Jozi Salzberg - 99,9 % - Buch 2

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2027. Vor sieben Jahren errichteten die 0,1% der Ultra-Reichen (Zeros) eine Schreckensherrschaft über die Welt und ihre Exklaven, vernichteten jene, die ihnen entbehrlich erschienen, trieben die anderen in die «Unterwelt», in die Bäuche der Städte. Ihr Vorteil: das lebende Schutzschild aus Prozento-Kindern und Versklavten. Doch mittlerweile haben sich die 99,9 % weltweit vernetzt, organisiert und solidarisiert, entwickelten eine neue Methode des Kämpfens und eine neue Technologie. Was nach einem Patt aussieht, ändert sich mit der Kunde von der bevorstehenden Zero-Hochzeit. Sofort wird klar: die Zeit ist gekommen. Die Entscheidungsschlacht steht bevor. Der Hotspot ist das Schloss Schönbrunn in Wien. Am Himmelfahrtstag soll ausgerechnet die Anti-Heldin «Sieben» mit ihren Leuten die Bluthochzeit ausrichten.

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Benek beschließt ein Schachspiel der Gedanken zu veranstalten. Nach einem kurzen, aber intensivem Durchdenken der Situation, wagt Benek lieber gleich den ersten Schritt, leitet die abgefangene Nachricht besser sofort an die persönliche E-Mail-Adresse von Mun-Dong weiter. Als Leiter der Computerabteilung ist zwar sein unmittelbarer Chef der Geier, aber für wichtige Fälle besitzt Benek die E-Mail-Adresse des Obersten. Es hat so seine Vorteile, eine höhere Position zu bekleiden, und sei sie auch mit Zwang verbunden.

Benek hat keine Macht im Alltagsgeschehen der Nullen, genauso wenig Macht hat er wie andere „Sklaven“ (denn nichts anderes sind die erpressten Leistungen der unzähligen DienstleisterInnen der Nullen aus Beneks Sicht). Sollte der Kommandant den Einsatz seiner Tochter mit seinem Herrn und Meister abgesprochen haben, dann wird ihn der Kommandant „absägen“, das ist ihm klar. Es ist sehr riskant, was er da tut. Hoffentlich irrt er sich nicht. Sollte jedoch Mun-Dong „anbeißen“, hätte er, Benek, viel gewonnen. Seine erste, in Englisch verfasste Nachricht ist knapp gehalten. Der Informatiker wählt die Muttersprache des Mannes, weil er hofft, der Text würde dem Vorgesetzten dann eher „ins Auge springen“. Das automatische Übersetzungstool könnte fehlerhaft sein, daher … Unklare Äußerungen könnte Mun Dong in den Papierkorb verfrachten. Die Gefahr ist, dass so eine Nachricht dem Mann „Topfen“ ist, wie man in Österreich gerne sagt, wenn einem etwas gleichgültig ist. Benek geht lieber auf Nummer sicher, es ist ihm nämlich nicht bekannt, ob der Australier der Österreichischen Sprache überhaupt mächtig ist oder sich des Übersetzungstools bedient.

Benek schreibt erklärend an Mun Dong, er leite diese aufgefangene E-Mail an ihn weiter, weil es „mit hoher Wahrscheinlichkeit für den sehr verehrten Mr. Mun-Dong“ wichtig sein könnte. Zurückschreiben wird ihm der Ober-Macho kaum, glaubt Benek, obwohl er als Verantwortlicher Leiter der Abteilung die E-Mail signiert hat. Die nächsten Tage verbringt er in großer Anspannung. Doch Gott-sei-Dank, nichts geschieht. Der Kommandant ließ ihn nicht in den Kerker werfen, also wurde der Geier nicht wegen der Sache von Mun Dong befragt. Nie und nimmer hat Mun Dong diese E-Mail übersehen. Man weiß, wie misstrauisch er ist. Das kann nur heißen, hofft Benek, dass Mun-Dongs Misstrauen gegenüber seinem obersten langjährigen Handlanger tatsächlich geweckt worden ist. Bösewicht Nummer Eins belauert Bösewicht Nummer Zwei.

Reinen Herzens

Tatsächlich hat das Gut-Zureden durch Bienchen bei Toni bewirkt, dass er sich benimmt, als wäre nichts gewesen. Sieben ist das suspekt. Er hat doch sonst nie eine Mördergrube aus seinem Herzen gemacht. Die langjährige Freundschaft will Sieben nicht einfach wegwischen, also spricht sie den alten Freund an. Er ist wortkarg und brummig wie immer, will sich gleich davon stehlen. Aber Sieben geht einfach mit. Tonis Unwille ist ihm ins Gesicht geschrieben, er beschleunigt den Schritt, doch Sieben kann er nicht abhängen. Nicht umsonst ging sie täglich ihre Nordic Walking Runden bis zum Ausbruch des Nullen-Angriffs auf die 99,9 %. Seitdem trainiert sie die verschiedensten Sportarten in den unzähligen Untergrundkursen, die täglich abgehalten werden, um die Leute fit für den Kampf und für die Flucht zu halten. SilberlöwInnen und alle anderen sind verpflichtet, den Körper zu stählen. Wer zur Beinarbeit nicht fähig ist, der kräftigt seine Armmuskulatur. Wer weder laufen noch die Arme einsetzen kann, dem wurden bis zu vier TrägerInnen aus der Gruppe der „geschützten Spezies“ (also der Jungen) zugeteilt, die sich für den Notfall in der Nähe des Menschen aufhalten, der bei einem Angriff ihrer Fürsorge bedürfen könnte. Wegen der oft schmalen Fluchttunnels haben findige BastlerInnen für die Kranken, Alten und Kleinkinder spezielle Zug- und Schiebe-“Koffer“ entwickelt. Toni jedenfalls kann heute Sieben nicht von sich schieben, Sieben bleibt verbissen an seiner Seite.

