Thomas Pfanner - Kampf um Katinka

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Nach einem hundertjährigen Krieg ruhen im Weltall die Waffen. Das Kaiserreich Horave hat mithilfe seiner kleinen Kolonie Katinka und dessen einzigem Kriegsschiff gesiegt. Nun wollen die Adligen von Horave dieses viel zu berühmt gewordene Schiff mitsamt der Besatzung beseitigen. Die Katinker planen ihrerseits eine gewaltsame Loslösung. Auf der gewaltigen Orbitalstation Horaves entbrennt ein letzter mörderischer Kampf voller Überraschungen für beide Seiten. Denn nichts ist so veraltet, wie ein Schlachtplan nach dem ersten Schuss…

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»Bombe!«

Anheuser befahl sofort für alle Trupps vollen Halt. Das bedeutete für die Ablenkungseinheit verstärkte Kampftätigkeit, aber das war ihm egal. Der Warnruf war von Sergeant Watkins gekommen, der den Suchtrupp leitete. Dessen Soldaten hatten querab nachgeschaut, weshalb eigentlich der Trupp vom Loch in diese Region abgedrängt werden sollte. Er hatte die Lösung gefunden. Für normale Sprengfallen verwendeten die Füsiliere das Codewort Granate. Bombe war für ernsthaftere Installationen reserviert. Anheuser vergrößerte einen Teil seines Displays und sah nun, was Watkins sah. Dessen Anzug verfügte über ein Endoskop, ein ausfahrbarer flexibler Schlauch mit Kamera, mit dem er um Ecken sehen konnte. Seine Leute befanden sich hinter ihm in Wartestellung. Das Bild des Endoskops zeigte die Notzentrale des Maschinendecks. Diese musste aufgrund gesetzlicher Vorgaben und praktischer Gründe auf jedem Schiff vorhanden sein. Für den Fall eines Totalausfalls der Brücke existierte auf dem Maschinendeck auf diese Weise eine Miniaturausgabe des Befehlsstandes, mit der ein Heimflug im beschädigten Zustand bewerkstelligt werden konnte. Die Notzentrale stellte wirklich nur einen absoluten Notbehelf dar, es gab noch nicht einmal eine feste Wand. Zwischen den beiden Fusionsmeilern und den Hauptabnehmern der Energie, dem Ionenhammer und dem Trägheitsnegator, musste die Energie mit dicken Leitungen transportiert werden. An Abnehmern und Erzeuger waren sogenannte Plasmakupplungen angeflanscht, die, ähnlich dem Prinzip der Überlandleitungen für Strom, die Energie transportabel machten. Zwischen den Kupplungen floss glühendes Canton-2-4-Plasma in dicken Rohren. Der Raum zwischen den Aggregaten war angefüllt mit diesen Rohren, ließ aber noch Raum für weitere Installationen.

Im Falle der Saskia waren die Rohre unter der Decke verlegt, sodass ein annähernd runder Platz von vielleicht acht Metern Durchmesser frei blieb, um am Boden die Notzentrale einzubauen. Die Geräte und Stühle dieser Zentrale standen allerdings frei im Raum, wie ein halbwegs geordnetes Möbellager. Keine Trennwände, kein Schott, kein Lärmschutz. Und laut war es an diesem Ort zweifellos. Plasmakupplungen jaulten gemeinhin ganz jämmerlich, die Leitungen ließen stets ein tiefes Sausen ertönen, insgesamt herrschte eine Geräuschkulisse, die der in einem Klimabetriebsraum eines Hochhauses sehr ähnlich war, nur lauter und intensiver.

Das alles störte die Füsiliere nicht weiter, der Anzug dämpfte alles auf annähernde Lautlosigkeit herunter. Wesentlich interessanter war da schon die große glänzende Kiste, die mitten in der Notzentrale stand und auf deren Spitze eine rotierende Kamera zu besichtigen war. Watkins ahnte, was seinen Kommandeur interessierte und vergrößerte das Bild. Die Aufschrift auf der Kiste war nun lesbar. Anheuser fluchte wild, hatte sich aber sogleich im Griff.

»Skipper?«, fragte er grimmig, schaltete das Display und die Verbindung auf den vertraulichen Modus.

»Ich sehe es auch«, gab Tanner zurück, eine leichte Beunruhigung schwang in seiner Stimme mit. Gefestigter sprach er weiter.

»Diese Idioten meinen es wirklich ernst. Ich erhalte gerade die Meldung, dass man ein Gespräch wünscht, und zwar auf der Stelle. Ich vermute, die wollen verhandeln. Und wenn das trotzdem in die Hose geht, dann sprengen sie den ganzen Laden in die Luft. Ich möchte nur zu gerne wissen, wo die das Zeug herhaben.«

