Ole R. Börgdahl - Fälschung

Здесь есть возможность читать онлайн «Ole R. Börgdahl - Fälschung» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Fälschung: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Fälschung»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Wer ist das kleine Mädchen mit dem Sonnenhut, woher stammt das geheimnisvolle Gemälde, wurde es wirklich von einem Jahrhundertgenie erschaffen? Das Kunst- und Auktionshaus Blammer in München übernimmt den Auftrag zur Versteigerung, doch es ist schwerer als gedacht. Alle Indizien sprechen für die Echtheit des Gemäldes, aber es gibt einfach keinen Herkunftsnachweis, es gibt keine Spur von dem Bild hin zu dem großen Meister. Der Rechtsanwalt Georg Staffa macht sich auf die Suche. Seine Recherche führt ihn bald aus Europa in eine Welt, die er vorher nicht kannte, führt ihn fort von dem Gemälde, hin zu Menschen, deren Geschichte und Schicksal der Schlüssel zu dem Geheimnis ist.

Fälschung — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Fälschung», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

»Und wenn es keine Ausstellung gab?«, fragte Edmund Linz mit leicht provozierender Stimme. »Die erneuten Laboruntersuchungen und das Gutachten sehe ich ja ein und akzeptiere ich auch, aber wenn es nun wirklich keine Ausstellung gegeben hat, wenn das Bild also seit seiner Entstehung nur im privaten Umfeld aufbewahrt wurde, wie die letzten acht Jahre in meiner Villa, was ist dann? Ich habe das Bild zwar Freunden gezeigt, aber keiner hat Fotos für einen Katalog gemacht oder gar einen Artikel darüber geschrieben, was für eine tolle Kunstsammlung ich habe. Was ist, wenn das gleiche für alle Vorbesitzer des Gemäldes gilt, wenn auch sie ihren Schatz für sich behalten und versteckt haben?«

Edmund Linz redete sich beinahe in Rage. Nachdem er geendet hatte, schwiegen die beiden Männer und sahen sich nur über den Besprechungstisch hinweg an. Simon räusperte sich schließlich. Er legte die Hände auf die Tischplatte und beugte sich nach vorne, in Richtung seines Gastes.

»Ich bin mir sicher«, sagte er beschwichtigend. »Ich bin mir wirklich sicher, dass es irgendein anderes Dokument gibt, aus dem hervorgeht, dass dieses Bild echt ist. Soweit ich es beurteilen kann, sieht das hier nicht wie eine Fälschung aus.«

Edmund Linz zögerte kurz. »Gut, ich verstehe, Sie brauchen eben noch diesen Herkunftsnachweis, bevor Sie das Bild einer Auktion zuführen, aber was schlagen Sie vor, wie soll ich an so etwas herankommen?«

»Ich sage ja nicht, dass Sie es sein müssen, der einen Herkunftsnachweis besorgt. Wir sind ein Kunst- und Auktionshaus und haben unsere Methoden und Quellen.«

Er stand vom Besprechungstisch auf und ging zu seinem Schreibtisch. »Sie haben nichts dagegen, wenn ich einen meiner Mitarbeiter dazuhole?«

Edmund Linz schüttelte den Kopf. Simon drückte auf eine Taste seines Telefons und nahm den Hörer ab.

»Frau Hoischen, suchen Sie Herrn Kühler und fragen Sie ihn, ob er kurz zu mir ins Büro kommen kann.« Er legte den Hörer wieder auf. »Herr Kühler ist mein Stellvertreter.«

Edmund Linz nickte, schien aber schon in Gedanken zu sein. Simon sah ihn noch kurz an, ging dann aber zum Fenster und zog erneut die Jalousie herunter. Er schaltete auch die Deckenstrahler wieder ein und setzte sich schließlich an den Besprechungstisch zurück. Der Holzkoffer lag direkt vor ihm. Er hob das Bild heraus, um es flach auf die Tischplatte zu legen. Er sah sich das Gemälde noch einmal genau an. Dann klopfte es auch schon an der Tür und Heinz Kühler betrat den Raum.

»Das ging aber schnell«, sagte Simon. »Waren Sie doch in Ihrem Büro, dann hätte ich Sie ja direkt anrufen können, auch egal, kommen Sie bitte.«

Heinz Kühler trat an den Besprechungstisch, woraufhin sich Edmund Linz erhob.

»Darf ich Ihnen Herrn Heinz Kühler vorstellen«, sagte Simon zu Edmund Linz gewandt.

Die beiden Männer gaben sich die Hand.

»Herr Linz hat uns ein Kunstobjekt mitgebracht«, fuhr Simon fort. »Sehen Sie es sich bitte an und achten Sie besonders auf die Signatur, aber einen Moment noch bitte.«

Simon ging zu einem der Einbauschränke und holte eine Staffelei heraus. Er baute sie neben dem Besprechungstisch auf, sodass die Deckenstrahler noch darauf fielen. Dann nahm er das Ölgemälde von der Tischplatte und stellte es in die Staffelei. Heinz Kühler trat sofort dicht an das Bild heran. Simon ließ ihm einige Sekunden.

»Da staunen Sie, mein lieber Kühler.«

Es klang fast schon verächtlich. Heinz Kühler fixierte immer noch das Bild fixierend. Er äußerte sich nicht, sondern ließ seinen Chef weitersprechen.