Sie erzählt ihm ganz genau, was Poldi in der Küche an dem bewussten Tag beobachtet hat, dass nämlich Bienchen als einzige Person über das Kompott gebeugt war und so tat, als müsste sie an ihrer Gürtelschnalle etwas richten, dass sie aber sofort damit aufgehört hat, als Poldi neben ihr aufgetaucht war. An den Tagen davor war sie nie in der Nähe der Anrichte gewesen, eher in der Nähe der Herde und der Vorratsräume. Toni schweigt verbissen. „Warum sollte meine Tochter so etwas tun?“ würgt er hervor. Gute Frage. Da ist Sieben auch ratlos. Für Toni ist das der Beweis, dass sich alle in seinem Kind irren. Sieben bittet den alten Freund, vernünftig zu sein und doch bitte bei Gelegenheit einen Blick auf die Gürtelschnalle oder den Gürtel seiner Adoptiv-Tochter zu werfen. „Na gut“ ist alles an Zugeständnis, was man von Toni je bekommen wird. Sieben ist sich jetzt zumindest sicher, dass er weiß, wo sich die junge Frau aufhält. So weit vertraut sie ihm, dass er in all seiner Liebe nicht komplett die Bodenhaftung verliert. Er wird acht geben. Er wird nachschauen. Früher oder später wird er es tun.

„Ihren“ Privatdetektiv kann sie sowieso nicht beauftragen, die junge Frau zu suchen. Er hat sich erst heute morgen von ihr verabschiedet – Sieben schwelgt noch in der Erinnerung an die bittersüße Umarmung. In Klosterneuburg muss ihr Verehrer einen „Maulwurf“ finden, der den unterirdischen Gang in das (von Zeros okkupierte) Stift verraten hat. Sieben erwartet ihn erst in drei Tagen zurück. Sie wird ihn aber auch nach seiner Rückkehr nicht beauftragen, die Attentäterin zu suchen, damit Toni nicht denkt, sie würde ihm in den Rücken fallen. Als langjährige Kampfgefährtin kennt Sieben Toni zu gut, sollte die traurige Wahrheit heraus kommen, sollte Bienchen Schuld auf sich geladen haben, so kann man nicht voraussagen, wie Toni reagieren wird. Nur eines ist sicher: sobald er eine Gefahr für das Kollektiv erkennt, hält er mit Garantie die junge Frau von der Gemeinschaft fern. Zwei Seelen wohnen in Tonis Brust, wie man so schön sagt. Er ist treu und gütig, und er ist unberechenbar im Zorn. Sieben will auf seine Treue zählen. Besonders jetzt, nachdem die Suche nach der Attentäterin eingestellt worden ist.

Mosquito ist auf dem Weg der Besserung. Cox, der das größte Interesse an der Verhaftung Bienchens hatte, musste in das Kernlabor zurückkehren. Toni empfindet das als Entwarnung und berichtet es der Tochter. Aber noch weiß man nicht, was der Wiener Senat in Bienchens Sache beschließen wird. Trotzdem sind Vater und Tochter vorerst erleichtert.

Noch in derselben Nacht wickelt die Hex' einen Seidenschal um ihr verräterisch rotes Haar und sucht dreist die Kranke auf. Stolz versichert sie sich selbst, dass sie noch nie feige gewesen ist. So kann sie wieder den Kopf hoch halten, nicht wahr! Sie flüstert der schlafenden Mosquito ins Ohr, was für ein leidenschaftlicher Liebhaber Cox doch wäre. Sie solle es ruhig wissen, dass er sich die letzten Tage mit der Rivalin getröstet habe. Fast schon glaubt Bienchen selbst, erlebt zu haben, was sie da von sich gibt. Das muss so sein, denn dann wird es für Mosquito glaubwürdiger. Die Kranke wacht am nächsten Morgen schweißgebadet auf und erinnert sich, einen bösen Traum gehabt zu haben … Trotzdem nagt die Eifersucht an ihr, denn Cox ist seit Tagen nicht bei ihr gewesen. Sieben und Zwei haben abwechselnd nach ihr geschaut. Über Cox haben sie kein Wort verloren, was ihr plötzlich seltsam vorkommt. Die Saat des Zweifels beginnt zu keimen.

Der August naht mit Riesenschritten. Wien wird bald zur Drehscheibe der Bewegung mutieren, obwohl in allen Zero-Zentren zeitgleich mit Wien der Zugriff erfolgen muss. Das ist den Verantwortlichen klar. Es wurde mittlerweile ausgiebig darüber beraten, wer was zu tun beziehungswiese zu planen hätte. Alle stehen unter großem Zeit- und Erfolgsdruck, aber vor allem die Wiener Guerillas.

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