ohne Kolonialherren, ohne Raumfahrt und ohne einen Vizekönig, der sich jeden Tag eine Jungfrau ins Schloss bestellte.

Und jetzt sollte das einzige Kriegsschiff Katinkas abgegeben werden, als Gegenleistung würde bald jede ehrbare Frau des Planeten von den Herrenmenschen Horaves geschändet worden sein. Die Geburtenrate zeigte seit bald zwanzig Jahren stetig nach unten, und obwohl Geburtenkontrolle verboten war, wurden etwa drei Mal mehr Männer geboren als Frauen. Kein Vater war scharf darauf, eine Tochter groß zu ziehen, nur, um sie in die Hände eines schmierigen Gutsherren oder Admirals geben zu müssen.

Stanislaus ließ seinen Gedanken freien Lauf. Ziemlich rasch verknüpfte er die Pläne, die er und seine Getreuen in Erwartung des schlimmst möglichen Falles gefasst hatten, mit dem aktuellen Ereignis. Es passte alles zusammen, als ob der Höchste ihm durch die Wut des Vizekönigs einen Trumpf in die Hand spielen wollte. Und genau genommen war es eben das: Ein Geschenk. Das Vorhaben der Horaver war ihm nun bekannt. Alles, was er zu tun hatte, war, eine Warnung auf den Weg zu bringen.

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