Das "Zeug“ befand sich in der Kiste und diese Kiste war offizielles Nachschubmaterial der Kaiserlichen Flotte. Es enthielt Lyso-Plasma, den Brennstoff, den die kegelförmigen Raketen zum Aufschweißen von Cardonium benutzten. Es war sehr heiß, expandierte ungeheuer rasch und gab daher auch eine ziemlich gute Bombe ab. Besonders an diesem Ort. Lyso-Plasma verhielt sich ohne Ausrichtung durch entsprechende Apparaturen wie ein Blitz, es bündelte sich zu einem Strahl, der wild umherzuckte. Dabei musste unweigerlich eine der Plasmaleitungen getroffen werden. Eine Kettenreaktion würde in Gang kommen, alles Plasma verbrennen, die Kupplungen verglühen, der Meiler wegen der verbrannten Steuerelektronik nicht zurückschalten, überhitzen und detonieren, dass Schiff komplett von innen ausbrennen. Anheuser knurrte angewidert: »Die wollen keinen Kampf gewinnen, die wollen berühmt werden.«

Tanner nickte leicht, seufzte sachte und stellte die entscheidende Frage:

»Hast du einen Plan?«

Den hatte der riesenhafte Major in der Tat bereits im Verlaufe des Gesprächs entwickelt. Er schenkte seinem Captain ein böses Grinsen.

»Die Kamera ist der Schwachpunkt. Ihre Anwesenheit bedeutet, dass in der Zentrale jemand sitzt, der ganz bewusst auf den Knopf drücken will und damit bis zum letzten Augenblick warten wird. Wir müssen beides gleichzeitig machen, Sturm der Zentrale und Sicherung der Bombe.«

»Schön, und was ist mit der Prinzessin? Du kannst nicht einfach eine Granate reinwerfen, um alle zusammen zu erwischen. Die Prinzessin muss überleben, selbst wenn sich hinterher herausstellen sollte, dass es eine Hochstaplerin ist.«

Anheuser nickte mehrmals rasch, die aufeinander gepressten Zähne ließen seine Kieferknochen noch mehr hervortreten. Selbst in den Wangen schienen die Muskeln trainiert zu sein. Was keiner ahnte, sie waren es tatsächlich.

»Ich schon klar. Die Zentrale hat zwei Eingänge. Wir werden von beiden Seiten gleichzeitig reingehen und mit Schockgeschossen arbeiten müssen. Dabei kann die Prinzessin nicht getötet werden.«

Der Skipper machte eine Grimasse irgendwo zwischen Ungläubigkeit und Zustimmung. Er kannte die Optionen, die Anzahl war sehr übersichtlich. Trotz der angespannten Lage belustigte ihn die diplomatische Ausdrucksweise des Füsiliers, dessen Antwort zwar den Tod der Prinzessin ausschloss, das hohe Risiko einer ernsthaften Verletzung jedoch unerwähnt ließ. Es gab kaum eine Alternative. Natürlich konnten seine Leute die Bombe unschädlich machen, indem sie Kamera und Zünder mit einer Neutrino-Granate zerstörten, doch damit gaben die den taktischen Vorteil aus der Hand. Solange die Gangster an Bord der Saskia all ihre Hoffnungen auf die Bombe richteten, waren die Chancen gut, die Prinzessin wohlbehalten aus den Händen ihrer Häscher zu befreien. Schlug man den Verteidigern des Schiffes die Bombe aus der Hand, würden sie sich auf ihre Geißel besinnen.

»Gut, macht es so. Ich beschäftige mich ein wenig mit dem Anführer und lege das Bild auf dein Display.«

»Roger.« Anheuser wechselte auf den allgemeinen Kanal und gab seine Anweisungen.

*

Der Sonnenuntergang verlief wie immer, also absolut überwältigend. Die riesige Sonnenscheibe prangte in metallischem Kupferrot über dem endlosen Meer, dessen tiefes Türkis sich in zahllose rasch wechselnde Farbspiele auflöste, als die Sonne ihren unteren Rand in den Horizont tauchte. Den Vorgang zeichnete eine frappante Ähnlichkeit mit den Kaleidoskopen aus, die man den Kindern von Katinka zum Spielen schenkte. Solche Sonnenuntergänge waren es, die den Reichtum des Planeten begründeten. Anerkanntermaßen galt Katinka als schönste7 aller Welten. Niemals wieder konnte der Mensch einen Planeten betreten, der wie dieser Schönheit und Harmlosigkeit in sich vereinte. Die Evolution hatte auf diesem Planeten bei der Entwicklung der Natur einen partiellen Gedächtnisverlust erlitten. Es gab keine Raubtiere, weder zu Wasser noch zu Land. Alles, was in der Biosphäre kreuchte und fleuchte, ernährte sich von Sonnenlicht oder von Pflanzen. Das Wasser beherbergte neunundneunzig Prozent der gesamten Biomasse, was nicht weiter verwunderlich schien angesichts des verschwindend geringen Anteils, den das Land im Verhältnis zum Meer einnahm. Direkt am Äquator existierte der einzige Kontinent, ein zerfaserter Fleck von zweitausend Kilometer Länge und vierhundert Kilometern Breite, unendlich viel Strand mit relativ wenig Fläche in der Tiefe. Entlang des Äquators verteilte sich dann noch wie an einer Schnur aufgereiht eine Anzahl ständig kleiner werdender Inseln. Die Adligen von Horave kolportierten auf ihren Orgien eine Version der Entstehungsgeschichte, wonach ein Riese den Hauptkontinent aus dem Himmel heraus erbrochen und beim weglaufen noch ein paar Spritzer verloren hatte.

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