»Es kommt nicht häufig vor, dass uns ein solcher Meister angeboten wird. Ich glaube sogar, dass es das erste Mal ist, zumindest in meiner Amtszeit. Herr Linz hat nur ein Problem. Er hat keine aktuellen Nachweise, dass das Bild echt ist. Ein Herkunftsnachweis fehlt sogar ganz. Ich habe Sie gerufen, weil ich mich mit Ihnen beraten möchte, wie wir hier vorgehen.«

Heinz Kühler richtete sich wieder auf und sah erst Edmund Linz und dann seinen Chef an. »Was fehlt denn alles?«, fragte er nach einigen Sekunden.

»Eine Materialanalyse wurde gemacht, aber wir müssen sie wiederholen, es fehlt die Beglaubigung. Dann gibt es noch eine Expertise von Lehner. Sie kennen doch noch Professor Lehner.«

Heinz Kühler nickte. »Er ist gestorben. Es ist natürlich schlecht, wenn wir nur sein Gutachten haben, aber nicht mehr mit ihm sprechen können.«

»Richtig«, bestätigte Simon. »Das ist ebenfalls ein Problem, sodass wir auch das Gutachten neu in Auftrag geben müssen. Was uns Herr Linz überhaupt nicht liefern kann, ist wie gesagt ein Herkunftsnachweis. Er hat das Bild privat gekauft, also von Sammler zu Sammler. Wir wissen auch nicht, ob das Gemälde vielleicht sogar auf dem Index steht.«

Heinz Kühler nickte erneut. Er dachte über das Gesagte nach. Er ging noch einmal an das Gemälde heran, nahm es jetzt sogar von der Staffelei und sah es sich von allen Seiten an, auch von der Rückseite.

»Ich habe die Farben und die Leinwand selbst untersucht«, warf Edmund Linz ein. »Ich bin Chemiker. Nach allem, was ich feststellen konnte, sind die Farben eindeutig älter als sechzig oder siebzig Jahre. Ich habe Cadmiumoxid und eine schwache Zyanverbindung gefunden. Die Leinwand ist mit Reisstärke behandelt, ein Verfahren, das auch schon seit Jahrzehnten nicht mehr üblich ist. Außerdem trägt die Leinwand den Stempel einer Firma, die seit 1929 nicht mehr existiert.«

»Das hatten Sie noch gar nicht erzählt«, unterbrach ihn Simon.

»Ja, stimmt, habe ich vergessen. Ich habe für diese Feststellung lange recherchiert, aber ich kann es beweisen. Ich habe die Unterlagen noch.«

»Es wird kein Problem sein, zunächst einem Gutachter das Bild zu zeigen«, meinte Heinz Kühler. »Erst danach lassen wir die Materialien noch einmal prüfen. Laboruntersuchungen sind nämlich relativ teuer. Je nachdem, wie die Ergebnisse ausfallen, entscheiden wir dann über das weitere Vorgehen. Entweder lassen wir die Finger von diesem Objekt oder wir investieren in die Recherche eines Herkunftsnachweises. Als allererstes sollten wir allerdings den Index bemühen. Vielleicht wurde dieses Bild hier ja auch gestohlen. Das wäre zwar für einen Echtheitsbeweis recht vorteilhaft, könnte aber für Herrn Linz unangenehm werden.« Heinz Kühler lächelte. »Ich nehme an, das wollten Sie von mir hören, Chef.«

»In der Tat wäre das natürlich ein hervorragender Herkunftsnachweis«, lachte Simon. »Entschuldigen Sie, Herr Linz, aber wir sind eben ehrlich mit Ihnen.«

»Das verstehe ich nicht, was für ein Index?«, fragte Edmund Linz.

»Erklären Sie es ihm, Herr Kühler«, übergab Simon wieder an seinen Mitarbeiter.

»Gut, wir haben Zugriff auf den Index verschwundener Kunstgegenstände. Das können Sachen sein, die seit dem Ende des Dritten Reiches verschollen sind, das können aber auch Gemälde und andere Objekte sein, die in jüngster Zeit seit einem Diebstahl verschwunden und bisher noch nicht wieder aufgetaucht sind. Wenn Sie Glück haben, ist die Sache solange her, dass niemand mehr Anspruch auf so ein Objekt erhebt, ich gehe allerdings davon aus, dass es bei dem Werk eines solchen Malers immer jemanden gibt, der nur darauf wartet, dass das Bild wieder auftaucht.«

»Ich verstehe«, sagte Edmund Linz leise. »Ich habe mich zwar selbst umgehört, aber das war natürlich nicht so gründlich und auch nicht mit den Mitteln, die Ihnen sicherlich zur Verfügung stehen.«

Simon deutete mit einer Handbewegung auf den Besprechungstisch. Sie setzten sich. Er sah zu Heinz Kühler hinüber.

»Sie schlagen also vor, dass wir den Auftrag unter Vorbehalt annehmen.«

»Das schlage ich vor«, antwortete Heinz Kühler. »Bei dem Gutachten habe ich auch schon jemanden im Auge, den wir im Prinzip ohnehin gerade im Hause haben. Wenn er sein Okay gibt, können wir bei den Analysen dann das volle Programm durchfahren lassen. Wenn nicht, sparen wir uns die Sache. Und was den Index betrifft, da würde ich jetzt gleich einmal hineinschauen.«

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Fälschung»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Fälschung» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Ole R. Börgdahl - Die Schlangentrommel
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Leiche an Bord
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Morgentod
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Kowalskis Mörder
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Faro
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Pyjamamord
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Blut und Scherben
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Zwischen meinen Inseln
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Ströme meines Ozeans
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Unter Musketenfeuer
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Tod und Schatten
Ole R. Börgdahl
Ole R. Börgdahl - Der Kaiser von Elba
Ole R. Börgdahl
Отзывы о книге «Fälschung»

Обсуждение, отзывы о книге «Fälschung» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x